Bewusstsein & Gesundheit: Sinn des Lebens (10.Januar 2021)

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Der Sinn des Lebens und wie wir einen Weg in diesen hinein finden können…

von Christian Elvers

Dass er einfach ist, der Sinn des Lebens, kann man sich irgendwie denken. Jeder Wurm, jeder Grashalm muss ihn schließlich „begreifen“ – ohne darüber nachzudenken. Die Natur selbst kann nicht denken – heißt es – und ist dennoch Mutter, Chefin und perfekte Organisatorin allen Lebens.

Mutter Natur – kreative Schaffenskraft

So verbirgt sich die einfache Wahrheit des Lebens wohl eher hinter der Frage: Wie kann sich etwas ohne Bewusstsein derart perfekt organisieren, dass es ewig währt? Nach welcher Regel, welcher Information, funktioniert eine „aus sich selbst heraus“ stattfindende Kreativität und Schaffenskraft?

Diese Information muss so gehaltvoll sein, dass sie sowohl die Ursache als auch der Weg als auch das Ziel jedes natürlichen Prozesses beschreibt. Warum also bewegt sich überhaupt irgendetwas? Und damit wird es einfach… Der Sinn des Lebens ist: Die Wahrung des Gleichgewichtszustandes.

In dieser Gleichung, ist alles Vorhandene enthalten. Durch ein „ist gleich“ wird jede Form der Existenz in ein ausgeglichenes Beziehungs- und Abhängigkeitsverhältnis zueinander gesetzt: Alles zusammen ergibt eine „Null“. Nichts. Und doch Alles.

Der Gleichgewichtszustand beschreibt den Zustand des größtmöglichen Potentials. Ein Optimum, ein Zeitpunkt Null, von dem aus alles möglich ist, was irgend möglich ist. Sofort.

Nehmen wir den Faktor Zeit in diesen Zustand mit auf, beschreibt die Wahrung des Gleichgewichts einen Prozess, der als Fluss des Lebens bezeichnen werden kann – der nur fließt, um sein Potential auszugleichen, um in sich selbst im Gleichgewicht zu sein. Dieser Prozess beschreibt „den Lauf der Dinge“.

Der Gleichgewichtszustand entspricht einer höheren Ordnung

So beschreibt das Gleichgewichtsprinzip nicht nur den Sinn des Lebendigen. Es ist das Ziel allen Strömens und Strebens. Ganz gleich, ob wir Wasser, Luft, ein Ökosystem, ein Molekül, ein Atom oder die Energie selbst betrachten: ALLES „strebt“ zur Wahrung seines Gleichgewichtszustand. In sich und mit sich selbst. Es ist ein höheres Prinzip, der wahre „Beweg-Grund“, jeder Bewegung; von allem, was strebend sich bemüht. Jedes einzelnen Prozesses.

Und Mutter Natur hat es vollbracht, dieses universale Prinzip zum Leben zu erwecken. Es ist das Motiv, die Motivation und der größte gemeinsame Nenner jeder Form des Lebens. Ein Ordnungsprinzip, das sowohl das Wesen des Einzelnen, als auch das Wesen des Ganzen beschreibt: Die Wahrung des Gleichgewichtszustandes.

In diesem Ordnungsprinzip liegt das Geheimnis der „Selbst-Organisation“. Einem „aus sich selbst heraus“ stattfindenden Ordnungsprozesses, der ohne äußere Einflüsse, grundsätzlich in einen Zustand „höherer Ordnung“ führt. In dieser Ordnung strebt jede Wesenheit eines Systems ausschließlich seinen eigenen Gleichgewichtszustand an. Und da jede Wesenheit demselben Motiv folgt, entsteht „aus sich selbst heraus“ ein Geflecht aus sich gegenseitig ausgleichenden und bedingenden Beziehungs- und Abhängigkeitsverhältnissen. Ein vollkommen nicht – hierarchisches Beziehungsgefüge, in dem ALLES miteinander verbunden ist: ALLES ist Eins.

