Ufologie: Zwischenbericht – – Wie steht es um den „UFO-Report der US-Geheimdienste“? (11.Mai 2021)

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Washington (USA) – Als Teil des „omnibus spending bill” haben die US-Kongresskammern parteiübergreifend Ende Dezember 2020 auch einen Auftrag an die US-Geheimdienste und das US-Verteidigungsministerium zur Erstellung eines öffentlichen und unzensierten Berichts über deren Wissen rund um unidentifizierte Phänomene im Luftraum, kurz UAPs (früher UFOs) erteilt. Doch wie steht es um den Bericht und wann darf mit dessen Veröffentlichung gerechnet werden? Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) hat in Washington nachgefragt.

Hintergrund
Ursprünglich eingefordert wurde der Bericht innerhalb eines Gesetzentwurfs („UFO-Gesetz“) gemeinsam mit einer Finanzierung der zukünftigen Arbeit der UFO-Untersuchungseinheit des US-Verteidigungsministeriums unter der Bezeichnung „Unidentified Aerial Phenomena Task Force“ (UAPTF) durch das „United States Senate Select Committee on Intelligence“ (SSCI) im Rahmen des „2021 Intelligence Authorization Act“ (NDAA, also des US-Militäretats für 2121) Wie sich später zeigte, wurde der angeforderter „UFO-Bericht“ dann jedoch als Teil des „ 2021 Intelligence Authorization Act“ (IAA), also des US-Geheimdienstetats für 2021 verhandelt.

Beim „SSCI“ handelt es sich um einen Kongressausschuss des US-Senats, der zusammen mit seinem Partnerausschuss im Repräsentantenhaus, dem „United States House Permanent Select Committee on Intelligence“, die Aufsicht der Legislative über die „United States Intelligence Community“ (IC) gewährleisten soll. Dem SSCI stehen die Senatoren Marco Rubio (Rep., Florida) und Mark Warner (Dem., Virginia) vor. Letzterer bestätigte bereits im vergangenen Jahr von Offiziellen der US-Navy über deren Untersuchungen über unidentifizierte Flugobjekte und Phänomene (UFOs/UAPs) unterrichtet bzw. gebrieft worden zu sein (…GreWi berichtete).

Während es in dem Gesetz zunächst vornehmlich um Anweisungen und Informationen zum Berichten über die Aktivitäten Russlands, Chinas und anderer vermeintlicher internationaler Gegenspieler geht, findet sich auf den hinteren Seiten 11 und 12 auch ein Kapitel über „Advanced Aerial Threats“, also über „fortschrittliche Bedrohungen aus dem bzw. im Luftraum“.

– Den vollständigen „INTELLIGENCE AUTHORIZATION ACT FOR FISCAL YEAR 2021“ des „Select Committee on Intelligence“ als PDF finden Sie HIER

Einführend in das Kapitel heißt es:

„Das Komitee unterstützt die Bemühungen der „Task Force für nicht identifizierte Luftphänomene“ (Unidentified Aerial Phenomenon Task Force, UAPTF) am Office of Naval Intelligence (also dem Büro des Marine-Nachrichtendienstes), die Erfassung und Berichterstattung über nicht identifizierte Luftphänomene, etwaige Verbindungen zu gegnerischen ausländischen Regierungen und die Bedrohung, die diese für US-Militärgüter und -anlagen darstellen, zu standardisieren. Der Ausschuss ist jedoch weiterhin besorgt darüber, dass es innerhalb der US-Bundesregierung trotz der potenziellen Bedrohung kein einheitliches, umfassendes Verfahren zur Erfassung und Analyse von Informationen über nicht identifizierte Luftphänomene gibt. Dem Ausschuss ist bekannt, dass die relevanten Informationen sensibel sein können. Dennoch stellt der Ausschuss fest, dass der Informationsaustausch und die Koordinierung innerhalb der Geheimdienstgemeinschaft bislang inkonsistent waren und dass dieses Thema von hochrangigen Führungskräften nicht beachtet wurde.“

Damit bestätigte der Ausschuss nicht nur, dass die offiziell bekannten jüngsten Untersuchungen von Sichtungen unidentifizierter Phänomene im US-Luftraum in Form des „Advanced Aerospace Threat Identification Programs“ (AATIP) nicht mit dessen Auslaufen 2012 beendet wurden, sondern einmal mehr die Existenz der schon zuvor vom Pentagon bekannt gegebenen Behörden- und Resort-übergreifende Einsatztruppe zur Untersuchung von Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte und Phänomene (UAPTF).

