Botschaft von Maria Magdalena: „Herz und Seele“ (durch Pamela Kribbe) – 14.Januar 2019

Lady Nada

„Herz und Seele“

Liebe Menschen,

ich bin Maria Magdalena, eure Schwester und Gleichgesinnte. Ich grüße euch alle.

Ich bin eine von euch. Wir bauen eine neue Wirklichkeit auf der Erde auf. Wir bringen Lichtkorridore, Lichtbahnen in ein kollektives Bewusstsein hinein, das verdunkelt und verschleiert geraten ist. Die tiefste Bedeutung des Channelns ist, dass man damit Bewusstsein und Licht in ein kollektives Feld bringt, das beim Menschen von Angst und Selbstzweifel überschattet wird.

Wenn Menschen nicht in ihrer Kraft stehen, beginnen sie sehr an sich selbst zu zweifeln und können den inneren Kanal nicht nutzen, der sie mit ihrer Seele verbindet. Dieser innere Kanal, eure höhere Wissens- und Intuitions-Quelle, steht euch allen zur Verfügung, aber die Verbindung zu ihr kann unterbrochen sein, wenn ihr in Selbstverleugnung und Selbstverurteilung lebt.

Sobald ihr mit der Stimme eurer Seele in Kontakt tretet und euer innerer Kanal sich öffnet, verbreitet ihr Licht unter den Menschen. Einige Menschen warten darauf. Sie haben sehr großen Bedarf an genau diesem Licht und den Informationen, die ihr mitbringt. Sie sind offen dafür. Das ist euer Publikum. Dies sind die Menschen, die ihr mit eurem Bewusstsein und mit euren inneren Gaben berühren könnt. Es gibt jedoch auch Menschen, die nicht dafür offen sind; die möglicherweise vor dem Licht oder den Informationen zurückschrecken, die ihr zu geben habt.

Wenn ihr Kanal für ein erneuerndes Bewusstsein seid – ein Bewusstsein, das weniger auf Angst und mehr auf Freude und Fülle basiert -, müsst ihr mit einer gewissen Behutsamkeit in der Welt stehen. Ihr seid Überbringer des Neuen! Seid euch dessen sehr bewusst! Wo die Angst am größten ist, können auch Widerstand oder Feindseligkeit auftreten. Es geht hier nicht darum, dass ihr den Kampf dagegen aufnehmt. Das ist nicht notwendig. Ihr könnt euch vollkommen auf euer eigenes inneres Licht, euren Kanal konzentrieren. Ihr werdet von selbst spüren, wo eure Energie willkommen ist und leicht fließt. Ihr müsst dann auch nicht darum kämpfen oder ringen, eure einzigartigen Talente, eure einzigartige Energie in die Welt zu bringen.
Sobald ihr den inneren Kanal öffnet, fließt eure Energie anders. Eure gesamte Schwingung, euer gesamtes Energiefeld verändert sich. Ihr orientiert euch immer mehr an einer Basis, einem Anker der Liebe, des Überflusses und des Vertrauens und die Stimmen der Angst, der Selbstkritik und des Widerstands werden sanfter. Dies ist ein schrittweiser Prozess. Aber je mehr ihr euch auf Liebe und Freude einstimmt, desto leichter wird es, desto mehr könnt ihr dann fühlen, welcher euer Platz in eurem Alltag ist. Ihr nehmt immer besser wahr, wo die Liebe, die in eurem Herzen lebt, die Wärme und die Bereitschaft, zu geben und zu teilen, wirklich willkommen sind und auch gesehen werden. Ihr folgt immer mehr eurer eigenen Natur und lasst los, was nicht mehr zu euch passt. Ihr versucht daher auch nicht mehr, euch zu beweisen und zu verteidigen oder andere zu überzeugen; das ist nicht mehr notwendig. Ihr könnt ganz bei euch bleiben und tun, was sich für euch gut und richtig anfühlt, und mit eurer eigenen Seelenenergie mitfließen. Das bedeutet bisweilen, Abschied von bestimmten Umgebungen, Beziehungen und Situationen zu nehmen. Dies kann schmerzhaft sein. Aber eurer eigenen Seele treu zu bleiben, wird immer wichtiger für euch und geht über alles andere.

