Botschaft von Maria Magdalena: „Eine Brücke zur männlichen Energie“ (durch Pamela Kribbe) – 26.Februar 2019

Lady Nada

„Eine Brücke zur männlichen Energie“

Liebe Menschen,

liebe Brüder und Schwestern. Ich grüße euch alle aus meinem Herzen.
Ich bin dankbar, dass wir alle hier anwesend sind. Dies ist eine neue Zeit, ihr befindet euch nun mitten in der Geburt eines neuen Bewusstseins. Und dieses neue Bewusstsein hat auf der Erde bereits so sehr Wurzeln geschlagen, dass man sagen kann: „Die neue Zeit hat begonnen“. Tief in eurer Seele, tief in euch, wisst ihr das und fühlt ihr das.

Bereits vor eurer Geburt hattet ihr die Absicht, mitzutanzen und mitzuströmen in der Bewusstseins-Bewegung, die jetzt auf der Erde offenbar wird, die für alle Menschen immer sichtbarer und wahrnehmbarer wird.

Worum und um welches Bewusstsein nun geht es hier?
Ihr tragt eine alte Vergangenheit mit euch mit, nicht nur aus diesem Leben, sondern aus vielen Leben davor. Die Energie auf der Erde, die hiesige Seins-Sphäre, stand im Zeichen der Angst und des Konflikts, des Kämpfens um das Überleben, nicht nur körperlich, sondern auch emotional und spirituell. Ihr habt euch oft verlassen und verloren gefühlt auf dieser Erde, die nun langsam Raum schafft für eine neue Erde. Diese neue Erde wird durch euch geboren. Schon viele Male seid ihr hier auf der alten Erde gewesen und habt versucht, das Neue hereinzulassen. Vorsichtig, durch Ritzen und kleine Öffnungen hindurch, die für Veränderungen vorhanden waren. Das Bewusstsein auf der Erde hatte sehr festgesteckt. Es gab eine dominante männliche Energie, die das Leben sowohl innerlich als auch äußerlich in ihrem Griff hatte. Diese männliche Energie hat sich in euch angesiedelt, sich an euch angeheftet. Ihr habt sie, bewusst oder unbewusst, innerlich absorbiert, sie ist ein Teil von euch geworden.

Einst war diese dominante männliche Energie aus der Angst geboren worden. Wenn sich die männliche Energie von der weiblichen Energie ablöst und der natürliche Tanz, die natürliche Balance zwischen beiden gestört wird, beginnt die männliche Energie, sich autonom zu bewegen, autonom zu operieren und verliert so die Verbindung mit dem Gefühl, mit dem Rhythmus der Natur, mit dem Respekt vor der Erde und den auf ihr lebenden Wesen. Die männliche Energie handelt dann aus Kontrollsucht, aus dem Drang zu beherrschen, mentalen Druck auszuüben, und das spiegelt sich in den vielen Religionen auf der Erde und sicher auch im Christentum wider.

Die Christus-Energie wurde von einer männlichen Hierarchie übernommen, wodurch der lebendige Kern, die Quelle, die ihr zugrundelag, trockengelegt und verdeckt wurde.
Ihr seid diejenigen, die in ihrem Herzen die Quelle der Christus-Energie kennen, als sie noch floss und strömte, die die lebendige Energie, die lebendige Wahrheit kennen, die sie auf die Erde bringen wollten. Ich, Maria Magdalena, war eine von ihnen, eine von den Menschen, die von der Quelle der lebendigen Christus-Energie berührt wurden. Man könnte sagen, dass ich mich in den Geist, die Energie, die Ausstrahlung der Christus-Energie verliebte. Das ist auch mit euch geschehen. Einst wurde euer Herz berührt. Es mag in einem Dasein, einem Leben zur Zeit der Geburt der Christus-Energie gewesen sein. Es kann auch später oder früher gewesen sein, direkt davor oder danach, doch eure Leben sind einst von dieser Energie berührt worden, ebenso wie meines.

