Umwelt & Natur: Was geschähe, wenn alle Menschen plötzlich Vegetarier würden? (30.April 2019)

Was wäre, wenn alle Menschen auf Fleisch verzichten würden? Wie würde die Welt dann aussehen? Zu Vegetariern werden Menschen aus verschiedenen Gründen. Einige wollen nicht mehr, dass Tiere leiden müssen, andere wollen gesünder leben. Wieder andere wollen größtmögliche Nachhaltigkeit oder weniger Treibhausgasemissionen. Aktuell geht der VEBU von rund 8 Millionen Vegetariern in Deutschland aus. Das sind rund 10 % der Bevölkerung. Laut einer Studie des Robert Koch Instituts ist der Anteil der Vegetarier in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sowie der 60- bis 69-Jährigen am höchsten. Fleisch aus unserer Ernährung zu entfernen, würde eine Fülle von Vorteilen für unsere eigene Gesundheit und die des Planeten mit sich bringen – aber was geschieht, wenn wirklich alle auf Fleisch verzichten würden. Wir sind der Frage nachgegangen und auch Sie werden überrascht sein.

Was geschähe, wenn alle Menschen plötzlich Vegetarier würden?

Mit zunehmendem Bildungsstand erhöht sich der Anteil sowohl der Frauen als auch der Männer, der sich vegetarisch oder vegan ernährt. Insgesamt 70 % der Veganer verfügen über einen hohen Bildungsabschluss. Dass sich vor allem gut gebildete Frauen aus urbanen Gebieten für eine gesunde vegetarische Ernährung entscheiden stellte auch die jüngste Nestlé Studie fest so ein Bericht der VEBU.

Wir wollten es genau wissen und haben für Sie einen Beitrag übersetzt, der sich mit der Thematik auseinander setzt, was wäre wenn und zwar, wenn alle Menschen dieser Welt plötzlich auf Fleisch verzichten würden. Das Original wurde von Rachel Nuwer verfasst.

Zu Vegetariern werden Menschen aus verschiedenen Gründen. Einige wollen nicht mehr, dass Tiere [wegen ihrer Diät] leiden müssen, andere wollen gesünder leben. Wieder andere wollen größtmögliche Nachhaltigkeit oder weniger Treibhausgasemissionen.

Egal, wie sehr ihre fleischfressenden Freunde es auch leugnen mögen, Vegetarier haben nicht unrecht: Das Meiden von Fleisch bringt mehrere Vorteile mit sich. Je mehr Menschen umstiegen, desto mehr würden sich diese Verbesserungen auf globaler Ebene manifestieren.

Wenn aber jeder zu einem engagierten Vegetarier würde, gäbe es ernsthafte Nachteile für Millionen, wenn nicht sogar Milliarden von Menschen.

„Es ist eine Geschichte aus zwei Welten“, sagt Andrew Jarvis vom International Centre for Tropical Agriculture in Kolumbien. „In den entwickelten Ländern würde der Vegetarismus alle möglichen Vorteile für Umwelt und Gesundheit mit sich bringen. Aber in den Entwicklungsländern würde die Armut zunehmen.“

Jarvis und andere Experten im Zentrum spekulierten, was passieren könnte, wenn Fleisch über Nacht vom Speiseplan des Planeten verschwände.

Zuerst schauten sie auf den Klimawandel. Die Produktion von Nahrungsmitteln macht ein Viertel bis ein Drittel aller menschgemachten Treibhausgasemissionen weltweit aus, wobei die Hauptursache für diese Zahlen bei der Tierhaltung liegt. Dennoch wird oft unterschätzt, wie sich unsere Ernährungsentscheidungen auf den Klimawandel auswirken. In den USA zum Beispiel emittiert eine durchschnittliche Familie von vier Personen auf Grund des Fleisches, das sie essen, mehr Treibhausgase als beim Fahren von zwei Autos – aber es sind Autos, nicht Steaks, die regelmäßig in Diskussionen über die globale Erwärmung thematisiert werden.

