Botschaft von Jeshua: „Reichtum und Armut aus spiritueller Sicht“ (II) (durch Pamela Kribbe) – 15.Juli 2021

Jeshua

„Reichtum und Armut aus spiritueller Sicht“

Liebe Menschen,

Ich bin Jeshua. Ich bin bei euch. Ich bin in euren Herzen präsent. Ihr erkennt mich bereits. Die Christus-Energie und ihre Saat, die ich auf die Erde bringen kam, sind bereits in eurem Herzen zum Leben erwacht. Es ist euer Seelenwunsch, diese Saat zu einer reifen Pflanze heranwachsen zu lassen, die Früchte hervorbringt und ihre Saaten an andere auf der Erde weitergibt. Ihr seid mit allen anderen lebenden Wesen auf der Erde verbunden, und über diese Art der Verbindung möchte ich heute zu euch sprechen. Insbesondere werde ich auf das Thema „Armut und Reichtum“ eingehen, ein Thema, das alle berührt und das die ganze Welt betrifft.

Wenn ihr die Welt als Ganzes betrachtet, seht ihr große Unterschiede in dem materiellen Wohlstand, in dem die Menschen leben. Auf der Erde herrscht Leid, das zum Teil durch einen Mangel an Mitteln verursacht wird, durch einen Mangel an einem Mindestmaß an Wohlstand, das es den Menschen erlaubt, für sich und ihre Familie das Existenzminimum zu sichern, das notwendig ist, um sich als Mensch entwickeln zu können. Wenn ich von Armut spreche, will ich zunächst die Armut an eben diesem Existenzminimum, an den Grundbedürfnissen des Lebens betrachten. Denn es gibt auch eine andere Form der Armut, die eher die subjektive Erfahrung dessen betrifft, was man hat oder nicht hat. Man kann im materiellen Sinne genug oder sogar viel haben und sich dennoch arm fühlen oder ständige Angst und Anspannung rund um das erleben, was man hat, schon wegen der Möglichkeit, es zu verlieren. Zuerst aber möchte ich über Armut im absoluteren Sinn des Wortes sprechen: ein Mangel an den Mitteln zum Lebensunterhalt, die man braucht, um die Grundbedürfnisse von sich selbst und seinen Nächsten zu erfüllen.

Wenn ihr diese Form der Armut anseht, die an vielen Orten der Erde herrscht, fragt ihr euch zuweilen: „Wie kann das sein?“, „Wie kann Gott das zulassen?“ oder „Warum gibt es diese Art von Ungerechtigkeit auf der Erde?“

Ihr könnt die Antwort nun auf der politischen Ebene suchen und auf die Mächtigen als Verursacher zeigen und ihnen für diese Form der Armut die Schuld geben, weil sich doch immerhin sehr viel Geld in den Händen von wenigen versammelt und diese wenigen dieses Geld aus der Sucht nach Kontrolle, Macht oder Besitz festhalten zu wollen scheinen. Doch auch wenn man das Problem der Armut auf diese Weise als ein Problem auf politischer Ebene oder ein Problem der Machtverteilung ansehen kann, ist es wichtig, auf einer tieferen oder spirituellen Ebene nach dem Warum zu schauen. Warum gibt es Habsucht und Machtbedürfnisse bei den wenigen, die so viel haben?
Ist es nicht so, dass diejenigen, die ein Bedürfnis nach Macht und Kontrolle über das Leben haben, in Wirklichkeit die Armen im Geiste sind? Immerhin kann nur ein Geist, der sich mit den Strömungen des Lebens mitzubewegen weiß und sich einer höheren Weisheit hingibt, wirklich Reichtum empfangen: Reichtum in Form von Wärme, Liebe, Freude, Inspiration. Und diese Lebensströmungen sind unvereinbar mit dem Wunsch, Kontrolle und Macht auszuüben. Es besteht also eine gewisse Gesetzmäßigkeit: Je mehr man versucht, das Leben zu kontrollieren und ihm seinen Willen aufzuzwingen, desto ärmer wird man, vor allem in seiner eigenen subjektiven Wahrnehmung und seinem Erleben. Das kann einen Menschen gierig werden lassen, begierig zu besitzen und zu behalten, was immer man bekommen kann, um sich innerlich sicher zu fühlen, um einen Anker zu erschaffen. Aber dieser Anker wird euch immer wieder entgleiten, denn wirklicher Reichtum, das, was euch wirkliche Sicherheit gibt, kann niemals von etwas Materiellem kommen.
Wenn ihr euch die Reichen der Erde anseht, die das Geld bewusst festhalten und kontrollieren wollen, dann seht ihr bei ihnen auf innerer Ebene, auf einer geistigen oder spirituellen Ebene, um es so zu sagen, eine Armut im Herzen, einen Mangel an Vertrauen in den Fluss des Lebens und einen Mangel an Kontakt zur eigenen Seele. Die Seele will leben. Sie will das Leben nicht festhalten und kontrollieren, denn damit würde sie dem Leben die Inspiration nehmen, es abtöten. Die Seele ist auf wirkliche Freiheit und maximale Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten aus.

