Spiritualität & Erwachen: Erweiterte Wahrnehmung…. (29.November 2020)

Bild: Tanja Esser-stock.adobe.com

…ist eine notwendige Begleiterscheinung dieser umwälzenden Zeit. Wie Evelin Rosenfeld Kontakt zu ihrenn inneren Antennen fand und lernte, sie für eine neue Ebene der Orientierung in ihrem Leben einzusetzen.

Wir leben in einer Zeit verwirrender Informationen und Ereignisse, ungeklärter Diskussionen und heftiger Kommunikationsschwierigkeiten. An der Auseinandersetzung damit kommt wohl kaum ein Mensch vorbei. Wir alle sind tief involviert in einen Wandlungsprozess ungeheuren Ausmaßes, der sich mit dem Ausrufen der Pandemie enorm beschleunigt hat. Diese rasante Infragestellung unserer Lebensweise, unserer Gewohnheiten und politischen Gegebenheiten verhindert förmlich, sich an den gelernten Strukturen bezüglich Arbeit, Gesundheit und Gemeinschaft weiter festzuhalten. Es funktioniert einfach nicht mehr. Für viele ist das ein Moment extremer Verunsicherung und Orientierungslosigkeit. Ich persönlich habe eine solche Situation schon vor zwei Jahrzehnten durchlebt und greife heute auf eine Orientierungsmöglichkeit zurück, die sich für viele meiner Mitmenschen erst jetzt öffnet. Bis zu meinem 32. Lebensjahr versuchte ich – wie fast alle anderen –, die Regeln der Leistungs- und Konsumgesellschaft zu befolgen. Ich machte das beste Abitur, studierte Biochemie, dann noch einmal Betriebswirtschaft, gründete zwei Unternehmen, wurde Finanzanalystin und Konzernstrategin. Dann war mir klar, dass ich nicht weiter teilnehmen möchte an einem System, in dem die Angst uns antreibt, in dem die Sucht nach Sicherheit lähmt und in dem Frust einfach wegkonsumiert wird.

Die Loslösung vom Materialismus

Ich brach alle Brücken hinter mir ab – und folgte das erste Mal den Zeichen des unmittelbaren Lebens. Planlos. Diese Zeichen brachten mich tief in den Dschungel Thailands. Allein. Es galt, in neuen Umständen zurechtzukommen, ohne Geld, dafür jedoch inmitten einer überbordenden Natur. Ich sah mich plötzlichen Regenfluten ausgesetzt, in denen du keinen Meter Sicht mehr hast und die Erde beginnt zu rutschen. Um mich herum Schlangen, Skorpione und Moskitos, die schon lange vor mir an diesem Platz lebten, sowie Kokosnuss-Geschosse, die aus 40 Metern Höhe herabfallen. Die Wäsche wusch ich im Flusswasser und ich kochte auf offenem Feuer – einen Kühlschrank gab es natürlich auch nicht. Auf den ersten Blick war das für eine gebildete Städterin eine Zumutung. Auf den zweiten Blick war es das Paradies. Denn ich entdeckte neu, dass alles, was ich zum Leben brauche, schon da ist. Meine Sinne und mein Körper erwachten und mein grübelnder, kritischer Geist wurde ruhig. Die Zeit dehnte sich aus – es gab keine Pflichten, Aufgaben und Ablenkungen mehr außer der täglichen Versorgung. Durch diese Loslösung von den gewohnten materiellen und sozialen Dingen begann sich meine Wahrnehmung zu erweitern. Zunächst noch sinnlich-materiell – ich schmeckte und roch intensiver, hörte besser, sah schärfer, tastete differenzierter –, mehr und mehr aber auch subtil.

Die Gratwanderung zwischen Wahrnehmung und Projektion

Es begann damit, dass mein Blick auf meinen bisherigen Lebensweg sich veränderte. Die Urteile und Empfindungen, die ich zu früheren Erfahrungen hatte, waren nicht mehr eindeutig und polarisierend. Vielmehr war es mir möglich, Ereignisse aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten – und zu empfinden. Meine ärgsten „Feinde“, die verabscheuungswürdigsten Handlungen, derer ich Zeugin geworden war, auch bedrohliche Entwicklungen im Weltgeschehen verloren mehr und mehr ihren abstoßenden und befremdenden Charakter. Es waren nicht mehr menschliche Kategorien von „gut“ und „schlecht“, nicht mehr soziale Haltepunkte, die mein Leben lenkten. Durch das Sein inmitten der mächtig pulsierenden Natur, durch den Dialog mit Bäumen, die Betrachtung der Teiche, Lichtungen, Höhlen als vieldimensionale Räume eröffneten sich mir Einsichten in tiefere Zusammenhänge. Das Bild, das ich mir von Erlebnissen, Menschen und Prioritäten gemacht hatte, erschien ganz anders, ganz neu. Mein Blick weitete sich.

Diese Erweiterung meiner Wahrnehmung erstreckte sich auch auf das ganz normale Leben – sei es, wenn ich wieder einmal die Orientierung im endlosen Dämmer-Grün des Dschungels verloren hatte und doch – ohne Richtung – den direkten Weg zurück fand, seien es Träume, die mir Ereignisse zu nehmend präzise ankündigten, oder auch Heilungserfahrungen: Oft „rief“ mich ein bestimmtes Kraut, wenn es mir körperlich oder seelisch nicht gut ging – und die jeweilige Pflanze führte dann mein System unmittelbar wieder in ein gesundes Gleichgewicht. Es öffneten sich Wahrnehmungskanäle, die es mir ermöglichten, das Geschehen in einer größeren Tiefe und Weite zu erfassen.

