Bewusstsein & Gesundheit: Tochter und Mutter – die erste Liebe (10.Mai 2021)

Mutter Kind

Bild: nastya_gepp – pixabay.com

Tochter und Mutter – sage mir, wie dein Verhältnis zu deiner Mutter ist und ich sage dir, wie deine Beziehung zu allen anderen Frauen in deinem Leben ist…

von Gesine Gammert

So ungefähr würde ich den Einfluss deiner Mutter auf dich und deine Beziehungen beschreiben. Tochter und Mutter ist nun mal unsere allererste Erfahrung. Auch wenn die vielleicht nicht so schön war, genau hier findest du die wahren Ursachen für viele Probleme im Leben. Versprochen!

Mutter ist unsere erste Liebe

Wenn du in Gedanken deine Frauenbekanntschaften durchgehst, wie würdest du die Beziehung zu ihnen beschreiben? Hast du richtig enge Freundinnen? Oder – falls du selbstständig bist – wie fühlen sich die Beziehungen zu deinen Business-Partnerinnen an oder zu deinen Kundinnen? Erinnern sie dich an eine andere, ganz bestimmte Beziehung? Vielleicht an die Beziehung Tochter und Mutter? Worauf ich hinaus möchte: Deine allererste Beziehung ist die zu deiner Mutter. Von ihr lernst du, wie Beziehung geht. Du lernst ihre Art von Beziehung.

Die Mutter ist unsere erste Liebe, unsere erste Erfahrung mit einer Frau, mit einer Bezugsperson. Diese Beziehung prägt alle weiteren, vor allem die zu Frauen. Denn die Mutter ist auch unser erstes weibliches Vorbild, unser erster, intensiver Kontakt mit einer Frau. Das kann wundervoll und liebevoll sein, aber auch nicht so schön.

Von der Mutter sind wir in den ersten Jahren komplett abhängig. Sie nährt und schützt uns und sie bestimmt über uns. Und sie prägt unsere Selbstwahrnehmung, die Beziehung zu uns selbst. Wie reagiert sie auf mich? Nimmt sie mich überhaupt wahr, als die, die ich bin?
Aber ich fange mal von vorn an, beim Ei – ähh – Ursprung

Tochter und Mutter – die ersten Jahre prägen am meisten

Schon im Bauch geht sie los – die Beziehung zwischen Tochter und Mutter. Wir nisten uns bei ihr ein und wachsen in ihrem Körper heran. Wir ernähren uns von ihr, und wir fühlen sie unmittelbar, d.h. wir bekommen jede Schwingung mit, jede ihrer Emotionen.

Wir spüren: Sind wir ein Wunschkind, sind wir eher nicht so willkommen, überlegt sie gar, uns abzutreiben, ist sie mit dem Vater glücklich? usw. – das alles kriegen wir mit. Wieso bin ich mir da so sicher? Weil ich immer wieder Emotionen löse bei Klientinnen, die sie während der Schwangerschaft von der Mutter übernommen oder selbst gefühlt haben, z.B. Unruhe oder Wut. Der Grund dafür war meistens nachweisbar. So gab es Streit zwischen den Eltern oder die Mutter trug eine starke Wut auf ihren eigenen Vater in sich. Diese Emotionen, diese Erfahrungen bleiben in unserem System gespeichert und machen sich später bemerkbar.

Mutter und Tochter – die Geburt

Wie wird sie geboren – unter Stress oder in vertrauter, entspannter Atmosphäre? Wie wird es von der Welt empfangen und darf es gleich wieder zur warmen Mama und sich erst mal gewöhnen an die neue Umgebung, in der es so anders ist als im geschützten, warmen Bauch?

Es kann eine traumatische Trennungserfahrung für das Kind sein, wenn es von der Mutter direkt nach der Geburt oder generell zu früh und zu lange getrennt wird. Diese Erfahrung ist schwer wieder gutzumachen. Sie zeigt sich in späteren Problemen, auf jemanden zuzugehen, jemandem wirklich zu vertrauen. Da wird echte Nähe schwierig, zu Freundinnen und auch zu Geschäftspartnerinnen.

