Botschaft von Jeshua: „Der Fremde – anders mit Angst und Negativität umgehen“ (durch Pamela Kribbe) – 15.Juli 2020

Jeshua

„Der Fremde – anders mit Angst und Negativität umgehen“

Liebe Menschen,

ich bin Jeshua, ich komme euch die Christus-Energie, die Energie des Herzens bringen, die Energie, die in euch allen auferstanden ist. Und heute wollen wir sie miteinander teilen. Ich bin einer von euch, ein wahrhaftiger Freund und ein Bruder. Nicht jemand, der hoch oben steht, sondern jemand, der sich selbst ins Leben gestürzt hat und die Extreme des menschlichen Fühlens von innen heraus kennt.
Ich bin einer von euch, und möchte unter euch sein, um euch auf euer Licht, eure Kraft und die Fähigkeit anzusprechen, der Dunkelheit in eurem Leben in die Augen zu sehen und ihr die Hand zu reichen, denn ihr seid Licht-Schöpfer, Teil von Gott, und als Schöpfer von Licht braucht ihr einen Raum der Dunkelheit, um euer Licht darin einzuarbeiten. Dunkelheit ist ebenso Teil der Schöpfung wie Licht. Diese beiden Elemente spielen ein Spiel zusammen, das Spiel der Schöpfung.

In der Vergangenheit war euer Denken so strikt und voller Urteile, es wollte das Gute vom Schlechten, das Licht vom Dunklen unterscheiden, kämpfen für das Licht und gegen das Dunkle.
Das scheint eine gute Mission zu sein. Aber dennoch fehlt euch dann etwas, ihr entbehrt die Gesamtheit dessen, was Gott ist. Gott ist alles, umfasst alles, das Spiel der Elemente, das Spiel von Gut und Böse, Hell und Dunkel.
Ich möchte euch bitten, auffordern, mit dem Leben zu spielen, euch darin mit den Strömungen mitzubewegen, die sich aus Licht und Dunkelheit ergeben.

Betrachtet einmal für euch selbst, was Licht eigentlich ist. Licht will von Natur aus leuchten, es will sich vermehren. Es möchte hinausstrahlen und damit weite Reisen an Orte unternehmen, an denen es zuvor noch nicht gewesen ist. Licht ist also expansiv.
Stellt euch dieses Licht nun als einen herrlich funkelnden Springbrunnen vor, voller Farbe und Leben. Dann bekommt ihr ein Gefühl davon, wer Gott ist. Er ist nicht ein Vater, der oben im Himmel sitzt. Gott ist das Leben selbst, das euch durchströmt. Und ihr seid seine schönste Schöpfung. Gott feiert das Leben durch euch, doch das Leben will immer strömen, es ist dynamisch, es sucht nach neuem Terrain – immer. Es strömt, es lebt, es bewegt sich. Und deshalb will das Leben, will der Gott in euch Grenzen erkunden, Grenzen des Bekannten überschreiten und neues Land betreten.
Und dort, wo das Licht an seine Grenzen kommt, trifft es auf Dunkelheit. Und Dunkelheit kann Angst und Widerstand auslösen. Dunkelheit lässt euch emotionale Zustände kennenlernen, die ihr als negativ bezeichnet: Angst, Wut, Widerstand, Traurigkeit, Verzweiflung.

Oft sind dies Reaktionen des Unverständnisses für etwas, das ihr nicht kennt und das ihr nicht versteht. Es ist ein Fall ins unbekannte Tiefe, ein Sprung in die Dunkelheit. Negativität wird deshalb als negativ erlebt, weil ihr sie nicht begreifen könnt, denn es ist überwältigend, was ihr erlebt, es fühlt sich unangenehm an, es fühlt sich schmerzhaft an. „Wie kann das die Absicht eines liebevollen Schöpfers sein?“
Und doch ist es Teil der Ur-Dynamik der Schöpfung, dass ihr der Dunkelheit begegnet. Gerade als Schöpfer, als Teil von Gott gehört dies zu eurem Weg, zum Leben selbst.
Und ihr werdet sehen, wenn ihr die Dunkelheit begrüßen könnt, wenn ihr in eurem Bewusstsein Raum schaffen könnt, in den die Dunkelheit eintreten darf, dass die Dunkelheit sich mit euch in einen Tanz begibt. Und dass das, was zuerst nur als schmerzhaft und negativ empfunden wurde, euch letztlich vertieft, erweitert und weitet, es lässt euer Bewusstsein wachsen, sodass ihr noch größer werdet und euer Licht noch weiter strahlt und noch tiefer und reicher an Farben wird.
Das ist die Bedeutung von Dunkelheit. Sie ist ein Teil der Schöpfung.