Ausdrücklich möchte ich diesen Vorgang unterscheiden von Projektionen – also der Übertragung bereits bekannter Schemata auf gegenwärtige Situationen. Sobald eine Art “Vergleich“ stattfindet – „das ist wie… (etwas bereits Bekanntes)“ – befinden wir uns in der Regel mehr im Spiegelsaal unserer Phantasie und unserer Prägungen als in einer klaren, erweiterten Wahrnehmung. Wahrnehmung bewegt sich in der Unmittelbarkeit, im nicht bekannten Kontext. Ganz grundsätzlich gilt jedoch, dass wir uns von der Illusion verabschieden müssen, zu wissen. Und jemals wissen zu können. Diese Idee, die uns von Kindheit an vorgegaukelt wird, führt uns entweder in Überheblichkeit (die fallen wird) oder geistige Versklavung (indem wir nur als „Wissen“ gelten lassen, was tausende andere auch in einem Buch gelesen haben …).

Geführtsein und der freie Wille

Mit der Erfahrung des „Nichtwissens“ – so wie sie das menschliche Kollektiv gerade in der breiten Masse macht – geschieht etwas Fundamentales: Nicht zu wissen wird in unserer Gesellschaft als absoluter Zustand der Schwäche bewertet und führt in ein Gefühl der Ohnmacht. Und Ohnmacht ist wohl eines der ungeliebtesten Gefühle bei den Menschen. Wenn ich mich jedoch der Natur ausliefere, ihr begegne ohne Kompass, ohne Vorrat, ohne Klimaanlage – erfahre ich allerdings mit jeder Faser, dass Unwissenheit und Ohnmacht die Wahrheit sind. Der natürliche Zustand. Die Eiche „weiß“ nicht, ob zu viel Nitrit in den Boden gelangt. Sie wird mit den gegebenen Umständen gedeihen – oder eingehen. Doch anders als wir Menschen (derzeit) hat sie Zugriff auf das Feld – und damit die Möglichkeit, durch ihr Werden und Vergehen Gleichgewicht im System herzustellen. Dieser ganz natürliche Sachverhalt des Nichtwissens und der Ohnmacht muss erfahren und akzeptiert werden.

Erst dann lösen wir uns von der Vorstellung, „anders“ als andere zu sein, und können unbelastet von dieser künstlichen Unterscheidung dem Ganzen dienen. Auf diese Weise relativiert und reduziert sich der „freie Wille“ auf das individuelle und in der Grundlage begrenzte Vermögen, die eigenen Fähigkeiten im Sinne des Lebens einzusetzen. Planlos und ungesichert. Der Satz „DEIN Wille geschehe“ spiegelt die notwendige Haltung, die uns Menschen wieder zu verbundenen, sich dem Leben hingebenden Menschen macht. In dieser Haltung springen die „Antennen“ an, die nicht auf Gelerntes, sondern auf die gegenwärtigen Informationen zugreifen.

Die Rolle der Pflanzen

Wir haben Paten in der Natur, die mit äußerster Sorgfalt und Treue versuchen, uns auf dem Weg in das Mitschwingen mit dem Leben und allen Wesen zu helfen. Es sind die Pflanzenwesen, die auch mir immer und immer wieder Halt, Richtung und Nahrung gegeben haben. Immer sind sie da – ob ein kleines Fleckchen Moos am Gullyrand in der Großstadt oder die wogenden alten Ahornbäume, die meinen Hof „Aditi“ säumen: Die „grünen Freunde“ sind allgegenwärtig – auch wenn wir sie oft gar nicht bewusst wahrnehmen. Wie selten machen wir uns bewusst, dass (unser) Leben auf diesem Planeten ohne den Sauerstoff und ohne die pflanzliche Biomasse nicht möglich wäre. JA: Pflanzen sind die einzigen Wesen auf der Erde, die aus Licht Materie assimilieren können. Doch weit über diese biologisch-materielle Ebene hinaus vermögen sie unser lineares Denken zu durchbrechen und uns die erforderlichen Informationen multidimensional zukommen zu lassen.

Wenn du dich in das Feld eines alten Baumes begibst und deine Aufmerksamkeit – eine ganze Weile (!) – auf diesen Baum lenkst, wird sich deine Wahrnehmung bald von der „schönen Form“ des Baumes, von der Qualität und den Eigenarten seiner physischen Eigenschaften lösen. Du wirst darüber hinaus so etwas wie eine Atmosphäre, den eigentlichen Raum um den Baum, wahrnehmen. Und weiter wirst du das Pulsieren des Lebensstroms registrieren – zuerst des Baumes, dann aber bald auch des ganzen Feldes. Und hier begibst du dich allmählich in die Multidimensionalität, in der alle Informationen enthalten sind, die JETZT zählen. (den Yogis ist das Wort „Akasha“ bekannt – genau das ist diese Multidimensionalität). Diese Informationen – die eben etwas anderes als „geschriebenes Wissen“ sind – stellen auch die altbekannten Heilkräfte der Pflanzen dar. Denn Krankheit und Gesundheit sind auch nur Ausdrucksformen bestimmter, multidimensionaler Informationen…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/erweiterte-wahrnehmung/

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