Natürlich gesund: Arteriosklerose – Arterien natürlich reinigen (23.Januar 2021)

Ablagerungen in den Arterien gelten als wichtige Ursache für lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Inzwischen weisen jedoch Studien darauf hin, dass bestimmte Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel die Arterien reinigen, also von Ablagerungen frei halten können.

Arterien reinigen – Arteriosklerose vorbeugen

Da die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) als unheilbar gilt, klingt die Aussage, man könne mit einfachen Mitteln seine Arterien reinigen, etwas unglaubwürdig. Doch gerade jene Faktoren, die zu den gefürchteten Ablagerungen in den Blutgefässen führen und die Arterien verhärten, lassen sich tatsächlich mit einer bestimmten Ernährungs- und Lebensweise verhindern oder – wenn bereits Ablagerungen vorhanden sein sollten – in manchen Fällen auch zu einem gewissen Grad wieder abbauen.

Wenn sich die Gefässwände der Arterien verhärten und sich in den Blutgefässen Ablagerungen bilden, die zu einer Verengung und im schlimmsten Falle zu einer Verstopfung der Blutgefässe führen, spricht man von einer Arteriosklerose.

Die Arteriosklerose wiederum ist die Ursache dafür, dass so viele Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen versterben. Allein im Jahr 2019 waren in Deutschland etwa 35 Prozent aller Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.

Damit die Gefässe entsprechend erkranken und sich die problematischen Ablagerungen bilden können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Die Blutfette sind erhöht, oxidativer Stress besteht, chronische Entzündungsprozesse sind im Gang und die körpereigene Stickstoffmonoxidbildung ist gestört (z. B. durch einen L-Arginin-Mangel).

Alle diese Faktoren aber können von jedem Menschen sehr gut beeinflusst werden, so dass man dem Prozess der Arterienverkalkung vorbeugen bzw. eine vorhandene Arterienverkalkung in manchen Fällen auch umkehren, also die Arterien sozusagen wieder reinigen kann.

B-Vitamine reinigen Ihre Arterien

Ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel, um die Arterien zu reinigen, ist der Vitamin-B-Komplex. In einer randomisierten Doppelblindstudie von 2005, die im Fachmagazin Atherosclerosis veröffentlicht wurde, entdeckte man, dass die Einnahme von 2,5 mg Folsäure, 25 mg Vitamin B6 und 0,5 mg Vitamin B12 über 1 Jahr hinweg zu einer signifikanten Verringerung der Dicke der Blutgefässwände führte.

Selbst Vitamin B3 oder Folsäure – jedes allein für sich eingenommen – hatte einen gefässwandreduzierenden Effekt, allerdings jeweils in sehr hohen Dosen, was selbstverständlich mit dem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden sollte. In einer Studie von 2010 beispielsweise hiess es, dass ein zu hoher Homocysteinspiegel mit einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko in Zusammenhang steht.

Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Proteinstoffwechsels, das beim gesunden Menschen abgebaut wird. Andernfalls beschädigt es die Blutgefässwände. Bei fast der Hälfte aller Arteriosklerose-Patienten sind die Homocysteinwerte zu hoch. Als Grund wird ein Mangel an Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure angegeben – und das, wo uns Experten wie die Verbraucherzentralen oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung immer erklären, Vitaminmängel gäbe es in unseren Breiten nicht.

In genannter Studie von 2010 nun las man in der Einleitung, dass die tägliche Einnahme von 5 mg Folsäure die Homocysteinwerte um bis zu 25 Prozent senken kann. Im Verlauf der Studie mit 103 Patienten, die mindestens einen Herz-Kreislauf-Risikofaktor aufwiesen und nun täglich 5 mg Folsäure oder ein Placebopräparat einnahmen, zeigte sich nach 18 Monaten, dass Gefässwanddicke der Halsschlagader in der Folsäuregruppe signifikant abnahm, während sie in der Placebogruppe deutlich zunahm..