Nun mögt ihr euch fragen, warum es auf der Erde möglich ist, dass diejenigen, die so stark der Kontrolle anhängen und eigentlich arm im Geiste sind, so viel Macht ausüben können, so viel Einfluss haben auf die Welt als Ganzes – auf die Wirtschaft, die Politik und damit auch auf das Schicksal derjenigen, die in dem Sinne arm sind, dass sie ungenügend Mittel haben, um ihre Grundbedürfnisse zu decken. Diese Frage lässt sich auch so formulieren: „Warum darf ein verarmtes Bewusstsein, das von Angst, Unsicherheit und einer mangelnden Verbindung mit der Seele motiviert ist, so viel Einfluss auf der Erde haben?“ „Warum darf das Ego freien Lauf haben, wo es doch so viel Schaden anrichtet und auch die Welt als Ganzes – die Menschen, die Natur – zu zerstören scheint?“ „Warum lässt Gott das zu?“ und „Was“, mögt ihr fragen, „ist meine Rolle in all dem?“

Um mit der Frage zu beginnen, warum Gott dies zulässt, müsst ihr zunächst realisieren, dass Gott keine Energie oder ein Wesen ist, das Kontrolle ausübt. In vielen von euch lebt noch ein Bild von Gott als einem allmächtigen Wesen, das die Schöpfung mit seinem Willen erschuf und in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Gott ist jedoch eine viel freiere Strömung und auch weiblichere Strömung, als von diesem alten Bild her geglaubt wird. Gott ist nicht darauf aus, zu kontrollieren. Wie ich bereits sagte, ist ein Bewusstsein, das kontrollieren, lenken, manipulieren, festhalten will, in Wirklichkeit ein Bewusstsein, das nicht von der Fülle, sondern vom Mangel und von Armut ausgeht. Das Bewusstsein Gottes ist unendlich groß und basiert nicht auf Mangel. Darum lässt Gott oder die göttliche Quelle die Erfahrung von Armut, von Mangel zu. Er/Sie lässt all dies da sein, denn es ist eine Erfahrung, die absolut nicht schlecht ist, sondern eher als ein Übergangsstadium gesehen werden kann, durch das manche Seelen hindurch reisen wollen, um wirklich zu verstehen, was Reichtum bedeutet.

