Bewusstsein & Gesundheit: Kältetraining – kleine, kalte Erholungsinseln und gute Laune (28.Februar 2020)

Die Idee, im Winter auch im Eiswasser draußen baden zu gehen und Kältetraining zu betreiben, erscheint zwar extrem verrückt, ist aber auch sehr faszinierend.von Ilian Sagenschneider

Nicht selten ist unser Alltag angefüllt mit zu viel Stress und zu wenig Erholung. Ein Termin jagt den nächsten und immer gibt es noch etwas zu tun. Auf Ruhephasen oder gar echte Erholung müssen wir und unserer Körper häufig bis zum Wochenende, ja, manchmal sogar bis zum nächsten Urlaub warten. Leider können die meisten von uns pro Jahr nur ein- oder zweimal verreisen, um ganz aus unserer üblichen Routine auszubrechen. Dann aber lernen wir ferne Länder kennen, exotisches Essen und erleben kleine und größere Abenteuer… nur um am Ende des Urlaubs festzustellen: Er hätte länger sein müssen!

Genau dieser Punkt brachte mich auf die Idee, etwas grundlegend zu verändern – nämlich kleine Urlaubselemente alle paar Tage regelmäßig in meinen Alltag einzubauen. Im Urlaub möchten wir doch im Grunde genommen das haben, was sonst im Alltag zu kurz kommt: einfach mal nichts tun, den Kopf frei kriegen, in der Sonne am Strand liegen, im Meer schwimmen, jeden Tag etwas Tolles essen oder etwas Aufregendes erleben. So in etwa funktioniert der Mix, der zu dem führt, was wir Erholung nennen. Und von genau dieser Mischung hätte ich auch gern ein wenig in meinem Arbeitsalltag. Denn Urlaub gibt es nur zweimal im Jahr, aber in der übrigen Zeit möchte ich mich ja auch wohl fühlen. Angefangen hat das Ganze mit dem Versuch, mehr Sonne abzubekommen. Im Sommer ist das relativ einfach: Kombiniert man nun Schwimmengehen an einem der schönen Berliner Seen mit Lunchpaket und Laptop, lassen sich so schon mal Freizeit und Arbeit gut miteinander verbinden. Denn Vitamin D bildet sich immer – ganz egal, ob man in der Sonne entspannt, am Computer arbeitet oder mit Kunden telefoniert.

Sonnenbaden oder Kältetraining

Natürlich war es letztes Jahr nicht jeden Tag sonnig oder warm genug zum Schwimmen. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich schon eine Weile mit den Ideen von Wim Hof, dem großen niederländischen Pionier des Kältetrainings, befasst. Der Gedanke, im Winter auch im Eiswasser draußen baden zu gehen, erschien mir zwar extrem verrückt, aber auch sehr faszinierend. Dass Kälte einen enormen Effekt auf Körper und Stoffwechsel haben kann, war mir ja bewusst (Siehe SEIN Februar, 2019: “Kälte statt Kaffee”).

Also habe ich letzten Sommer ganz sanft an den kühleren Tagen mit meinem Kältetraining im Wasser begonnen. Und das hatte stärkere Auswirkungen auf mich, meinen Alltag und mein Denken, als ich je geglaubt hätte. Wenn wir morgens aus dem Fenster sehen, beurteilen wir den Tag häufig nach dem Wetter: Sonnenschein bedeutet „guter Tag“, Regen oder Kälte bewerten wir als schlecht.

Interessanterweise hat sich das für mich mittlerweile komplett aufgelöst: Ein heller Tag ist gut, weil ich dann wieder Sonne tanken kann, ein kalter Tag hingegen ist auch gut – für mein Kältetraining am See. Und je kälter, desto besser und intensiver ist der Effekt! Mein Körper hat sich schnell an die Kälte angepasst. Nach anfänglicher Überwindung fiel es mir auch Ende September nicht mehr schwer, an den kälteren Tagen ins Wasser zu gehen. Man friert auch nur die ersten zwei Minuten, danach spürt man, wie die körpereigene Heizung anfängt, dich wunderbar warm zu halten. Kombiniert man diesen Moment mit tiefen Atemzügen, beginnt man sich richtig wohl zu fühlen und entspannt sich in der Kälte.

Und am Ende ist es doch egal, ob mich im Sommer das Seewasser wärmt oder im Winter mein eigenes, braunes Fettgewebe. Denn diese besonderen Fettzellen werden bei regelmäßigen Kälteimpulsen reichlich gebildet. Da sie mit einer Fülle von Mitochondrien ausgestattet sind, verbrennen sie massenhaft Zucker und wärmen uns von innen. Dabei wird übrigens auch überschüssiges, normales Fett abgebaut! Durch die Vermehrung dieser Kraftwerke können wir uns so quasi von einem Sechs-Zylinder- Stoffwechsel auf einen Zwölf-Zylinder-Antrieb „hochfrieren”. Ein Effekt, den wir sonst nur von intensivem Sport kennen…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/kaeltetraining-kleine-kalte-erholungsinseln-und-gute-laune/

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