Ich lebte in einer Zeit, in der es nicht geschätzt wurde, wenn Frauen wagten, mit ihrem inneren Wissen, ihrem Gefühl, ihrem Herzen, ihrer Unabhängigkeit und ihrer Kraft nach draußen aufzutreten.
Dennoch wurde ich von einer Leidenschaft angetrieben, von einer Energie, aufgrund derer ich mich nicht von der bestehenden Ordnung binden ließ. Ich schloss mich Jenem an, den ihr Jeshua nennt. Er war ein Freund und ein Lehrer für mich. Ich fühlte mich tief und innig mit ihm verbunden.

Einerseits wurde ich verachtet, von der bestehenden Ordnung verspottet – sogar von Männern, die um Jesus herum lebten -, ich wurde nicht ernst genommen. Aber Jeshua und ich hatten eine Bindung, die absolut ebenbürtig war und in der ich mich als Frau vollständig gesehen und akzeptiert fühlte, mit meiner Wahrnehmung und Erfahrung der Spiritualität, meinem inneren Wissen, der Weisheit, die ich in meinem Herzen trug. Die Begegnung mit ihm hat mich innerlich geheilt.
Nichtsdestoweniger war ich ein eigenständiger Mensch, unabhängig von ihm. Ich habe mein eigenes Leben geführt.
Die Wunden, die ich im Bereich der weiblichen Energie erfahren habe – nicht sein zu dürfen, wer ich war -, haben mich auf Seelenebene lange Zeit beschäftigt. Auch ich habe mehrere Leben auf der Erde gelebt. Und ich sehe in euch denselben Konflikt und Kampf, die dieselben Verletzungen, die auch in mir als irdische Frau vorhanden waren. Und ich möchte euch sagen: In dieser Zeit verändert sich auf der Erde etwas Fundamentales.

Zunächst einmal möchte ich etwas über die Balance zwischen männlich und weiblich und die Dominanz einer mental ausgerichteten, autoritären männlichen Energie sagen. Nicht nur Frauen haben darunter gelitten und sind Opfer dieser Energie gewesen. Natürlich wurden ihre Rechte mit Füßen getreten und bei Frauen hinterließ diese unterdrückende Tradition ein tiefes Gefühl der Minderwertigkeit. Aber seht ebenso auch, was sie mit Männern gemacht hat. Auch Männer haben eine weibliche Energie in ihrem Wesen, ebenso wie Frauen über eine männliche Energie verfügen. Sensible Männer wurden in dieser autoritären Tradition oft verurteilt. Es ging mit dieser eine sehr einseitige Definition von Männlichkeit einher, die nicht nur Frauen schadete, sondern auch Männer tief in ihrem Herzen getroffen und verletzt hat.

Sie durften nicht mehr aus dem Herzen heraus leben, intuitiv sein, sich aus ihrem Gefühl mit Anderen verbinden. Dies wurde als unmännlich angesehen. Die Definition, das Bild der Männlichkeit, wurde zu einer starren, geradlinigen Energie ausgehöhlt, die in ihrem Wesen ganz und gar nicht die wahre Männlichkeit darstellt oder zum Ausdruck bringt. Es ist eine pervertierte und destruktive Version der männlichen Energie, die absolut nicht dem gerecht wird, was Männlichkeit sein kann, wenn sie aus der Seele hervorgeht. Wenn wir also hier beisammen sind, um über die Wiedergeburt der weiblichen Energie zu sprechen, möchte ich ausdrücklich betonen, dass diese Wiedergeburt ebenso auch bei Männern stattfindet und stattfinden muss, um das Gleichgewicht auf der Erde wiederherzustellen.