Nun ist es so, dass jemand auf der Erde, der auf den ersten Blick ein Opfer der Politik und der Handlungsweise der Mächtigen zu sein scheint – derjenigen, die politisch-wirtschaftlichen Einfluss haben -, auf innerer Ebene auch eine Seele ist, die dieses Leben und die Umstände gewählt hat, unter denen sie in dieses Leben geboren wird – zum Beispiel in einer armen Familie oder in einem Land mit chronischer Knappheit. Die Frage ist dann: Warum sollte eine Seele die Armut wählen wollen, Armut im Sinne eines Mangels an Mitteln zum Lebensunterhalt? Warum sollte die Seele dies bewusst für sich wählen?
Es ist wichtig zu erkennen, dass eine Seele hierfür mehrere Gründe haben kann; es gibt nicht nur einen einzigen Grund, solch ein Leben zu wählen. Einer der Gründe, die die Seele dafür haben kann, Armut und damit mangelnde Kontrolle zu erfahren, ist, dass die Seele etwas aus anderen Leben ausgleichen oder richtigstellen möchte, in denen ihr die Kontrolle oder das Ausüben von Macht leicht fiel. Die Seele will dann das Gegenteil erfahren, fühlen, wie es ist, sich in einen materiellen Mangel und in die Angst und die Ohnmacht ergeben zu müssen, die dieser hervorruft. Manche Seelen sind in der Lage, sich darin so mitzubewegen, dass sie dennoch die Strömung des Lebens spüren und einen inneren Reichtum entwickeln, wodurch sie eine gewisse Gnade erfahren.
Trotz der Armut, die sie dann erleben, werden ihnen in ihrem Leben Menschen oder Situationen begegnen, durch die sie im richtigen Moment Hilfe erhalten. Dies wird ihr Herz berühren und glücklich machen, und so wird in ihrer Seele etwas geöffnet: ein Vertrauen und ein wirklicher innerer Reichtum, der über den Erwerb von weltlichem Besitz hinausgeht. Die Seele kann also durch diesen Weg der Armut geistigen und spirituellen Reichtum erwerben. Dies ist einer der Gründe, warum eine Seele diesen Weg wählen kann.

Es gibt auch Seelen, die sich in ein Leben der Armut nicht deshalb begeben, weil sie unbedingt diese Armut erleben wollen, sondern weil sie in diesem Leben bestimmten anderen Seelen begegnen wollen, mit denen sie aus anderen Leben verbunden sind, mit denen sie etwas ausarbeiten oder gemeinsam etwas erleben wollen. Die Armut ist in diesem Sinne eher eine Beigabe und wird dann weniger schwer auf dieser Seele, auf diesem Menschen lasten, als wenn diese Seele gezielt ein Leben in Armut gewählt hätte, um damit verbundene Themen wie Kontrolle und Loslassen auszuarbeiten.

Und schließlich gibt es auch Seelen, die aus der Freiheit heraus ein Leben in Armut wählen, weil sie innerlich schon weitgehend losgelöst sind von der Materie und von der Kontrolle und sie Licht bringen und sich mit den Menschen um sie herum in diesen armen Verhältnissen verbinden wollen. Wenn auch diese Seelen im menschlichen Sinne noch leiden und Angst und Schmerz fühlen können, befinden sie sich doch innerlich bereits auf der Ebene des herzbasierten Bewusstseins, eines Bewusstseins, das frei geworden ist von den schwersten Lasten auf der Erde, die hauptsächlich aus Angst und fehlendem inneren Kontakt mit der Seele, mit dem Göttlichen in ihnen selbst bestehen.

