Natürlich gesund: Kurkuma und Curcumin – Was Sie darüber wissen sollten! (10.Juni 2019)

Seit vielen Jahrhunderten gehört Kurkuma zum Repertoire der fernöstlichen Volksheilkunde. Das isolierte Curcumin gibt es hingegen erst seit wenigen Jahren als Nahrungsergänzungsmittel. Curcumin gilt als der aktive Wirkstoff in Kurkuma.

Texanische Forscher stellten sich nun die Frage, ob Curcumin auch wirklich DER Wirkstoff in Kurkuma ist oder nicht vielleicht nur einer von vielen. Denn in Kurkuma sind über 300 Stoffe enthalten. In einer entsprechenden Studie zeigte sich sodann, dass Kurkuma sehr viel besser gegen Krebszellen wirkt als das isolierte Curcumin.

Besser Kurkuma als Curcumin?

Nahrungsergänzungsmittelhersteller tappen oft in dieselbe Falle wie Arzneimittelfirmen. Man glaubt, aus einem natürlichen Lebensmittel oder einer Pflanze einen einzigen bestimmten Stoff isolieren zu müssen und diesen hochkonzentriert in eine Kapsel zu packen.

Je höher dosiert der Stoff sodann in der Kapsel vorliegt, umso wirksamer muss diese Kapsel dann auch sein. Manchmal mag das zutreffen, aber offenbar nicht immer.

Curcumin beispielsweise gilt als DER aktive Wirkstoff in Kurkuma – der gelben Wurzel aus Fernost, die auch ein wichtiger Bestandteil im Curry ist. Kurkuma aber enthält mehr als 300 verschiedene Stoffe. Warum sollte ausgerechnet Curcumin, das lediglich zu 2 bis 5 Prozent in Kurkuma enthalten ist, für die heilsamen Wirkungen der Wurzel zuständig sein?

Zwar liegen inzwischen sehr viele Studien vor, die allein mit Curcumin durchgeführt wurden und auch wirklich zufriedenstellende Ergebnisse brachten.

Doch wurde so gut wie nie in ein und derselben Untersuchung die Wirkung des Curcumins mit der Wirkung der ganzen Kurkumawurzel verglichen. Genau das aber wäre interessant gewesen, denn womöglich ist Kurkuma wirksamer als Curcumin.

Warum ein Einzelstoff nie so gut wirken kann wie die natürliche Kombination vieler verschiedener Stoffe

Wissenschaftler der University of Texas schrieben im September 2013 im Fachmagazin Molecular Nutrition & Food Research, dass Curcumin in manchen Bereichen dieselben Wirkungen zeigt wie Kurkuma, in anderen Bereichen aber nur Kurkuma eine Wirkung zeigt, nicht jedoch Curcumin. Das verwundert nicht.

Denn in Kurkuma sind neben Curcumin noch hunderte anderer Stoffe enthalten, etwa Turmerin, Turmeronol, Turmerone, Curion, Acoran, Bergamotan, Bisacuron, Germacron, Dehydrozingeron, Furanodien, Elemen und viele weitere mehr.

Jeder dieser Stoffe verfügt nun über seine ganz individuellen Eigenschaften. Nicht vergessen werden darf ferner die synergistische Wirkung, die erst durch die Kombination unterschiedlicher Stoffe zustande kommt und die ein einzelner Stoff nie erreichen kann. In Kurkuma sind ferner kleine Ölmengen enthalten, die die Bioverfügbarkeit anderer Stoffe, auch jene von Curcumin, erhöhen können.

Folglich gibt es Studien, die sich allein der Wirkung von Kurkuma widmen. Hier zeigte sich in Zellversuchen, dass die Wurzel bzw. das Kurkumapulver antimikrobiell wirkt, die gesunde Zelle vor Mutationen und ionisierender Strahlung schützt und krebshemmende Eigenschaften aufweist.

Klinische Studien ergaben, dass Kurkuma bei entzündlichen Erkrankungen, bei Krebs, Akne, Fibrosen, Lupus Nephritis, Diabetes und dem Reizdarmsyndrom hilfreich sein kann.

Im Vergleich: Kurkuma wirkt auf Krebszellen besser als Curcumin

Forscher vom Anderson Cancer Center in Texas untersuchten in einer der wenigen Vergleichsstudien die Wirkungen von Curcumin und Kurkuma auf sieben verschiedene menschliche Krebszelllinien. Details dazu sind im Video von Dr. Michal Greger zu sehen und zu hören.

In dieser Untersuchung zeigte sich, dass Curcumin zwar ganz gut beispielsweise Brustkrebszellen bekämpfen konnte (die Fähigkeit, Krebszellen zu töten (= Zytotoxizität) lag bei 30 Prozent), aber das Pulver aus der ganzen Kurkumawurzel erzielte eine viel bessere Wirkung. Hier lag der Level der Zytotoxizität bei über 60 Prozent.

Ähnlich verhielt es sich bei Pankreaskrebszellen. Curcumin erreichte 15 Prozent, Kurkuma 30 Prozent. Bei Darmkrebszellen waren es bei Curcumin 10 Prozent, bei Kurkuma 25 Prozent und so weiter. Es ist also eindeutig, dass in der Kurkumawurzel noch ganz andere Wirkstoffe – insbesondere krebsfeindliche Stoffe – enthalten sind und eben nicht nur Curcumin.