Fürchtet euch nicht vor der Dunkelheit, denn es ist eure Angst vor der Angst, die Angst vor Negativität, die euch davon abhält, mit ihr den Tanz einzugehen. Und der Widerstand gegen die Dunkelheit ist immer schlimmer als die Dunkelheit selbst. Die Dunkelheit an sich ist neutral: Sie ist was sie ist. Aber euer Widerstand dagegen, euer Urteil über sie macht sie zu einem Gegenpol, einem Feind. Und das Leben ist darauf ausgerichtet, die Dunkelheit erforschen und umarmen zu wollen. In dem Moment, wo ihr euch dagegen wehrt, wehrt ihr euch daher auch gegen das Licht und den natürlichen Drang des Lichts, sich auszudehnen.

Ich möchte euch bitten, Frieden zu schließen mit der Dunkelheit als eine Gegebenheit, als eine Ur-Gegebenheit im Leben, in der gesamten Schöpfung. Dies ist eine völlige Veränderung in eurem Bewusstsein.
So oft seid ihr auf der Suche nach dem Licht, sehnt euch nach Licht, nach Freude, Harmonie, Fröhlichkeit, Sanftheit – und das ist in Ordnung, es ist menschlich – und niemand will Dunkelheit erleben.
Dunkelheit ist im Grunde wie ein Fremder, der an eure Tür klopft, ein ungebetener Gast.
Ihr selbst sitzt in eurem Haus, ihr habt es euch dort gemütlich gemacht, ihr habt es eingerichtet nach eurem Geschmack und euren Ideen, das Haus gehört euch. Ihr lebt darin, ihr wohnt darin, eure Ideen werden darin manifest, dies ist euer Haus auf der Erde, eure Lebenswelt.
Und wenn dann Dunkelheit kommt, wird da gewissermaßen an eure Tür geklopft. Ein Fremder steht in der Tür. Er fragt, ob er hereinkommen darf, und dieser Fremde fühlt sich für euch nicht gut an. Er trägt um sich herum die Sphäre des Unbekannten, des nicht Vertrauten. Er hat etwas Konfrontatives in seiner Ausstrahlung, ihr wisst nicht, was ihr mit ihm machen sollt. Könnt ihr ihn hereinlassen? Denn er will bei euch sein, in eurem Haus.
Er vermittelt euch möglicherweise ein unheimliches Gefühl, und wenn ihr ihn hereinlasst, müsst ihr in eurem Haus gar Raum für ihn schaffen.

Das Einlassen dieses Fremdlings steht hier für unerwartete und unangenehme Ereignisse in eurem Leben, für Rückschlag und Verhängnis.
Wenn ihr „Ja“ zu diesem Fremden an eurer Tür sagt, sagt ihr „Ja“ zum Leben. Und es wird nicht leicht fallen, denn mit dem Eintritt des Fremden in euer Zuhause lasst ihr Veränderung zu, und diese Veränderung ist oft nicht die Art von Veränderung, die ihr euch gewünscht, erhofft oder erwartet habt.
Der Fremde nimmt Änderungen in eurem Haus vor, durch die sich das Haus nicht mehr vertraut anfühlt und ihr euch nicht mehr so zuhause fühlt. Mit diesem Fremden zusammenzuleben, den das Schicksal euch da bringt, verursacht euch ein unangenehmes Gefühl. Sicherheiten fangen an, ins Rutschen zu kommen und seht: Euer ganzes Haus verändert sich dadurch, Räume werden eingerissen!
Und wenn es in eurem Leben um eine wirklich tiefe Krise geht, darum, euch in großem Umfang Abschied von dem Vertrauten in eurem Leben zu verabschieden, dann wird durch die Ankunft dieses Fremden das ganze Haus abgerissen. Könnt ihr fühlen, wie tief ihr dann vom Leben herausgefordert werdet, „Ja“ zu sagen? Könnt ihr dann noch vertrauen?

