Space & Science: NASA-Teleskop findet Wasser auch auf sonnenbeschienener Oberfläche des Mondes + Suche nach außerirdischen Intelligenzen mit FAST-Teleskop soll bald beginnen (27.Oktober 2020)

NASA: Teleskop findet Wasser auch auf sonnenbeschienener Oberfläche des Mondes

Grafische Darstellung der Entdeckung von Wassermolekülen gebunden auch im Boden sonnenbeschienenr Teile der Mondoberfläche mit dem „fliegenden Teleskop“ SOFIA. Copyright: NASA

Grafische Darstellung der Entdeckung von Wassermolekülen gebunden auch im Boden sonnenbeschienenr Teile der Mondoberfläche mit dem „fliegenden Teleskop“ SOFIA.
Bild: NASA

Washington (USA) – Bislang galt Wasser auf dem Mond ausschließlich in Form von Eis am Grund von immerdunklen Kratern an den Polen als möglich. Jetzt hat das „fliegende Teleskop“ SOFIA erstmals auch Wasser auf der sonnenbeschienen Oberfläche des Mondes nachgewiesen. Wie die Wassermoleküle hier allerdings entstehen und unter den extremen Bedingungen der ungeschützten Mondoberfläche erhalten bleiben, ist weiterhin ebenso ein Rätsel wie die Antwort auf die Frage, ob dieses Wasser auch als Ressource für zukünftige Missionen genutzt werden kann.

Wie die NASA auf einer Pressekonferenz berichtet, waren zuvor Wassereislager lediglich am Grunde immerdunkler Krater an den Mondpolen bekannt. Jenseits dieser Kältefallen galt Wasser auf der Mondoberfläche bislang eigentlich als unmöglich. Was zuvor nicht von möglichen Hydroxil-Verbindungen (OH-) unterschieden wurde, erwies sich bei der genaueren Analyse durch das Team um Casey Honniball vom Goddard Space Flight Center der NASA anhand der SOFIA-Beobachtungen nun tatsächlich als Wassermoleküle (H20), die im Innern des erdzugewandten Clavius-Kraters entdeckt wurden. Von der Entdeckung leiten die NASA-Forscher ähnliches Wassermolekülvorkommen auch auf der restlichen Mondoberfläche ab.

Allerdings handele es sich weder um Wasser in flüssiger oder fester Form, erläutert Honniball und führt dazu weiter aus. „Wir haben es hier also nicht mit Eis oder gar flüssigen Pfützen auf dem Mond zu tun. Aber die Werte stimmen mit der Anwesenheit einzelner Wassermoleküle, gebunden in Körnern auf der gesamten Mondoberfläche überein.“ Die Wissenschaftlerin vermutet, dass die Wassermoleküle in Form mikroskopisch kleiner Glaskügelchen (Sphärulen) gebunden sind, wie sie durch Einschläge auf der Mondoberfläche entstehen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Wassermoleküle zwischen einzelnen Körnern des Mondboden (Regolith) gefangen und hier gelichzeitig vom Sonnenlicht abgeschattet werden.

Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Presskonferenz und in einem begleitenden Fachartikel im Fachjournal „Nature Astronomy“ (DOI: 10.1038/s41550-020-01222-x) erläutern, liegen die Wassermoleküle in einem Mengenverhältnis von 100 bis 412 Teilen pro Million im Boden der Mondoberfläche vor. Das entspricht in etwa einer Getränkedose (0,3 L) pro einem Kubikmeter Mondoberflächenboden. Zum Vergleich: Im Oberflächenboden in der Sahara-Wüste ist 100 Mal mehr Wasser gebunden…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/nasa-teleskop-findet-wasser-auch-auf-sonnenbeschienener-oberflaeche-des-mondes20201026

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Suche nach außerirdischen Intelligenzen mit FAST-Teleskop soll bald beginnen

Blick auf das “Five-hundred-meter Aperture Spherical Telescope” (FAST). Copyright: FAST

Blick auf das “Five-hundred-meter Aperture Spherical Telescope” (FAST).
Bild: FAST

Peking (China) – Obwohl das weltweit größte Radioteleskop “FAST” bereits Teil unterschiedlicher Kampagnen zur Suche nach Signalen extraterrestrischer Intelligenzen (SETI) ist, wurde das chinesische Teleskop bislang noch nicht offiziell für die internationale SETI genutzt. Jetzt wurden konkrete Pläne dazu veröffentlicht.

