Spiritualität & Erwachen: Innere Werte – Die 5 wichtigsten spirituellen Erkenntnisse (29.November 2019)

Irgendwie glaubt man ja, dass die tragenden Pfeiler im Leben spirituell orientierter Menschen im Grunde ziemlich gleich sind, denn die entsprechenden Ziele auf dem spirituellen Weg münden doch alle in dem Wunsch, ein möglichst allumfassendes Glück zu erfahren. Oder? Wir haben Anzeigenkunden, Therapeuten und spirituelle Lehrer nach ihren fünf wichtigsten spirituellen Erkenntnissen gefragt und waren durchaus überrascht über die Vielfalt der Antworten.

Alexandra Schumacher

Meine Seele bestimmt über meinen Körper und über mein Leben
Für mich ist Spiritualität eine unsichtbare Kraft, die wir nutzen oder ignorieren können. Ich glaube, jeder Mensch ist spirituell und hat die Freiheit, seine spirituelle Kraft zu erkennen und bewusst zu lenken. Oft erlebe ich Spiritualität als Durchleuchtungskraft, die Sinn in unser Dunkelstes und Herausforderndstes bringen kann. Sie ist wie ein Licht, welches uns den Weg nach innen und auch unseren Lebensweg erleuchtet. Meine wohl wichtigste spirituelle Erkenntnis erlebte ich vor zirka 30 Jahren. Ich hatte damals nach einer Therapiesitzung auf meine Seele geschimpft. Ich weiß nicht mehr den Grund hierfür, sehr wohl aber die Reaktion meiner Seele. Ich wollte eigentlich gerade eine Treppe nach oben gehen. Doch ich konnte es nicht. Meine Seele sagte in diesem Moment: „Wenn du auf mich schimpfst, dann geh doch einfach ohne mich weiter!“ Und – ich konnte meinen Fuß nicht mehr anheben. Ich strengte mich an, wollte mit aller Willenskraft das Bein heben, doch vergeblich!!!

Je mehr ich mich willentlich anstrengte, ein Bein zu heben, desto klarer wurde mir, dass hier jetzt nicht mein Wille entscheidet! Also lenkt meine Seele meinen Körper! Im Laufe der Jahre wurde mir klar, dass meine Seele nicht nur über meinen Körper entscheidet, sondern über mein ganzes Leben. Es gibt Momente, da habe ich einfach keine Kraft. Ich muss mich ausruhen – nichts geht mehr. Und dann gibt es Momente, da habe ich unendlich viel Kraft. Ich habe begriffen, dass hinter all dem eine Weisheit wirkt, der ich mich mittlerweile gerne überlasse. Ich habe gelernt, mit Hingabe zu antworten – mehr oder weniger entspannt 🙂

Wir werden nachts alle erleuchtet
Ich träumte eines Nachts, dass wir Menschen schlafend erleuchtet werden. Ich sah das Bild, dass wir über die Wirbelsäule mit Licht versorgt (genährt) werden. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum wir über Nacht Energie tanken, manchmal mit neuen Ideen aufwachen oder auch über Nacht gesunden können. Ich habe auch gesehen, warum wir mit dieser Erleuchtungskraft oft nicht mehr bewusst verbunden sind, sobald wir aufwachen. Warum ist das so? Unser Leben pulsiert zwischen PRANA und APANA. Prana ist die Lebenskraft, die wir über unseren Atem (via Nase und Haut) aufnehmen. Sie lässt uns atmen und uns bewegen – also leben. Das verbrauchte Prana (=APANA) lassen wir ausatmend wieder aus uns herausfließen. Wenn wir in unserem Leben etwas aufgenommen haben, was wir ohne weiteres nicht wieder vollständig entlassen können, bleibt es in unserem Körper zurück. Es bildet sich ein kleiner energetischer Knubbel. Wenn wir diesen in unserem Leben nicht mehr berühren wollen, während unsere Lebenskraft natürlich auch dorthin fließt, bildet sich eine zweite Schicht darüber, und weitere Schichten folgen, manchmal bis hin zu einer Krankheit. Ich durfte erfahren, dass uns das Licht über Nacht überall berührt. Wir können dadurch ganzheitlich auftanken und sind nach jeder geschlafenen Nacht ein Lichtstück weiter gekommen.