Wenn ihr euch daher weltweit die Menschen anseht, die in Armut leben, dann seht ihr, dass die Seelen in oder hinter diesen Menschen sich aus einer Vielfalt von Gründen für dieses Leben entscheiden mögen. Es lässt sich nicht einfach von außen her ein Urteil darüber fällen. Wenn ihr euch fragt, warum jemandem etwas widerfährt, ist es immer wichtig, die individuellen Lebensumstände und möglicherweise die vorherigen Leben zu betrachten, um verstehen zu können, warum jemand in derjenigen Situation ist. Es sind immer Dynamiken auf Seelenebene am Werk, die erklären, warum jemand etwas erlebt. Wenn ihr dies zu sehr aus den äußerlichen Umständen zu deuten versucht – die Welt um jemanden herum, die Politik, die Macht, die von äußeren Autoritäten ausgeübt wird -, dann seht ihr ihn schnell als ein Opfer der äußeren Welt, während auf Seelenebene immer eine innere Dynamik am Werk ist, die diesen Menschen in die Umstände gebracht hat, in denen er oder sie jetzt ist. Es hilft, diese Seelenperspektive im Sinn zu behalten, auch wenn ihr keine Kenntnis von den Details habt. Indem ihr euch dieser Perspektive bewusst seid, seid ihr offen für die wahren Ursachen und verliert euch nicht in Gefühlen wie Ohnmacht und Opfersein oder in der Wut auf äußere Mächte.

Angesichts dieser inneren Perspektive, dieser umfassenderen, spirituellen Perspektive, aus der eine Seele ein Leben in Armut wählen kann, mögt ihr euch fragen: „Was ist meine Pflicht oder die Pflicht reicher Länder oder reicher einzelner Menschen? Ihren Reichtum mit den Armen zu teilen, zu geben und sich um das Schicksal anderer zu kümmern? Gibt es eine solche Pflicht? Gibt es eine moralische Verpflichtung oder kann man einfach sagen, dass diese Seele dieses Leben ja nun gewählt hat?“ Worin besteht die Verbindung zwischen euch und diesem anderen, zwischen euch und der Welt?

Um hierauf eine Antwort zu finden, ist es wichtig zu erkennen, dass eure Seele aus Freiheit hier ist. Eure Seele möchte hier auf der Erde, in diesem Leben, etwas erfahren. Zu dieser Erfahrung, diesem Bedürfnis der Seele kann gehören, eure Liebe, eure Wärme und vielleicht auch materiell etwas mit anderen zu teilen. Es kann sein, dass ihr diese Erfahrung wählt, um in der Verbindung mit einem anderen etwas zu erleben, das euch gut tut. Dies kann ein Grund für euch sein, euch des Schicksals eines anderen anzunehmen. Beachtet jedoch, dass dies nicht aus einer Art allgemeiner, moralischer Pflicht oder Gebot heraus geschieht, sondern dass eure Seele in der gebenden Haltung der Seele eine innere Freude erlebt. In dem Moment, wo ihr das Gefühl habt, geben zu müssen, sei es unter einer Art Zwang oder Pflicht, findet keine freie Bewegung der Seele statt. Wenn ihr euch daher fragt: „Was ist meine Verpflichtung der Menschheit oder dem anderen gegenüber?“, dann spürt besonders die innerliche Perspektive. Geht nach innen und spürt, was ihr aus eurem Herzen heraus einem anderen, der Welt zu geben habt. Spürt, was euer einzigartiger Beitrag ist, denn die Seele ist aus Freiheit hier. Gott erlegt euch keine moralische Pflicht oder Zwang auf.

Viele Religionen haben versucht, eine Reihe von Regeln oder Gesetzen, auch moralischen Regeln, aufzustellen, um das Verhalten der Menschen zu beherrschen. Der Gott, von dem sie hierbei ausgehen ist jedoch kein lebendiger, fließender Gott, sondern ein toter Gott der Gesetzesbücher, Dogmen und Regeln. Lasst das los! Seid ihr selbst und geht von eurer eigenen Güte aus. Die Seele in euch möchte hin zu einem Herzbewusstsein wachsen, das nicht auf Angst, Mangel und Kontrolle basiert, sondern auf Fülle, Wärme, Freude, Licht und Inspiration. Eine inspirierte Seele, ein Mensch also, der mit seiner Seele in Kontakt ist, lebt und gibt Licht ab. Dieses Licht wird er teilen, denn es liegt in der Natur des Lichts, zu leuchten und die Umgebung zu erwärmen. Handelt darum nicht nach äußeren Gesetzen, seien sie nun politischer, moralischer oder spiritueller Natur, sondern handelt nach dem Sonnenlicht in eurem eigenen Herzen.