Wie machen wir das? Wie geht das?
Es ist wichtig, dass eine Brücke zwischen der männlichen und der weiblichen Energie geschlagen wird. In der Vergangenheit sind viele Frauen so sehr durch das verletzt worden, was ihnen durch die Minderwertigkeits-Gefühle zugefügt wurde, dass eine Feindseligkeit gegenüber dem Männlichen entstanden ist. Viele Frauen haben aus der Not heraus eine Art Mauer um sich herum dagegen errichtet, sich aus dem Herzen und insbesondere aus dem Bauch, dem Bereich der Sinnlichkeit und Intimität heraus mit einem Mann zu verbinden. Hier verbergen sich in fast allen Frauen Wunden, die aufzudecken und von da aus eine Brücke zur männlichen Energie zu bauen schwierig ist.
Was dann bei Frauen geschieht, ist, dass sie auch die männliche Energie in sich selbst auf Abstand halten. Sie haben Schwierigkeiten, ebendiese Energie zu nutzen, die gerade notwendig ist, um als ganzer Mensch, als selbstbewusste Frau offen aufzutreten.
Viele Frauen haben gelernt, Anderen gegenüber gebend, fürsorglich und verbindend zu sein. Darin können sie sich selbst verlieren, wenn ein Mangel, ein Defizit an männlicher Energie herrscht: Sie ist die Festigkeit, die ihr genau dafür braucht, euch aus eurem Herzen heraus mit Anderen zu verbinden.

In der neuen Spiritualität geht es um ein Bewusstsein aus dem Herzen heraus und das ist auch sicherlich fundamental, doch gerade für Frauen ist es von enormer Bedeutung, dass sie sich trauen, ihren Bauch in Besitz zu nehmen, ihre Emotionen, ihre Sinnlichkeit, ihre Sexualität und ihre Kraft, auf irdischer Ebene! Nur wenn sie diesen Boden, diese Verwurzelung in sich selbst erfahren, können sie aus dem Herzen heraus ausgewogen geben und empfangen. Allein nur mit einem offenen Herzen könnt ihr aus dem Gleichgewicht geraten und auf der Erde auf wackeligen Füßen stehen. Die männliche Energie gibt euch den Schutz und die Grundlage, die Erdung, die ihr braucht, um aus eurer weiblichen Energie heraus verbindend und offen anwesend zu sein.

Nehmt einmal Kontakt zu eurer eigenen weiblichen Energie auf, das können sowohl Männer als auch Frauen tun. Schaut, ob ihr sie in eurem Herzen fließen fühlen könnt. Vielleicht seht ihr eine Frau an der Stelle eures Herzens sitzen, die ihre Arme zur Welt hin öffnet. Und seht nun auch, wie diese Frau mit ihrer inneren Weisheit und mit der Erde verbunden ist. Wir machen dies eins nach dem anderen:
Stellt euch vor, dass durch die Frau hindurch eine Achse oder eine Säule von oben nach unten verläuft, durch ihren Kopf hindurch, von dort hinab und dann über ihr Steißbein in die Erde hinein. Über ihr Kronen-Chakra ist diese Frau, eure weibliche Energie, mit ihrem inneren Auge, mit ihrem Wissen, mit ihrer Weisheit verbunden. Könnt ihr diese Energie in euch selbst spüren? Könnt ihr sie tragen? Euer inneres Wissen, eure Fähigkeit, klar und hell zu fühlen, wahrzunehmen, die Essenz der Welt um euch herum zu begreifen: Könnt ihr diese weibliche Kraft des Sehens frei empfangen? Darf sie in eurem Herzen und eurem Wesen fließen?
Vielleicht fühlt ihr oder seht ihr dabei eine Farbe, schaut einfach, was kommt. Es kann auch sein, dass ihr dabei einen gewissen Widerstand spürt oder nicht besonders viel fühlt. Seid euch bewusst, dass diese Energie euch, zu euch gehört, dass ihr sie innehabt, ganz gleich, auf welche Weise ihr sie fühlt oder nicht fühlt. Es gehört zur weiblichen spirituellen Kraft, sich tief mit dem Anderen verbinden zu können, zu schauen, zu fühlen, was im Anderen vorgeht, euch aus diesem Wissen heraus tief mit den Menschen und der Welt um euch herum zu verbinden.