Aus 2007 stammt eine Untersuchung mit Vitamin B3 (Niacin), das bekannt dafür ist, das „gute“ Cholesterin (HDL) zu erhöhen. 50 Patienten, die alle am metabolischen Syndrom litten, also übergewichtig waren sowie mit hohem Blutdruck, hohen Blutzuckerwerten und hohen Blutfettwerten zu kämpfen hatten, erhielten täglich 1000 mg sog. time-release Vitamin B3 (Vitamin B3, das langsam aufgenommen wird) oder ein Placebopräparat.

Nach 1 Jahr hatte die Gefässwanddicke in der Vitamin-Gruppe abgenommen, in der Placebo-Gruppe hatte sie zugenommen. In der Vitamin-Gruppe verbesserten sich ausserdem die Gefässfunktionen um 22 Prozent, die Entzündungswerte (CRP) sanken um 20 Prozent und auch die Cholesterinwerte sanken. In der Placebo-Gruppe verbesserte sich nichts dergleichen.

Knoblauch baut Ablagerungen in den Arterien ab

Knoblauch ist ein sehr bekanntes Hausmittel in Sachen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schon lange werden Knoblauchkapseln gegen einen zu hohen Cholesterin- oder Blutfettspiegel und zur Vorbeugung von Arteriosklerose empfohlen.

Auch zur Blutdrucksenkung und Blutverdünnung nehmen viele Menschen Knoblauch ein. Verschiedene Untersuchungen weisen aber auch darauf hin, dass Knoblauch bereits bestehende Ablagerungen in den Blutgefässen abbauen helfen kann.

Gereifter Knoblauch-Extrakt (AGE abgekürzt für engl. Aged Garlic Extract) ist in Sachen Arterienreinigung noch wirksamer, da er offenbar auch die lipidreichen, aber kalkarmen Ablagerungen reduzieren kann, die das Herzinfarktrisiko noch weiter erhöhen sollen als die kalkhaltigen Ablagerungen.

Granatäpfel reduzieren Dicke der Gefässwände

Granatäpfel senken Bluthochdruck, wie eine Studie aus 2012 ergab – vielleicht auch deshalb, weil Granatäpfel die Arterien reinigen, so dass das Blut wieder besser fliessen und sich daraufhin der Blutdruck wieder erholen kann. In genannter Studie hatten die Probanden täglich 330 ml Granatapfelsaft getrunken.

In früheren Studien von 2004 und 2009 zeigte sich, dass Granatapfelsaft die Dicke der Gefässwände reduzieren kann. In der Untersuchung von 2004 tranken die Teilnehmer täglich nur 50 ml Granatapfelsaft über die Dauer eines Jahres und konnten damit die Dicke ihrer Gefässwände um bis zu 30 Prozent reduzieren, während die Dicke in der Kontrollgruppe (die keinen Granatapfelsaft trank) um 9 Prozent zunahm.

Der Granatapfelsaft konnte die schädliche Oxidation des Cholesterins senken, den Blutdruck senken und den Antioxidantienspiegel im Blut um 130 Prozent erhöhen.

Kimchi stoppt Arteriosklerose

Fermentierter Kohl wie Sauerkraut oder auch Kimchi (eine Art koreanisches Sauerkraut) könnte sich ebenfalls positiv auf die Arteriengesundheit auswirken. In einer Studie hatte sich am Tiermodell gezeigt, dass Kimchi die Bildung arteriosklerotischer Ablagerungen stoppen konnte. Auch konnte Kimchi toxische Chemikalien abbauen, die andernfalls schädliche Auswirkungen auf den Organismus gehabt hätten.

L-Arginin reinigt die Arterien

L-Arginin ist eine Aminosäure, die in der Naturheilkunde schon lange zur Senkung eines zu hohen Blutdrucks eingesetzt wird. Denn L-Arginin erhöht die körpereigene Stickstoffmonoxidbildung – und Stickstoffmonoxid ist für die Weitung der Blutgefässe zuständig. L-Arginin konnte in einer Untersuchung (am Tiermodell) aber auch konkret die Verdickung der Arterienwände um bis zu 24 Prozent reduzieren.

