Natürlich gesund: Mit Kurkuma und Ingwer gegen Krebs, Entzündungen und mehr (28. Februar 2019)

Gesundes Tandem: Mit Kurkuma und Ingwer gegen Krebs, Entzündungen und mehr

Kurkuma, das Gold der ayurvedischen Medizin, hat sich in den vergangenen Jahren von einem einfachen Gewürz zu dem Superfood schlechthin entwickelt. Ob im Essen, als goldenen Milch, oder in Kapselform, Kurkuma ist in aller Munde. Zurückzuführen ist dieses enorme Interesse vor allem auf die jüngsten Erkenntnisse zum wohl wichtigsten Inhaltsstoff der Kurkuma-Wurzel, dem Curcumin.

Dieser leuchtend-gelbe Farbstoff verleiht der Wurzel ihr charakteristisches Aussehen und macht etwa drei bis fünf Prozent des Gewichts aus. Im Allgemeinen wird dabei der Begriff „Curcumin“ synonym für die sogenannten „Curcuminoide“ genutzt, die auch noch die beiden Verbindungen Demethoxy-Curcumin und Bisdemethoxycurcumin umfassen.

Diese Curcuminoide wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten in tausenden Studien im Hinblick auf ihr gesundheitliches Potential untersucht. Allein in der internationalen Studien-Datenbank PubMed finden sich unter dem Suchwort Curcumin mittlerweile über 12.000 Publikationen.

Diese befassen sich zwar nicht alle ausschließlich mit Curcumin, und erzielen auch nicht durchweg positive Ergebnisse. Jedoch zeigt allein die Zahl der Ergebnisse, wie groß das wissenschaftliche Interesse ist.

Während Kurkuma also gefühlt seinen Siegeszug vom Gewürz zum alternativen Medikament fortsetzt, verschwindet ein naher Verwandter der Wurzel scheinbar zunehmend in der Versenkung: Der Ingwer. Dabei wurde Ingwer sogar zur Heilpflanze 2018 gewählt.

Beide Wurzeln sind nah miteinander verwandt, was sich bereits in ihrem Äußeren zeigt. Sie gehören beide zur botanischen Familie der Ingwergewächse und werden seit Jahrhunderten in der ayurvedischen und traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Trotzdem erscheint Ingwer lediglich als Hausmittel bei Übelkeit und Erkältung, während Kurkuma gefühlt bei allen Erkrankungen der westlichen Welt Anwendung findet.

Ist Kurkuma also wirklich so viel wirksamer als Ingwer, oder hat die goldene Wurzel nur lediglich mehr Aufmerksamkeit erfahren, als ihr unscheinbarer Verwandter?

Ingwer 10mal stärker als Kurkuma und 10.000mal stärker als Chemo?

Eine Studie aus dem Jahr 2015 schaffte es in jüngster Vergangenheit, Ingwer etwas mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Schlagzeilen machten die Runde, denen zu Folge Ingwer 10.000mal stärker als Chemotherapien und 10mal stärker als Curcuma sein solle. Bei objektiver Betrachtung wird dann zwar schnell klar, dass es sich bei diesen Aussagen um starke Vereinfachungen der Studienergebnisse handelt, jedoch macht diese Publikation deutlich, wie sehr Ingwer in den letzten Jahren unterschätzt wurde.

Bei der Studie handelt es sich zunächst einmal um eine In-vitro-Untersuchung an Brustkrebszellen. Die Wirkung wurde also in einer Petri-Schale an isolierten Zellen beobachtet, und kann demnach nicht so einfach auf den lebenden Menschen übertragen werden. Darüber hinaus wurden hier auch nicht einfach Ingwer und Curcuma eingesetzt, sondern Curcumin und das sogenannte 6-Shogaol, ein Wirkstoff aus getrocknetem Ingwer. Trotzdem sind die Ergebnisse interessant genug, um sich einmal genauer mit ihnen auseinander zu setzen. 

In der Studie lagen die Krebszellen in zwei Formen vor, einmal als sogenannte Monolayer-Zellen, sprich einfach eine Schicht aus Zellen, und einmal als sogenanntes Spheroid, eine dreidimensionale Anordnung von Zellen, die einem echten Tumor im Körper ähnlicher ist. Dabei wurden mehrere Aspekte der krebshemmenden Wirkung von 6-Shogaol bei Brustkrebszellen untersucht.

Zum einen wurde die sogenannte Cytotoxizität untersucht, sprich in welcher Konzentration 6-Shogaol die Krebszellen absterben lässt. Zum anderen wurde untersucht, durch welchen Mechanismus 6-Shogaol die Zellen tötet, wie es auf die Replikation der Zellen wirkt, ob es einen bestimmten Signalweg beeinflusst und ob es sogenannte Krebsstammzellen bekämpft. Vor allem der letzte Aspekt ist von großem medizinischen Interesse.

Ein Tumor ist eine Ansammlung von vielen Krebszellen, die letztlich aus mutierten körpereigenen Zellen entstanden sind. Unter diesen „normalen“ Krebszellen gibt es nun einen sehr kleinen Anteil sogenannter Krebsstammzellen.

Diese Zellen können sich selbst erneuern, differenzieren sich fortlaufend und sind vor allem gegen zahlreiche Chemotherapeutika resistent. Dadurch sind sie wahrscheinlich verantwortlich für das Widerauftreten von Krebs nach erfolgter Therapie, da die Chemo oft nur die normalen Krebszellen abtötet und die Krebsstammzellen am Leben lässt.

Beginnen wir mit der Cytotoxizität. Hierzu wurden Brustkrebszellen und gesunde Zellen mit verschiedenen Konzentrationen von 6-Shogaol, Curcumin und dem Chemotherapeutikum Taxol behandelt. Anschließend wurde gemessen, ab welcher Konzentration die Hälfte der Zellen abgetötet war.

