Space & Science: Wissenschaftler schlagen neue Missionen ins Sonnensystem vor + Asteroid Hygiea kugelförmig und damit wohl ein Zwergplanet (29.Oktober 2019)

Wissenschaftler schlagen neue Missionen ins Sonnensystem vor

Symbolbild: Das Logo der NASA Copyright: nasa.gov

Washington (USA) – Die NASA hat neue Missionskonzepte vorgestellt, die derzeit auf ihre mittelfristige Realisierbarkeit überprüft und ausgearbeitet werden. Einige davon haben auch die Suche nach außerirdischem Leben im Sonnensystem zum Ziel – und das nicht nur auf dem Mars.

Neben jeweils zwei Konzepten für Missionen zum Mond und Mars hat eine der vorgestellten Missionen erneut den Zwergplaneten Ceres zum Ziel, der bereits 2015 von der Mission „Dawn“ be- und untersucht wurden.

Dawn-Aufnahme des Zwergplaneten Ceres mit seinen markanten hellen Flecken im Occatr-Krater. Copyright: NASA/JPL-CalTech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Mit einem Durchmesser von 945 Kilometern gilt Ceres als der größte Körper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und bislang einziger Zwergplanet innerhalb der Neptunbahn. Spätestens seit „Dawn“ ist bekannt, dass es auf Ceres auch große Mengen an Wasser gibt – sowohl im festgefrorenen Oberflächeneis als auch in Form zähflüssiger Wasser-Eis-Lauge, die aus dem Innern des Planeten in Form von Kryovulkanen hier und da an die Oberfläche tritt. Nachdem die Dawn-Sonde den Zwergplaneten drei Jahre lang umrundet und spektakuläre Aufnahmen und Messergebnisse geliefert hat, wollen Wissenschaftler um Julie Catsillo vom Jet Propulsion Laboratory der NASA erneut eine Sonde zu Ceres schicken, um auf diese Weise Fragen zu beantworten, die „Dawn“ nicht beantworten konnte. Zu diesen Fragen gehört demnach auch, ob Ceres sogar lebensfreundlich sein könnte. Hierfür wollen die Forscher und Forscherinnen Fragen erforschen, ob Ceres selbst als Teil des Asteroidengürtels entstanden war, oder erst später hierher gewandert ist. Zudem gehe es um eine genaue Untersuchung der Zusammensetzung der oberen Planetenkruste, der Natur des Kreislaufs flüchtiger Elemente und der Eisvulkane, sowie um die Frage, welche Bedingungen im frühen Ozean herrschten, von dem Wissenschaftler glauben, dass er einst auf Ceres existierte. Mit einer Orbitalsonde und einem oder mehreren Rovern, die unter anderem auch Proben von Ceres zur Erde bringen könnten, wollen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sich der Frage nähern, ob es auf Ceres einst auch Bedingungen gab, unter denen Leben entstanden sein könnte.

Die Venus. Copyright: NASA/JPL-Caltech

Auch unser Nachbarplanet Venus steht im Fokus einer der vorgestellten Missionen. Obwohl sie in Größe und Zusammensetzung unserer Erde gleicht, sind die Bedingungen auf ihrer Oberfläche mit einem Atmosphärendruck vom 90-fachen dessen an der Erdoberfläche, Durchschnittstemperaturen von 460 Grad Celsius einer dichten Kohlenstoffatmosphäre und Schwefelwolken heute alles andere als lebensfreundlich. Doch genau diese Unterschiede sind es, die die Wissenschaftler um den Geologin Martha Gilmore von der Wesleyan University genauer verstehen wollen. „Wir wollen auch wissen, ob die Venus früher einmal lebensfreundlich war und verstehen, was genau einst auf der Venus anders ablief als auf der Erde. Wenn wir besser verstehen, was auf der Venus einst schief ging, können wir daraus vielleicht auch für unseren eigenen Planeten lernen…“

 

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/wissenschaftler-schlagen-neue-missionen-ins-sonnensystem-vor20191028/

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Astronomie: Asteroid Hygiea kugelförmig und damit wohl ein Zwergplanet

Astronomen haben ermittelt, dass einer der größten bekannten Asteroiden wohl kugelförmig ist. Damit wäre er ein winziger Zwergplanet.

Astronomie Hygiea kugelförmig und damit wohl der bislang kleinste Zwergplanet

Hygiea ist kugelförmig (Bild: ESO/P. Vernazza et al./MISTRAL algorithm (ONERA/CNRS))

  • Martin Holland

Der Asteroid Hygiea im Asteroiden-Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter ist nahezu kugelförmig und könnte damit als Zwergplanet eingeordnet werden. Er wäre damit der kleinste bekannte Zwergplanet im Sonnensystem. Das haben Astronomen mithilfe des Instruments SPHERE am Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) herausgefunden. Eine Aufnahme zeigt deutlich eine Kugelform. Weil er außerdem die Sonne umkreist, kein Mond ist und seine Umlaufbahn nicht freigeräumt hat, wäre er damit ein Zwergplanet.

Hygiea war im Jahr 1849 entdeckt worden und gilt aktuell als viertgrößter Asteroid des Sonnensystems, der nicht ganz drei Prozent der Masse des Asteroidengürtels auf sich vereint. Den Messungen der ESO zufolge hat er einen Durchmesser von etwas mehr als 430 Kilometern und ist damit ungefähr halb so groß wie Ceres, der bisher kleinste Zwergplanet. Die Forscher haben außerdem über Simulationen ermittelt, dass Hygiea nach einem gewaltigen Zusammenstoß mit einem 75 bis 150 Kilometer messenden Objekt vor etwa zwei Milliarden Jahren seine heutige Form erhalten hat. Viele der Trümmer setzten sich demnach zu Hygiea zusammen, während Tausende Asteroiden erschaffen wurden, die den Himmelskörper weiter begleiten…

Quelle und weiter: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Astronomie-Asteroid-Hygiea-kugelfoermig-und-damit-wohl-ein-Zwergplanet-4570298.html

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