Spiritualität & Erwachen: Aufgabe der Bedürftigkeit (von Ludmilla & Roland) – 21. Oktober 2019

„Die Fülle des Lebens ist erst dann in seiner vollen Blüte erfahrbar, wenn wir dauerhaft im SELBST gegründet verweilen.“

Heute betrachten wir das Thema Erwachen und Erleuchtung und den denkbar größten Kontrast dazu: die menschliche Bedürftigkeit, die sich in verschiedenen Sehn-Süchten nach Vergnügungen, Konsum und Ablenkungen zeigt. Gefühle der Liebe, der Wunsch nach Nähe und Beziehungen und auch die spirituelle Suche können in diese Polarität hineingeraten.

Wie kann es sein, dass auf der einen Seite der Existenz etwas vorhanden ist wie Erwachen und Erleuchtung und auf der anderen Seite so ein bedrängendes Leid, das uns in Bedürftigkeit und Sehn-Sucht hineinstürzt? Wie passt das zusammen?

Es scheint ein Paradox zu sein, beides unter einen Hut zu bekommen.

Bedürftigkeit wird oft als Haupt-Antriebsmotor für unser Menschsein gesehen. Viele Menschen handeln aus Bedürftigkeit heraus, und oftmals nimmt das sogar Formen von Sucht an. Es fehlt irgendetwas, Liebe oder auch materielle Dinge und wir spüren irgendwie eine Sehnsucht nach einem Partner, nach mehr Freude und Glück, und nach einem letztendlichen „Nach-Hause-Kommen“. Eine der Hauptursachen, warum wir uns überhaupt in Bewegung setzen. Bedürftigkeit und Sehnsucht scheinen ein ganz wesentlicher Antriebsmotor für menschliche Aktivität zu sein. Völlig fern der hohen Idee, dass wir vielleicht aus bedingungsloser Liebe motiviert sein könnten etwas zu tun, aus Nächstenliebe, oder aus allumfassendem Mitgefühl, oder vielleicht noch umfassender, so einer Art Gottesimpuls nachgehen, der im tiefsten innersten Raum in uns entsteht und uns ganz natürlich in die Aktivität trägt.

Wo ist die Verbindungsstelle zwischen der menschlichen Bedürftigkeit, die in verschiedenen Verkleidungen auftritt, in Form von Mangelempfinden, seelischem Schmerz, Unglücklichsein, Sehnsucht nach Gemeinschaft und Geborgenheit und der absoluten Freiheit des Vollständig-Seins, wenn wir von Erwachen und Erleuchtung sprechen?

Dazu ist es gut zu untersuchen, wie das Gefühl von Bedürftigkeit und Sehnsucht überhaupt entsteht. Was für Voraussetzungen müssen in uns sein, um ein Empfinden von Bedürftigkeit und Mangel zu erzeugen? Was für ein Weltbild und Ich-Bild ist Voraussetzung für das Empfinden von Bedürftigkeit? Wie entsteht das Gefühl von Mangel wenn unser natürlicher Zustand Glückseligkeit ist?

Das Gefühl von Bedürftigkeit setzt voraus, dass wir dem Empfinden von Getrenntheit folgen. Was würde geschehen, wenn wir einmal annehmen, dass es Getrenntheit gar nicht gibt? Was geschähe dann mit der Bedürftigkeit? Ja, genau, sie würde verschwinden.

Die Idee des getrennten Seins ist eine Illusion!

Das was wirklich ist, was wir alle sind, ist außerstande getrennt zu sein. Wir können zwar die Idee von Getrennt-Sein haben, aber das ist keine wahrhaftige Realität. Die einzige Realität ist Einheit, ungetrenntes Bewusstsein, reines Sein. Ewig. Und weil wir uns von der Erfahrung unseres wahren Selbstes abgetrennt haben, erfahren wir Getrennt-Sein.

Wir können dieses Spiel der Trennung unbegrenzt fortführen und alles immer weiter aufspalten und auftrennen und die Dinge für unabhängig voneinander existierend ansehen. Wir können uns von der Welt trennen, von der Natur, von der Familie. Man kann sich von allem abtrennen.
Es ist wahrscheinlich, dass man sich am Ende sehr einsam, sehr alleine, und sehr bedürftig fühlt.