Zunächst zeigten alle drei Substanzen dabei eine gewisse cytotoxische Wirkung. 6-Shogaol und Curcumin konnten sowohl die Monolayer-, als auch die Spheroid-Zellen abtöten, Taxol hingegen scheiterte an letzteren. Die Versuchsleiter resümierten daraufhin, dass Taxol sogar in 10.000mal höherer Konzentration als 6-Shogaol keine Wirkung gegen die Spheroid-Zellen zeigte. Diese Erkenntnis führte dann wohl auch zu besagter Aussage, Ingwer sei 10.000mal stärker als eine Chemo – ein stark vereinfachtes Fazit, dass jedoch auf vielversprechenden Fakten basiert.

Wirklich interessant wird es jedoch, wenn man 6-Shogaol und Curcumin vergleicht. Wie bereits erwähnt, zeigten diese eine ähnliche Wirkung gegen die Krebszellen. Jedoch unterschieden sie sich deutlich bei ihrer Wirkung auf die parallel getesteten gesunden Zellen. So brauchte man eine bis zu 10mal höhere Konzentration von 6-Shogaol, um auch die gesunden Zellen zu töten.

Das bedeutet im Klartext: 6-Shogaol kann Brustkrebszellen in einer Konzentration töten, die gesunden Zellen nicht schadet, während bei Curcumin ein gewisses Risiko besteht, auch Nicht-Krebszellen zu erwischen. Diese Erkenntnis im Zusammenhang mit der unterschiedlichen Konzentration bedingte dann die Aussage, Ingwer sei 10mal stärker als Curcuma.

6-Shogaol (IC50) Taxol (IC50) Curcumin (IC50)
Brustkrebs-Monolayer-Zellen 7,95µM 4,92µM 37,14µM
Brustkrebs-Spheroid-Zellen 39,52µM >50µM 7,27µM
Gesunde Zellen 1 (Haut) 103,84µM 42,67µM 10,4µM
Gesunde Zellen 2 (Niere) 69,97µM 103,79µM 23,06µM

Die Tabelle vergleicht die Konzentrationen, bei denen 6-Shogaol, Taxol und Curcumin jeweils 50% der Zellen in der jeweiligen Zellkultur abgetötet haben (IC50). Dabei wurden eine Monolayer-Krebszell-Kultur, eine dreidimensionale Spheroid-Krebszell-Kultur und zwei Kulturen mit gesunden menschlichen Zellen behandelt. Man kann sehen, dass Taxol nur in extrem hohen Konzentrationen die Spheroid-Zellen abtöten konnte, während 6-Shogaol und Curcumin dies bereits in geringer Konzentration schaffen. Jedoch tötet Curcumin in der entsprechenden Konzentration auch bereits gesunde Zellen, während 6-Shogaol dazu deutlich höhere Konzentrationen benötigt. Das könnte 6-Shogaol zur sicheren Therapiealternative machen.

Außerdem konnte festgestellt werden, dass 6-Shogaol die Krebszellen nicht durch Apoptose tötet, den sogenannten programmierten Zelltod, sondern durch Autophagie. Bei diesem Prozess „verdaut“ eine Zelle unbrauchbare Strukturen und nutzt sie zur Energiegewinnung. Dieser Vorgang kann dem Körper helfen „Abfälle“ zu entsorgen und dadurch degenerativen Erkrankungen vorbeugen, oder eben auch Zellen abtöten. 

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus der Studie, ist jedoch die Wirkung von 6-Shogaol auf die zuvor erwähnten Krebsstammzellen. Die Forscher ermittelten den Anteil der Krebsstammzellen an den Gesamttumorzellen und kamen zu dem Ergebnis, dass von den ohnehin schon dezimierten Krebszellen der 6-Shogaol-Gruppe nur noch 2,3% Stammzell-Charakter hatten, während es in der unbehandelten Kontrollgruppe 27,3% waren!

Dadurch konnte gezeigt werden, dass 6-Shogaol nicht nur eine höhere cytotoxische Wirkung, bei zugleich geringerer Schädigung gesunder Zellen hat, sondern dass es auch noch im Gegensatz zu vielen Chemotherapeutika die Krebsstammzellen effektiv bekämpft.

Um zu beurteilen, ob 6-Shogaol auch die Krebsstammzellen abgetötet hat, wurde der Anteil von Krebsstammzellen anhand bestimmter Oberflächenmerkmale der Zellen bestimmt. In der Kontrollgruppe, die mit keiner Substanz behandelt wurde, lag der Anteil der Krebsstammzellen bei 27,3%. In der 6-Shogaol-Gruppe, in der generell bereits viele Zellen getötet worden waren, lag die Konzentration nur noch bei 2,3%. 6-Shogaol tötet demnach nicht nur die Krebszellen, sondern richtet sich noch besonders effektiv gegen die Krebsstammzellen, welche von vielen Chemotherapeutika nicht bekämpft werden können.

Was bleibt demnach als Erkenntnis aus dieser Studie übrig? Man kann festhalten, dass 6-Shogaol ein sehr vielversprechender Kandidat für zukünftige Krebstherapien ist. Bei Brustkrebs könnte es Curcumin im Hinblick auf die Schädigung von gesundem Gewebe überlegen sein, und vor allem scheint es im Gegensatz zu vielen Chemotherapeutika auch die Krebsstammzellen zu bekämpfen.

Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass diese Untersuchung in einer Zellkultur stattfand. Es wird weitere Studien am Menschen brauchen, um die Wirksamkeit von 6-Shogaol wirklich bewerten zu können.