Doch damit nicht genug: In seinem offiziellen Bericht fordert das SSCI nicht nur zusätzlich zur Finanzierung der UAPTF die Erstellung des besagten „UFO-Berichtes“ darüber, was die US-Militärs und Geheimdienste über UFOs bzw. UAPs wissen, sondern auch, dass dieser Bericht sogar unzensiert veröffentlicht werden soll:

„Deshalb weist der Ausschuss den Director of National Intelligence (DNI, also den Direktor der Intelligence Community; einem Zusammenschluss der 17 US-amerikanischen Nachrichtendienste) an, in Absprache mit dem Verteidigungsminister und den Leitern anderer Behörden, die der Direktor und der Minister gemeinsam für relevant halten, innerhalb von 180 Tagen nach Inkrafttreten des Gesetzes dem Kongressausschuss sowie Ausschüssen bei Geheimdiensten und Streitkräften, die sich mit nicht identifizierten Luftphänomenen (auch als “anomale Luftfahrzeuge” bezeichnet), beschäftigen, einschließlich beobachteter Luftobjekte, die nicht identifiziert wurden, einen Bericht vorzulegen.”

Der Ausschuss weist zudem an, dass dieser Berichte u.a. folgende Aspekte beinhalten muss:

Eine detaillierte Analyse von Daten zu nicht identifizierten Phänomenen im Luftraum und nachrichtendienstlicher Berichte (zu erstellen), die vom Office of Naval Intelligence gesammelt oder gespeichert wurden, einschließlich Daten und nachrichtendienstlicher Berichte, die von der ‚Task Force für nicht identifizierte Luftphänomene‘ (UAPTF) erstellt und geführt wurden.

Eine detaillierte Analyse von Daten zu nicht identifizierten Phänomen Luftraum (zu erstellen), die von folgenden Zuständigkeiten gesammelt wurden:
a) Raumbezogene Aufklärung
b) Fernmelde- und Eektronische Aufklärung
c) Menschliche Aufklärung und
d) Mess- und Signalaufklärung (MASINT)

Eine detaillierte Analyse der Daten des FBI, die aus Untersuchungen zu Daten des Eindringens nicht identifizierter Luftphänomene über dem Lufthoheitsgebiet der Vereinigten Staaten abgeleitet wurden. (…).

…Es folgen (4-8) weitere Anweisungen über die Art und Weise, die entsprechende Berichte zusammengestellt werden und was sie beinhalten sollen.

Kurz: Das Komitee stellt fest und kritisiert, dass es eine ganze Reihe von militärischen Einrichtungen gibt, die zwar Daten zu UFO/UAP-Sichtungen zusammentragen und untersuchen, dass es aber bislang kein zentrales Organ gibt, das diese Untersuchungen koordiniert. Aus dem Bericht geht die Forderung nach einer solchen Koordination hervor.

Zugleich stellt der Ausschuss klar, dass der Bericht selbst in nicht-klassifizierter Form übergeben und veröffentlicht werden solle – schränkt aber auch ein, dass der Anhang klassifiziert sein dürfe.

Die Bedeutung des Berichts und des Gesetzes wird von UFO-Enthusiasten, -Forschern wie -Kritikern erwartungsgemäß unterschiedlich bewertet: Während die einen darin schon das große Ziel einer vollständigen UFO-Disclosure in den USA sehen – also die Offenlegung des angeblich geheimen UFO-Wissens der USA, zeigen sich andere kritisch und verweisen darauf, dass es eine Sache sei, Militärberichte über UFO-Sichtungen zusammenzutragen, aber eine ganz andere, auch die angeblich existierenden und tief verborgenen UFO-Geheimnissen der USA zu lüften. Allerdings herrscht weitestgehend Konsens darüber, dass dies zumindest einen wichtigen und bislang noch nie dagewesenen, ja fast schon historischen Schritt im Umgang mit dem UFO-Phänomen durch die US-Militärs darstellt.

Bislang herrscht jedoch vielerorts Unklarheit darüber, wann genau besagter UFO-Report veröffentlicht werden soll und wird. Während die einen im 1. Juni 2021 den Stichtag sehen, glauben andere eher an ein späteres Datum der Veröffentlichung des UFO-Berichts.

Um diese Fragen zu beantworten, hat der Herausgeber von Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi), Andreas Müller, zunächst beim US-Verteidigungsministerium um eine Antwort gebeten. Wie schon zuvor antwortete die Pentagon-Sprecherin Susan Gough auf die Frage, wann genau der Bericht veröffentlicht werden solle bzw. mit welchem Datum die gesetzte 180-Tage-Frist abzulaufen begann…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/zwischenbericht-wie-steht-es-um-den-ufo-report-der-us-geheimdienste20210510/

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