Das Nicht-Gewahrsein unserer wahren Natur zwingt uns in einen Glauben an die Welt der Formen als einzige Realität. Es ist die Abtrennung von uns Selbst, die uns denken lässt, die Welt sei real. Wir nehmen uns selbst dann nicht mehr wahr als reines Sein, Unendlichkeit, Ewigkeit, Frieden und Glückseligkeit, sondern in dieser Abtrennung erleben wir ganz natürlich auch Not. Denn durch die Begrenztheit, an die wir glauben, scheinen wir wie eine kleine Person in einer großen Welt zu sein, und wenn wir dies glauben, dann entsteht ganz natürlich ein Gefühl von Bedürftigkeit. Und ganz natürlich entsteht der Wunsch das ein für alle mal zu beenden. Wir begeben uns auf die spirituelle Suche. Je größer unser Leid, desto dringender wird die Suche in uns. Manchmal wird sie auch zur Sucht, zu einem inneren Zwang, zu einem Gefängnis, das wir uns selbst bauen.

In dem Moment, wo wir anhalten und den Geist zur Ruhe bringen, endet zwangsläufig jegliche Idee von Getrennt-Sein und jegliche Idee von „Ich“ als Person. Wir fallen hinein in das was wir wirklich sind und sind frei. Das kann z.B. in der Meditation geschehen, aber auch in der Aktivität, wenn man im Flow einer Tätigkeit ist und der Geist still wird. Denn es ist der Geist, der das Spiel der Zerteilung spielt.
Im Selbst gegründet, in dem, was wir wirklich sind, ist das Dasein ganz einfach, ein simples Sosein. Es gibt darin keine Idee von Bedürftigkeit, von Wertlosigkeit, von Einsamkeit usw. Es ist ein unveränderlicher Zustand von Vollständigkeit. Auch wenn bestimmte Dinge erledigt werden müssen und wir uns um bestimmte Dinge kümmern müssen – es geschieht nicht aus dem Erleben von Bedürftigkeit heraus, sondern aus dem ganz natürlichen Sein von Vollständigkeit. Das ist die Basis allen Seins.

Unser Handeln ist folglich ein völlig anderes, wenn wir aus der realen Erfahrung der Fülle, der inneren Wonne und der Barmherzigkeit motiviert sind.

Folgen wir stattdessen der Idee des Getrennt-Seins, indem wir unser Inneres auf andere Menschen projizieren, unser Handeln davon bestimmt wird, und wir damit genau die Dinge in der Welt manifestieren, die wir gar nicht haben wollen, dann könnte es problematisch werden.
Wir erschaffen immer entlang unserer Irrtümer. Diese Irrtümer, die sich in unserem geistigen Hamsterrad angesammelt haben, gilt es aufzuspüren und loszulassen. Wenn der Geist zur Ruhe gebracht wird und dieses Hamsterrad stoppt, endet jegliches Angehaftet-Sein an diese irrtümlichen Ideen, Annahmen und Vorstellungen. Und nur das, was wirklich wahr ist, bleibt übrig. STILLE. Von dort aus lässt sich vortrefflich Schauen, was eigentlich wirklich los ist. Von dort aus lässt sich so handeln, dass die eigenen Wünsche vollständig in Erfüllung gehen. Aus der Fülle heraus, kann jeder Wunsch nur in Erfüllung gehen.

Das Leben wird dich immer wieder neu herausfordern und dich auf die Aspekte in dir aufmerksam machen, die sich noch in Trennung glauben, die noch einem Irrtum aufsitzen. Das heißt, nur die tatsächliche, innere Fülle deines Seins spiegelt sich dann auch in diesem scheinbaren Außen wider. Das Außen, was es ja so nicht wirklich gibt, weil du dieses Außen gleichermaßen bist.
Solange Gedanken und Aspekte da sind, die sich in dir in Trennung glauben, hast du den Eindruck, es gäbe ein Außen, und dieses Außen könnte dir etwas geben, was dich dauerhaft erfüllt. Doch das ist nicht möglich.

Die Lösung des Problems von Bedürftigkeit und Sehnsucht liegt nicht darin, dass wir die Welt in Gut und Böse teilen und dann nur noch das Gute, das Schöne, das Lichte und Helle suchen, sondern, dass wir unser wahres Selbst erkennen und darin verweilen.