Ich bitte euch jetzt, Kontakt mit eurem Herzen, dem Tor zu eurer Seele, aufzunehmen. Ruht sehr sanft mit eurem Bewusstsein in eurem Herzen. Fühlt, dass euer Herz viel mehr ist als ein physisches Organ. Fühlt, dass es ein Energiefeld ist, das euch mit ganz anderen Wirklichkeiten verbindet. Wenn es um die Wirklichkeit der Seele geht, seid ihr nicht an euren Körper, an Zeit und Raum, an die irdische Welt gebunden. Ihr seid frei! Eure Seele ist frei! Fühlt die Größe und Weite eurer unendlichen Seele und empfangt sie in eurem Herzen. Lasst sie hereinfließen und spürt, wie sie euer Bewusstsein erweitert und offener und freier macht. Fühlt, wie ihr euch von der Energie der Angst und des Urteilens löst.
Fühlt, wie vertraut es für euch ist, mit eurer Seele in Kontakt zu stehen. Sie ist nichts, das weit weg ist. Sie fühlt sich sehr nahe und intim an. Lasst dieses Gefühl von eurem Herzen zu eurem Bauch, zu eurem Basischakra und durch eure Beine hindurch zur Erde strömen. Werdet euch bewusst, wer ihr in dieser Welt seid. Ihr alle seid von den Ängsten, von Gewalt und Ablehnung betroffen, die ihr in dieser Wirklichkeit erfahren habt. Ein Teil von euch, ein Teil eurer Seele, hat sich in diesem Feld der Angst und des Nebels verloren und befindet sich in Unwissenheit darüber, wer ihr wirklich seid, und über die Macht, die euch zur Verfügung steht.

Stellt euch jetzt vor, dass ihr hier von eurem Herzbewusstsein aus hier voll und ganz präsent seid. Fühlt es durch euer gesamtes Energiefeld strömen. Verbindet euch mit der Erde. Ihr seid hier ganz und gar ihr selbst, mit all eurer Weisheit und Kraft! Stellt euch vor, ihr befindet euch in einem nebligen Feld. Irgendwo in diesem Feld befindet sich ein Teil von euch, ein Stück von euch, das verloren gegangen ist und keine Verbindung zu euch als Seele hat. Aber er will es durchaus, denn er fühlt sich in diesem Nebel verirrt und verloren; er ist nicht glücklich ohne euch. Fühlt die Sonne in eurem Herzen und ruft diesen Teil von euch an; ruft ihn zu euch zurück. Bittet diesen Teil von euch, der sich im Dunkeln aufhält, aus dem Nebel hervorzutreten und sich euch zu zeigen. Ihr könnt ihn ebenso gut auch fühlen, ihr müsst ihn nicht buchstäblich sehen. Energie manifestiert sich auf viele Weisen. Ihr nehmt über eure inneren Sinne wahr, nicht über die körperlichen, nicht über die menschlichen, sondern über die intuitiven Sinne. Dies kann auf viele Arten geschehen. Ihr müsst nicht darüber nachdenken. Seht, was sich spontan zeigt. Fühlt die Energie, die erlöst werden will. Öffnet euer inneres Auge, euer drittes Auge, nun weit und fokussiert euch intensiv auf die Energie, die verloren gegangen ist, aber zu eurer Seele gehört. Fühlt ganz tief, worum es bei dieser Energie geht. Ist es Angst? Ist es Einsamkeit? Traurigkeit? Ärger? Widerstand? Fühlt die Essenz, den Kern dieser Energie. Fragt dann diesen Teil von euch: „Was brauchst du?“, „Was brauchst du von mir?“. Gebt das dann diesem Teil von euch. Tut dies auch intuitiv, instinktiv beinahe. Fühlt was er braucht. Ihr kennt diesen Teil von euch. Er ist euch näher als euer eigenes Kind. Er möchte zu euch zurückkommen. Er wird euch in ungebundener Gestalt bei etwas helfen. Das was verloren gegangen ist und sich verirrt hat, trägt eine Frucht in sich, ein Talent, eine Eigenschaft. Sobald ihr sie umarmt, kann dieses Talent erblühen. Fühlt diese Transformation innen in euch! Wiederholt dies noch einmal für euch, wenn es jetzt noch nicht ganz geglückt oder vollständig ist.