In Bezug auf Curcumin sollte man nicht vergessen, dass diese Studie sich lediglich mit der Wirkung von 6-Shogaol und Curcumin auf eine einzige Art von Krebs befasst. Da jedoch beiden Substanzen eine Vielzahl von Wirkungsweisen nachgesagt wird, ist es mehr als vorschnell, auf Grund einer einzigen Studie zu behaupten, Ingwer sei 10mal stärker als Curcuma.

Kurkuma – Ein Überblick

Wie bereits eingangs erwähnt, existieren tausende von Studien, die sich mit dem gesundheitlichen Potential von Curcumin auseinandersetzen. Im Folgen werden daher lediglich einige aktuelle Arbeiten aufgeführt, um einen Überblick über die verschiedenen Wirkungsweisen von Curcumin zu geben.

Curcuma und Krebs

Curcumin war in zahlreichen vorklinischen Studien dazu in der Lage, Krebs zu hemmen. Auf molekularer Ebene sind eine antimutagene, eine cytostatische, eine cytotoxische und eine antimetastatische Wirkung belegt. Eine besondere Rolle scheint dabei die Hemmung des Moleküls NF-kappaB zu spielen. Dieses Molekül ist unter anderem an Entzündungen und der Entstehung von Krebs beteiligt und wird von Curcumin gehemmt. Darüber hinaus scheint Curcumin ähnlich wie 6-Shogaol ein vielversprechender Kandidat zur Hemmung von Krebsstammzellen zu sein.

Leider ist die Zahl von Humanstudien aktuell noch sehr gering. Zu Bauchspeicheldrüsen-Krebs gibt es immerhin vier Untersuchungen am Menschen. Davon wurden jedoch drei mit Curcumin-Formulierungen ohne verbesserte Bioverfügbarkeit durchgeführt, sodass die Ergebnisse bescheiden blieben. In einer anderen Studie war es möglich durch die Gabe von Curcumin die Zahl von abnormalen Veränderungen im Darm, die zu Krebs führen können, zu verringern.

Kurkuma, Entzündungen und oxidativer Stress

Chronische Entzündungen werden durch zahlreiche Faktoren gefördert, unter anderem auch durch oxidativen Stress, der wiederum durch schädliche Umwelteinflüsse ausgelöst wird. Sowohl Entzündungen, als auch oxidativer Stress sind mit zahlreichen Erkrankungen assoziiert, von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, über Diabetes bis hin zu Krebs. Curcumin kann auf verschiedenen Wegen Entzündungen und oxidativen Stress hemmen, was wesentlich sein therapeutisches Potential bei den verschiedenen Erkrankungen bedingt.

Curcumin kann außerdem direkt freie Radikale abfangen und dadurch oxidativen Stress reduzieren. Diese freien Radikalen könnten ansonsten das bereits zuvor erwähnte Schlüsselmolekül NF-kappaB in seiner Aktivität steigern. Auch dieses Molekül wird wiederum von Curcumin gehemmt, sodass es nicht die Bildung weiterer Entzündungsmediatoren und Enzyme fördern kann.

Kurkuma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Curcumin weist eine Reihe von kardioprotektiven Eigenschaften auf, die zum Teil im Zusammenhang mit seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung stehen. Es wirkt antithrombotisch, indem es die Aggregation von Thrombozyten im Blut hemmt. Dadurch leistet es einen Beitrag zur Prävention von Thrombosen und Thromboembolien.

Außerdem kam eine Metaanalyse von 2017 zu dem Ergebnis, dass Curcumin das LDL-Cholesterin und die Triglyceride im Blut senken kann, beides Risikofaktoren für Arteriosklerose und dadurch Herzinfarkt und Schlaganfall. Dieser Effekt scheint speziell bei kardiovaskulären Risikopatienten ausgeprägt zu sein. Eine andere Übersichtsarbeit von 2017 kam zu dem Ergebnis, dass Curcumin endothelialer Dysfunktion entgegen zu wirken scheint.

Ein Funktionsverlust des Endothels, sprich der Innenwand der Gefäße, begünstigt im Alter, bzw. bei ungesundem Lebenswandel Arteriosklerose und Bluthochdruck und darüber schwerwiegender Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Kurkuma und das metabolische Syndrom

Übergewicht, bzw. speziell die Zunahme von Fettmasse im Bauchbereich, ist mit einer ganzen Reihe von Krankheitsbildern assoziiert, von denen man einige vereinfachend als metabolisches Syndrom zusammenfasst. Im Allgemeinen versteht man unter diesem Begriff die Kombination aus Übergewicht im Bauchbereich, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten und einer gestörten Zuckertoleranz, bzw. erhöhtem Nüchternblutzucker. Wie bereits zuvor angeführt wirkt Curcumin positiv auf die Blutfettwerte, sowie die endotheliale Funktion und darüber den Bluthochdruck.

Eine Studie aus dem Jahr 2013 konnte wiederum zeigen, dass Curcumin zumindest bei Diabetikern Nüchtern- und Langzeitblutzucker senkt und außerdem die Insulin-Resistenz reduzierte.

Und nicht zuletzt konnten zwei Arbeiten von 2015 und 2016 zeigen, dass Patienten mit metabolischem Syndrom durch die Gabe von Curcumin mehr Gewicht verloren, der Hüftumfang reduziert wurde und dass die Konzentration der bei Übergewicht gestörten Hormone Adiponektin und Leptin positiv beeinflusst wurden.

Kurkuma und Diabetes

Diabetes, bzw. speziell Diabetes mellitus Typ 2, bezeichnet die Resistenz körpereigener Zellen gegen das Hormon Insulin. Dadurch kann Zucker aus dem Blut nicht mehr in die Zellen aufgenommen werden und wirkt toxisch im Körper. Neben verschiedenen anderen Einflussfaktoren ist Diabetes vor allem eine Folge von Übergewicht und dem metabolischen Syndrom.