Curcumin verbessert die Gefässgesundheit

Curcumin ist der Wirkstoffkomplex aus Kurkuma (Gelbwurz), dem gelben Bestandteil der bekannten Currygewürzmischung. Auch Curcumin gilt als wichtiger Stoff in Sachen Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In über 30 Studien zeigte sich bereits das herzschützende Potential der gelben Wurzel. In Tierstudien hemmte Curcumin die Bildung von Ablagerungen in den Arterien bzw. die Verdickung der Arterienwände, z. B. in einer Untersuchung aus dem Jahr 2006.

Im Jahr 2016 erschien eine randomisierte, kontrollierte Doppelblind-Studie, in der sich zeigte, wie gut Curcumin die Funktionen der Blutgefässe verbessern konnte (je besser die Blutgefässe sich weiten und verengen können, umso geringer die Gefahr, dass sich Ablagerungen bilden). 59 Personen erhielten acht Wochen lang täglich 50 mg Curcumin, 200 mg Curcumin oder ein Placebopräparat.

Die Einnahme von 200 mg Curcumin führte zu einer deutlichen Verbesserung der Gefässfunktionen, so dass sich die Gefässe wieder besser weiten und das Blut leichter fliessen konnte. Aber auch die 50 mg Curcumin verbesserten die Gefässfunktionen im Vergleich zum Placebopräparat, nur nicht so stark wie 200 mg.

Zum Einsatz kam ein wasserlösliches Curcumin-Präparat, das eine höhere Bioverfügbarkeit als die üblichen Curcumin-Präparate aufweist, so dass auch niedrigere Dosen wirksam waren. Normalerweise nimmt man (von den fettlöslichen Curcumin-Präparaten) täglich 2000 mg.

Fast noch interessanter ist eine Studie von 2014, in der man entdeckte, dass sich die Gesundheit der Blutgefässe schon nach einer einzigen curryhaltigen Mahlzeit messbar besserte (allerdings bei gesunden Personen). Die Studienteilnehmer erhielten eine Reis-Mahlzeit (180 g mit 500 kcal), die mit folgender Currymischung gewürzt war:

  • 1 g Chili-Pulver
  • 9 g Nelken-Pulver
  • 9 g Kreuzkümmel-Pulver
  • 18 g Koriander-Pulver
  • 27 g Ingwer-Pulver
  • 36 g Knoblauch-Pulver
  • 45 g Kurkuma-Pulver

Im Vergleich zum Zustand der Blutgefässe vor der Mahlzeit verbesserte sich die Fähigkeit zur Gefässerweiterung in der Curry-Gruppe um 5,2 Prozent, während sie sich in der Kontrollgruppe um 5,8 Prozent verschlechterte. Sie sehen also, was Sie allein mit der richtigen Gewürzmischung in Sachen Arteriengesundheit erreichen können!

Sesam beugt Ablagerungen vor

Sesam ist ein Lebensmittel, das in unseren Breiten ein Schattendasein führt. Vielleicht finden sich die kleinen Samen auf dem einen oder anderen Brötchen, aber nur wenige verwenden Sesam regelmässig in der Küche – etwa als Tahini (Sesammus), das sich wunderbar für Saucen, Dressings, Hummus, Smoothies und vieles mehr eignet. Schon in einer Studie von 2013 zeigte sich, dass sich eine Kniearthrose bessert, wenn man täglich 40 g Sesam isst.

Aber auch erste Untersuchungen an Tieren ergaben, dass Sesam die Bildung arteriosklerotischer Ablagerungen in den Blutgefässen hemmen konnte. In einer klinischen Studie konnte man ferner sehen, dass der tägliche Verzehr von 28 g Sesam über 6 Wochen hinweg die typischen Parameter (Messwerte) verbessern konnte, die auf eine Arteriosklerose hinweisen (Gesundheit: Schützen Sie Ihre Blut-Hirn-Schranke).

