Erzengel Gabriel: Tagesbotschaft – 06.März 2019

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Tagesbotschaft – 06.März 2019

Für viele von euch kommt die Angst davor, euer hellstes Licht leuchten zu lassen, aus Zeiten, in denen ihr noch nicht gelernt hattet, gesunde Grenzen zu setzen und wie ihr mit eurer eigenen Energie umgehen könnt.

Habt ihr das Gefühl, dass wenn ihr in euren höchsten Selbst-Ausdruck eintretet, dann mehr Arbeit, mehr Verantwortung darin steckt und es anstrengen ist und dazu führt, dass ihr euch überfordern müsst, oder dass ihr letztendlich negativ von den Bedürfnissen und Emotionen anderer Menschen beeinflusst werdet? Wenn ja, dann wisst bitte, dass diese Ängste bereits geboren wurden, ehe ihr in ein größeres Gleichgewicht gelangt seid und bevor ihr verstanden habt, dass ihr in der Lage seid, Energie-Bringer statt Energie-Fänger zu sein.

Könnt ihr diese alten Glaubenssysteme durch neue ersetzen, die auf den Energien von heute und eurem eigenen erreichten Niveau basieren? Könnt ihr die Idee bejahen, hell zu leuchten und das Leben für euch einfacher, freudiger, unterstützter, befriedigender zu machen?

Ihr seid bereit, in neue, hellere, vollmächtigere Ausdrucksformen des Selbst vorzustoßen, ihr Lieben. Lasst alle verbleibenden Ängste los, die nicht mehr gelten. Indem ihr euch auf die Schaffung von Gleichgewicht, gesunden Grenzen und das Verständnis konzentriert, dass ihr für eure eigene Energetik verantwortlich seid, werdet ihr endlich in einen Lebens-Ausdruck vorstoßen, der eure Seele singen lässt. Dies wird es euch ermöglichen, im Dienste eurer größten Inspiration und eures größten Ziels zu sein, in einer Weise die allen Beteiligten dient, einschließlich euch selbst.

Erzengel Gabriel durch Shelley Young, 06.03.2018, http://trinityesoterics.com/
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de/
Quelle: http://trinityesoterics.com/category/daily-message/

 

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6 Antworten zu Erzengel Gabriel: Tagesbotschaft – 06.März 2019

  1. tulacelinastonebridge schreibt:

  2. tulacelinastonebridge schreibt:

    Warum du dich 30 Jahre verirren musst – eine Sufi Geschichte

    Es ist gut, sich in der Welt zu verirren. Jedes Kind muss das tun, jeder Mensch muss vom Weg abkommen, um zu erkennen, was wirklich ist, wo das Zuhause ist. Eine Sufigeschichte über den Mann, der seinen Meister sucht…

    Ein Mann sucht einen Meister

    „Ein Mann, ein Wahrheitssucher, kommt zu einem Sufimeister und fragt ihn:
    ‚Ich bin auf der Suche nach einem Meister. Wie ich höre, Herr, seid Ihr ein weiser Mann. Könnt Ihr mir sagen, woran ich einen Meister erkennen kann? Wie kann ich das beurteilen? Falls ich auf meinen Meister stoße – wie kann ich wissen, ob das mein Meister ist?

    Ich bin ein blinder, unwissender Mensch, ich habe keine Ahnung von diesen Dingen. Und ohne seinen Meister gefunden zu haben, so sagt man, könne niemand zu Gott finden. Also bin ich auf der Suche nach einem Meister. Hilf mir!’“

    Der Alte gibt ihm eine genaue Beschreibung

    Der Meister teilt ihm ein paar Dinge mit. Er sagt:
    ‚An folgenden Dingen wirst du ihn erkennen: Der Meister wird so-und-so beschaffen sein, sich so-und-so benehmen und er wird unter dem-und-dem-Baum sitzen. Und er wird so-und-so gekleidet sein und seine Augen sind so-und-so.‘

    Daraufhin dankt der Mann dem Alten und zieht seiner Wege. 30 Jahre vergehen und der Mann hat die ganze Welt durchwandert, aber denjenigen, der nach Beschreibung des Alten sein Meister sein würde, hat er nirgends gefunden.

    Nach 30 Jahren Suche kehrt er in die Heimat zurück

    Müde und erschöpft und enttäuscht kehrt er in seine Heimat zurück – und trifft auf den Alten. Der ist inzwischen uralt geworden. Aber kaum hat er ihn erblickt… Der Alte sitzt noch immer unter demselben Baum und jetzt plötzlich erkennt er:
    Das ist ja genau der Baum, von dem die Rede war! Und genau so ist die Kleidung! Und das sind genau die Augen… und genau diese Stille – alles so, wie der Alte es vorausgesagt hatte!

