Spiritualität & Erwachen: Fülle – Leben im Zauberland (11.Juni 2021)

Fülle

Bild: Rosenfeld

Warum die Kraft der Wahr-Nehmung Evelin Rosenfeld– auch wenn das Leben oft Zerstörung und Verblühen ist – immer wieder fliegen lässt und in den Zustand der Fülle versetzt.

Es ist ja nicht erst seit Lockdown und Folgen so, dass die allermeisten Menschen in diesem Land den Mangel zelebrieren. Jetzt ist es der Mangel an Grundrechten, der Mangel an Sicherheit, der Mangel an Unterhaltungsmöglichkeiten – für viele allerdings auch der Mangel an Einkunftsmöglichkeiten, der Mangel an Begegnung, der Mangel an körperlicher Stabilität. Seit ich denken kann, macht der Großteil der Menschen um mich herum das Fehlen von etwas und nicht die Fülle zum Handlungsmotiv.

Ich kann sehen, dass all der Mangel, all die Fehler, all die Bedrohungen durchaus existieren. Und ich verstehe auch, warum so viele ihre Aufmerksamkeit hierauf richten – statt auf die unzähligen ermutigenden, erfreulichen, beruhigenden Tatsachen, die genauso real sind. Die Antwort heißt: Angst. Denn unsere Angst lässt uns wenig Spielraum zum klaren Denken und Handeln. Sie ist regelrecht magnetisch: Sie suggeriert uns, die Gefahr im Auge behalten zu müssen, um diese abwenden zu können. Und damit die Gefahr gar nicht erst an uns herankommen kann, trainieren wir uns darauf, Ziele zu setzen, um beispielsweise das Problem einzugrenzen, GEGENzusteuern, abzuwenden.

Im Ergebnis leben die meisten Menschen in der Wahrnehmung, etwas NICHT zu HABEN, was sie ersehnen oder zu brauchen glauben. Das lässt sie Tätigkeiten ausführen, die sie nicht lieben. Das lässt sie Dinge kaufen, die neue Bedürfnisse wecken. Das lässt sie Kontakte suchen oder erhalten, die sie nicht befriedigen. Und das lässt sie ein Leben leben, in dem sie sich NICHT getragen fühlen. Für mich als Gärtnerin ist das so, als würde ich tagein, tagaus über meine Flächen laufen und jedes Unkraut ausreißen, jede Laus zerquetschen, jeden beschattenden Baum fällen, damit meine Heilkräuter gut wachsen.

Ich wäre bald völlig erschöpft – denn das ist quantitativ nicht zu schaffen – und mein Paradiesgarten wäre ein verödeter, eintöniger Ort, an dem nicht mehr lange irgend etwas wächst. Mangel. Ich tue das Gegenteil: Ich setze die „störende Brennnessel“ an einen besonders förderlichen Platz – gleich neben den Ysop. Ich gebe den übergriffigen Brombeeren und Schlehen ebenbürtige Nachbarn – schnellwüchsige Minzen und ausufernde Melisse. Und ich freue mich über den kräftig nachwachsenden wilden Meerrettich, Löwenzahn, das Klettkraut und die Vogelmiere – für all diese „Unkräuter“ gibt es sogar extra Pflanzenschutzgifte –, sense sie und mulche sie auf meinen Beeten.

Überbordende Fülle

Viel weniger Arbeit – und überbordende Fülle! Wir sind Zeugen eines fortwährenden Zerstörungsprozesses – zum Glück Es ist nicht zu leugnen: Die Welt ändert sich – ständig. Es wird gestorben, verloren und zerstört – fortwährend und schon immer. Und wir alle sind „davon betroffen“. Das können wir beklagen. Wir können traurig sein, wenn die Blätter im Herbst fallen, wir können verzweifeln, wenn wir Besitz, Status oder Job verlieren. Wir können aufgeben, wenn unser Körper an manchen Stellen zerfällt. Ohne irgendjemand zu nahe treten zu wollen: Dieses Denken und Verhalten erscheint mir als eine sehr seltsame Neigung. Ich musste nicht erst sechzig Jahre alt werden, um zu erkennen, dass ich ersticke, wenn ich nur einatme. Ich muss auch ausatmen.

Übertragen heißt das: Wenn dieser „Zerstörungsprozess“ – das Ausatmen, das Vergehen – fehlte, hielte der Atem des Lebens an: Leben, Lebendigkeit resultiert aus Rhythmen, aus Veränderung, aus Entwicklung. Und Veränderung setzt zwingend den Untergang (oder die Verwandlung) des vorigen Zustands voraus. Und wieder hilft mir hier das tägliche, naturnahe Erleben in meinem Garten und an der Destille: Klar, meine Heilpflanzen sterben. Jeden Winter sterben sie – oder doch der blühende, duftende Teil von ihnen. Bevor das geschieht, ernte ich sie in ihrer höchsten Entfaltung. Es ist ein seltsames Gefühl, einen prächtigen Sonnenhut in seiner schönsten Blüte abzuschneiden. Es ist auf eine Art Zerstörung. Und dann trage ich kiloweise Körbe dieser kostbaren Blüten zur Destille. Das Feuer lodert, das Wasser siedet. Ich weiß: Wenn ich die Blüten in die Kolonne (ein Gerät, bei dem Stoffgemische durch diverse thermische Verfahren getrennt werden) kippe, werden sie zerfallen. Ihre Schönheit, ihre Kraft ist dahin. Doch ich werde auch Zeugin eines magischen Vorgangs: Während der Körper der Pflanze zerstört wird, erhebt sich der Geist der Pflanze, gibt der Sonnenhut sein ganzes stoffliches und feinstoffliches Potential in das Feuer und das Wasser – und wir gewinnen eine heilkräftige Substanz, die einen ganz anderen Duft, einen ganz anderen Geschmack und ein transformiertes Wesen der vorausgegangenen Phase, der blühenden Pflanze, trägt.