Dein Weg zum wahren Selbst führt immer durch deine individuelle Realität, die du jetzt gerade durchlebst. Nur durch die Annahme dessen, was jetzt, in diesem Augenblick, deine Realität ist. Und wenn deine Realität Bedürftigkeit und Sehnsucht ist, dann ist es gut dies wahrzunehmen und anzuerkennen, indem du es bezeugst. Nicht indem du im äußeren und inneren Handeln etwas dafür oder dagegen tust, sondern einfach still und wertfrei.

Es ist die Annahme von Bedürftigkeit, die dich tiefer fallen lässt, die dich unter Umständen sogar direkt zu deinem wahren Selbst bringen kann. Denn starke Sehnsucht hat im Moment des totalen Loslassens die sagenhafte Kraft der völligen Umkehr zu DIR selbst…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/autoren/ludmilla-roland/

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9 Antworten zu Spiritualität & Erwachen: Aufgabe der Bedürftigkeit (von Ludmilla & Roland) – 21. Oktober 2019

  1. tulacelinastonebridge schreibt:

    Ist unsere Realität objektiv ? Antwort von Physiker Thomas Campbell

    Thomas Campbell ist Physiker und Autor. Er hat viele Jahre für die NASA gearbeitet. Neben seinem Beruf als Physiker ist er aber auch Bewusstseinsforscher. Er hat im Lauf der vergangen 30 Jahre eine „Theory of Everything“ – Eine Theorie von Allem entwickelt, aus der er nicht nur Quantenphysik und Relativitätstheorie sondern auch Metaphysik ableiten kann.

  2. Dakma schreibt:

    GROSSARTIGER Text…. EIN(s)DEUTIG …. DANKE! ❤ ❤ ❤

  3. tulacelinastonebridge schreibt:

    In unserer Gegenwart zu sein, in unsere Selbst-Ermächtigung einzutreten……und wie Lisa Renee sagen würde, Gott souverän zu sein! Wenn wir unsere eigenen Throne nicht besetzen, wird es jemand oder etwas anderes tun.

    Warum ist die Kabale hier auf der Erde?
    Warum sind die dunklen Wesen hier auf der Erde?

    Denn, du bist NICHT hier!!!!!!!

    Wenn du auf dem Thron deiner Gegenwart sitzt, dann gibt es keine dunkle Kabale!!!

    Warum nutzen sie ihre Energie jetzt auf dem Planeten Erde?

    Denn: Wir haben unsere Schönheit, unsere Liebe, unsere Essenz nicht ins Leben gerufen; wir haben hier nicht auf dem Thron unserer Gegenwart in unserer Körperlichkeit gesessen, und diese Gegenwart ist uns immer noch nicht gezeigt worden…… wir haben diese Gegenwart um uns herum nicht manifestiert……………

    Warum ist die Kabale hier? Denn: Wir sind nicht hier, wir sind physisch hier, aber NICHT anwesend.

    http://theearthplan.blogspot.com/

  4. tula schreibt:

    Das ist ein gewaltiger Sprung in unserer DNA-Aktivierung, liebe Herzen. Beachtet die Empfehlungen aus den Höheren Reichen und bleibt auf das Herz konzentriert, die göttliche Schöpfung dessen, was ihr wirklich begehrt.

    Geben Sie keine Energie für weniger wichtige Themen aus. Dies ist ein starker Übergang für Souveränität, Freiheit und Neue Erde im Jetzt. Zeitliche Verschiebungen im Fortschritt für die Energien 2020, um die niedrigeren Realitäten zu überwältigen.

    Es ist ein Moment der Meisterschaft: Lasst die Glückseligkeit eures eigenen Herzens eure eigenen geringeren Realitäten überwältigen, und das Äußere wird das widerspiegeln. Quantenschöpfung: Sei ein verantwortungsbewusster Schöpfer in Denken, Wort, Fühlen und Handeln.

    http://theearthplan.blogspot.com/2019/10/revelation-freedom-codesnow-sandra.html

  5. tulacelinastonebridge schreibt:

    Der vergiftete Pfeil

    Eine Sammlung von Texten des Pali Kanons wird Buddha zugeschrieben. Sie tragen den Namen Majjhima Nikaya. In ihnen sind verschiedene Geschichten zu finden, unter anderem auch die des vergifteten Pfeils. Der Legende nach erzählte Buddha sie einem seiner ungeduldigsten Schüler. Der junge Mann war bestrebt, Antworten auf seine Fragen über das Leben nach dem Tod zu bekommen.

