Spiritualität & Erwachen: Immer geht es um die Liebe (von Christa Spannbauer) – 18.März 2019

Warum es immer um die Liebe geht und was die Welt im Innersten zusammenhält, erklärt uns Christa SpannbauerDie Evolution der Liebe

Die Liebe ist das faszinierendste Phänomen, das die Evolution des Lebens auf dieser Erde hervorgebracht hat. Sie ist es, die den Einzelnen, das Paar, die menschliche Gesellschaft und letztlich die gesamte lebendige Welt im Innersten zusammenhält. Davon ist der Neurobiologe Gerald Hüther überzeugt. Anders als die meisten seiner Kollegen aus der Sozio- und Evolutionsbiologie erblickt er in der Liebe weniger einen genetischen Instinkt, ein Planspiel der Hormone zum Arterhalt der Spezies, als vielmehr das Wunder der Evolution, deren schöpferische Kraft bislang Getrenntes miteinander verbindet und unablässig Neues gestaltet. Die Liebe zeigt sich als die entscheidende Triebfeder für die Entwicklung und Transformation der Menschheit.

Die Herausforderungen der Liebe

Doch seien wir ehrlich: In der Liebe müssen wir noch viel lernen. Wir erwarten viel von ihr und wissen wenig über sie. Zugleich waren die Hoffnungen und Erwartungen, die an sie herangetragen werden, noch nie so groß wie in der Gegenwart. Nahezu Unmögliches soll sie leisten: Unendliche Glücksgefühle, emotionale Geborgenheit und ewige Lust soll sie uns bescheren. Im Partner wird nicht nur die Erfüllung der Liebe, sondern auch die Sinnerfüllung des eigenen Lebens ersehnt. Die Idealisierung der Liebesbeziehung, so der Paartherapeut Hans Jellouschek, nimmt damit fast schon religiöse Ausmaße an. Wodurch jede Partnerschaft heillos überfrachtet wird. In den überzogenen Ansprüchen, die der Partnerliebe für das persönliche Glück beigemessen wird, sieht der Therapeut die Hauptursache der Krise, in die viele heutige Beziehungen geraten.

Lieben lernen

Dass die wichtigste Aufgabe des Menschseins darin liegt, sich in der Kunst des Liebens zu schulen, darauf wies der Philosoph Erich Fromm in seinem gleichnamigen Weltbestseller hin. Ist es doch die Liebe, die den Menschen zu seinem wahren Selbst führt, die Mauern einreißt, die ihn von seinen Mitmenschen trennen und die ihn schließlich seine Bestimmung in der Welt erkennen lässt. Nein, eine leichte Kunst ist das nicht. Zumal die Liebe genau das einfordert, was uns Menschen so schrecklich schwer fällt: das Loslassen. „Was du liebst, lass frei“, verlangte bereits der weise Konfuzius vor 2500 Jahren. Das aber ist leichter gesagt als getan. Denn insgeheim glauben wir doch alle, dass der geliebte Mensch uns gehört und dass es seine Aufgabe ist, unsere Wünsche zu erfüllen. In unserer materialistischen Zeit haben wir die Liebe zum Besitztum erklärt. Wir wollen sie haben und wir wollen, dass sie uns alleine gehört. Wir stecken sie in eine „Beziehungskiste“, und wehe, der Partner wagt es, aus dieser herauszulugen oder gar herauszuspringen. So wird Liebe zum Zweckbündnis, zum Tausch – geschäft: „Wenn du mich liebst, dann liebe ich dich auch.“ Ein solches Denken aber entspricht nicht dem Wesen der Liebe. Denn Liebe stellt keine Bedingungen. Sie verschenkt sich. Sie ist ein Kind der Freiheit. Und als ein solches scheut sie die Enge. Sie zerrinnt uns zwischen den Fingern, mit denen wir sie festhalten wollen.

Visionen der Liebe

In geradezu kindlicher Manier glauben wir häufig, dass es in der Liebe in erster Linie darum ginge, geliebt zu werden. Doch die Liebe ist eine Aktivität, die im Geben ihre Erfüllung findet. Im Schenken der Liebe erlebt sich der Mensch als überströmend, lebendig und mit dem Strom des Lebens verbunden. Eine Erfahrung, die den jungen Goethe ausrufen ließ: „Und doch, welch Glück, geliebt zu werden. Und lieben, Götter, welch ein Glück!“ Wäre es daher nicht an der Zeit, die Liebe aus der Enge zu befreien, in die wir sie hineingetrieben haben? Denn die Liebe ist immer schon größer als der Einzelne oder das Paar. Ihr ist es gänzlich fremd, sich in der Zweisamkeit zu verbarrikadieren. Vielmehr ermöglicht sie den Liebenden, gemeinsam neue Räume zu betreten, die ihnen alleine verschlossen blieben, und schenkt ihnen Erfahrungen, die ihnen alleine nicht möglich wären…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/immer-geht-es-um-die-liebe/

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Eine Antwort zu Spiritualität & Erwachen: Immer geht es um die Liebe (von Christa Spannbauer) – 18.März 2019

  1. yamahela/Armin schreibt:

    Ja., das ist eigentlich nichts neues., nur.. gibt es mittlerweile auch Studien, die belgen sollen, dass dauerhaft Alleinlebende-genauer. in dauerhafter Einsamkeit lebende – also vorwiegend Ältere, Witwer/innen, alleinerziehende Menschen, am sozialem Rand lebende eine geringere Lebenswerwartung haben., als solche, die in halbwegs gefestigten Beziehungen(oder andere sozialen Dimensionen) stecken-und seien sie auch noch so abstrus.., das überrascht mich nicht.

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