Kannst du dir vorstellen, wie ulkig das wäre (oder traurig), wenn ich weinen würde über die Zerstörung der Pflanze? Wenn ich wütend wäre über ihr Verblühen? … Zerstörung und Verblühen finden ja tatsächlich statt. Sie sind real. Doch es ist auch real, dass sich neben dieser Tatsache eine großartige Fülle von einem Stadium in ein nächstes verwandelt. Der einzige Unterschied besteht in meiner Perspektive: Ich kann Verlust und Zerstörung sehen – und mein System damit in den Mangel führen. Oder ich kann Schönheit, Potential und Verwandlung sehen – und bin und bleibe damit in einem Zustand überbordender Fülle.

Fülle und Mangel entstehen aus Resonanz – ganz ohne Kontrolle und Gegensteuern

Das Geheimnis gelebter Fülle liegt im Phänomen der Resonanz. Mangel oder Fülle sind keine objektiven Größen, wie ich oben mehrfach gezeigt habe. Vielmehr ist das Leben – jedes Menschen und immer – mit so vielen Phänomenen angefüllt, dass Mensch über seine Wahr-Nehmung eine Auswahl trifft. Treffen muss. Es ist wie ein Kanal, den wir öffnen oder schließen können. Eine Unzahl von Informationen dringt in uns ein und versetzt unser ganzes System in eine Schwingung. Diese Schwingung äußert sich körperlich, geistig und emotional, erzeugt also bestimmte physische Empfindungen, Gedanken und Gefühle. Diese Vorgänge in unserem Inneren sind ebenfalls Informationen, die durch den geöffneten Kanal auch wieder nach außen dringen.

Und dort erzeugen sie wiederum Resonanz – in unserem sozialen Umfeld und in den Dingen, mit denen wir hantieren. So können sich durch unsere bewusste oder unbewusste Fokussierung im Wechselspiel mit unserem Umfeld Erfahrungen von Mangel ebenso hochschaukeln wie Erfahrungen von Fülle. Es ist wie ein Echo. Und es ist ein durchaus physikalischer Vorgang. Resonanz. Steuern können wir das nur bedingt – denn Informationen sind, was sie sind. Energie ist, was sie ist. Mit Meditation und geistiger Schulung – oder Betäubung und Ablenkung – können wir ein Stück weit moderieren, welche Kanäle offen sind. Moderieren – aber nicht kontrollieren.

Und mit noch mehr Training und Konzentration können wir das Echo, das aus unserem System zurück in die Welt hallt und dort Resonanz erzeugt, verstärken oder vermindern. Meine Meisterin, die Natur, kann ihre Resonanz sogar auf null stellen. Das heißt: Du kannst deine Wut an einen Baum schreien, deine Trauer ins Feuer legen, deine Bedürftigkeit an ein knuddeliges Tier heften: Die Natur wird diese Energieformen mehr oder weniger „schlucken“ – also dir nicht in Form eines 1:1-Echos spiegeln. Wir Menschen haben leider selten so viel Raum und energetisches Eigengewicht, eine aufgenommene Information zu nivellieren, also Extreme auszugleichen oder zumindest abzumildern.

Einmal im Mangel – gleichbedeutend mit „mein System schwingt in einer Mangelfrequenz und multipliziert dies bei jeder Begegnung mit der Außenwelt“ –, ist es für uns Menschen schwer, das eigene System auf eine andere Frequenz zu bringen.

Hilfe aus der Natur

Wie kommt und bleibt ein Mensch also in der Fülle? Nun, oben wies ich ja bereits auf die begrenzten Möglichkeiten hin, unser System durch geistige Kontrolle an Mangel oder Fülle auszurichten. Das erfordert viel Übung und auch ein gewisses Maß an psychischer Kraft. Doch „da draußen“ ist eine Fülle (!) von Informationen, und ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Informationen trifft in uns auf schon vorhandene Angst, auf eigenen Widerstand, auf Abwehr – und erzeugt dadurch eine Resonanz von Mangel. Was also tun? Wie so oft, gibt die Natur uns eine Antwort: Zum einen ist sie eine endlos geduldige Neutralisiererin unserer persönlichen Mangel-Aussendungen. Wenn wir zum Beispiel unsere Traurigkeit zu „unserem Baum“ tragen, wird er nicht kommentieren. Er wird einfach nur da sein mit seiner Schönheit, Ruhe und seinem Gleichmut – bis auch wir leichter werden…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/fuelle-leben-im-zauberland/

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