Bewusstsein & Gesundheit: Yoga – Wissen für das tägliche Leben (20.September 2020)

Tantra-Yoga

Täglich praktiziert, ist Yoga der Königsweg zu unserem Herzen….

von Venny Bachmann

Seit Jahrzehnten nimmt die alte indische Lehre des Yoga immer mehr Raum in der westlichen Welt ein. Verschiedene Bewegungsformen wurden zu eigenen „Yoga-Stilen“ zusammengefasst und um den Bewegungsmarkt abzudecken auch zu „Kinder-Yoga“, „50+-Yoga“, „Yoga-Flow“, etc. konzipiert. Gemeinsam haben alle diese „Yoga-Systeme“ die Grundlage durch Bewegungen, sogenannte Positionen, Körperstellungen einzunehmen, um gesundheitsfördernde und harmonisierende Ergebnisse zu erzielen.

Bewegung ist gut für Geist und Körper

Seit Jahren entsteht aber bei Physiotherapiepraxen ein neues Patientenpotenzial, das vermehrt mit Gelenk-, Sehnen- und Muskelproblemen kommt, die durch „Yoga-Anwendungen“ entstanden sind. Um diese dann zu heilen, brauchen die Praxen – so eine Therapeutin – oft wesentlich mehr Anwendungen als bei den Korrekturen, die durch Unfälle im täglichen Leben entstehen.

Der Grund dafür liegt im doch recht hohen Anspruch der einzelnen Original-Übungen. Diese wurden weit vor unserer Zeitrechnung in Indien von Profi-Tänzern entwickelt, um auf ihren Reisen übers Land zu den Tempelveranstaltungen ein Übungssystem zu haben, das mit wenigen ausgefeilten Stellungen gleichzeitig die Sehnen, Muskulatur und Ausdauer ganzheitlich schnell und effektiv trainiert. Diese Übungen sind also von und für Profi-Tänzer entwickelt worden und waren so nie für Anfänger gedacht.

Durch dieses spezielle Training sahen die Tanzbewegungen der Tempeltänzer – trotz ihrer teilweise sehr schweren Kostüme – leicht und spielerisch aus. Da diese Übungen von den Tänzern entwickelt wurden, die in Tempeln oder auf deren Flächen davor auftraten, dachten und denken auch noch heute viele Zuschauer, dass diese speziellen Bewegungsformen mit den jeweiligen Tempellehren zu tun haben, in denen ja bekannter weise die heilige Lehre des Yoga gelehrt wurde und wird.

Auf diese Weise wurde die Profi-Gymnastik der Tänzer durch den Volksmund im Sprachgebrauch mit der Yoga-Lehre verbunden, was so bis in unsere Zeit getragen wurde. Auf dieser Grundlage entstand dann in Bombay 1893 das Buch HATHA-YOGA PRADIPIKA, das erstmals Körperbewegungen zu „Yoga-Übungen“ erklärte.

Die heilige Lehre des Yoga

Die heilige Lehre des Yoga aus dem indischen Sanskrit „Yu“, bedeutet verbinden, vereinigen und hat inhaltlich als einzige Lehre das Ziel, den äußeren Menschen mit seinem inneren – feinstofflichen Bewusstsein als Erfahrungsweg – MARGA – zu verbinden; das soll aber im stillen aufrechten Sitz geschehen –wie uns die Jahrtausende alte Bhagavad-Gita im 6. Gesang – Slohka (Vers) 12 und 13 deutlich erklärt:

„Gemüt und Herz auf den Einen richtend, ein Meister (im Beherrschen) seiner Sinne und Gedanken, Zu seinem Sitze aufrecht ruhend (entspannt), sorgenfrei soll er den Yoga üben, um die Reinheit der Gott gegebenen Seele zu erlangen, sein Körper, Kopf und Hals sei (gerade) aufrecht, unbewegt (im Sitzen) und fest auf seiner Nasenspitze sollen seine Augen (geschlossen) haften“. Übersetzung Dr. Hartmann 1902, Schatzkammer Verlag.

Auch im 2. großen Lehrbuch des Yoga von Patanjali im 2. Jht. v. Z. wird ausdrücklich auf die Sitzhaltung hingewiesen: Vers 45 – durch Hingabe an Gott erlangt man die vollkommene Versenkung Vers 46 – die Sitzhaltung soll (dabei) fest (aufrecht) und angenehm sein. Vers 47 – diese (eine) Sitzhaltung soll man in völliger Entspannung und in einem Zustand der Betrachtung des Unendlichen einnehmen…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/yoga-wissen-im-taeglichen-leben/

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