Entsprechend leistet Curcumin dort bereits einen Beitrag zur Prävention. Bei einem manifesten Diabetes senkt Curcumin den Blutzuckerspiegel, reduziert die Insulin-Resistenz der Zellen und verbessert nebenbei noch die Blutfettwerte, die bei Diabetikern oft ebenfalls erhöht sind. Darüber hinaus leistet Curcumin dank seiner Herz-schützenden Eigenschaften auch direkt einen Beitrag zur Vorbeugung der diabetischen Kardiomyopathie, einer Folgeerkrankung von Diabetes am Herzen.

Kurkuma und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen fasst man zwei Krankheitsbilder zusammen, die sogenannte Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Bei beiden handelt es sich um noch nicht gänzlich verstandene Erkrankungen, die vor allem mit schweren Entzündungen im Darm einhergehen.

Dank seiner ausgeprägten entzündungshemmenden Wirkung hat sich Curcumin über viele Studien hinweg als vielversprechender Kanditat für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen erwiesen.

Kurkuma und neurodegenerative Erkrankungen

Alzheimer ist eine schwerwiegende Form der Demenz, bei der es langfristig zu einem Verlust von Hirnsubstanz kommt. Die Ursachen und Mechanismen sind dabei bis heute nicht restlos verstanden. Bislang gibt es eine Reihe von vielversprechenden In-vitro- und Tierstudien, in denen Curcumin unter anderem der Bildung charakteristischer Plaques entgegenwirken und mit Alzheimer assoziierte Entzündungen hemmen konnte. Allerdings gibt es bislang noch keine Studien am Menschen, die einen konkreten therapeutischen Nutzen bei Alzheimer oder generell neurodegenerativen Erkrankungen belegen.

Kurkuma und Depressionen

Neben seinem positiven Einfluss auf zahlreiche metabolische, degenerative und Krebserkrankungen scheint Curcumin tatsächlich auch einen positiven Einfluss auf Depressionen zu haben. Wahrscheinlich ist diese Wirkung zumindest teilweise auf eine gesteigerte Freisetzung der Glückshormone Serotonin und Dopamin zurückzuführen. Eine Metaanalyse zu den bisherigen Studien am Menschen kam zu dem Schluss, dass die Einnahme von Curcumin allein, oder in Kombination mit Antidepressiva die Symptome einer Depression reduziert.

An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass diese Liste keinesfalls vollständig ist. Unerwähnt geblieben sind unter anderem Studien zu rheumatoiden Erkrankungen, Nierenerkrankungen, oder der antimikrobiellen Wirkung von Curcumin.

Ingwer – Ein Überblick

Die Studienlage bei Ingwer gestaltet sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz so umfangreich wie bei Curcuma. Trotzdem gibt es eine ganze Reihe von Publikationen, die sich mit seinem gesundheitlichen Nutzen befasst haben. Dabei gibt es sowohl Studien, die den ganzen Ingwer in frischer Form, oder als Pulver verwendet haben, als auch Arbeiten, die sich auf die bereits erwähnten Gingerole und Shogaole stützen.

Ingwer und Krebs

Ingwer, bzw. die enthaltenen Gingerole und Shogaole konnten in zahlreichen In-vitro-Studien unter Beweis stellen, dass sie ein großes krebshemmendes Potential besitzen, unter anderem gegen Brust-, Dickdarm-, Lungen- und Hautkrebs. Diese Ergebnisse konnten in einigen Tierstudien erfolgreich reproduziert werden, jedoch fehlt es aktuell noch an Humanstudien, die die Anwendung unter klinischen Bedingungen untersuchen.

Ingwer, Entzündungen und oxidativer Stress

Ganz ähnlich wie Curcumin wird den Gingerolen und Shogaolen des Ingwers sowohl eine entzündungshemmende, als auch antioxidative Wirkung nachgesagt. Beides zusammen bedingt in weiten Teilen den gesundheitlichen Nutzen des Ingwers. 

Ingwer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine aktuelle Metaanalyse von 2018 kam zu dem Schluss, dass die Einnahme von Ingwer zu einer Reduktion von Triglyceriden und LDL-Cholesterin führt. Außerdem gibt es ähnlich wie beim Curcumin Hinweise, dass Ingwer das Thromboserisiko senken könnte, jedoch sind die bisherigen Daten in diesem Zusammenhang zum Teil widersprüchlich.

Ingwer und Diabetes

Eine aktuelle Metaanalyse aus diesem Jahr untersuchte den Einfluss von Ingwer bei Diabetes und dem metabolischen Syndrom. Dabei kam man zu dem Schluss, dass Ingwer effektiv die Blutzuckerkontrolle verbessert, die Insulin-Resistenz reduziert und die Blutfettwerte senkt.

Ingwer und das metabolische Syndrom

Wie bereits aufgeführt verbessert Ingwer die Blutzuckerkontrolle und die Blutfettwerte, beides Bestandteil des metabolischen Syndroms. Darüber hinaus gibt es verschiedene Tierstudien, die dem Ingwer einen positiven Einfluss auf den Gewichtsverlust nachsagen, was jedoch bislang noch nicht beim Menschen reproduziert werden konnte.

Aus diesem Grund kam eine aktuelle Übersichtsarbeit zu dem Fazit, dass Ingwer zwar ein vielversprechendes Potential zur Bekämpfung von Übergewicht und des metabolischen Syndroms besitzt, es jedoch noch weitere Studien am Menschen braucht, um ein abschließendes Urteil zu fällen.

Ingwer und Übelkeit

Eines der vielleicht interessantesten Anwendungsgebiete von Ingwer sind Übelkeit und Erbrechen, speziell in der Schwangerschaft und bei Chemotherapien. Während Schwangere besonders vorsichtig bei der Einnahme von Medikamenten sein müssen, profitieren gerade die Chemopatienten von dem zusätzlichen krebshemmenden Potential des Ingwers.

