Umwelt & Natur: Lernen Sie den BeBot kennen, einen solarbetriebenen Strandreinigungsroboter! (01.September 2021)

Es braucht nur ein kleines Stück Plastik, um eine Schildkröte zu töten. Die Zerstörung der Meere hat eine gigantische Dimension angenommen. Die Verschmutzung der Weltmeere nimmt zu und ist allgegenwärtig. Erstaunliche 12 Millionen Tonnen Plastik landet jedes Jahr im Meer. Stellen Sie sich vor, wenn jede Minute ein Müllwagen seine Ladung aus Plastikmüll ins Meer kippen würde? Denn genau so muss man sich die Vermüllung der Meere vorstellen, der Zustand der Meere verschlechtert sich dramatisch. Zwar heißt es aus den jeweiligen Regierungen, dass unsere Welt  sich in einen Ort verwandeln soll, an dem Menschen ökologisch verträglich miteinander leben können, doch werden genau diese Unternehmen finanziell gefördert, die für das Desaster der Meere verantwortlich sind. Die Industrie behauptet zwar, sich von den fossilen Brennstoffen verabschieden zu wollen, doch gleichzeitig wollen sie mehr Plastik produzieren. Wie passt das zusammen? Kunststoffe bestehen aus Erdöl, das aufbereitet wurde. Zu dem Plastikmüll gelangen schätzungsweise 640.000 Tonnen Geisternetze  jedes Jahr in den Ozeanen, das entspricht dem Gewicht von mehr als 50 Tausend Doppeldeckerbusse. Mit etwa 5 Milliarden Dollar an Subventionen wird die Fischereiindustrie jedes Jahr weltweit gefördert. Die Ozeane sind die Müllhalden unserer Konsumgesellschaft. Aus den Augen, aus dem Sinn, einfach den Müll im Meer entsorgen, mit schrecklichen Folgen für die Meeresbewohner. Manchmal müssen wir die Dinge einfach selbst in die Hand nehmen und versuchen, etwas zu bewirken, das dachten sich auch 4ocean. Zwei Surfer beschlossen etwas gegen die Verschmutzung der Meere zu unternehmen, sie leisten nicht nur einen Beitrag für die Umwelt sondern recyceln den aus dem Meer gefischten Plastikmüll und erstellen daraus Armbänder. Mit Erfolg, denn jetzt haben sie ihren Traum verwirklicht, BeBot, einen solarbetriebenen Strandroboter, der selbst winzige Plastikteile aus dem Sand filtert.

Aktuellen Schätzungen zufolge gelangen jedes Jahr mehr als 12 Millionen Tonnen Plastikmüll in unsere Ozeane.

GHOST GEAR: THE ABANDONED FISHING NETS HAUNTING OUR OCEANS

Schätzungsweise 12  Millionen Tonnen Kunststoffe – einschließlich Pellets – gelangen jährlich in die Ozeane, und diese Zahl soll bis 2040 auf 24 Millionen Tonnen anwachsen . Einmal in der Umwelt können Pellets Giftstoffe aus dem Wasser aufnehmen. Diese Pellets werden oft als Nahrung verwechselt und können von Meereslebewesen gefressen werden, wenn durch Pellets absorbierte Toxine möglicherweise durch den Verzehr von Meeresfrüchten auf den Menschen übertragen werden können. Die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik verursacht bei mehr als 800 Meeresbewohnern Todesfälle durch Nahrungsaufnahme, Verhedderung, Erstickung oder Ertrinken, so der Chemiekonzern Dupont. 

Am 02.Juni 2021 sank vor Sri Lanka ein ausgebranntes und mit Mikroplastik und Chemikalien beladenes Frachtschiff und verursachte eine Umweltkatastrophe. Noch immer werden tote Schildkröten und Delfine angeschwemmt und Kunststoffgranulat verseuchen die Strände.

Es ist nicht das erste Mal, dass Strände mit Pellets verschmutzt werden, mehr als 200 Verschmutzungen durch Pellets, Flocken und Pulver wurden dem National Response Center in nur kurzer Zeit gemeldet. Petrochemie- und Kunststoffunternehmen haben kürzlich erhebliche Geldbußen für die Freisetzung von Pellets gezahlt, wobei die höchste Geldstrafe 50 Millionen US-Dollar erreichte .

Siehe Herzzerreißend! Toter Wal, tote Meeresschildkröten und tote Delfine an der Küste Sri Lankas angespült- Heartbreaking! Dead whale, Dead Sea Turtles & Dead Dolphins continue to wash up on Sri Lanka’s shores

Ungefähr 46% der 79.000 Tonnen Meeresplastik im Great Pacific Garbage Patch bestehen aus Fischernetzen

Ocean Voyages Institute

Durch treibende „Geisternetze“ verenden viele Meereslebewesen. Geisternetze sind herrenlose Fischfanggeräte, die sich losgerissen haben oder von den Besitzern abgeschnitten wurden, weil sie sich irgendwo verhakt hatten. Schätzungen zufolge landen in den Ozeanen jedes Jahr zwischen 600.000 und 800.000 Tonnen solcher Geisternetze.

Great Pacific Garbage Patch im Nordpazifik ist der größte  Müllstrudel, mit einer Fläche, die so groß ist wie ganz Mitteleuropa. Sie ist zwischen Kalifornien und Hawaii. Hier kann man genau sehen, was unsere Wegwerfgesellschaft der Umwelt angetan hat, doch nicht nur die Wegwerfgesellschaft an sich, sondern auch die Fischindustrie. Die Fischereiindustrie ist bei weitem die zerstörerischste Industrie in unseren Ozeanen und verlorenes Fischereigerät ist bei weitem die tödlichste Form von Plastik im Meer. 

Manchmal müssen wir die Dinge einfach selbst in die Hand nehmen und versuchen, etwas zu bewirken

4ocean holt Plastikmüll aus Ozeanen, Flüssen und von den Küsten dieser Welt und stellt daraus Produkte her, deren Verkaufserlöse wiederum die Reinigung finanzieren.

mit Armbändern die Meere retten- 4Ocean

Zwei Surfer beschlossen etwas gegen die Verschmutzung der Meere zu unternehmen. Kurzerhand gründeten Andrew Cooper und Alex Schulze das Startup 4Ocean. Aus dem Plastikmüll, welches sie sammelten, stellten sie filigrane Armbänder her und verkauften sie. Der Rest wird sachgerecht entsorgt. Die Schnur der Armbänder wird aus Plastikmüll hergestellt und die kleinen Glasperlen aus weggeworfenen Glasflaschen.

So finanzieren sie ihre ihre Ozeanreinigung. Die beiden Surfer versprechen für jedes verkaufte Armband ein Pfund Abfall aus dem Meer zu fischen.

350+ Menschen sind bei 4Ocean beschäftigt, die Armbänder herstellen

Mittlerweile haben sie Standorte in

  • Südflorida, USA
  • -Bali, Indonesien
  • -Port-au-Prince, Haiti
  • Puerto Barrios, Guatemala

Sie beschäftigen 250+ Vollzeitbeschäftigte und 350+ die Armbänder herstellen.

Sie kaufen nicht nur Schiffe, mit denen sie Plastik in einer Vielzahl von Küsten- und Meeresumgebungen einsammeln können, sondern  installieren und warten regelmäßig Systeme, die verhindern, dass Plastik von Landesinneren in den Ozean gelangt…

Quelle und weiter: https://netzfrauen.org/2021/08/28/4ocean/

Über erstkontakt blog

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