Auch curcuminfreies Kurkuma wirkt gegen Krebs und Entzündungen

Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass Kurkuma, dem man das Curcumin entzogen hatte, ebenfalls entzündungshemmend und krebsfeindlich wirkt – und zwar im selben oder sogar noch höheren Mass als curcuminhaltige Kurkumapräparate.

Man fand beispielsweise Turmerone in Kurkuma, die sehr gute entzündungshemmende und krebsbekämpfende Wirkungen haben. Ein weiterer Stoff in Kurkuma ist Elemen, das in China längst in der Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt wird. Alle diese Stoffe aber sind in reinen Curcuminpräparaten nicht mehr enthalten und können dort dann natürlich auch nicht mehr wirken.

Dr. Greger schliesst sein Video – fassungslos – mit den Worten:

„Ich ging davon aus, dass die betreffenden Forscher nun raten würden, kein Curcumin mehr zu empfehlen, sondern den Leuten einfach Kurkuma zu geben. Stattdessen aber schlagen sie vor, aus jedem einzelnen Wirkstoff Nahrungsergänzungsmittel herzustellen…“

Am besten kombinieren: Kurkuma und Curcumin

Warum aber sollte man – besonders im Krankheitsfalle – nicht einfach beides kombinieren? Zeitweise (z. B. 4 – 6 Wochen lang) kann man Curcuminpräparate einnehmen (denn die bisherigen Studienergebnisse sind ja durchaus überzeugend) und gleichzeitig integriert man Kurkuma in den täglichen Speiseplan – in Suppen, Gemüse, Shakes und vielen Gerichten, wie z.B.:

Kurkuma-Quinoa-Burger mit Kohlrabi-Gemüse

Diese pikant-würzigen Kurkuma-Quinoa-Burger schmecken ganz hervorragend. Trotz ihrer leichten Konsistenz verfügen sie über einen sehr angenehmen Biss. Und in der Kombination mit dem cremigen, leicht süsslichen Erbsen-Kohlrabi-Gemüse ist dieses Gericht einfach perfekt. Lassen Sie es sich schmecken!

Für die Kurkuma-Quinoa-Burger

  • 100 g Quinoa
  • 120 g rote Bohnen aus der Dose – in einem Sieb unter fliessendem Wasser gut abwaschen
  • 1 Schalotte – schälen, halbieren und fein würfeln

Weitere Zutaten und Gewürze

  • 1 Knoblauchzehe – schälen und fein reiben
  • 5 g frischer Ingwer – waschen und fein reiben
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 1 EL Leinsamen
  • Kristallsalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Liebstöckel – waschen, trocknen und ca. 1 EL fein hacken

Für das Kohlrabi-Gemüse

  • 1 mittelgrosser Kohlrabi – schälen, halbieren und in Stifte schneiden
  • 100 g TK Erbsen – über Nacht auftauen

Weitere Zutaten und Gewürze

  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Pfeilwurzelmehl mit 3 EL Wasser verrühren
  • 1 Prise Muskat
  • ½ TL Kristallsalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  • Vorbereitungszeit: ca. 25 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 45 Minuten

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Für die Kurkuma-Quinoa-Burger die Quinoa in einem Sieb unter fliessendem lauwarmem Wasser abspülen. Das gründliche Abspülen ist wichtig, um die in der Schale enthaltenen Saponine zu entfernen, die ansonsten einen bitteren Geschmack erzeugen.

Die Gemüsebrühe in einen Topf geben und erhitzen. Die Quinoa dazugeben und bei starker Hitze ca. 1 Minute aufkochen lassen. Im Anschluss daran die Hitze reduzieren, sodass die Körnchen nur noch leicht köcheln. Abgedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen, dann die Hitze abstellen und die Quinoa zugedeckt ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die roten Bohnen, die Schalotte, die Knoblauchzehe, den Ingwer, das Kurkumapulver, den Leinsamen und die gehackten Liebstöckelblätter in einen Mixer geben und 30 Sekunden kräftig mixen, sodass eine homogene Masse entsteht.

Die Masse zur Quinoa geben und beides gut miteinander vermengen. Bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Anschliessend zunächst in zwei gleichgrosse Bällchen formen und danach in die typische Burger-Form bringen. Auf einen separaten Teller zur weiteren Verarbeitung auslegen.

Nun 2 EL Kokosöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die beiden Burger darin nacheinander auf beiden Seiten goldgelb anbraten.

Die gebratenen Burger auf einen mit Küchenpapier belegten Teller legen und im Backofen bei 150 Grad warmhalten.

Für das Kohlrabi-Gemüse die Gemüsebrühe in einem weiteren Topf zum Kochen bringen. Die Kohlrabistifte darin 15-20 Minuten bissfest garen. Danach über ein Sieb in eine Schüssel abgiessen und die aufgefangene Gemüsebrühe für die weitere Verwendung beiseite stellen.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Erbsen darin kurz anschwitzen. Den bissfest gegarten Kohlrabi dazugeben, mit 300 ml der zurückbehaltenen Gemüsebrühe auffüllen und kurz aufkochen lassen. Um die Flüssigkeit nun etwas einzudicken, das Pfeilwurzelmehlwasser unterrühren und 1 Minute köcheln lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Das Kohlrabi-Gemüse portionsweise mit den Kurkuma-Quinoa-Burger auf Tellern anrichten.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 502 kcal
  • Kohlenhydrate: 51 g
  • Eiweiss: 19 g
  • Fett: 23 g

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 08.06.2019

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