Ein Review von 2018 kam dann auch zu dem Fazit, dass Ingwer für Schwangere eine effektive und vor allem sichere Methode zur Bekämpfung von Übelkeit ist. Eine andere Arbeit befasste sich mit dem Einsatz von Ingwer als Mittel gegen Chemotherapie-induzierte Übelkeit und resümierte, dass Ingwer auch dort sinnvoll zur Anwendung kommen könnte.

Auch hier sei noch einmal erwähnt, dass es noch zahlreiche weitere Anwendungsgebiete und Studien zu Ingwer, Gingerolen und Shogaolen gibt. Die hier aufgeführten Arbeiten sollen lediglich einen Überblick über die aktuelle Studienlage bei einigen der wichtigsten Indikationen geben.

Ingwer oder Kurkuma – Wer ist „stärker“?

An dieser Stelle sollte deutlich geworden sein, dass es kaum möglich ist zwischen Kurkuma und Ingwer abzuwägen. Beide Wurzeln haben ein gefühlt endloses Potential zur Bekämpfung moderner Zivilisationskrankheiten und ähneln sich an vielen Stellen, sowohl was die Wirkungsweise anbelangt, als auch im Hinblick auf die Anwendungsgebiete.

Betrachtet man die Studienlage, gibt es zwar aktuell noch deutlich mehr Arbeiten zum Thema Kurkuma und Curcumin, jedoch holt der Ingwer bereits auf. In beiden Fällen versucht man mit Übersichtsarbeiten den bisherigen Stand der Forschung aufzuarbeiten, um möglichst schnell Studien am Menschen durchzuführen.

Anstatt sich also Gedanken darüber zu machen, ob eine der beiden Wurzeln stärker, effektiver, oder gesünder ist, als die andere, sollte man lieber daran arbeiten, beide möglichst oft zu sich zu nehmen, als Lebensmittel, oder in Extraktform.

Dabei hat der Ingwer vielleicht sogar doch noch einen kleinen Vorteil gegenüber dem Kurkuma: Während Curcumin auf Grund seiner schlechten Wasserlöslichkeit nur sehr begrenzt im Darm resorbiert wird, scheinen die Gingerole und Shogaole dieses Problem nicht zu kennen.

Angesichts dieser Tatsache könnte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Ingwer aus dem Schatten seines goldenen Bruders tritt.

Quellen: PublicDomain/ingwerteeseite.de am 27.02.2019

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56 Antworten zu Natürlich gesund: Mit Kurkuma und Ingwer gegen Krebs, Entzündungen und mehr (28. Februar 2019)

  1. tulacelinastonebridge schreibt:

    Du hast nichts AN DIR bixi, das alles BIST DU.

  2. erliot schreibt:

    wieso habe ich das gefühl, dass die Mary Pieper in wirklichkeit die tulacelinastonebridge ist?!!

    wie auch immer, es muss einen grund geben 🤪

    • Mary Pieper schreibt:

      Antwort: Weil deine Fähigkeit unterscheiden zu können, maximal rudimentär ist. Die Antwort passt dir nicht? Dann kaufe sie dir eine Nummer kleiner.

      • erliot schreibt:

        wie blöd kann man denn sein so eine atwort zu geben?!!
        was macht es denn hier für einen sinn mit zwei verschiedenen namen hier zu erscheinen und dann topfgenaugleich zu sein?!!

        ausserdem meine sätze sahen wie fragen aus sind aber keine fragen sowie auch diese hier. auch die art wie du hier schreibst sagt vieles über deine innerliche konflikte in dir aus habe mitgefühl mit dir ob du mir glaubst oder nicht mir ist es egal.

      • Mary Pieper schreibt:

        Was ist eine atwort?
        Na komm, ich weiß schon. Eine solche Frage kann nur ein Blödi stellen. Alaf und Helau

  3. gabrielealt schreibt:

    hab ganz vergessen wie viel freude nisargadattas „lehren“ bereiten ❤

  4. gabrielealt schreibt:


    • muniji schreibt:

      Hm… das hatte ich hier unten ja auch schon gepostet. Aber in den letzten Tagen werden hier ja öfter mal die Videos plötzlich vertauscht… wer weiß, warum… (?)

    • yamahela/Armin schreibt:

      Liebe hat auch mit Verbindlichkeit(und Mut) zu tun..; es in Frage zu stellen bedeutet: den Kosmos in Frage stellen., aber wenn man die Zeit dazu hat..?! Was.. tut man nicht alles, um auszuweichen..

      • gabrielealt schreibt:

        In der Liebe gibt es noch nicht einmal den Einen, wie kann es da zwei geben? Liebe ist die Weigerung zu trennen, Unterschiede zu machen. Bevor Sie an Einheit denken können, müssen Sie erst die Zweiheit abschaffen. Wenn Sie wirklich lieben, sagen Sie nicht: „Ich liebe Sie.“ Wo immer etwas in Gedanken gefasst wird, gibt es Dualität.

        nisargadatta

      • F@R schreibt:

        «…Wenn Sie wirklich lieben, sagen Sie nicht: „Ich liebe Sie.“ Wo immer etwas in Gedanken gefasst wird, gibt es Dualität.»

        Wie wahr… ❤

      • yamahela/Armin schreibt:

        Gedanken über die Liebe sind an sich schon falsch..; weil Liebe ist – und macht sich keine Gedanken. Frag mal die Hühner im Garten, ob sie sich Gedanken über die Liebe machen würden..

      • muniji schreibt:

        Führt all das nicht zu der Frage… wozu es den GEDANKEN überhaupt gibt? Wenn ‚er‘, wie hier gesagt(!) wird, doch ‚immer nur Dualität‘ erzeugt..?