Wenn man sich weltweit das Leid anseht – und heute nun betrachten wir insbesondere die Armut -, dann kann man sehr leicht niedergeschlagen sein wegen des Ausmaßes, der Massivität dieses Leidens und des augenscheinlich Sinnlosen und auch Ungerechten darin. Ich bitte euch, dies nicht zu tun, euch nicht zu sehr mitreißen zu lassen von Gefühlen des Mitleids und des empathischen Schmerzes und den Gedanken an Ungerechtigkeit, politische Misswirtschaft und Machtmissbrauch. Wendet euch nach innen. Lasst das Denken und diese gröberen Emotionen los. Erkennt, dass jede Seele frei ist und dass das Höchste, was ihr einem anderen geben könnt, die Erkenntnis dieser Freiheit ist.

Geht nun also nach innen, in diesem Moment. Geht mit eurem Bewusstsein in euer Herz. Nehmt dort eine Quelle wahr, die nicht von dieser Welt ist. Diese Quelle liegt außerhalb von Zeit, Raum und Materie, sie ist nicht abhängig von diesem Körper, in dem ihr jetzt lebt, sondern ist wirklich ewig und sprudelnd, voller Leben, Barmherzigkeit und Licht. Nehmt Verbindung mit dieser Quelle auf und fühlt, wie dieses Licht in euch, in eurem einzigartigen Ich, durchfließen möchte zur Erde. Stellt euch vor, wie dieses Licht aus dieser Quelle in eurem Herzen wie ein Springbrunnen empor sprudelt und durch euch hindurch strömt, durch euer ganzes Herz, euren Brustkorb, euren Hals, euren Mund und eure Augen. Spürt, wie die Blasen dieser Fontäne euren ganzen Kopf erhellen und euer drittes Auge freimachen. Spürt, wie eure alten Gedanken von Pflicht, Gesetz und Moral abebben und die authentische Strömung des Göttlichen – des weiblichen Göttlichen und des männlichen Göttlichen – zurückkehrt in euren Kopf, in euer Kronenchakra und euer drittes Auge in der Mitte eures Kopfes.
Dann lasst diese Strömung sprudelnden Lichts durch euer ganzes Rückgrat hinuntersteigen, durch euer Herz und das Sonnengeflecht bei eurem Magen. Lasst dieses Licht, dieses lebendige, strömende Licht, das reich in sich selbst und voller Vertrauen ist, vor allem gut durch euer Sonnengeflecht fließen. Denn gerade im Bereich des Sonnengeflechts, dem Bereich des ‚Ich‘, der Persönlichkeit, sitzen viel Angst vor Mangel und auch viel Mitleiden: Dass ihr also das Schicksal, das Leid eurer Nächsten in einer Weise aufnehmt, die euch nicht gut tut und dem anderen auch nicht wirklich hilft, da ihr von dieser Ebene aus den anderen als Opfer seht und auch euch selbst als Opfer ‚böser‘ Kräfte außerhalb von euch sehen könntet. Das ist armes Denken. Euch selbst oder den anderen als Opfer zu sehen, ist ein Denken aus der Armut, aus dem Mangel heraus.

