Umwelt & Natur: „Amazônia muss weiterleben“- Fotograf Sebastião Salgado pflanzte mit seiner Frau auf abgeholzten Flächen einen neuen Wald (29.Mai 2021)

Jährlich werden rund 15 Milliarden Bäume gefällt. Seit Beginn des Industriezeitalters sind die Wälder um 32% zurückgegangen. Was würde geschehen, wenn alle Bäume der Welt verschwänden? Diese Frage stellte sich auch der berühmte Fotograf Sebastião Salgado. „Wenn es ein Paradies auf der Erde gibt, dann ist dieses Paradies Amazonien “, erklärt der brasilianische Fotograf. Und er sollte es wissen, denn er war mit seiner Kamera weltweit unterwegs. Er ist durch tropische Regenwälder und durch gefrorene Tundren gereist. Er hat Wüsten durchquert, Berge bestiegen und brennende Ölfeldern getrotzt. Er traf Indigene, Guerillasoldaten und Galapagos-Leguane. Er hat Zeugnis von herzzerreißender Schönheit und entsetzlicher Brutalität gegeben. In seiner mehr als 50-jährigen Karriere hat er sich zum Ziel gesetzt, den Zustand auf dem Planeten zu zeigen. Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt, so Sebastião Salgado. Er und seine Frau Lélia Deluiz Wanick Salgado beschlossen zu zeigen, was eine kleine Gruppe leidenschaftlicher, engagierter Menschen tun kann. Der Fotograf und seine Frau pflanzten in 20 Jahren 4 Millionen Bäume, um einen zerstörten Wald wiederherzustellen, und sogar die Tiere sind zurückgekehrt.

Der berühmte Fotograf Sebastião Salgado pflanzt mit seiner Frau vier Millionen Bäume und schafft 20 Jahre später einen neuen Wald

Es war Lélias Idee, das Land wieder zu seinem früheren Glanz zu bringen. So wurde das Instituto Terra geboren. 1999 pflanzten sie die ersten Samen von rund 300 verschiedenen Baumarten. Heute sind mehr als 4 Millionen Bäume gewachsen,

Salgado ist nicht religiös. Er ist jedoch zutiefst davon überzeugt, dass alle Kreaturen der Erde gleich sind, und er ist sowohl innerhalb als auch außerhalb seiner Arbeit ein Humanist und Umweltschützer.

1998 kehrten er und Lélia auf die Farm seines Vaters in Aimorés zurück, einem verschlafenen Dorf mit etwa 25.000 Einwohnern im Doce River Valley von Minas Gerais. Wie so viele andere Menschen in der Region züchtete sein Vater Vieh. Und wie in so weiten Teilen der Region hatte die jahrelange Überweidung den vor 150 Jahren noch sehr grünen Teil des Atlantischen Waldes stark erodiert.

Heute sind mehr als 4 Millionen Bäume gewachsen, von denen die Hälfte einen Wald bildet, der den größten Teil des Landes der Familie Salgado bedeckt. Die andere Hälfte wurde verkauft, um Einnahmen zu erzielen.

„Besuchen Sie heute das Instituto Terra und Sie werden üppige Vegetation, Vögel und Wasserläufe sehen, wo es vor 23 Jahren noch unfruchtbares Land gab. Während es ermutigend ist zu wissen, dass Regeneration möglich ist,“ hofft Salgado, dass sie für den Amazonas niemals benötigt wird.

Das ehemals karge Land in Brasilien blüht jetzt dank der Bemühungen von Sebastião Salgado und seiner Frau Lélia mit Hunderten Arten von  neuer Flora und Fauna. Alles begann 1994, als Salgado gerade von einem traumatischen Projekt, dem Völkermord in Ruanda, nach Hause zurückgekehrt war. Um sich selbst zu heilen, beschloss Salgado, eine Pause einzulegen und auf seine Familienfarm in der Gegend von Minas Gerais zurückzukehren.

Aber was er dort sah, machte ihn nur noch trauriger: „Was einst ein reicher Wald war, hatte sich aufgrund der grassierenden Abholzung und des Verschwindens wild lebender Tiere in eine stark beschädigte Landschaft verwandelt. Das Land war so krank wie ich – alles wurde zerstört“, sagte Salgado.

Das Land war nur noch zu 0,5 Prozent mit Bäumen bedeckt. Die beschädigte Umgebung löste jedoch Inspiration bei Salgados Frau Lélia aus, die auf die Idee kam, den Wald neu anzupflanzen.

Was sich nach einer unmöglichen Leistung anhörte, wurde bei der Gründung des Instituto Terra verwirklicht , einer Umweltorganisation, die sich nur vier Jahre später der nachhaltigen Entwicklung des Gebiets des Tals am Flusses Roce widmet.

Das Gebiet von Minas gerais vor und nach seiner Sanierung

Der 1.754 Hektar große Wald, einst ein karges Land, hat sich wieder in seinen ursprünglichen Zustand als tropisches Paradies verwandelt, seit das Instituto Terra diese Millionen Bäume gepflanzt hat. Das gesunde Ökosystem des neuen Waldes hat das Nachwachsen von Hunderten von Pflanzenarten erleichtert und die Wildtiere sind wieder da…

Quelle und weiter: https://netzfrauen.org/2021/05/26/salgado/

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