Zum Schluss möchte ich euch sagen, dass wenn ihr auf der Erde zum Kanal oder Lehrer werdet – ihr könntet es auch Helfer oder Begleiter von Menschen nennen – ihr jemand seid, der etwas Neues mitbringt, der Erlösung vom Alten, von der Unterdrückung, von Ängsten mit sich bringt. Das erfordert Tapferkeit und Mut. Ihr wurdet in der Vergangenheit gerade in diesem Punkt versehrt. Ihr habt in vorherigen Leben, möglicherweise auch in diesem Leben, Schmerz, Gewalt und Ablehnung erfahren. Das Ziel besteht darin, dass ihr hier sicher seid. Einerseits bringt ihr etwas Neues, zum Anderen werdet ihr gerade in diesem Leben auf der Erde Sicherheit mit dem erfahren, wer ihr seid, und euch innerlich darauf einstimmen, was sich für euch gut anfühlt: dass ihr auf diese Weise das Fließen von Freude und Sanftmut wählt und nicht mehr von Kampf und Konflikt.
Es ist Raum für euch, für dich da. Die Liebe kann auf sanfte Weise fließen, so dass ihr die Freude erlebt, auf der Erde zu sein, und Teil davon seid und auf friedliche und entspannte Weise Kontakt mit der Erde und der Menschheit aufnehmt. Dies ist etwas, das ihr in eurem Leben erreichen wollt; nicht nur für die Welt außerhalb von euch, sondern vor allem auch für euch selbst und aus einer Haltung des Friedens und der Entspannung heraus mehr ihr selbst sein zu können, als Erneuerer, als Pioniere in Sachen Bewusstsein.

Dann seid ihr hier aus einem Einheitsbewusstsein heraus anwesend, oder wie ihr es auch nennen könnt: aus einem Christusbewusstsein. Es gibt dann keinen Kampf mehr, sondern Frieden, vor allem in euch selbst.

Ich grüße euch alle aus meinem Herzen. Ihr werdet sehr geliebt.

Maria Magdalena durch Pamela Kribbe, http://pamela.jeshua.net/
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Quelle deutsch: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/herz-und-seele-maria-magdalena-durch-pamela-kribbe

 

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10 Antworten zu Botschaft von Maria Magdalena: „Herz und Seele“ (durch Pamela Kribbe) – 14.Januar 2019

    • Dakma schreibt:

      Zitat :
      „“Reite die ankommende, kosmische Welle und richte dich auf den Blickwinkel der Liebe aus. Hör auf mit jeglicher Bewegung und lass dich von den Strömungen tragen.
      Vergib allen, die dich jemals verletzt haben und gegen die du Groll hegst und konzentriere dich auf deinen jetzigen Surfkurs und auf deinen Weg.“ … “

      😀 ❤

  1. https://www.findyournose.com/buddhas-sichtweise-so-siehst-du-aus

    Buddhas Sichtweise: So siehst du aus

    Buddha hat eine ganz besondere Sichtweise vom Menschen: Seiner Ansicht nach ist der Mensch Körper, Denken, Herz, Selbst und vor allem das, was über all das hinaus geht. Der Mensch ist der Kosmos.

    Buddhas Sichtweise vom Menschen

    „Die Persönlichkeit des Menschen ist in konzentrische Kreise aufgeteilt. Der erste Kreis ist der Körper. Innerhalb davon, der zweite Kreis – das Denken. Darin liegt ein weiterer Kreis, das Herz. Und innerhalb des dritten Kreises liegt das Selbst. Buddha geht darüber hinaus.

    Atheisten glauben nur an den ersten Kreis. Sie verneinen die anderen Kreise als reine Vorstellung. Das Denken ist ihrer Meinung nach auch nur eine Funktion des Körpers.

    Die Theisten glauben an alle vier Kreise: den Körper, das Denken, das Herz und das Selbst. Sie bestehen darauf, dass die ersten drei Kreise unbedeutend und illusorisch sind, dass sie nicht deine wahre Realität ausmachen.

    Deine echte Wirklichkeit ist ihrer Meinung nach nur das vierte Zentrum.

    Buddha geht völlig neue Wege. Er geht über den vierten Kreis hinaus, er geht über das Selbst hinaus zum Nicht-Selbst, „Anatta“. Das ist deine wahre Existenz. Wenn du nicht bist, dann bist du. Natürlich nicht in der gleichen Form, wie du dich selbst kennen gelernt hast. Du bist über den ganzen Kosmos verteilt.

    Religionen halten am Selbst fest, Buddha geht darüber hinaus

    Das ist etwas Einzigartiges, für das Buddha 42 Jahre lang gekämpft hat, denn jede Religion hält beim Selbst an, dem „Atma“. Buddha steht alleine, wenn er sagt, dass du nur ins Universelle, in den Kosmos eintreten kannst, wenn du über das Selbst hinaus gehst.