Nattokinase, der natürliche Blutverdünner

Nattokinase gilt als nebenwirkungsfreier und natürlicher Blutverdünner. Das Enzym stammt aus Natto, einer Speise aus Japan, die aus fermentierten Sojabohnen besteht. Pulverisiert und in Kapseln abgefüllt, ist Nattokinase längst als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

In etlichen Studien (siehe Links oben) hatte sich gezeigt, dass Nattokinase über verschiedene Wege die Bildung von Blutgerinnseln hemmt und das Blut flüssig hält. Nattokinase kann daher sehr gut zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen inkl. der Arteriosklerose eingenommen werden. Wenn Sie jedoch bereits Medikamente, wie z. B. Blutverdünner nehmen, dann besprechen Sie den Einsatz der Nattokinase unbedingt mit Ihrem Arzt.

Sport und Arteriosklerose

Sport gilt im Allgemeinen als wichtiger Bestandteil einer gesunden und präventiven Lebensweise. In einer Übersichtsarbeit aber, die im April 2020 im Fachmagazin Circulation veröffentlicht wurde, ergab sich, dass ältere Sportler sogar mehr Ablagerungen in den Arterien aufwiesen als Nichtsportler.

Selbst in der Gruppe der Sportler gab es deutliche Unterschiede. Jene, die intensiver Sport trieben, hatten auch mehr arteriosklerotische Ablagerungen als Sportler, die nur gemässigt aktiv waren. Ist es also besser, das Sofa zu hüten als die Laufschuhe zu schnüren? Nein!

Denn obige Erkenntnis ist eher eine Überraschung, da bekannt ist, dass Sportler seltener an akuten Herz-Kreislauf-Ereignissen erkranken als Nichtsportler (Herzinfarkt, Schlaganfall). Die Erklärung dafür ist offenbar, dass Ablagerungen in den Arterien der Sportler einen höheren Kalkanteil aufweisen, daher stabiler sind, sich also nicht so leicht von den Blutgefässwänden lösen und somit auch seltener einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen können. Ablagerungen in den Arterien müssen also nicht immer gleich ein Zeichen für drohende Lebensgefahr sein.

Dennoch sollten Sie am besten beides kombinieren: Die oben genannten Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel mit regelmässiger sportlicher Aktivität! Selbst wenn Sie bereits an einer Arteriosklerose leiden und bisher keinen Sport machten, sollten Sie damit beginnen (natürlich in Absprache mit Ihrem Arzt), da auch bestehende Ablagerungen durch Sport stabilisiert werden können.

Arterien auf natürliche Weise reinigen

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann also eindeutig von jedem einzelnen Menschen selbst beeinflusst werden. Wenn Sie die obigen Tipps in Ihren Alltag einbauen möchten, dann könnten Sie zusammengefasst z. B. so vorgehen:

  • Kümmern Sie sich um eine gute Vitamin-B-Versorgung, z. B. über die Einnahme eines Vitamin-B-Komplexes.
  • Machen Sie regelmässig die Zitronen-Knoblauch-Kur und verwenden Sie Knoblauch in der Küche.
  • Nehmen Sie schwarzen Knoblauch und Curcumin als Nahrungsergänzung ein.
  • Trinken Sie regelmässig Granatapfelsaft, täglich mindestens 50 ml.
  • Nutzen Sie Sesam und Tahini in der Küche.
  • Würzen Sie mit Kurkuma und den oben genannten Gewürzen.
  • Geniessen Sie wann immer verfügbar frisches Sauerkraut (am besten roh) oder Kimchi.
  • Nehmen Sie ggf. und in Absprache mit Ihrem Arzt Nattokinase ein.
  • Werden Sie sportlich aktiv! Fahren Sie Rad, gehen Sie laufen, melden Sie sich im Fitnessstudio an oder kaufen Sie sich ein entsprechendes Gerät (z. B. Spinning Bike, Laufband, Trampolin, Crosstrainer etc.).

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 21.01.2021

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