„Die meisten Menschen denken nicht über die Folgen von Lebensmitteln für den Klimawandel nach“, sagt Tim Benton, Experte für Lebensmittelsicherheit an der University of Leeds. „Aber gerade jetzt etwas weniger Fleisch zu essen, könnte die [Auswirkungen auf] unsere Kinder und Enkelkinder um einiges verbessern.“

Marco Springmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Programm Future of Food der Oxford Martin School, versucht zu quantifizieren, um wie viel besser dies ausfiele: Er und seine Kollegen bauten Computermodelle, die vorhersagten, was passieren würde, wenn bis 2050 alle Vegetarier würden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass – vor allem dank der Eliminierung von rotem Fleisch – die lebensmittelbedingten Emissionen um rund 60% sänken. Würde die Welt [darüber hinaus noch] vegan werden, lägen die Emissionsrückgänge bei rund 70%.

„Bei der Betrachtung dessen, was eine gefährlichen Klimawandel vermeiden hülfe, haben wir festgestellt, dass man das Verhältnis von lebensmittelbedingten Emissionen zu allen Emissionen nur stabilisieren kann, wenn sich alle für eine pflanzliche Ernährung entscheiden“, sagt Springmann. „Dieses Szenario ist nicht sehr realistisch – aber es zeigt, wie bedeutend die ernährungsbedingten Emissionen in Zukunft sein werden.“

Die Herstellung von Lebensmitteln, insbesondere die Viehzucht, beansprucht viel Platz – eine Ursache sowohl für Treibhausgasemissionen durch Landumwandlung als auch für den Verlust an biologischer Vielfalt. Von den weltweit rund fünf Milliarden Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche werden 68% für die Viehzucht genutzt.

Sollten wir alle vegetarisch werden, könnten wir im Idealfall mindestens 80 % dieser Weiden wieder in Grasland und Wälder umwandeln, die Kohlenstoff speichern und [auf diese Weise] den Klimawandel aufhalten würden. Die Umwandlung ehemaliger Weiden in ursprüngliche Lebensräume wäre wahrscheinlich auch ein Segen für die Biodiversität, auch für große Pflanzenfresser wie Büffel, die wegen der Rinder vertrieben worden waren, wie auch für Raubtiere wie Wölfe, die oft als Vergeltung getötet werden, wenn sie Vieh angegriffen haben.

Die übrigen 10 bis 20% des ehemaligen Weidelandes könnten für den Anbau weiterer Ackerfrüchte genutzt werden, um Lücken in der Nahrungsversorgung zu schließen. Eine relativ geringe Zunahme der landwirtschaftlichen Nutzfläche würde den Fleischverlust mehr als ausgleichen, denn auf einem Drittel der derzeit für Nutzpflanzen genutzten Fläche werden Nahrungsmittel für die Viehzucht erzeugt – nicht für den Menschen.

Sowohl diese Rückführung der Umwelt in den Urzustand als auch die Umstellung auf die pflanzliche Landwirtschaft würden jedoch Planung und Investitionen erfordern, da die Böden der [früheren Vieh-]Weiden in der Regel nur noch wenige Nährstoffe haben…

Quelle und weiter: https://netzfrauen.org/2019/04/24/vegetarian/

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7 Antworten zu Umwelt & Natur: Was geschähe, wenn alle Menschen plötzlich Vegetarier würden? (30.April 2019)

  1. Dakma schreibt:

    https://k7848.wordpress.com/2019/04/28/wacht-endlich-auf/?unapproved=13603&moderation-hash=8494a4a4a16254a9c90488daa65d3874#comment-13603

    Text und Kommentarabfolge…. zu „Greta“….. die Suche nach der Wahrheit hinter den vordergründigen…. Wahrheiten…. Wahrnehmungen….

    herausfördernd….. das „Herzblut“ in den scheinbar verschiedenen Sichtweisen….. und immer mehr ergeben sich Kommentarabfolgen…..

    wo die Beteiligten…

    über sich

    HINAUSWACHSEN..

    zusammenklingen…

    der

    Annäherung hin zum

    EIN-KLANG

    • tulacelinastonebridge schreibt:

      Ja bei den Kommentaren sieht man mal wieder das sogar ein sich in der Minderheit befindender Herzensmensch, Gabriele, einer fanatischen menschenverachteten Mehrheit, Karin und Ingrid, ein bisschen in die Herzensrichtung lenken kann.