Lasst das Licht diese Angst und auch die Überverantwortlichkeit für den anderen von euch nehmen. Lasst das sprudelnde Licht des Herzens und eures göttlichen Ursprungs diese Lasten wegnehmen. Ihr müsst nicht die Schwere des anderen, der Welt, des Leids in euch aufnehmen, so dass es euch erschlägt. Ihr seid hier, um Licht zu bringen, nicht um Dunkelheit zu absorbieren. Spürt die innere, spirituelle Wahrheit darin. Ihr seid hier, um Licht zu bringen und es hier herabsteigen zu lassen, nicht um die Dunkelheit der Welt zu absorbieren. Darum liegt so viel Kraft darin, „Nein“ zu sagen und euren eigenen Raum zu hüten und zu schützen, denn dies ist ein heiliger Raum, ein energetischer Raum, in den eure Seele hinabsteigen will und kann. Gerade in einer Welt, die noch gekennzeichnet ist von Angst, Kontrollbedürfnis und Machtstreben, was sämtlich auf einem Bewusstsein von Unzulänglichkeit basiert, ist das Erschaffen und Bewahren eures eigenen authentischen Raumes, eures heiligen Raumes, von enormer Bedeutung, und ist die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen, was in der Tat die höhere männliche Energie ist, fundamental.

Lasst die Lichtströmung, die eurem Herzen, der Quelle des Göttlichen, entsprungen ist, nun zu eurem Sonnengeflecht durchfließen. Von dort strömt sie zu den unteren Chakras, in den Bauch, zu eurem Steißbein, und dann bahnt sich die Lichtströmung einen Weg durch eure Oberschenkel, eure Knie, eure Unterschenkel und eure Füße und erreicht die Erde. Und die Erde empfängt eure einzigartige Seelenenergie und freut sich über sie. Ihr seid gekommen, um etwas Wunderbares zu bringen, etwas, das allein euch gehört, etwas, das eure einzigartige Seele von allen anderen unterscheidet. Dies ist das Kostbarste, was ihr in euch tragt – euer Erfahrungsweg, eure Vergangenheit, eure Zukunft, eure Gegenwart. Es ist einzigartig für euch, ein kostbares Juwel wie es kein anderes im ganzen Universum gibt. Ihr seid euer eigener Reichtum. Fühlt eure eigene Schönheit, durch alle Höhen und Tiefen eures Erfahrungsweges hindurch: den Schmerz, die Freude, die Dunkelheit und das Licht. Das ist es, was euch zu einem einzigartigen Ganzen von Energien macht, und darin liegt euer Reichtum. Umarmt euren Reichtum. Umarmt die Tiefe eurer Seele. Fühlt euch reich.

Zum Schluss möchte ich noch etwas zu der Frage sagen: Wie geht ihr mit Mangel in eurem Leben um – mit Armut, mit anderen Formen des Mangels, mit der Angst vor Armut oder vor Geldmangel?
Ich bitte euch zu erkennen, dass Geld in seinem Wesen eine Energie ist. Das, genauer noch gesagt, das Geld, das ihr auf eurem Bankkonto, in eurem Geldbeutel habt, von einer bestimmten Energie, eurer Energie umgeben ist. Ihr könnt dieses Geld mit einem neutralen Gefühl, mit einem Angstgefühl, mit einem besitzergreifenden Gefühl oder mit einem Gefühl der Begierde umgeben. Werdet euch bewusst, wie ihr euch zu dem Geld verhaltet, das ihr jetzt habt, das ihr jetzt besitzt. Seid ihr froh darüber? Empfindet ihr Dankbarkeit? Oder eher Angst, dass ihr es verlieren könntet? Oder ist da ein Gefühl, dass ihr es nicht haben dürft oder solltet? Seid ihr verlegen, zu besitzen, was ihr habt? Bei Lichtarbeitern besteht oft eine Abneigung dagegen, Geld zu empfangen, materiellen Wohlstand zu haben, die aus einer alten Vergangenheit stammt, die aus den moralischen Geboten heraus, die ich vorhin erwähnte,  verfügte, dass Geld zu besitzen oder Reichtum anzuhäufen nicht gut sei, dass es im spirituellen Sinne schlecht sei und von einem Ego-basierten Bewusstsein zeuge.