Lasst diese Energie von eurem Kronenchakra zu eurem Herzen fließen. Nun gehen wir zur anderen Seite, nach unten. Wie fließt die Energie-Strömung von eurem Herzen durch euren Bauch hindurch, ganz bis hin zu eurem Steißbein, dem untersten Punkt eurer Wirbelsäule? Könnt ihr dort euren eigenen Boden, euer Fundament, eure eigene Basis spüren? Euren eigenen Anker in diesem irdischen Körper, der mit der Erde verbunden ist? Lasst euer Bewusstsein in Ruhe in euren Bauch einsinken, in euer Steißbein, in eure Beine, wenn ihr möchtet. Fühlt dort ganz und gar euer irdisches Sein. Spürt eure Körperlichkeit und stellt euch selbst die Frage: „Nehme ich genug Raum ein? Sorge ich gut für mich? Für meinen Körper? Für mich selbst als Mensch?“. Denn genauso wichtig wie euch vom Herzen, vom dritten Auge her mit der Welt um euch herum zu verbinden, ist es, immer wieder in euch selbst zurückzukommen, in eure Basis, in euren Bauch. Und genau hierbei, auf euch selbst aufzupassen und euch selbst abzugrenzen, ist im Wesentlichen die männliche Energie euer Beschützer, der Ritter, der euch zur Seite steht, um eure weibliche Energie zu umhüllen. Das ist das Gleichgewicht, nach dem ihr sucht. Die weibliche Energie fühlt und verbindet. Die männliche Energie durchbricht die Verbindung, wenn nötig, verankert euch in euch selbst, lehrt euch, Nein zu sagen und euch selbst treu zu sein. Fühlt die Tiefe und Wichtigkeit dessen. Fühlt, wie notwendig die männliche Energie in ihrer wahren Gestalt ist, ein Beschützer, ein Ritter. Lasst diese Energie in eurem Körper voll und ganz zu. Stellt euch vor, dass hinter dieser wundervollen Frau, die in eurem Herzen lebt, ein Mann ist, der sie liebevoll hält. Der sie völlig frei lässt, ihr aber zugleich Kraft und Frieden gibt. Schaut einmal, ob euch das gelingt, ob ihr diesen Mann in eurem Herzen sein lassen könnt. Stellt euch vor ihr lehnt euch an ihn. Schaut, wie sich das für euch anfühlt. Ist das möglich? Darf das sein? Könnt ihr euch so, in der Gegenwart eurer eigenen männlichen Energie, entspannen? Denn das seid ihr selbst. Sie ist ein Teil eurer Seele.

Das ist meine heutige Botschaft, dass um in der Welt ein Gleichgewicht zwischen Mann und Frau zu erschaffen, dies zuerst innerlich geschehen muss. Und für Frauen und für die weibliche Energie im Allgemeinen bedeutet dies, wieder Frieden mit der männlichen Energie zu schließen. Die alten Bilder, in denen das Männliche gleichgesetzt wurde mit Macht, Missbrauch, Kontrolle, wieder loszulassen und innerlich wieder Raum zu schaffen für ein neues Bild der Männlichkeit. Seid euch bewusst, wo ihr einen Widerstand gegen diese männliche Energie spürt. Und fragt euch selbst: „Welche Art männlicher Energie ruft bei mir Widerstand hervor?“. Es gibt auch eine männliche Energie, die liebevoll, warm und kraftvoll ist. Und die Wiedergeburt der weiblichen Energie ist zu dieser Zeit ebenso auch eine Wiedergeburt dieser männlichen Energie. Das Innere geht immer dem Äußeren voraus. Wenn Männer und Frauen innerlich, in sich selbst wieder Frieden zwischen Mann und Frau schließen können, dann wird dies schließlich auch in der Welt sichtbar.

Ich danke euch allen sehr herzlich für eure Anwesenheit und die innere Arbeit, die ihr leistet – nicht nur für euch selbst, sondern ihr verändert, oft ohne es zu wissen, auch das Bewusstsein um euch herum. Und genau das ist es, wofür ihr hierhergekommen seid.

 

Maria Magdalena durch Pamela Kribbe, http://pamela.jeshua.net/
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Quelle deutsch: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/eine-bruecke-zur-maennlichen-energie-maria-magdalena-durch-pamela-kribbe

 

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Eine Antwort zu Botschaft von Maria Magdalena: „Eine Brücke zur männlichen Energie“ (durch Pamela Kribbe) – 26.Februar 2019

  1. yamahela/Armin schreibt:

    So wahr-und doch so fern..; Aber wir lieben die Welt und wir können uns auch ändern.beziehungsweise: öffnen..

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