Space & Science: Hayabusa2 – Asteroiden-Probe offenbart künstliches Objekt

Hayabusa2: Asteroiden-Probe offenbart künstliches Objekt

Blick in die zur Erde zurückgelangte Probekammer der japanischen Asteroiden-Sonde „Hayabusa 2“. Copyright: JAXA

Blick in die zur Erde zurückgelangte Probekammer der japanischen Asteroiden-Sonde „Hayabusa2“. Bild: JAXA

Tokyo (Japan) – Bei der Analyse des Inhalts der am 5. Dezember 2020 zur Erde zurückgekehrten Materialproben von der Oberfläche des Asteroiden “Ryugu” (162173) haben japanische Wissenschaftler eine sonderbare Entdeckung gemacht: Neben den erwarteten Gesteinsproben des Asteroiden befand sich in der von der Sonde “Hayabusa2” entnommenen Probe ein Objekt, das die Forscher als „künstlich“ beschreiben. Zwar habe man eine Vermutung, um was es sich dabei handeln könnte, bestätigt könne die irdische Herkunft des Artefakts bislang aber noch nicht werden.

Wie die japanische Raumfahrtagentur JAXA auf der Missionswebseite und via Twitter berichtet, müsse man derzeit „die Herkunft des künstlichen Objekts in der mikroskopisch großen Probe noch bestätigen“. Möglicherweise handele es sich aber um ein Fragment jenes Aluminium-Projektilzylinders, mit dessen Hilfe die Probe aus der Oberfläche des Asteroiden entnommen wurde.Mikroskopansichten aus der Kayabusa-2-Probekammer. Copyright: JAXA

Mikroskopansichten aus der Kayabusa-2-Probekammer.
Bild: JAXA

Tatsächlich sollte es den Missionswissenschaftlern nicht schwerfallen, festzustellen, ob es sich bei dem Objekt tatsächlich um ein Teil der Hayabusa-2-Sonde selbst handelt und Informationen über diese Bestimmung werden täglich erwartet…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/hayabusa-2-asteroiden-probe-offenbart-kuenstliches-objekt20201228/

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Modelle deuten auf nährstoffreichen Ozean auf Saturnmond Enceladus hin

Schaubild anhand eines Querschnitts durch den Saturnmond Enceladus mit einer Zusammenfassung jener aktuell modellierten Prozesse im Innern des verborgenen Ozeans: Oxidantien werden im Wasser produziert, wenn Wassermoleküle durch kosmische Strahlung aufgebrochen werden und sich mit von hydrothermaler Aktivität am Ozeanboden erzeugten Reduktionsmitteln sowie der Wechselwirkung zwischen Wasser und Fels zu Nährstoffen potenziellen Lebens im Enceladus-Ozean verbinden (Illu.). Copyright: SwRI

Schaubild anhand eines Querschnitts durch den Saturnmond Enceladus mit einer Zusammenfassung jener aktuell modellierten Prozesse im Innern des verborgenen Ozeans: Oxidantien werden im Wasser produziert, wenn Wassermoleküle durch kosmische Strahlung aufgebrochen werden und sich mit von hydrothermaler Aktivität am Ozeanboden erzeugten Reduktionsmitteln sowie der Wechselwirkung zwischen Wasser und Fels zu Nährstoffen potenziellen Lebens im Enceladus-Ozean verbinden (Illu.). Bild: SwRI

Boulder (USA) – Anhand von Daten der Cassini-Raumsonde haben US-Wissenschaftler die chemischen Prozesse im Innern des unter einer kilometerdicken Eiskruste verborgenen Ozeanes auf dem Saturnmond Enceladus modelliert. Das Ergebnis zeigt, dass der Ozean ein reichhaltiges Stoffwechsel-Menü für eine Vielzahl mikrobischer Lebensgemeinschaften parat und darüber hinaus halten könnte.

Noch vor dem zielgerichteten Absturz der Sonde im September 2017 (…GreWi berichtete) konnte „Cassini“ den Wassereisdampf der Fontänen direkt beproben, die aus dem Eispanzer des Mondes kilometerweit ins All gepresst werden und von dem verbogenen Ozean gespeist werden. Darin fanden die Cassini-Instrumente mit molekularem Wasserstoff eine potenzielle Nahrungsquelle für dortige Mikroben.

Wie das Team um Christine Ray vom der University of Texas in San Antonio und mittlerweile am Southwest Research Institute (SwRI) aktuell im Fachjournal „Icarus“ (DOI: 10.1016/j.icarus.2020.114248) berichten, ist der Nachweis von molekularem Wasserstoff (H2) in den Geysirfahnen des Enceladus ein Hinweis darauf, dass des in dem Ozean des Mondes eine freie Energiequelle zumindest für mikrobisches Leben gibt.

„Auf der Erde ernähren sich aerobe, also Sauerstoff-atmende Mikroben mittels Energie in Form von organischer Materie wie Glucose oder Sauerstoff, um so Kohlendioxid und Wasser zu erzeugen“, erläutert Ray und führt dazu weiter aus: „Anerobische Mikroben (die also ohne Sauerstoff auskommen) können Wasserstoff zu Methan verstoffwechseln. Alles Leben kann zu chemischen Reaktionen destilliert werden, die mit einem Ungleichgewicht zwischen Sauerstoff und Reduktionsmittelverbindungen einhergehen.“ Es sei dieses Ungleichgewicht, dass potenzielle Energiegefälle erzeugen kann, in denen reduzierende Chemie Elektronen zwischen chemischen Arten austauschen könne. „Meist zwischen einer Art, die Oxidation unterworfen ist und einer anderen Art die Reduktion durchlebt“, erläutern die Forscher.

Diese Prozesse sind für zahlreiche Lebensfunktionen notwendig, darunter für die Photosynthese und die Atmung. So ist Wasserstoff beispielsweise die Quelle chemischer Energie, von der sich anaerobe Mikroben ernähren, die am Grund der irdischen Ozeane um Umfeld hydrothermaler Quellen leben. Am Ozeanboden geben diese Quellen heiße, energiereiche und mineralhaltige Flüssigkeiten in das Wasser ab und ermöglichen so einzigartige und vielfältige Ökosysteme am Meeresboden. In früheren Studien haben Forscher und Forscherinnen Hinweise für aktive heiße Quellen und ein chemisches Ungleichgewicht auch am Grunde des Enceladus-Ozeans entdeckt…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/modelle-deuten-auf-naehrstoffreichen-ozean-auf-saturnmond-enceladus-hin20201228/

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