Ich bitte euch, diese Vorstellung loszulassen und euch auf das einzustimmen, was ihr wirklich braucht, um eure Seelenenergie hier erblühen zu lassen. Lasst das Denken in Begriffen wie reich oder arm und einer bestimmten Menge an Geld oder Besitz los und fragt euch: „Was braucht meine Seele, um im irdischen, täglichen Leben zu gedeihen?“ Das ist eine Frage, die ihr vielleicht nicht auf einmal beantworten könnt, aber ihr könnt sie in euer tägliches Leben mitnehmen, wenn ihr über Geld, über Finanzen und darüber nachdenkt, was ihr besitzen oder kaufen wollt oder nicht. Fühlt euch also frei, das zu empfangen, was ihr braucht, um Freude und Glück zu erleben. Fragt euch: „Welcher äußere Reichtum passt zu meinem inneren Reichtum?“ „Was passt, was ist richtig für mich?“ Lasst das allgemeine Denken über Gut und Schlecht los und konzentriert euch auf eure eigenen Bedürfnisse, spürt die Natürlichkeit der Erfüllung eurer eigenen Bedürfnisse. Es geht nicht darum, wie viel oder wenig ihr braucht, sondern um den Einklang mit euch selbst und dessen Natürlichkeit zu spüren.

Die Seele will in dieser Welt blühen und leuchten, und für den einen bedeutet das, viel anzuhäufen, und für den anderen, wenig zu  besitzen. Es gibt keine allgemeinen Regeln. Die einzige Richtschnur ist, dass ihr mit dem, was ihr habt oder nicht habt, Freude erfahrt und dass ihr diese als Maßstab nehmt. Bestimmte Formen von Besitz können von jemandem auch als Belastung empfunden werden. Von der Seele aus gesehen ist es nicht so, dass ihr euch umso besser fühlt, je mehr ihr habt. Spürt aus der Freiheit in euch heraus, was wirklich zu euch passt, und ihr werdet in der Lage sein, ohne Scham, Schuldgefühle oder Pflichtgefühl dazu „Ja“ zu sagen.
Sagt „Ja“ zu eurer eigenen Seelenströmung, und ihr werdet auf materieller Ebene anziehen, was zu euch gehört, und das ist frei von Schuld, Last oder Schwere. Ihr dürft sein, wer ihr seid. Deshalb seid ihr hergekommen. Je mehr ihr euch erlaubt, zu sein, was und wer ihr seid, und anzuziehen, was ihr dafür braucht, desto mehr Licht werdet ihr in dieser Welt ausstrahlen und andere damit berühren.

Ich grüße euch alle voller Wärme und Freude in meinem Herzen. Ich sehe eure Gesichter, jedes einzelne. Ich sehe die sprudelnde Strömung des Göttlichen in euren Augen. Ich bin bei euch. Ihr seid nicht allein. Wir sind miteinander verbunden, jeder von uns einzigartig, jeder von uns ein kostbares Juwel im Ganzen. Gemeinsam erschaffen wir Schönheit, eine Einbettung für das Neue, ein Bewusstsein für Fülle, Liebe und Reichtum.

Ich grüße euch alle und danke euch für eure Anwesenheit.

Ich bin bei euch.


Channeling:  Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Quelle deutsch: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/jeshua–reichtum-und-armut-aus-spiritueller-sicht

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Eine Antwort zu Botschaft von Jeshua: „Reichtum und Armut aus spiritueller Sicht“ (II) (durch Pamela Kribbe) – 15.Juli 2021

  1. yamahela schreibt:

    Meine Erfahrung ist: mehr Geld zu verdienen – macht auch nicht glücklicher.; lediglich der Umstand wie mein Empfinden darauf sich ausrichtet, lässt zurückschauen – auf die andere Seite: nämlich – wie es ist, wenig Geld zu verdienen-und das befreit-auf eine gewisse Weise.

    Das Existenzminimum ist eine Erfahrung – eine Probe..;..ein Nervenkitzel manchmal..

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