Mein Heilmittel ist eine tägliche spirituelle Praxis
Am Tag haben wir die Freiheit, uns mit dem zu verbinden, was uns wichtig ist. Genau dorthin fließt unsere Kraft. Ich habe erkannt, dass mir eine spirituelle morgendliche Praxis hilft, mit einer unendlichen Weisheitskraft verbunden zu sein – auch gerade in schwierigen oder komplexen Lebenssituationen. Es ist, wie wenn die Herausforderungen des Lebens uns manchmal eintrocknen und wir uns dann energie- und ideenlos durch den Tag schleppen. Freude, Leidenschaft und Liebe für das, was wir tun, gibt uns zwar Lebenssaft. Aber ohne spirituelle Kraft verlieren wir dennoch manchmal den Überblick oder erhalten nicht die Lösung, die wir brauchen, um Wichtiges wirklich in der Tiefe zu bewegen oder zu verändern. Das Wesentliche an einer spirituellen Praxis ist für mich, sich leer und offen zu machen und an etwas Höheres anzubinden. Es entsteht ein Raum aus Vertrauen und Hingabe und eine gute Basis für das Tagesgeschäft.

Wenn wir ehrlich sind und uns mit unserer spirituellen Kraft verbinden, kann vieles in uns heilen
Wie ich meine spirituelle Kraft in meinem gesamten Leben nutze, zeigt mir am schnellsten und deutlichsten mein Körper. Ich glaube, es gibt keinen direkteren und klareren Spiegel als unseren Körper. Ich habe dies schon oft an mir und meinen Kunden erlebt. In meiner letzten Gongausbildung zum Beispiel konnte sich ein Teilnehmer vor Rückenschmerzen nicht mehr bewegen. Ich liebe es, meinen Gongschülern zu zeigen, wie sie den Gong auf spirituelle Weise nutzen können. Das bedeutet für mich konkret, dass wir uns bewusst sind, dass es eine heilsame Lichtkraft gibt, die wir nutzen und mit der wir heilen können. Nach meiner Erfahrung potenziert der Gong diese Lichtkraft. Mein Gongschüler durfte erleben, wie er Hintergründe zu den Rückenschmerzen erkennen konnte und im Anerkennen der Ursachen die Schmerzen Gongschlag für Gongschlag in den Gong abgeben konnte, bis er sich am Ende der Ausbildung wieder freier bewegen konnte. Ich sehe dies nicht als unerklärliches Wunder, sondern als Folge davon, dass wir ehrlich auf und in uns schauen und die uns zur Verfügung stehende spirituelle Licht-Kraft nutzen und lenken.

Wir müssen uns täglich um eine Balance aus Ego und Seele kümmern
Ich hatte vor kurzem ein spirituelles Aha-Erlebnis, bei dem ich erkannte, dass wir immer mit unserem Ego genauso verbunden sind wie mit unserer Seele. Manche Menschen nutzen ihre Freiheit, um einen Pol zu vernachlässigen. Wenden wir uns ausschließlich unserer Seele zu und verlieren den Kontakt zu unserem Ego, dann befinden wir uns in unendlichen Räumen und verlieren unsere Persönlichkeit und das, was wir uns in diesem Leben konkret vorgenommen haben. Wir fühlen uns dann orientierungslos – denn alles ist möglich und das Wesentliche passiert dann nicht. Ein Lichtarbeiter, der mit sich und seinen alltäglichen Aufgaben nicht verbunden ist, gleicht der Wespe, die ich neulich beobachtet habe. Sie war zu sehr auf das Licht – in diesem Fall aber auf die Flamme unseres Gasherdes – fixiert… Genauso können wir im Licht unserer Visionen verbrennen, ohne unsere eigentliche Lebensaufgabe zu erfüllen. Wir als Menschen mixen uns täglich, mit jedem Atemzug, unser individuelles Gemisch aus Endlichem und Unendlichem, aus Grenze und Weite. Verlieren wir einen Pol, fühlen wir uns also entweder orientierungslos (zu viel Seelenweite) oder in Stagnation (zu wenig Verbindung mit unserer spirituellen Kraft und zu viel Ego). Ich glaube, eine der wichtigsten Aufgaben für uns Menschen ist es, uns um unsere individuelle Balance aus Seele und Ego zu kümmern und so im Gleichgewicht zwischen unsichtbaren und sichtbaren Kräften zu bleiben.