        Und was ist ‚Dualität‘ überhaupt? Duales Denken, Duales Handeln etc.? Ist es das Gleiche wie Polarität? Oder existiert da doch vielleicht ein Unterschied?

        Ich unterlasse es, jetzt hier meine(!) Wahrnehmung davon zu nennen, zumal ich hier schon früher einmal Einiges dazu geschrieben habe.

        Aber im Netz lassen sich sehr gute Beiträge dazu finden… 😉

        mu 🙂

      • gabrielealt schreibt:

        lieber muniji
        warum/darum ist ja auch nur ein gedanke, viele viele gedanken aneinander gereiht ergeben diese ganzen geschichtchen und das was sagt ich denke- ich fühle-ich weis…. ist genau so ein gedanke
        und meiner meinung nach (ist natürlich auch nur ein gedanke), erzeugt der gedanke keine dualität, er erscheint als dualität, aber das sind alles auch nur gedanken

      • yamahela/Armin schreibt:

        Liebe hat mit Denken nichts zu tun – Liebe ist. und will ihr Leuchten verstrahlen..der Umstand der Liebe ist ein federnder Schritt.; in Weichheit begründet und auf Härte gebaut..; helau..

      • ...... schreibt:

        HELAU!

        HELAU!

      • muniji schreibt:

        Liebe Gabi… „warum/darum ist ja auch nur ein gedanke,..“

        Wohl wahr, weshalb letztlich a u c h kein Gedanke ‚wahrer‘ ist, als ein anderer… was aber weiterhin nicht er-klärt, warum und wozu es den GEDANKEN selbst überhaupt gibt…!

        Und wer oder was KANN überhaupt ‚denken‘ und gleichzeitig WISSEN, dass es das TUT? Offensichtlich ja nur das EINE SELBER… denn da ist ja nichts ‚Anderes‘.

        Weiters sind Gedanken ja n i c h t ‚Worte’… sondern universelle Informationsträger. Als solche stellen sie kosmisch-schöpferische ‚Samen-für-was-auch-immer‘ dar.

        (Ein ‚Alien‘ kann ‚Dir‘ einen Gedanken senden, und ‚Du‘ kannst ihn genau empfangen, obwohl ‚Du‘ gar nicht dessen ‚Sprache‘ sprichst…)

        Letztlich ist also der GEDANKE(!) selbst… wie auch all seinen ‚Variationen‘ davon… der URSPRUNG jeder ‚erlebten und erfahrenen äusseren Erscheinung‘.

        „Die ‚Welt‘ ist nur ein GEDANKE GOTTES!“ … s o ein bekannter ‚Spruch‘.

        In diesem(!) Sinne, findet ’sie‘ auch tatsächlich statt, nur… warum, verflixt nochmal, tut das EINE das aber überhaupt? (*grins*) 😀

        Ist es ’nicht ganz richtig im Kopf‘? Ist doch alles ’nur Illusion‘, oder?

        Warum ‚ruht‘ es nicht einfach ‚auf ewig in sich SELBST‘? Gleich einer ’spiegelglatten See bei totaler Windstille‘? Absolut regungslos ins sich, für immer..??

        Ja… gabi. Was ich jetzt ’sagen‘ werde, sind augenscheinlich auch nur ‚Worte‘, doch stell‘ dir einmal vor, da wäre tatsächlich NICHTS!… N I C H T S ! ! !

        WAS… könntest DU dann LIEBEN? ❤

        Könntest DU LIEBE dann überhaupt fühlen und erfahren? Wüsstest DU dann überhaupt davon? Oder wird LIEBE doch einfach nur 'überschätzt'… ?? 😉

        Das sind so 'meine' Gedanken dazu, mehr nicht. ❤

        LG – mu 🙂 🙂 🙂

      • Mary Pieper schreibt:

        Da kann Einer sich noch bis in alle Ewigkeit daran abarbeiten, um das Göttliche erklären zu wollen und er kann es nicht begreifen, denn immer, wenn Einer glaubt er habe es in der Hand, hat es sich bereits von dem vorherigen Punkt entfernt und verwandelt. Wozu also soll die ewige Wortklauberei führen? Da könnte sich doch Einer z.B. klugerweise auf sich selbst einlassen und sich auf die Läuterung seines Charakters konzentrieren. Oh, das ist zu anstrengend? Na, denn…

      • muniji schreibt:

        Ein ‚geläuterter Charakter‘, wie Du es nennst, reitet nicht auf vermeintlichen ‚Fehl-ern‘ Anderer herum… und erhebt sich auch nicht ‚darüber‘. LG

      • gabrielealt schreibt:

        lieber muniji,
        ich glaube (bedeutet ich weis es nicht) das liebe nur ein anderes wort für das „EINE“ ist und nichts mit der vorstellung von liebe zu tun hat, mit dem was wir unter liebe verstehen,

        gibts das gefühl etwas zu lieben – gibts auch das gefühl etwas nicht zu lieben

        ich liebe meinen hund und derjenige der im schlechtes will liebe ich nicht, ist dann das gefühl meinen hund gegenüber wirklich die bedingungslose liebe, wenn ich im gleichem atemzug dem tierquäller hasse, weist du was ich damit sagen will

        ich glaube das dieses was wir als liebe bezeichnen, nur eine vorstellung davon ist, wie wir sie gerne hätten und als getrennt erscheinender gedanke nur an der oberfläche kratzen ohne jemals zum kern vorzudringen und nicht mal die leiseste ahnung davon erahnen können

        wenn es nur liebe gibt, gibts nichts zu lieben
        was könnte wasser nass machen, wenns nur wasser gibt

        aber wie oben schon erwähnt, ich weis es nicht

      • gabrielealt schreibt:

        ja mary ein geläuterter charakter ist nicht schlecht, aber nur darüber zu schreiben bringt auch nichts, mach den anfang und beginne damit, oder ist es dir zu anstrengend?