In dem Fremden verbirgt sich ein Botschafter. Es ist ein Teil eurer Seele, der da in der Tür steht, der vergessen war, den ihr weggeschoben hattet und der jetzt durch eine Reihe von Ereignissen in eurem Leben wieder zu euch kommt. Es kann sein, dass dieser Fremde in Form eines schicksalhaften Ereignisses kommt – wenn ein geliebter Mensch stirbt, durch eine Trennung von eurem Geliebten, durch einen Konflikt mit eurem Kind. Innere Probleme, die hochkommen, unverarbeitete Wunden, Emotionen in euch selbst. Der Fremde kann in allen Formen und Größenordnungen an eure Tür klopfen, aber ich sage euch: Wenn ihr „Ja“ zu ihm sagt, ihn hereinlasst und zulasst, dass er  Veränderungen in euer Leben bringt, wird der Fremde sich schließlich in einen Botschafter verwandeln. Jemand, der euch etwas Wertvolles bringt. Doch erst am Ende seines Besuchs, wenn alles dem Erdboden gleichgemacht zu sein scheint, euer Haus sich bis zur Unkenntlichkeit verändert hat oder sogar vollständig abgerissen ist, erst dann wird deutlich, was er euch zu bringen hat.

Besonders in Zeiten tiefer Dunkelheit und Krise entsteht irgendwo auf eurem Lebensweg eine Öffnung, eine Chance, um zu erkennen, zu realisieren, wer ihr seid. Ihr dachtet, ihr wärt der Bewohner des Hauses, das ihr selbst gebaut habt, ihr habt euch mit den Zimmern identifiziert, mit den Möbeln und allem, was sich im Haus befand. Ihr habt euch mit bestimmten Rollen identifiziert, die ihr in eurem Leben gespielt habt. Ihr habt gedacht, dass ihr das wärt.
Krise und Dunkelheit konfrontieren euch immer mit der Relativität, der Verhältnismäßigkeit all dessen. Ihr verliert etwas. Und als Mensch geratet ihr manchmal in eine Fixierung auf das, was ihr verliert, doch im Verlust wird ein Raum von etwas anderem sichtbar.
Wenn ihr alles Weltliche verliert, entsteht Raum für ein Bewusstsein eurer Göttlichkeit. Dieser Raum ist heilig. Und er wird gerade in tiefen Momenten des Zweifels und der Verzweiflung spürbar und greifbar.

Darum kann tiefe Dunkelheit ein großes Licht geboren werden lassen, ein Bewusstsein für euren tiefsten Kern, eure Essenz, eure Göttlichkeit, eure Unvergänglichkeit und eure Unabhängigkeit von allem, mit dem ihr euch bis dahin identifiziert hattet.

Dunkelheit kann alles Vertraute aus eurem Leben fortreißen. Ein Teil von euch zieht sich dann zusammen vor Elend und Angst. Aber ein anderer Teil kann erwachen und aufstehen und erfahren, dass da eine Kraft in euch ist, die ihr nicht benennen könnt – es ist die Kraft des Lebens selbst.
Ich bitte euch jetzt, einmal mit mir mitzugehen.
Als ich auf der Erde lebte, war ich selbst ein Fremder, der an die Türen der Menschen klopfte und sie bat, das Vertraute loszulassen. Ich gab ihnen ein Versprechen, ein Versprechen, das Möglichkeiten beinhaltete, Möglichkeiten für ein anderes Leben, ein anderes Bewusstsein, näher bei Gott zu wohnen. Doch ich bat die Menschen, dafür alles Vertraute aufzugeben, ihre Rollen, das, was sie in ihrem Leben aufgebaut hatten, und offen zu sein für etwas Größeres. Oftmals kann dieses Größere, das ihr im Wesen selbst seid, erst zu euch kommen, nachdem ihr sehr viel verliert.
Seht nun einmal, ob ihr selbst in eurem Leben einen Fremden an eurer Tür erlebt: Gibt es ein Gefühl, eine Emotion, die euch dauerhaft belastet, eine Sorge, über die ihr oft grübelt, oder etwas, das euch das Herz schwer macht?
Gebt diesem Problem oder diesem Gefühl einmal das Angesicht dieses Fremdlings, der da an eurer Türe steht. Und schaut, wie er aussieht. Sieht er möglicherweise armselig aus oder furchterregend? Welche Emotion ist in seinem oder ihrem Gesicht sichtbar?
Und könnt ihr zu diesem Fremden „Ja“ sagen? Könnt ihr ihn in euer Haus einladen? Selbst wenn ihr nicht wisst, welches seine Bedeutung ist und was er euch bringen wird: Könnt ihr akzeptieren, dass er nicht ohne Grund auf euren Lebensweg gekommen ist?