    So erzählte Buddha ihm, dass es einmal einen Mann gegeben habe, der von einem vergifteten Pfeil verwundet worden sei. Seine Familie wollte einen Arzt suchen, der ihm helfen sollte, doch er lehnte ab. Der Verwundete sagte, dass er zuerst wissen wolle, wer der Mann war, der ihn angegriffen hatte, bevor irgendein Arzt versuche, ihm zu helfen. Er wollte wissen, zu welcher Kaste er gehöre und woher er käme. Außerdem fragte er nach seiner Größe, seiner Stärke, dem Ton seiner Haut, der Art des Bogens, mit dem er schoss, und ob sein Seil aus Hanf, Seide oder Bambus gefertigt gewesen sei. Auch wollte er wissen, ob die Federn des Pfeils von Geiern, Pfauen oder Falken stammten. Doch er verstarb, ohne Antwort auf eine seiner Fragen zu erhalten.

    „Ein Wort, das Frieden verspricht, ist mehr wert als tausend andere Worte.“

    Buddha

    Vielleicht konzentrieren wir uns auf eine unbewusste Weise manchmal übermäßig auf Fragen, die eigentlich unwichtig sind. Wir haben dabei Angst vor denen, die wirklich wichtig sind, und weichen ihnen aus. Der Kern der Angelegenheit bleibt unbekannt, während wir uns mit Themen beschäftigen, die wenig relevant sind.

    Mit dieser Geschichte versuchte Buddha, seinen Schüler zu lehren, dass Intelligenz einschätzen könne, ob man eine Schwierigkeit überwinden könne oder von dieser überwunden würde. Dies geschähe in dem Moment, in dem Wichtiges von Entbehrlichem getrennt wird.

    Konzentriere dich auf das, was wirklich wichtig ist

    Es ist nicht so, dass es nicht auch seine Vorteile hat, vom Thema abzukommen. Problematisch wird es, wenn das Abschweifen ständig ohne einen konkreten Zweck geschieht. Das heißt, wenn es ein Problem zu lösen gibt, ist es oft besser, direkt zum Punkt zu kommen und unwichtige Aspekte beiseitezulassen. Sonst ist es möglich, dass das Problem nur noch größer wird.

    Schritt für Schritt

    In einigen Dörfer sagt man: „Gegessene Olive, weggeworfener Kern.“ Dieses einfache Sprichwort besagt, dass, wenn ein Problem gelöst wurde, man sich auf das nächste konzentrieren sollte. Zum Vergleich sei das berühmte Sprichwort „Wer viel beginnt, zu nichts es bringt“ genannt.

    Lass die Welt fließen

    In vielen Situationen lassen wir zu, dass uns zu viele Themen beeinflussen und unsere Gedanken sich um diese drehen. Es könnte jedoch besser sein, sie fließen zu lassen. Es ist möglich, dass wir auf diese Weise vermeiden, dass unser Gehirn sich mit Unbehagen, Wut, Traurigkeit oder Frustration füllt.

    Lösche alles Unnötige

    Kehren wir zur populären Weisheit zurück, die in vielen Fällen sehr weise und hörenswert ist: „Es ist nicht reicher, wer mehr hat, sondern derjenige, der weniger braucht.“ Manchmal denken wir, dass wir zum Glücklichsein etwas erhalten müssten, das uns fehle. Wenn wir uns jedoch daran gewöhnen, mit dem Nötigsten zu leben und unser Wissen vertiefen, stellen wir fest, dass es genau das ist, was uns gefehlt hat. Die Liebe eines geliebten Menschen zählt viel mehr als jeder unnötige, übermäßige oder teure Besitz.

    “Sei nicht der Freund von Dummköpfen.“

    Buddha

    Leonardo da Vinci sagte eines Tages: „Die Einfachheit ist die größte Genugtuung.“ Das Gleichnis in Der vergiftete Pfeil dreht sich um dieselbe Maxime. Zwei helle Köpfe, ein Gedanke, dem nicht viel hinzuzufügen ist.

    https://gedankenwelt.de/der-vergiftete-pfeil-eine-buddhistische-geschichte-die-dich-mit-deinem-ich-konfrontiert/

  6. tulacelinastonebridge schreibt:

    Aha und der Punkt ist jetzt was??????? 😯

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