Alexandra Schumacher ist spirituelle Lehrerin und GONGAusbilderin in ihrem Heilraum in Berlin-Zehlendorf. www.alexandraschumacher.eu, www.gongausbildung.com

Hilde Steffen

1. Humor ist Voraussetzung für alles. Immer.
Und auch, wenn jetzt ein Meckern und Schimpfen über mich hereinbrechen sollte: Ich kann hier nur von mir sprechen und deshalb geht das jetzt auch nur mit dem lieben Personalpronomen in der ersten Person (= „ich“). Also zurück zum Humor, denn mittlerweile ist er mir heilig. Er hat für mich nichts mit Wegkichern oder Abwehrmechanismus zu tun, ist aber aus meiner Sicht ein perfekter Indikator dafür, ob ich mit einer Situation, Anforderung etc. im Reinen bin. Und ja, mittlerweile ist der Humor sogar an meiner Seite, wenn ich über „schwere“ Themen spreche. Beim Schreiben mancher Texte dazu laufen mir sogar vor lauter Lachen die Tränen herunter und machen meiner Wimperntusche den Garaus.

2. Je größer der Sumpf, umso größer die Möglichkeit für Entwicklung.
Je größer die Sümpfe waren, in die ich mich begeben habe, desto größer ist heute meine Dankbarkeit dafür. In diesen Zeiten habe ich mir jeden Dreck angeschaut, der meiner war. Bin verzweifelt, habe geheult, habe den Sumpf trockenlegen und dann heilen dürfen. Aber so hatte ich es mir wohl ausgesucht. Ob das immer einfach war? Nee, war es natürlich nicht. Ob das immer lustig war? Nee, war es natürlich nicht. Wie es heute ist? Steht unter 1 😉

3. Ralph Waldo Emerson hatte Recht. „Tue nie etwas, was du vor anderen verborgen halten möchtest.“
Solange ich mich für mich selbst geschämt habe und deshalb einen völlig sinnfreien Hindernis- Parcours der Zurücknahme aufs Parkett gelegt habe (um bloß nicht so zu sein, wie ich war und bin), war ich wohl ziemlich anstrengend. Für mich – und für die anderen. Seit ich keine Angst mehr vor ehrlicher und gesunder Offenheit habe, fühle ich mich weniger angestrengt. Und habe den leisen „Verdacht“, dass ich auch für meine Umgebung weniger anstrengend bin. Ja klar, ich kann reden wie ein Wasserfall. Und ja, ich bin gnadenloser Optimist und verbrenne mir manchmal die Finger, wenn ich ungebremst losstürme. Ob das wehtut? Ja klar, mal mehr, mal weniger. Ob ich mich dafür schäme? Nö. Ich schäme mich „nur“ dafür, dass ich mich jahrelang verbogen habe. Vor wem ich mich schäme? Zuerst einmal vor mir. Bei allen anderen kann ich nur um Entschuldigung für dieses siffige Verbiegen bitten. Mit dem Versprechen, dass es vorbei ist. Das mit dem Verbiegen.

4. Wir haben alle nicht mehr so viel Zeit wie an Tag 1
Warum sollte ich also vor meiner eigenen Angst, vor meiner eigenen Unsicherheit oder gar meiner eigenen Wahrheit weglaufen wollen? Das eigene Totstellen fühlte sich nicht lebendig an und ich habe mein von einer Wachsschicht überzogenes Leben gerne getauscht. Ob ich ängstlich war? Ja klar. Ob ich mir sicher war, dass alles gut wird? Ja klar.

5. Das unschlagbare Doppel: gesunde Bodenhaftung und bodenständige Spiritualität.
Ich kenne geistige Gesetzmäßigkeiten ebenso wie die Bedeutung von Plus und Minus. Und ja, ich weiß, wie man innerhalb von 11 Monaten gemeinsam mit einem Team den Umsatz um 65 % steigern kann – bei einer Rohertragssteigerung von 67 %. Warum ich damit nicht weitergemacht habe? Weil ich mich nicht mehr schämen wollte. Keinen einzigen weiteren Tag.