Setzt euch dann miteinander vor das Kaminfeuer. Fühlt die Anwesenheit dieser Person.
Und dann spürt in euch selbst, dass ihr die Kraft habt, „Ja“ zu sagen, dem Fremden einen Platz zu geben, zu vertrauen. Denn das ist im Grunde heute meine wichtigste Botschaft: Bewahrt euer Vertrauen!
Ihr könnt auf einer abstrakten Ebene verstehen, dass Dunkelheit Teil der Schöpfung ist und zu ihr gehört und wertvolle Energien in sich trägt, dass sie Teil des Schöpfungsprozesses ist. Aber als Mensch kann euch manchmal sehr schwer zumute sein, wenn ihr euch von den Gefühlen der Mutlosigkeit und Schwermut in dieser Seins-Sphäre überwältigt fühlt.
Ich bitte euch, dann dennoch zu vertrauen. Vertraut mir. Seht mein Gesicht in diesem Fremden, der da in eurem Leben ist, der euch aufstört, euch aus dem Gleichgewicht bringt, seht mein Gesicht im Gesicht dieses Fremden. Ich komme, um euch etwas zu bringen und ihr wisst noch nicht was. Es ist ein Versprechen. Und „ich“ bin nicht ein anderer, ich bin ihr.
Ich bin Teil eines größeren Bewusstseins, des Feldes der Christus-Energie, und ihr alle seid Funken davon, Teilchen davon, ebenso wie ich.
Indem ihr mich im Gesicht des Fremden seht, der an eure Tür klopft, nehmt ihr Verbindung mit dem Christus-Wesen in euch selbst auf.

Seid offen für mich. Ich urteile nicht über gut oder böse, über hell oder dunkel.

Ich möchte euch alle willkommen heißen, überzeugen von eurer großen Kraft, der Kraft, die in eurem Herzen schlummert. Es ist die Kraft des „Ja“-Sagens, auch wenn alles in euch schreit: „Nein!“ „Nein, das kann ich nicht ertragen“, „Nein, das ist nicht gut“, „Nein, das ist nicht fair“, „Nein, das habe ich nicht verdient“, „Nein, das fühlt sich zu schwer an, ich schaffe das nicht.“ All das ist sehr menschlich, sehr verständlich. Aber ich weiß, dass in euch eine Kraft ist, die größer ist, eine Kraft, die „Ja“ sagt, und in dem Moment, wo ihr diese Kraft in eurem Herzen versammeln könnt, beginnt das Leben mit euch mitzufließen. Denn das „Nein“-Sagen, so logisch es auch erscheinen mag, steht mit dem Gesetz des Lebens im Widerspruch.
Und wenn ihr „Ja“ sagt, kommt das Universum mit seiner Hilfe zu euch, das Leben bewegt sich dann mit euch mit und ihr werdet sehen, dass Licht am Horizont erscheint und dass Wunder geschehen können: unvermutete Quellen der Hilfe und Ermutigung.

Ich wünsche euch, dass ihr euch für das Leben entscheidet, und ich strecke meine Hand aus, um das Leben gemeinsam mit euch zu feiern.
Danke, dass ihr da seid.

Channeling:  Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Quelle deutsch: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/jeshua–der-fremde

 

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