Umwelt & Natur: Aus Ernteabfällen Sinnvolles machen! Landwirtschaftlichen Abfall in Nahrung und Verpackung verwandeln (26.Februar 2020)

zur englischen Version Wenn wir ein Stück Obst, eine Tafel Schokolade oder eine Packung in die Hand nehmen, denken wir nur selten an die riesigen Mengen landwirtschaftlicher Abfälle – Stiele, Blätter, Samenschoten und mehr – die nie den Ort der Ernte verlassen. Unsere Wohlstandsgesellschaft ist eine Wegwerfgesellschaft. Der Mensch ist eine Müllmaschine. Tag für Tag entsorgen wir tonnenweise Plastik und Lebensmittelreste und die Konzerne fördern dies, in dem sie darauf achten, dass Waren und Güter nur kurze Haltbarkeitszeiten haben. Die Verpackung aber, meist aus Plastik, bleibt für die Ewigkeit. Welche Ironie, sogar Müllbeutel sind aus Plastik. Warum Bio-Obst und –Gemüse  anbauen und sie dann in nicht recycelbare Behälter verpacken? Immer mehr Verbraucher, die Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit legen, wollen Verpackungsmüll vermeiden. Durchschnittlich 226,5 Kilo Verpackungsmüll verursacht jeder Mensch pro Jahr in Deutschland. Während sich die Regierungen weltweit mit Ernteausfällen in den letzten Jahrzehnten beschäftigen, um rechtzeitig auf Nahrungsmittelkrisen zu reagieren, werden weltweit Milliarden Tonnen Nahrungsmittel einfach vernichtet. Allein in Europa werden zum Beispiel mehr als 50 Millionen Tonnen Obst und Gemüse jährlich weggeworfen, Nahrungsmittel, die es gar nicht erst in die Supermärkte schaffen. Jetzt nehmen sich Wissenschaftler dieses Problems an und wollen weltweit landwirtschaftlichen Abfall in Nahrung, Verpackung u. a. m. verwandeln.

Tolle Alternativen! Landwirtschaftlichen Abfall in Nahrung und Verpackung verwandeln

Haben Sie gewusst, dass für jedes Pfund Kakaobohnen – der Teil der Pflanze, der in Ihrer Schokoladentafel landet – die Bauern etwa 12 Mal so viel Biomasse produzieren? Schon längst werden wir mit Nahrungsmitteln aus Lateinamerika, Afrika und Asien versorgt. Dort werden zum Beispiel die Ernterückstände auf den Feldern verbrannt und verpesten so die Umwelt.

Die Sorgen um Abfälle wachsen: 3,5 Millionen Tonnen Müll produziert die Weltbevölkerung jeden Tag, darunter auch viele Ernteabfälle oder Nahrungsmittel, die es gar nicht erst in die Supermärkte schaffen.

Wer Lebensmittel wegwirft, vergeudet wertvolle Ressourcen wie Wasser, Energie und Boden und nicht zuletzt die Arbeit, die viele Menschen in die Erzeugung, Verarbeitung und den Transport investiert haben.

Es gibt bereits tolle Alternativen

Heutzutage ist es wirklich schwer, eine Banane zu sein. Bis zu 40 Prozent der Bananen werden von den Landwirten weggeworfen, weil sie nicht den Normen entsprechen. Supermärkte setzen Maßstäbe. Grundsätzlich sind die Bananen zu gebogen, zu gerade, zu lang, zu kurz, zu dick oder zu dünn. Zusätzlich werden die Bananen in Plastik verpackt und um die ganze Welt gekarrt. Nur ein Beispiel von vielen. Siehe Die schockierende Wahrheit über Bananen aus dem Supermarkt – Don’t eat bananas – because they are dangerous!

Was, wenn man auch aus Bananenblättern Verpackungen machen könnte, denn organische Lebensmittel verrotten zum Teil sehr schnell.

Auch Länder in Asien haben dem Plastikmüll den Krieg erklärt und auch hier spielt die Banane eine besondere Rolle

Alles begann in Thailand. Ein thailändischer Supermarkt hatte einen genialen Weg gefunden, Kunststoffverpackungen zu reduzieren: Sie verwenden statt Plastik Bananenblätter. Als die Supermärkte in Vietnam von dieser genialen Idee erfuhren, machten auch sie mit. Obst und Gemüse werden einfach in ein Bananenblatt eingewickelt und mit einem flexiblen Bambus festgebunden. Wie schnell solche Ideen umgesetzt werden, zeigen jetzt auch Supermärkte auf den Philippinen. In Anlehnung an diesen umweltfreundlichen Trend aus Thailand und Vietnam beginnen weitere Supermärkte, Bananenblätter anstelle von Plastik als Verpackungen zu verwenden. Eine Idee, die sich überall dort umsetzen lässt, wo Bananen wachsen. Siehe Genial! Nach Thailand, Vietnam jetzt auch auf den Philippinen – Bananenblätter statt Plastikverpackung! – Supermarkets in Asia are Now Using Banana Leaves Instead of Plastic Packaging

„Essbare“ Wasserflaschen als Alternative zu Plastikflaschen beim Marathon!

Beim London-Marathon wurden 2019 anstelle von Kunststoffflaschen sogenannte essbare Wasserflaschen verwendet. Während des Marathons wurden die Kapseln an Läufer verteilt. Ooho-Kapseln werden aus Meeresalgen hergestellt und sind auf natürliche Weise biologisch abbaubar. Siehe: Toll! „Essbare“ Wasserflaschen als Alternative zu Plastikflaschen beim Marathon! London Marathon offers edible seaweed drinks capsules as alternative to plastic bottles

Das Ausmaß der landwirtschaftlichen Abfälle ist wirklich enorm.

Laut Studien sind es Milliarden von Tonnen. Mit dem Upcycling von Biomasse streben Forscher an, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und das wirtschaftliche Überleben der Landwirtschaft zu verbessern. Bedeutet, aus Abfall entsteht ein neues, wieder zu verwertendes Produkt.

Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass jährlich weltweit  etwa vier Millionen Tonnen Kakao produziert werden? Übrigens nachhaltig erzeugter Kakao macht nur weniger als fünf Prozent aus. Die Elfenbeinküste und Ghana sind die Nummer eins und zwei der Kakao-produzierenden Nationen auf der Erde. Zusammen produzieren sie etwa zwei Drittel des Kakaos weltweit.  Diese Produktion ist mit rasanter Abholzung sowie Kinderarbeit und anderen Menschenrechtsverletzungen verbunden. Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viel Abfall anfällt und was damit gemacht wird? Was wäre, wenn man aus dem Abfall neue Nahrungsmittel herstellen könnte? Es ändert zwar nichts an der Situation auf den Plantagen, aber es wäre eine Lösung zum Beispiel gegen den Hunger. Lesen Sie dazu auch: Bittere Schokolade: Entwaldung in der Elfenbeinküste – Bitter chocolate: Deforestation in the Ivory Coast

Für jedes Pfund Kakaobohnen produzieren die Bauern etwa 12 Mal so viel Biomasse.

Es gibt bereits Lösungen, was man mit dem „Abfall“ machen könnte, wie der folgende Beitrag von Andrew Wight, einem unabhängigen Wissenschaftsjournalisten, zeigt, den wir für Sie übersetzt haben…

Quelle und weiter: https://netzfrauen.org/2020/02/26/waste-3-2/

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