Alles und Nichts

Die so erwachsene und nun vorhandene Komplexität kann unser Denksystem selbstverständlich nicht erfassen, da es selbst nur Teil des Ganzen ist. Allerdings beschreibt das Wesen des Ganzen eine nicht-reduzierbare Komplexität, die wir nur dann erfassen können, wenn wir sie auf ihre Ursache reduzieren: Die Wahrung eines allumfassenden Gleichgewichtszustandes. – Eine nicht zu erkennende Null. Ein ALLES und NICHTS, in diesem Moment.

Können wir dennoch den Sinn des Lebens erfahren und bewusst (er)leben? Natürlich!

Wir bräuchten lediglich das Wesen des Ganzen zu verstehen, uns Selbst darin einzuordnen und nunmehr bewusst der alles beinhaltenden Information des Gleichgewichtszustandes zu folgen.

Dabei sollten wir unser Selbst nicht mit unserem Verstand oder unserem Körper gleichsetzen. Beide sind eher in unserem Besitz. Angesammelt aus aufgenommenen Informationen, in Form von Wissen (Verstand) und aufgenommenen Informationen in Form von Nahrung (Körper).  Unser wahres, eigentliches Wesen entspricht demnach der Wahrung des eigenen und allgemeinen Gleichgewichtszustandes.

Um unser Wesen, unser Selbst, bewusst erfahren und (er)leben zu können, müssten wir nur bewusst dem folgen, was uns unverzüglich ins Gleichgewicht bringt. Nicht morgen, nicht als Rentner oder in einer Sekunde, nein: JETZT!

Die Natur der Ur-Mutter

Mutter Natur lässt in dieser Hinsicht kaum mit sich diskutieren. Wer dieses einfache Prinzip ignoriert und immer wieder über die Stränge schlägt, wird über kurz oder lang auf die Bretter geschickt. Schluss jetzt! Bett-Ruhe! Aus ihrer Sicht, haben wir zu unserem eigenen und allgemeinen Optimum nur eine Regel zu befolgen:

Tu‘, mach‘, sei kreativ, um dein eigenes Gleichgewicht zu wahren. JETZT!

Dieses Prinzip hat unser Bewusstsein hervorgebracht und dafür sollten wir es vielleicht auch einsetzen. Und das bedeutet für das eigene Denken und Handeln: Kein Anpassungsprozess! Kein Reagieren! Sondern reines Agieren! Tatsächlich „aus sich selbst heraus“ entscheiden, was in diesem Moment das eigene Gleichgewicht wahrt.

Aus diesem „Ur-Motiv“ heraus ergäbe sich nicht nur der individuellste Weg, den ein Mensch überhaupt gehen kann, sondern auch die erwähnten optimalen, perfekt auf den Einzelnen zugeschnittenen Beziehungs- und Abhängigkeitsverhältnisse. Und vor allen: Ausgeglichene, aus sich selbst heraus motivierte, lebendige, freundliche, mutige und kreative Menschen.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein

Ganz nach Goethes Optimum: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein.“ Ein perfekter Zustand, der sich aus Konfuzius: „Der Weg ist das Ziel“ von ganz allein ergäbe…. Denn wer Ausgeglichenheit will, muss bereits jetzt ausgeglichen sein. Andernfalls führt keine einzige Entscheidung, kein Weg, zum ersehnten Ziel einer allgemeiner Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.

Der große gesellschaftliche Vorteil dieser wesenseigenen Denk- und Herangehensweise wäre, eine „aus sich selbst heraus“ gelebte Toleranz und höchster Respekt vor allem Leben. Denn wir würden bewusst so denken, wie Mutter Natur „aus sich selbst heraus“ handelt und lebten im völligen Einklang mit der Natur. – Das ersparte uns viel Kampf und Zerstörung….

Quelle und weiter: https://www.sein.de/der-sinn-des-lebens/

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Eine Antwort zu Bewusstsein & Gesundheit: Sinn des Lebens (10.Januar 2021)

  1. Johann Hermann schreibt:

    ES ist Zwischen Zeitlich Nach/Be wiesen.
    Dass Jede Pflanze/Baum/Strauch usw.,
    ein e Art Gehirn/Gedächtnis hat.

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