Umwelt & Natur: Im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung entstehen Produkte von der Mango-Öl-Feuchtigkeitspflege bis zum Traubenkompost (02.Februar 2021)

Ungefähr ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrung – 1,3 Milliarden Tonnen – wird weggeworfen. Und das, während ein großer Teil der Welt nicht genug zu essen hat. Lebensmittelverschwendung bedeutet auch, dass kostbare Ressourcen verschwendet werden: Wasser für den Anbau und Energie für Produktion, Verpackung und Transport. Allein in Deutschland landen jedes Jahr etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. In Spanien werden laut UNO jedes Jahr 7,6 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet, in Italien 8,8 Millionen Tonnen und in Frankreich 9 Millionen. Food Waste ist ein globales Problem. Dass zu viele Lebensmittel produziert und ungenutzt entsorgt werden, ist seit Jahren bekannt. „Wir retten Lebensmittel“ heißt es in Frankreich und Italien. Auch andere Länder schlossen sich an und haben bereits mit einem Gesetz im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung ein Zeichen gesetzt. Wie können wir verhindern, dass ein Drittel der Welternährung verschwendet wird? Bereits im Juli 2014 kündigte die Europäische Kommission neue Ziele zur Vermeidung von Lebensmittelvernichtung an und mahnte die Länder zur Erstellung von Rahmenbedingungen, die diese ermöglichen. Doch die EU sorgt selber dafür, dass Obst und Gemüse auf dem Müll landen, weil sie nicht der Norm entsprechen. Gurken kommen verpackt in eine Kiste. Ist die Gurke gekrümmt, passt sie nicht in die Kiste und landet auf dem Müll. Es betrifft also nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Lebensmitteldiscounter, die immer noch zu viel wegwerfen, und auch durch Subventionen überschwemmen italienische Tomaten andere Länder, die dann ihre Tomaten nicht mehr verkaufen können und somit wegwerfen müssen. So ist es auch mit Milch und anderen Lebensmitteln – Ein Irrsinn! Aufgrund der Normen, die die Supermärkte fordern, werden in Europa jährlich 50 Millionen Tonnen krummes Obst und Gemüse weggeworfen. Eine Schande! Es gibt tolle Ideen, die sich in jedem Land dieser Erde umsetzen lassen. Im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung hat eine Gruppe von Studenten entdeckt, wie das Öl von Mangokernen für Feuchtigkeitscreme verwendet werden kann. Die Mangokerne werden normalerweise weggeworfen.

Wie man Lebensmittelverschwendung bekämpft

https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Foodwaste35.jpeg

Die Gründerin von OzHarvest, Ronni Kahn –  Sie ist Australiens bekannteste Food Fighterin.

Dass es andere Alternativen gibt, bewies Ronni Kahn aus Australien bereits 2004, als sie OzHarvest  gründete und schaffte es sogar dass in Australien neue Gesetze gegen Lebensmittelverschwendung verabschiedetet wurden,

Zum Beispiel werfen nicht nur Lebensmitteldiscounter zu viel Lebensmittel weg, sondern auch Fluggesellschaften. Oft bleiben die Mahlzeiten für die Passagiere, besonders in der 1.Klasse, unberührt und und sind die Flugzeuge gelandet, landen die Mahlzeiten unberührt im Müll. Genau dieses Problems hat sich Ronni Kahn in Australien angenommen. 2016 startete die Organisation OzHarvest mit dem ungenutzten Essen von Fluggesellschaften, um den lokalen Wohltätigkeitsorganisationen auf dem Boden zu helfen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 konnten so bereits über 100 Millionen Mahlzeiten gespendet werden. Doch die Organisation ging noch weiter und gründete eigene Läden. Alles mit Waren, die sonst auf den Müll geworfen worden wären. Alles, was angeboten wird, kommt von Supermarktketten, Restaurants oder Caterern. Im Mai 2019 feierte die Organisation OzHarvest Brisbane mit Teammitgliedern, Freiwilligen, Spendern, gemeinnützige Organisationen und Geschäftspartnern die 20.000.000 Mahlzeiten, die sie an bedürftige Menschen in Queensland spenden konnten. Siehe auch: Vorbildlich! Statt Mülltonne wurden über 100 Millionen Mahlzeiten an Bedürftige gespendet – IMAGINE A WORLD WHERE GOOD FOOD IS NOT WASTED AND PEOPLE DON’T GO HUNGRY

Und was mit der Organisation begann, setzt sich jetzt in ganz Australien fort.

Dass es ein weltweites Problem ist, zeigt Craig Bruce Reucassel, eigentlich ein australischer Fernseh- und Radio-Komiker,  in seiner Doku – Serie  Krieg gegen den Abfall , Er wollte es genau wissen und begab sich 2017 auf Spurensuche. In der ersten Folge stellte er fest, dass bis zu 40 Prozent der Bananen von den Landwirten  weggeworfen werden, weil sie nicht den Normen entsprechen. Supermärkte setzen Maßstäbe. Grundsätzlich sind sie zu gebogen, zu gerade, zu lang, zu kurz, zu dick oder zu dünn. Die Serie wurde in Australien ein riesiger Erfolg und Craig macht weiter. Mittlerweile gibt es eine 2. Staffel der erfolgreichen Doku-Serie. Craig Reucassel recherchierte in einem Food Court, wie viel Essen weggeworfen wird, und erklärte, welche bedeutende Rolle die Restaurants, Cafés und Fast-Food-Läden bei der Reduzierung von Lebensmittelverschwendung spielen.

Im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung entstehen Produkte von der Mango-Öl-Feuchtigkeitspflege bis zum Traubenkompost

Foto: Studentin Emily Guo von der Charles Sturt University und außerordentliche Professorin Maree Donna Simpson extrahieren Öl aus Mangokerne zur Verwendung in Feuchtigkeitscremes. (ABC Rural: Tim Fookes)

Im laufenden Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung hat eine Gruppe von Studenten entdeckt, wie das Öl von Mangokernen für Feuchtigkeitscreme verwendet werden kann. Es war eine von vielen Ideen, die erforscht wurden, um Wege zur Wiederverwendung von Resten oder Produkten zu finden, die sonst weggeworfen werden würden.

An der Charles Sturt University (CSU) in Orange NSW (New South Wales) haben Studenten der pharmazeutischen Abteilung einen Weg gefunden, das Öl aus den Kernen der Mangos zu gewinnen. Die außerordentliche Professorin Maree Donna Simpson sagte, in Australien würden jedes Jahr mehr als 70.000 Tonnen Mangos produziert, von denen der Großteil auf dem heimischen Markt verbraucht werde.

„Die Mangokerne werden normalerweise weggeworfen, also dachten wir, dass es einen Weg geben muss, wie wir sie stattdessen verwenden können“, sagte sie.

„Wir wollten die Kerne aufbrechen und das Öl aus dem Inneren entnehmen, um zu sehen, was wir damit machen können…

Quelle und weiter: https://netzfrauen.org/2021/02/01/foodwaste-6/

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