In den ersten Jahren ist die kleine Tochter total abhängig, sie wird nun liebevoll umsorgt von der Mutter – wenn alles gut läuft. Hier möchte ich mal die Frage einstreuen: Sind wir eigentlich schon „fertig“, wenn wir auf die Welt kommen? Gibt es da einen Plan, nach dem wir aufwachsen und leben? Diese Idee gibt es ja. Ich glaube zumindest, dass wir mit einer bestimmten Absicht, einem Zweck hierher kommen. Und der wird ganz sicher unterstützt von den Menschen, zu denen wir kommen. Unsere Familie ist die richtige für uns. Hier lernen wir all das, was uns später dient. Das soll hier jedoch nicht das Thema sein. Nur so viel: Ich selbst bin Tochter und Mutter Expertin geworden, weil ich sehr viel aus der Beziehung zu meiner eigenen Mutter gelernt habe und dies nun weitergeben kann. Und auch als Geschwister kann ich aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen: als kleine und als große Schwester.

Mutter ist nicht an allem schuld

Warum ich die Frage oben gestellt habe: Auf die Beziehung zwischen Tochter und Mutter können Dinge Einfluss haben, die nicht unmittelbar mit der Mutter zu tun haben. Das ist auch etwas, was ich immer wieder verdeutlichen möchte: die Mutter ist nicht an allem „schuld“. Hier ein Beispiel: Der Vater war bereits einmal verheiratet. Die erste Frau des Vaters wird aber nicht so respektiert von der Mutter, seiner zweiten Frau. Das führt oft dazu, dass die Tochter diese erste Frau vertritt, ihr den Respekt erweist und einen Platz gibt im System gibt, was die Mutter verweigert.

Dadurch können Konkurrenzgefühle zwischen Tochter und Mutter entstehen. Da das unbewusst geschieht, können die diese Gefühle nicht zuordnen.

Mit der Mutter in Konkurrenz zu stehen bzw. die Mutter als Konkurrentin zu erleben, ist ein belastender Gefühlsmix. Schneewittchen lässt grüßen. Es verunsichert die Tochter sehr, wenn die Mutter – statt sie zu unterstützen und von Herzen zu lieben – abwertende Bemerkungen macht oder die Tochter immer wieder vergleicht mit sich und anderen. Auch später wird das Thema Konkurrenz eine wichtige Rolle im Leben der Tochter spielen, privat und im Berufsleben. Dass das nicht so förderlich ist, kann man sich denken. Was hilft hier? Nichts ist in Stein gemeißelt. Entscheide dich neu dafür, andere Frauen zu unterstützen, dich über ihre Erfolge zu freuen und lerne genauso Unterstützung von anderen anzunehmen.

Tochter und Mutter

Als Töchter haben unsere Mütter genauso Themen mit ihren Müttern. Da sind die dominanten Mütter, die rechthaberischen, narzisstischen und/oder überfürsorglichen Mütter. Je nachdem, wie erwachsen sie selbst sind (und das sind die wenigsten) verhalten sie sich auch gegenüber ihren Töchtern.

Manche Mutter möchte selbst bemuttert werden. Deren Tochter wird dann zur Mutter ihrer Mutter und übernimmt viel zu früh Verantwortung, die sie gar nicht tragen kann. Sie überfordert sich und verliert auch ein wenig die Achtung vor der Mutter – denn die kann ja offensichtlich nicht für sich selbst sorgen, so die Annahme. Auch dieses Verhalten setzt sich später mit anderen Menschen, anderen Frauen fort. Die Tochter fühlt sich etwas über den anderen stehend und gleichzeitig einsam.

Ein Kind urteilt nicht, es tut einfach. Es hat ja auch keinen Vergleich. All diese Umstände, diese Beziehungsmuster werden als normal empfunden und später weitergelebt mit allen anderen. Man zieht ja dann entsprechende Menschen an, die genau zu diesem Muster passen. Bis Tochter beginnt, all das zu hinterfragen – weil sie vielleicht nicht mehr kann oder weil sie immer wieder die gleiche Art Menschen anzieht, die ihr nicht gut tun.

Als Kleinkind nehmen wir alles für bare Münze, was Mama sagt – ob gut oder schlecht. Wir nehmen es auf wie ein Schwamm. Wenn Mama das sagt, ist es wohl wahr – da kann sie uns einfach alles erzählen…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/toechter-und-ihre-mutter-die-erste-liebe/

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