Seit 2016 befand sich das “Five-hundred-meter Aperture Spherical Telescope“ (FAST) in der chinesischem Provinz Guizhou in der Anlauf- Kalibirerungs- und Testphase, die 2019 beendet wurde (…GreWi berichtete). Seither wurde das Teleskop allerdings hauptsächlich von chinesischen Wissenschaftlern genutzt und steht nun kurz davor, auch der internationalen Astronomie-Gemeinde zur Verfügung zu stehen.

Entsprechend hat nun ein internationales Team aus SETI-Astronomen um um Di Li von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und Andrew Siemion von der University of California Berkeley und dem SETI Institute in Mountain View ein Strategiepapier für die Nutzung von FAST zur Suche nach intelligenten, außerirdischen Signalen im Fachjournal „Research in Astronomy and Astrophysics“ (DOI: 10.1088/1674-4527/20/5/78) veröffentlicht.

Die Roadmap der SETI-Astronomen und -Astronominnen ist basiert demnach auf drei Säulen:

  • Zunächst soll die Andromeda-Galaxie nach SETI-Signalen abgesucht werden.
  • Danach Exoplaneten, die mit dem NASA-Weltraumteleskop „TESS“ innerhalb der habitablen (also potentiell lebensfreundlichen) Zone ihrer Sterne entdeckt wurden…
  • …und abschließend soll nach modulierten Signalen gesucht werden, die bisherigen SETI-Suchen bislang entgangen sein könnten.

Während die Andromeda-Galaxie zunächst vielleicht ein merkwürdiges Ziel für eine SETI-Kampagne erscheinen kann, erläutert der Mitautor der Studie, Dr. Vishal Gajjar von der „Breakthrough Listen“-SETI Intititave, dass gerade unsere nächstgelegene Nachbargalaxie, um die sich zahlreiche moderne Mythen und Science-Fiction-Fantasien ranken, von SETI-Bemühungen bislang nahezu vollständig ignoriert wurde. Ein Grund hierfür war bislang, dass Signale, die aus der Spiralgalaxie stammen könnten, für bisherige Instrumente als vermutlich zu schwach galten, um überhaupt detektiert werden zu können. Mit der nun deutlich erhöhten Leistungsfähigkeit des FAST-Radioteleskop könnten nun Signale aus Andromeda hörbar werden.Die Andromeda-Galaxie. Copyright: Adam Evans (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 2.0

Die Andromeda-Galaxie.
Bild: Adam Evans (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 2.0

Die Astronomen planen, mit den 19 mit FAST zur Verfügung stehenden Deteketoren die geschätzten rund eine Billion Sterne der 2,5 Millionen Lichtjahre entfernten Andromeda-Galaxie in insgesamt 21 hexagonale Bilder zu unterteilen (s. Abb.) und jeden Ausschnitt etwa 10 Minuten zu beobachten.

Im nächsten Schritt sollen dann Planeten innerhalb der habitablen Zone ihrer Sterne ins Visier genommen werden, die mit dem NASA-Weltraumteleskop „TESS“ in 100-200 Lichtjahren Distanz zu Erde entdeckt wurden. „Auch wenn auf einem dieser Planeten eine Zivilisation keine Signale absichtlich Richtung Erde gesendet wurden, so könnte FAST dennoch in der Lage sein, auch schwache Radiosignale möglicher Zivilisationen zu finden – Signale, wie sie vielleicht unseren Radio- und TV-Signalen oder Kommunikation mit Kommunikationssatelliten entsprechen“, so die Autoren des Papers…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/suche-nach-ausserirdischen-intelligenzen-mit-fast-teleskop-soll-bald-beginnen20201026

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