Bewusstsein & Gesundheit: Träume verwirklichen ohne zwanghaftes positives Denken (17.August 2020)

Es ist gut, auch negative Gefühle zuzulassen, um seine Wünsche erfolgreich zu erfüllen. Denn alles, was nicht gefühlt und unterdrückt wird, kann die Entwicklung beeinträchtigen

von Anjana Gill

Die Methode des positiven Denkens ist seit Jahren stark verbreitet, längst ist sie zu einem  Millionengeschäft mutiert. Weltweit rufen unzählige Ratgeber und Coaches dazu auf: „Immer lächeln, sich gut fühlen, dann wird auch alles andere gut.“ Auch wenn ein Mensch eine schwere Lebensphase durchlebt, eine positive Haltung soll als Allheilmittel wirken. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Zwang der guten Laune kann auch krank machen, da im Menschen ein Druck aufgebaut wird. Mit der Bitte, negative Gefühle auszuschalten.

Lächeln auf Befehl kann hier nicht die Antwort sein, denn auch Schmerz, Ängste und andere Gefühle möchten wahrgenommen werden. Es heißt, eine positive Grundhaltung ist von Nöten, um wahre Wunder zu erleben. Wie kann es dann gelingen, Wünsche erfolgreich zu erfüllen, wenn es einem nicht immer hundertprozentig gutgeht? Kurzum gefragt: Was sollen wir fühlen, wenn das Leben zur Bewährungsprobe wird?

Der Zwang, positiv zu denken kann krank machen

Steht der Mensch in seinem Leben an einem Punkt, an dem er nicht glücklich ist, ist das aktive „bewusst Werden“ seines Ist-Zustands der erste Schritt. Und auf den ersten Blick scheint es auch einleuchtend, dass positives Denken genau dann hilfreich und richtig ist. Wissenschaftliche Analysen haben zudem die körperlichen und seelischen Vorteile einer optimistischen Lebenshaltung belegen können. Doch die Seele ist ein sehr komplexes Wesen, unsere Gedanken sind nur ein Bestandteil dieses gesamten Gefühlskreislaufes.

So konnte in weiteren Forschungen herausgefunden werden, dass allein der Zwang des positiven Denkens Menschen krank machen kann. Das menschliche Denken baut auf Erfahrungen, Lernprozessen und Konfrontationen in ihrer ganzen Vielfalt auf. Für traumatisierte Menschen oder Personen, die an Depressionen leiden, kann der Zwang des positiven Denkens mitunter schädlich sein. Fakt ist: Jeder Mensch ist individuell, und somit gibt es kein Patentrezept für alle.

Alle Gefühle erlauben, um ins Loslassen zu kommen

Läuft die Erfüllung der eigenen Wünsche nicht nach Plan, rutschen viele Menschen in die Grübelei ab, ein Teufelskreis setzt sich in Gang. Doch träumen ist menschlich, auch wenn die Fantasie mit der Realität manchmal wenig Gemeinsamkeiten aufweist. Reine Tagträumer sind jedoch häufig diejenigen, die in der Passivität steckenbleiben und nicht wirklich handeln. So kann es früher oder später zu einem unglücklichen Erwachen kommen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Mensch von seinen Herzenswünschen besser loslassen sollte und nicht mehr träumen darf, ganz im Gegenteil. Fakt ist: Die reine Tagträumerei ohne aktives Handeln, mit reiner Grübelei hindern uns eher daran, unsere Wünsche zu realisieren. Die richtige innere Einstellung, eine Konfrontation mit Hindernissen und letztlich die passende Manifestierung mithilfe lebendiger, universeller Kräfte sind entscheidend.

Fest steht: Positive wie negative Gedanken und Gefühle sind für die seelische Gesundheit von großer Bedeutung. Der Mensch muss seine Grenzen spüren können, er muss erkennen, wenn er zu stark belastet wird oder etwas verlieren kann. Das Leben ist endlich und in der eigenen Lebenszeit gibt es auch immer wieder etwas zu verlieren, nicht nur zu gewinnen. Um in der Balance zu bleiben, braucht die Seele phasenweise auch Erfahrungen, die herausfordern. Bei Schmerz und Trauer ist es beispielsweise nicht anzuraten, seine unangenehmen Gefühle wegzudenken oder zu unterdrücken und einfach zur Tagesordnung übergehen. Ein ehrlicher Umgang mit allen Gefühlen kann eine gesunde Wahl darstellen.

Konfrontation statt Illusion: Nicht verdrängen, sondern fühlen

Die Praxis des reinen positiven Denkens scheitert oft am Wechselwirkungsprinzip, dem Prinzip von Actio und Reactio. Demnach gibt es keine Wirkung ohne Ursache. Was ich krampfhaft und ungeduldig anstrebe, wird in der Regel nicht ohne weiteres eintreten, denn es fehlt das nötige Vertrauen. Was ich besonders vermeiden und nicht sehen will, tritt hingegen ein, denn ich konzentriere mich stark auf das Gegenteil meines Wunsches.

Das Leben kann jede Energie spiegeln. Wenn sich jemand bei Höhenangst sagt, dass er sich unter allen Umständen ohne Angst und Anspannung auf einen Turm begeben muss, tritt gerne genau das Gegenteil ein. Druck und Kontrolle verdrängen den natürlichen Fluss des Vertrauens. Erlaubt sich dieser Mensch stattdessen, sein Herzklopfen und die Anspannung zu fühlen und das Leben, das Universum als treuen Lebensbegleiter anzuerkennen, können die Symptome abgeschwächt werden…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/mit-leib-und-seele-wuenschen-statt-zwanghaft-positiv-denken/

Über erstkontakt blog

Erstkontakt Blog - Disclosure, Free Energy, Ascension & ET-Contact! Informationen rund um den Aufstieg und Bewusstseinswandel der Menschheit - zur neuen Erde - zum neuen Mensch-Sein und zum galaktischen Erstkontakt!
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s