Hilde Steffen führt die Agentur für Wahrheit. Weil Werte die Grundlage für die eigene Wahrheit und Haltung sind, unterstützt sie Privatpersonen und kleine und mittlere Unternehmen, die ihre eigenen Werte erarbeiten wollen. Ob eigene Ethik oder Mission Statement – klare und stimmige Werte sind die Basis. „Anstatt den Wertebegriff weiter verstauben zu lassen, sollten wir ihn aufpolieren und sinnvoll nutzen. Als Kompass in stürmischen Zeiten und zuverlässigen Begleiter für eine klare Zukunft.“ www.agenturfuerwahrheit.de

Stefan Datt

Ich bin einzigartig – und du bist es auch!
Es gibt niemanden, der dir ähnlich ist. Daher vergleiche dich nie mit anderen. Das größte Geschenk des Himmels ist, dass du einmalig bist. Wenn du damit aufhörst, dich mit anderen zu vergleichen, beginnst du das Potential deines Lebens zu leben. Doch von Kindheit an wurdest du darauf geprägt, dich permanent zu vergleichen: Wer hat bessere Schulnoten, wer kann schneller laufen, wer ist hübscher, wer erfüllt die Norm in Schule und Ausbildung? Motivation ist gut, doch aus dem Vergleich entsteht das Ego und damit Überheblichkeit oder Minderwertigkeit. Du bist mit all den Erfahrungen dieses und deiner letzten Leben so unglaublich einzigartig, dass es dir mehr und mehr Freude bereiten wird, einfach so zu sein, wie du bist, und jeden anderen in seiner Einzigartigkeit anzuerkennen. In unserer wahren Natur sind wir Bewusstsein pur. Gegossen in die verschiedensten Formen, um das Leben zu erleben – als Mensch oder Engel und um das Geschenk unserer Einzigartigkeit zu entfalten.

Die Flamme an einem windstillen Ort
In dir ist ein Ort, den du kennst. Er ist dein Zuhause. Du bist da. In der Tiefe des Herzens, im Kämmerlein des Selbst brennt dein Bewusstsein als stille Flamme, hell und warm. Nichts kann die Flamme löschen, nichts kann sie berühren. Um die Flamme tost der Sturm des Lebens, der Sturm der Liebe, der Wind der Vergänglichkeit. Lass dich gerne vom Leben mit all seiner Intensität berühren, aber vergiss auch nicht: Du selbst bist die Flamme, hier bist du frei. Tat Twam Asi – du bist Das.

Every breath you take – every move you make
Was du wahrnimmst, ist fließende Energie. Bade in der Aura deines Körpers. Spüre die Kraft der Gedanken. Folge der Intuition. Sei neugierig und werde dir der fließenden Energie bewusst. Spüre, was sich aus dir heraus manifestieren möchte. Und wenn da gerade kein Impuls ist, Kräfte in der Welt zu bewegen, beobachte ohne zu beurteilen, mach eine Pause und erinnere dich an die Kraft der Flamme deines Bewusstseins. Entspanne dich im Hier und Jetzt. Wovon ich hier spreche, ist die Erfahrung in einer Yogastunde oder einer feinen eigenen Yogapraxis. Yoga zeigt dir den Weg.

Kreativität ist des Menschen höchstes Gut
So einzigartig jeder Mensch ist, so groß ist seine Kreativität. Sie ist die Haupteigenschaft des Menschen. Zufriedenheit und größte Glücksgefühle entstehen, wenn du deine Kreativität leben kannst: wenn du erschaffst, wenn du singst, wenn du Probleme kreativ löst, wenn du einen kreativen Vorschlag machst, wenn du einen Baum pflanzt, ein Buch schreibst, ein Kind zeugst. Jeder Ausdruck unserer selbst ist hochgradig kreativ. Wenn uns aber Körper oder Geist durch Blockaden oder Schmerz den kreativen Ausdruck verwehren, sind wir unglücklich. So ist es auch das Ziel meiner Arbeit als Physiotherapeut und Yogalehrer, dem Menschen mehr und mehr seine kindliche Kreativität und damit die Lebensfreude wieder zu ermöglichen.

All is One is All

Stefan Datt ist selbständiger Physiotherapeut in Charlottenburg und unterrichtet seit 25 Jahren Yoga, Meditation und Yogalehrer-Ausbildungen. www.stefan-datt.de, www.yoga-berlin.de, www.physio-charlottenburg

 

Quelle und weiter: https://www.sein.de/innere-werte-die-5-wichtigsten-spirituellen-erkenntnisse/

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2 Antworten zu Spiritualität & Erwachen: Innere Werte – Die 5 wichtigsten spirituellen Erkenntnisse (29.November 2019)

  1. yamahela/Armin schreibt:

    Den Seinen gibt’s der Herr im Schlafe., das steht schon in der Bibel..

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