      • Mary Pieper schreibt:

        gabrielealt, es ist Fasching oder Karneval und ich verstehe deine Verkleidung. Helau!

      • gabrielealt schreibt:

        ja mary, ich weis, du glaubst das du verstehst und ich glaube das ich weis das du glaubst

      • Mary Pieper schreibt:

        Ja gabrielealt, kuck mal da ist dieser Eine, der sich Muniji nennt. Er glaubt, sein Gebrüll sei so imposant wie das eines mächtigen Löwen und er nimmt gar nicht wahr, das er nix weiter als das Gekrächze einer Krähe von sich gibt. Ich glaube, dass er eine Krähe ist und eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus. Das glaube ich.

      • gabrielealt schreibt:

        nun mary du glaubst eben was du glaubst, so wie muniji und ich auch
        milliarden von gedanken die als „ich und glauben“ erscheinen, ist das zu glauben
        und zu den krähen—ich liebe krähen—

      • muniji schreibt:

        Liebe gabi, weißt Du was ich ‚glaube‘?

        Ich glaube, wir wissen alle, was LIEBE wirklich ist… und wir wissen auch, was wir mit ihr ‚anstellen‘, wenn wir ‚Bedingungen‘ mit ihr verknüpfen.

        Wir wissen es, weil wir uns im INNEREN unwohl fühlen, wenn wir es tun.

        Bedingte ‚Liebe‘ nämlich, ist immer Spannungs-geladen, weil gleichzeitig immer auch ‚auf der Hut‘, ob der/die/das Geliebte auch die Bedingungen ‚erfüllt‘, die wir ihr/ihm auferlegt haben… und unsere ‚Liebe‘ somit überhaupt ‚verdient‘.

        Bedingte ‚Liebe‘ gleicht also eher einem ‚Geschäft’… bei dem permanent beobachtet und sichergestellt werden muss, dass man auch ‚erhält‘, was man dafür ‚haben‘ will.

        Aus diesem Grund wird sie ja auch nur ‚gegeben’…

        ‚Bedingungen‘ stellt jedoch immer nur der Verstand, dem wir dabei… wenn wir nur be-dingt ‚lieben’… einfach die Aufgabe übertragen haben, uns vor sich wiederholenden, unangenehmen, ‚verletztenden‘ Erfahrungen zu schützen.

        Kurz: Immer dann lassen wir A n g s t… den Platz der LIEBE einnehmen.

        ‚Verschließen uns‘ deren Gegenwart in unserem Leben und Erleben… und das alles nur, weil wir UNS SELBST… die unsterblichen, unverletzbaren, intelligenten ‚Lebens-Funken‘ die wir SIND… als ‚identisch‘ mit einer von uns selbst zusammen-gedachten ‚Persönlichkeit‘ betracht(et)en.

        Es ist also nicht so, dass WIR ’nicht existierten’… nur SIND WIR nicht das, WAS WIR VORÜBERGEHEND… lediglich glaubten zu ’sein‘.

        So wenig, wie ein Schauspieler auf einer Bühne wirklich auch die ‚Person‘ wäre, die er ja nur darstellerisch vorgibt, zu ’sein’… indem er einfach ’so tut, als ob.‘

        ‚Haarig‘ sozusagen… wird’s erst, wenn man das vergisst… 😉

        Dann ist’s auch erstmal… vorübergehend zumindest… mit der LIEBE zum SPIEL mit ALLEN SCHÖPFUNGEN ‚vorbei‘.

        Und der einst noch freudige SPIELER ‚mutiert‘ zum ‚Suchenden‘, wie auch alle Anderen, die mit ihm in das Spiel des ‚Selbst-Vergessens‘ eingetaucht sind.

        „Erkennt die Wahrheit, und sie wird euch befreien!“ (JESHUA)

        Dann ist auch wieder ‚Platz‘, für die LIEBE. ❤

        Liebe Sonntagsgrüsse – mu 🙂 🙂 🙂

      • gabrielealt schreibt:

        wie immer lieber muniji ❤ bin ich natürlich nicht deiner meinung, lachen von herzen ❤

      • muniji schreibt:

        Klar, gabi… ich weiß ja, das es so ist. (**grins**) ❤ ❤ ❤

      • muniji schreibt:

        Hi Bixie! 🙂 ❤ 😀

        Erinnerst Du Dich daran, dass RAMTHA in dieser Hinsicht lediglich von dem 'veränderten' (engl.: altered) Ego- bzw. Ich-Selbst-Verständnis spricht..?

        Als ich das von ihm 'hörte', machte es 'Klick' in mir… 😀 😀 😀

        Einfach 'so'…

        GLG – muniji 🙂 🙂 🙂

      • BixRon schreibt:

        Ja, Muniji,
        Ich habe gerade noch einmal in Rathas Weißes Buch hineingeschaut, er sagt viel über das veränderte Ego, auf Seite 87 auch dass es sinnvoll ist ALLES an uns zu lieben ❤

        Bix ❤

      • BixRon schreibt:

        😀 Er nennt sich natürlich RAMTHA 😀

    • BixRon schreibt:

      Zitat: Es ist also nicht so, dass WIR ’nicht existierten’… nur SIND WIR nicht das, WAS WIR VORÜBERGEHEND… lediglich glaubten zu ’sein‘.
      So wenig, wie ein Schauspieler auf einer Bühne wirklich auch die ‚Person‘ wäre, die er ja nur darstellerisch vorgibt, zu ’sein’… indem er einfach ’so tut, als ob.‘ Zitatende.