    Sonst kannst du nicht zum Regen werden, nicht zum Bambus und nicht zu Wolken und Wind …

    Warum solltest du dich nur in dieser kleinen Hülle aufhalten? Warum nicht zum Ganzen werden? Nach Buddha bedeutet ganz zu sein, heilig zu sein.“

    Osho, Zitat – Auszug aus The Emptiness of the Heart #4

  2. Im Nichts sein

    Den paradoxen Zustand von Nichtsein entdecken

    Der Weg des Nichtseins beruht darauf, nicht auszuwählen, seine eigenen Vorlieben und Abneigungen loszulassen und sich ohne Einmischung von der Existenz bewegen zu lassen.

    Bspw. im Buddhismus wird viel mit Nichtsein experimentiert. Nichts zu sein ist ein Königsweg, den in früheren Jahrhunderten viele Erleuchtete gegangen sind. In der heutigen Zeit ist es nicht so leicht, diesen Weg zu gehen, der Verstand ist nicht mehr so unschuldig wie er zu Buddhas Zeiten war. Manchmal denkt der Meditierende, er sei nun nichts – und nährt damit ein verstecktes Sein, das spirituelle Ego.

    Ein Mensch, der mit Nichtsein experimentiert, lebt im Einklang mit dem großen Ganzen und nimmt die eigenen Wünsche, den Körper, die Gedanken und Gefühle wahr, doch reagiert nicht auf sie. Obwohl er selbst das Gefühl hat, nichts zu wissen, keine Vorstellungen von gut und böse und richtig und falsch zu haben, bewegt er sich sicher auf diesem Weg. Er hat einen großen Gefährten: das unerschütterliche Vertrauen ins Leben selbst.

    https://www.findyournose.com/meditation-wege/nichtsein-buddhismus

    • yamahela/Armin schreibt:

      Zitat: „Im Buddhismus wird viel mit Nichtsein experiementiert.“, das mag sein.:heutzutage doch eher mit digitalem (Erlebnis-)Sein. Das Sein durch die Hintetür-gewissermaßen. Das Erlebnissein – de Luxe..und wag nix..verflixt nix. Verleihnix. und Durchlauchtnix.

  3. Dakma schreibt:

    wie Heilsalbe …. diese Worte…. DANKE ❤ :
    Zitat:
    "Die Liebe kann auf sanfte Weise fließen, so dass ihr die Freude erlebt, auf der Erde zu sein, und Teil davon seid und auf friedliche und entspannte Weise Kontakt mit der Erde und der Menschheit aufnehmt. Dies ist etwas, das ihr in eurem Leben erreichen wollt; nicht nur für die Welt außerhalb von euch, sondern vor allem auch für euch selbst und aus einer Haltung des Friedens und der Entspannung heraus mehr ihr selbst sein zu können, als Erneuerer, als Pioniere in Sachen Bewusstsein."

    • Dakma schreibt:

      „Die Liebe kann auf sanfte Weise fließen….. „

      • die Liebe kann nicht , sie ist aber du kannst sie auf sanfte fließende Weise erkennen, dann spürst du sie sanft fließend, du bist es der das macht, die Liebe ist einfach nur da, wenn ein Channeling sagt die Liebe kann das und macht das, dann ist das eine Abschiebung ins Außen, das bringt dich nicht nach Innen, der Raum öffnet sich nur nach Innen und da kann man dann auch Schritte gehen, wandern und so aber nicht im Außen, das Außen ist begrenzt und hat ein Ablaufdatum, das Innen nicht.

      • Dakma schreibt:

        Zitat Tula 😉 :
        „die Liebe kann nicht , sie ist aber du kannst sie auf sanfte fließende Weise erkennen, dann spürst du sie sanft fließend, du bist es der das macht, die Liebe ist einfach nur da,..“

        eine wirksame ergänzende Verfeinerung …. 😀 …

  4. hier ein ganz wunderbarer Artikel von Angela, wie alle ihre Artikel und Kommentare. 😉

    https://bumibahagia.com/2019/01/15/stirb-werde/

    Stirb / Werde

    Ich bewundere die Geduld von Angela, das Einmaleins aufzufächern.

    Thom Ram, 15.01.07

    .

    .

    Und so lang du das nicht hast,
    dieses Stirb und Werde,
    bist du nur ein trüber Gast
    auf der dunklen Erde.

    .

    Johann Wolfgang von Goethe

    West-östlicher Divan

    .

    .

    .

    Stirb und Werde

    .