    Die Gnade, vor seinem Meister zu stehen, überwältigt ihn.
    Sein Herz jubelt.

    Und trotzdem, es bohrt noch eine Frage in ihm…
    Er verneigt sich, berührt die Füße des Alten und sagt:
    ‚Ehe ich mich dir hingebe – bitte sage mir noch eines: Wieso hast du mich 30 lange Jahre auf die Folter gespannt? Warum hast du mir damals nicht gleich gesagt: ‚Dein Meister bin ich?‘

    Um zu erkennen musst du dich verirren

    Der Alte lacht lauthals und sagt:
    ‚Hatte ich dir denn nicht gesagt: ‚Er sitzt unter dem-und-dem-Baum? – und das ist doch der Baum unter dem ich damals saß! Und hatte ich dir nicht gesagt: ‚Er wird so-und-so-gekleidet sein‘ – und ich trug damals genau dieselbe Kleidung! Ich sah damals wie heute aus, aber du hattest keine Augen im Kopf. Du konntest mich einfach noch nicht erkennen – du brauchtest dieses 30-jährige Herumreisen in alle Himmelsrichtungen, du brauchtest all diese Anstrengungen, damit du mich erkennen konntest.

    Ich war zwar da, aber du warst nicht da. Jetzt, wo du auch da bist, kannst du mich erkennen.

    Und wie habe ich auf dich warten müssen! Die Sache war ja nicht nur die, dass du so lange reisen musstest. Denk mal an mich: Ich bin uralt, aber ich durfte noch nicht sterben, bevor du zurück warst. Nichtmal meine Kleidung durfte ich wechseln, damit du mich ja nicht wieder verpasst. 30 Jahre lang, stell dir das vor, habe ich mich keinen einzigen Augenblick von diesem Baum entfernt!

    Aber nun bist du da. Es ist eine sehr lange Reise geworden – aber nur auf diesem Wege fallen einem die Schuppen von den Augen.‘

    Warum du dich 30 Jahre verirren musst – eine Sufi Geschichte

    Jedes Kind muss vom Weg abkommen

    „Das Göttliche ist immer hier, nur du bist nicht hier. Ein Kind muss vom Wege abkommen, es muss eine Pilgerreise von 30 Jahren auf sich nehmen. Jedes Kind muss vom Weg abkommen, jedes Kind muss sich verirren. Nur dadurch, dass es sich verirrt, dass es leidet, kann es sein Augenlicht, seine Klarheit, kann es Durchblick gewinnen.

    Erst wenn es sich an tausenderlei Dingen die Hörner abgestoßen hat, kann es beginnen, nach dem Wirklichen zu suchen.

    Um das Unwirkliche führt kein Weg herum. Das Unwirkliche ist attraktiv, das Unwirkliche zieht uns an. Und wie willst du Wirkliches erkennen können, wenn du nicht weißt, wie Unwirkliches aussieht?

    Das Kind kennt das Wirkliche – aber es hat das Unwirkliche noch nicht kennen gelernt, kann also das Wirkliche nicht definieren. Das Kind kennt zwar das Göttliche – kennt aber die Welt noch nicht, kann also das Göttliche nicht definieren.

    Jedes Kind kommt wie ein Heiliger auf die Welt, muss aber erst zum Sünder werden. Danach dann – die zweite Kindheit. Wer nicht zu seiner zweiten Kindheit gelangt, der hat sein Leben verfehlt. Lass also das Grübeln und lass dir keine grauen Haare wachsen, weil du es verloren hast. Jeder muss es verlieren… man darf kein Problem daraus machen.

    Irre dich, vergiss alles Göttliche –
    und finde den Heimweg

    Problematisch wird es erst, wenn du immer so weiter machst und nie mehr nach Hause kommst. Hätte dieser Mann immer so weitergemacht… wäre er 30 Jahre, 30 Leben, 300 Leben, 3.000 Leben lang immer und immer weitergegangen und nie zurückgekommen, dann hätte er nie zu seiner zweiten Kindheit gefunden. Und dann wäre tatsächlich etwas schief gelaufen.

    Irre dich, irren ist menschlich. Nur so lernt man. Komm vom Weg ab – nur wer vom Weg abkommt, findet den Heimweg. Schlage dir das Göttliche aus dem Kopf – auf dass du dich dann an ihn erinnern kannst.

    Laufe vor dem Göttlichen davon, auf dass eines Tages dein Durst zur lodernden Flamme wird und du wieder zum Göttlichen zurückkehren musst … als einer, der hungert, als einer der Durst hat.

    Osho, Zitat – Auszug aus Zen – The Path of the Paradox Vol. I

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