      Klasse Beschreibung Muniji, genauso sehe Ich mein ‚Ego‘ auch.
      Ich fühle eine große Dankbarkeit für mein ‚Ego‘ weil es seine Stellvertreter-Rolle so tapfer gespielt hatte während ICH noch tief und fest schlief 😀

      Herzliche Grüße von
      BIXRON
      Herz voller Liebe ❤ und Kopf voller Träume ☼

  5. muniji schreibt:

    Freut m i c h, gabi 🙂

    Siehst Du… auch ich sprach immer nur genau d a v o n, wenn ich von „WER-UND-WAS-WIR-WIRKLICH-SIND“… sprach. Jenseits(!) aller ‚geistigen‘ Vorstellungen über uns.

    Denn was Volker hier ‚anspricht‘, ist für mich schon sehr lange ’so’… und auch die ‚innere Position‘, von der und aus der ‚heraus‘ ich hier immer schrieb.

    Alles ‚Weitere‘ ist schließlich nur Spiel… mit schöpferischen ‚Wirklichkeiten‘. Der Unterschied liegt nur darin, sich dessen auch bewusst zu sein… oder eben nicht.

    Wenn und sobald j a… macht das LEBEN nur noch Spass und Freude! 😀

    Was nicht nur für die ‚Gesundheit‘ sehr bekömmlich ist, sondern in jedem Lebensbereich wie von ‚Zauberhand‘ wahre Wunder wirkt… ehe man sich’s versieht (*schmunzel*). 😀

    Vor allem, weil es sooo viel zu LACHEN gibt, den ganzen Tag lang. Aber das geschieht erst, wenn der ‚Groschen‘ wirklich gefallen ist… so tun als ob, ‚funktioniert‘ nicht.

    Beim Anschauen von Interviews mit Volker z.B. ist es immer so amüsant zu sehen, wie der Verstand der Interviewer ‚versucht‘, diese ‚Sache‘ in den ‚Griff‘ zu kriegen… und doch immer ‚knapp daneben‘ liegt… gleich, wie sehr er sich ‚anstrengt‘.

    **PRUUUST**

    Aber so läuft das Spiel nun mal…. entweder Du glaubst noch dran und nimmst es vollkommen ‚ernst’… oder Du weißt ‚Bescheid’… und dann ist es nur noch lustig.

    Auch wenn Dich die ‚Noch-Ernstnehmer‘ dafür manchmal so ‚komisch‘ anschauen. 😀

    Doch FREUDE wirkt auf Dauer immer ansteckend… und irgendwann beginnen auch die ‚Ernstnehmer‘ damit… einmal tiefer nachzufragen.

    Weil sie ‚hinter Dein Geheimnis‘ kommen wollen… 😉

    Alles Liebe – mu 🙂 🙂 🙂

    • gabrielealt schreibt:

      lach, ❤ na ja, natürlich bin ich wieder mal nicht so einer meinung mit deinen geschriebenen, aber das muss es auch gar nicht lieber muniji ❤

      • muniji schreibt:

        **grins**… auf ‚Spiel-Ebene‘ ist natürlich niemals irgend ‚jemand‘ mit irgend ‚jemand Anderem’… vollkommen ‚einer Meinung‘. Davon ‚lebt‘ das Spiel ja. 😀 😀 😀

        mu – 😉

      • gabrielealt schreibt:

  6. gabrielealt schreibt:

    ach mary, solange dein blick an den wolken hängt, wirst du die sonne nicht sehen

  7. muniji schreibt:

    Zum Thema Gesundheit, Heilsein (etc.): Hinterfragt: Macht Glaube krank? Leben wir in in einer Glaubenshypnose?

    • muniji schreibt:

      Hinterfragt: Gibt es nichts anderes als JETZT? Gibt es dort natürliches HeilSein?

    • F@R schreibt:

      Deshalb schrieb ich aus der Erkenntnis mal folgendes:

      „Ich weiss nur, dass ICH BIN ob im Traum oder ausserhalb…“

      • muniji schreibt:

        ❤ ❤ ❤ 😀 😀 😀

        … und '2 ICH BINs' gibt es schließlich nicht. Das ist der 'Schlüssel'… 🙂

        GLG – '..' an '..' 😀

      • F@R schreibt:

        GLG… zurück vergessen zu schreiben, aber gesendet schon längst… 😂😂😂

      • F@R schreibt:

        Ja, ganz genau, so ist es… 😀 😀 😀

        In dem Moment als ich das erkannte… es war so still, so leer… wiederum war ich glücklich und zugleich traurig… alles und wieder nichts… es waren so gemischte Gefühle auf einmal, ich brauchte 2 Tage das alles einigermassen zu verarbeiten… ich werde das nie vergessen…

        Sowas kann man nicht erklären, jede/r «sollte» (und wird) dies erfahren/erleben können…
        ❤ ❤ ❤

      • muniji schreibt:

        F@R… YEP! 😀 😀 😀

      • muniji schreibt:

        Weiß ich doch, auch wenn Du’s nicht dazu schreibst… ❤

      • Dakma schreibt:

        …. soooo schön….. soooo schöne „energy“ ….. und das hauptsächlich durch „Jungs“ 😉

        NATÜRLICH nur möglich….. mit der „energy“…. von unserem Clowninnentanz gestern 😉

        UND

        ….. WIEDER WECH….. 😉

        schönes SPIEL ….. ❤ ….

        DANKE….. JA…… DANKE…… JA…. 😀

      • F@R schreibt:

        ❤ ❤ ❤

      • Dakma schreibt:

      • F@R schreibt:

        Um das wieder zu verbinden… ja diese Störfaktoren ‘müssen’ weg, damit wir das Leben in vollen Zügen geniessen können… Moment zu Moment zu Moment… die ‘Zeit’ einfach in das JETZT verschmelzen und sich selbst als Maximum ausschöpfen. 😀 😀 😀

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