Bewusstsein & Gesundheit: Ängste als Schlüssel zur Erkenntnis (25.Dezember 2020)

https://www.sein.de/wp-content/uploads/2020/12/hands-5113990_1920-750x400.jpg

Ein Virus erfordert eine neue Haltung zu mir selbst

von Berit Julie Friz

Ein Virus geht um die Welt und verändert unseren Alltag. Es geht um Leben und Tod und um die Frage, wie wir uns selbst und andere vor Ansteckung und Krankheit schützen können. Damit einher geht die Angst, etwas falsch zu entscheiden, nicht richtig zu machen und damit schuldig 
zu werden. Vor dem Virus sind wir Opfer, mit dem Virus sind wir Täter.

Gibt es einen richtigen Weg damit umzugehen? Ich weiß es nicht. Und merke einmal mehr: Wir sind Menschen. Aus Fleisch und Blut und mit vielen Gedanken. Wir wissen, dass wir nichts wissen und müssen uns entscheiden – wem wir glauben, an was wir glauben, wie wir uns verhalten, wie aufmerksam wir sind und nach welchen Vorgaben wir handeln. Sind es politische Maßgaben oder eigene Werte? Woher haben wir sie und wie verändern sie ich in unserem Umfeld?

Wie können wir sicher gehen, dass unsere demokratische Gesellschaft zusammenhält und wir tatsächlich einen Weg finden, auf dieser Erde noch weitere Jahrzehnte und Jahrhunderte zu leben? Sagt ein Planet zum anderen Planet: „Hey, wie geht’s? „Och, nicht so gut.“ „Wieso?“ „Ich habe Mensch.“ „Du, keine Sorge, das geht vorbei.“

Und bis es vorbei geht, sind wir eben Mensch

Es gibt zwei Arten auf das Leben zu schauen: mit ANGST oder mit LIEBE. Derzeit regiert in unserer so privilegierten Welt eher die Angst. Sehr nachvollziehbar – gab es in den letzten hundert Jahren doch kaum eine Situation, in der wir wirklich in Lebensgefahr waren. Also müssen wir uns neu einrichten in dieser Gedankenwelt: Dass wir als Mensch krank werden können, dass wir sterben können, obwohl wir dachten, alles richtig gemacht zu haben. Wenn wir diesen Gedanken wirklich zulassen und uns ihm hingeben, können wir den einzelnen Tag wieder als Glück und mit LIEBE betrachten. Als einen Tag mehr als Gast auf Erden. Im vollen Bewusstsein unserer Endlichkeit.

Ich weiß: Diese reflektorische Gedankenarbeit ist nicht allen möglich. Nicht denen, die um ihr Geld kämpfen, die um Essen kämpfen, die sich vor Gewalt schützen müssen, die psychisch im Dunklen leben. Um sie müssen wir uns kümmern. Sie brauchen unsere Unterstützung, unsere Worte, unsere Solidarität. Denn das einzige, was uns als Menschen verbindet, ist die Kommunikation. Auch sie schützt nicht vor Krankheit und Gewalt. Aber der Austausch mit Menschen ist der einzige Weg, sich im Mensch-Sein zu verbinden und damit nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander zu leben.

Und in einer Krise gestützt zu sein. Und genau hier gibt die deutsche Politik derzeit ein ziemlich gutes Beispiel ab. Sie ist weniger um ihre jeweilige Legislaturperiode besorgt, als vielmehr um Konsens bemüht. Das gibt Hoffnung. Denn wirkliche Kommunikation fängt da an, wo ich bereit bin, meine eigene Wahrheit zumindest temporär völlig aufzugeben und dem ANDEREN zuzuhören und – ohne das Gesicht zu verlieren – zuzugeben, dass sich die eigene Meinung verändert hat. Einige Politiker:innen machen uns das gerade vor.

