Space & Science: Technosignaturen – NASA fördert Suche nach Signaturen technologisch entwickelter Zivilisationen im All (22.Juni 2020)

Symbolbild. Copyright: insspirito (via Pixabay.com) / Pixabay License

Rochester (USA) – Während sogenannte Biosignaturen, also chemische Spuren von Lebensprozessen in der Atmosphäre eines Planeten, Leben auf diesem Planeten aufzeigen könnten, könnten „Technosignaturen“ darüber hinaus zwischen einfachen Lebensformen und technologisch entwickelten Zivilisationen unterscheiden. Genau solche Technologie-Signaturen soll eine von der NASA geförderte Studie nun beschreiben und Wege zu deren effektiver Suche finden.

Bislang haben Astronomen mehr als 4.000 Exoplaneten, also Planeten entdeckt, die einen anderen Stern als unserer Sonne umkreisen – darunter auch zahlreiche erdartige und sogar potentiell erdähnliche Planeten, auf denen es auch Leben, ähnlich dem, wie wir es von der Erde kennen, existieren könnte. Solches Leben würde sich vermutlich durch chemische Spuren in der dortigen Atmosphäre verraten, wie sie auch schon mit der nächsten Generation von Teleskopen, registriert werden könnten. Auf der Erde handelt es sich dabei meist um chemische Moleküle, die durch die Ausscheidungsprozesse lebender Organismen in die Atmosphäre in Mengen eingegeben werden, wie sie so nur schwer oder gar nicht durch non-biologische Prozesse erklärt werden können. Die vielleicht bekanntesten Beispiele irdischer atmosphärischer Biosignaturen sind Sauerstoff und Methan. Beide Stoffe entstehen aber nicht nur durch biologische Prozesse, sondern auch non-biologisch, etwa durch geochemische Vorgänge und Reaktionen.

Während also der alleinige Nachweis klassischer Biosignaturen noch nicht ausreicht, um Leben auf einem fernen Planeten nachzuweisen (die andauernde Kontroverse um Methan und Sauerstoff auf dem Mars ist hierfür ein anschauliches Beispiel), gibt es hingegen auch Moleküle, chemische Kombinationen und Verhältnisse bestimmter Elemente und Marker, von denen Wissenschaftler ausgehen, dass sie so nur durch künstliche Eingriffe einer wissenschaftlich-technologisch entwickelten Zivilisation in die Atmosphäre eines Planeten eingebracht werden können – etwa industrielle Abgase oder Radioaktivität. Diese in den entsprechenden Mengen und Verhältnissen zu finden, wäre bei der Suche nach außerirdischem Leben vermutlich ein leichterer und im Ergebnis eindeutigerer Vorgang als die Suche, Bestimmung und Überprüfung von Biosignaturen…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/technosignaturen-nasa-foerdert-suche-nach-signaturen-technologisch-entwickelter-zivilisationen-im-all20200622

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