      Aber es war trotzdem für die Katz, die Weisheit der Gabriele, solche fanatische Menschen werden sich erst ändern, wenn sie auch fanatisch dazu gezwungen werden, wahrscheinlich durch viele Inkarnationen, Läuterung , durch.

      Jedenfalls wie man bei dein Kommentaren sieht, muss die Mehrheit der Menschen aus einer starken Liebesenergie bestehen, sonst bewegt sich gar nix. 😦

  2. muniji schreibt:

    J..ein. – – –

    Den ‚Klimawandel‘ zum Anlass zu nehmen, die eigene Lebensweise zu überdenken, kann als ‚Anregung‘ sicher sehr hilfreich sein.

    Gleichzeitig aber sollte man doch a u c h wissen und im Auge behalten, dass sich z.Zt. gewaltige klimatische Veränderungen auf der Oberfläche a l l e r Planeten unseres Sonnensystems abspielen… welche ja wohl kaum auf die von Menschen verursachte Erhöhung des CO2-Ausstoßes auf der Erde zurückgeführt werden können… (..)

    Die Wahrheit über Global Warming:

    • yamahela/Armin schreibt:

      Ist das(?!) der Sender, für den sich eher Trump erwärmen kann., Global Trumpwarming-sozusagen.. Die AFD meint ja auch, dass es keine Menschengemachte Erderwärmung gibt. Aber egaL ich bin (Noch-) Fleischesser und deshalb kein schlechter Mensch.; ebenso ess ich gerne Schokolade und andere Süssigkeiten auch Kuchen und Torte aller Art ich gebe zu: nicht immer ist es bekömmlich aber der aufgenommenen Menge geschuldet oft. Ansonsten bin ich eher Lebenskünstler ernähre mich von dem was sich so anbietet – auch in Punkto Arbeit. beziehungsweise was mir vor die Füße fällt. Da ich ja keine Partnerin an der Seite habe, muss ich keine Rechenschaft darüber(soziale Absicherung p. p ezetera..das alte Thema) ablegen-hatte ich alles schon, kann in gereingter Form allerdings wiederkehren. Gehe ich mal davon aus.

      Auf dem Weg in die Einheit müssen alle Hürden fallen auch das Tierwohl muss bedacht werden.; Raubbau vermeiden ist die alleroberste Priorität. Die Landwirtschaft ist in einer Sackgasse gelandet.. weil alles nur wirtschaftlichen Zwängen untergeordnet wurde.

      • yamahela/Armin schreibt:

        Wenn(..) ich Mensch – ,Gott bin, muss ich-sinngemäß(..) mich nicht mit anderen Planeten beschäftigen denn ich bin inhärent geborgen im Universum und Wacht über das ganze.

  3. yamahela/Armin schreibt:

    Ja – das wäre sinnvoll, vor einigen Jahren gab es in Nordeutschland eine Massenkarambolage mit enormen Sachschaden(die spannende Frage. wie behandeln die Versicherer dies wohl?)Verletzten und auch Toten, weil ein benachbarter Acker völlig ausgetrocknet – mit seiner Staubfahne alles eingeweht hatte..; riesige Felder also, die auch für den Anbau von Viehfutter genutzt werden-unter anderem.

    • yamahela/Armin schreibt:

      Die moderne Landwirtschaft(auch: der politische Hintergrund) richtet enormen Schaden an -, wenn man von ganz marginalen Eckpunkten ausgeht.. dem Flächenverbrauch, der Wasserwirtschaft. den Kosten die damit verbunden sind, die wiederum-über Umwege den Bürgern – allgemein aufgebürdtet werden: so sind viele Trinkwasserbrunnen in Deutschland mit zuviel Nitrat(Gülleniedertrag) belastet, welches natürlich zu höheren Kosten führt, es wieder heraustzufiltern – falls dies überhaupt zu einhundert Prozent gelingen kann.. Aber ein guter Schritt in die richtige Richtung ist das Volkbegehren in Bayern kürzlich.

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