Der eigenen Angst annähern und den Weg zur Veränderung finden

Aber woher kommt diese Spannung beim Einzelnen, diese Wut bei den Demonstrationen, diese verbale Gewalt in Social Media Kanälen – von welcher Seite auch immer. Warum machen mir die Ansichten der Anderen Angst? Ganz einfach: Weil ich sie nicht kenne! Und dieses NICHT-ERKENNEN des anderen, das Unverständnis des fremden Wollens macht mich unsicher.

Angst hat eine wichtige Funktion. Sie ist ein Signal, das uns auf Gefahren aufmerksam macht. Wir reagieren auf unsere eigene Angst? Mit Fluchgedanken. Wir wollen sie lieber nicht sehen, benennen und schon gleich gar nicht als Muster verifizieren. Dabei liegt in der eigenen Angst der Schlüssel. Wenn wir sie verstehen, wissen woher sie kommt und uns nicht dagegen wehren, sondern vielmehr wohlwollend anerkennen, dass sie nun einmal da ist – dann können wir sie letztlich überwinden und auch den anderen, das Gegenüber mit dessen individueller Angst sehen und begreifen…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/aengste-als-schluessel-zur-erkenntnis/

Über erstkontakt blog

Erstkontakt Blog - Disclosure, Free Energy, Ascension & ET-Contact! Informationen rund um den Aufstieg und Bewusstseinswandel der Menschheit - zur neuen Erde - zum neuen Mensch-Sein und zum galaktischen Erstkontakt!
Dieser Beitrag wurde unter Bewusstsein & Gesundheit veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Bewusstsein & Gesundheit: Ängste als Schlüssel zur Erkenntnis (25.Dezember 2020)

  1. Vicky schreibt:

    Angst hat eine wichtige Funktion. Sie ist ein Signal, das uns auf Gefahren aufmerksam macht. Wir reagieren auf unsere eigene Angst? Mit Fluchgedanken.
    😁😉 ja, genau. DANKE für diese amüsanten Lacher an diesem frühen Tag..der sich auch besser anfühlt als gestern. Puh, geschafft.
    Und wie meist paradox durch die Angst gibts überall Plakate und Gespräche enden mit: ‚Bleiben Sie gesund!‘ Betonung auf BLEIBEN…sehr schön. Und es wirkt. Ich sehe viel mehr Menschen sich in der Natur bewegen, Alte die sportlich werden. Ein tolles Mantra, dank Dank Corona.

    • dakma schreibt:

      … ja…liebe vicky….. dieses „BLEIBEN SIE GESUND“…..egal mit welchen Symptomen oder Diagnosen jemand vor einem steht,…. IST EINFACH NUR GENIAL…. klamm-heimlicher Zeitlinienwechsel….;-) 😀 ❤

  2. dakma schreibt:

    wir fanden HIER die Worte zwischen ganz unterschiedlichen Vorstellungen :

    ICH ACHTE DICH! IN DEINER! ANGST!I
    ICH ACHTE MICH! IN MEINER ANGST!

    Jede meiner Begegnungen WIRD NUN EIN BESONDERES JETZT-ERLEBNIS : was sind heute deine Kriterien und was brauchst du ,um dich gut zu fühlen….wenn wir uns treffen? Und dann teile ich mit im JETZT ,was ich gerade brauche…..

    Daraus kreire ich mit meinen Wunsch-treff-menschen ❤ ❤ ❤ ….einzigartige kreative (wie nie zuvor) Begegnungen….

    WIE OH WUNDER….. vielleicht erstmalig….VOLLER RESPEKT MIRSELBST und DIRSELBST gegenüber….in all unserer Vielfalt…..über die Vielfalt der Ängste….zur Vielfalt unserer LIEBE..

    danke ,corona!

  3. Armin schreibt:

    Die Gesellschaft-ein abstrakter Begriff.. mag auf den ersten Anschein hin „demokratisch“ sein/funktionieren.. in Wirklichkeit(..) ist es eine merkwürdige Mischung aus Kommunismus mit einer guten Prise Sozialismus – die uns bewegt.;als Volk beziehungsweise Bürger mit Zweiklassenanspruch. Der Anstrich ist jedoch human.. Sich daraus zu befreien, ist schwer-jedoch nicht unmöglich.!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s