    Eines der größten Verlangen aller spirituell ausgerichteten Menschen ist das nach innerer Transformation. Ein neues, höheres Selbst entsteht, das „kleine Ich“ stirbt und unser Geist transformiert sich zu einem Ausdruck unseres höchsten Potentials. Wir erforschen unser Inneres Selbst und die Essenz unseres Wesens, die von Geburt und Tod nicht berührt wird. Transformation ist möglich, aber nicht, indem man danach verlangt. Sie ist nur dann möglich, wenn man sich entspannt mit dem, was ist – ganz gleich, was es ist. Sich selbst bedingungslos zu akzeptieren bringt Transformation mit sich.

    Meist betrachten wir unsere Wirklichkeit verzerrt, unsere Sichtweise ist nicht im Einklang mit der Wirklichkeit, sondern abhängig von unseren Einstellungen, inneren Wunden, Konditionierungen, Werten und Glaubenssätzen. Im Laufe unserer Transformierung werden diese Täuschungen aufgedeckt. Leider sind die meisten Menschen kaum bereit dazu, sich ernsthaft selbst zu erforschen. Sie hängen an ihren Denk-und Sichtweisen und wünschen diese nicht zu verändern, auch wenn sie dadurch in ihrem Leid verharren müssen. Doch das wenigstens ist ihnen vertraut, den Sprung ins Ungewisse wagen nur wenige.

    Mit Ausnahme der einzelnen Fälle einer radikalen Umwandlung eines Menschen durch eine vollständige Erleuchtung zeigt sich eine spirituelle Transformation eher als eine Bewegung, ein Prozess, ein Fließen. Im Leben gibt es ständig Veränderungen und neue Einsichten und wenn wir das alles bewusst wahrnehmen, uns nicht in ein Opfer-Dasein flüchten, werden sich allmählich unsere Werte wandeln, das Denken und Handeln wird freier und authentischer. So beginnt die innere Transformation. Letztlich wird das falsche Ego sterben und das große göttliche Selbst kann ungehindert hervor scheinen.

    Von allein kann das jedoch kaum geschehen, zu raffiniert versucht das falsche Ego jegliche Veränderung, die es bedroht, zu hintertreiben. Schonungslose spirituelle Selbsterforschung ist eine der Grundbedingungen für eine Transformation. Ansonsten bleiben wir in noch mehr Überzeugungen, Ideen und Gedanken stecken und es wird sich nichts in uns verändern.

    In gewissem Sinne müssen wir bei einer Transformation sterben und neu wiedergeboren werden. Menschen, die diesen Weg bewusst gehen, werden es einfacher haben als solche, die durch irgendwelche Ereignisse, wie lebensbedrohliche Krankheiten, Todesfälle geliebter Menschen, einen radikalen Werteverlust etc. in eine Bewusstseinsveränderung hinein „gezwungen“ werden. Doch letztendlich entscheidet nicht unsere Persönlichkeit, sondern unser Höheres Selbst, unsere Seele über den Zeitpunkt des Erwachens.

    Jeder Mensch entwickelt sich in irgendeiner Weise weiter. Es gibt allerdings eine Ausnahme. Die Ausnahme heißt ANGST. Angst, nicht genug zu haben, Angst vor Verlust, Angst, nichts wert zu sein, nicht intelligent, nicht schön genug , Angst vor der Zukunft, Krankheit, Alter und Tod.

    Dadurch wird der gesamte Prozess der spirituellen Transformation blockiert und die alten Muster der Persönlichkeit wiederholen sich ständig, es findet keine Entwicklung statt.

    Mancher Mensch, der sich in einem spirituellen Transformationsprozess befindet, hat das Gefühl, die Kontrolle über sein Leben zu verlieren. Er geht vielleicht durch die „dunkle Nacht der Seele“ und ist oft ratlos, was da mit ihm geschieht. Körperliche Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Lärm-und Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Nervosität, hellsichtige, manchmal verstörende Momente und Schlafstörungen können auftreten und das bisherige Leben radikal verändern.

    In dem Fall sind spirituelle Schulen und Lehrer eine große Hilfe. Aber auch, wenn diese nicht vorhanden sind, erhält jeder Wahrheitssucher im Grunde genau das, was er als Unterstützung für seine Transformation braucht. Die Seele ist da sehr beharrlich und ein gewisses Urvertrauen in ihr Wirken unabdinglich.

    Spirituelle Krisen können dann besonders auftreten, wenn der Transformationsprozess zu schnell forciert wird und Ungeduld auftritt. Das geistige Fundament ist noch nicht stark genug , der Übende vielleicht nicht genügend geerdet und Abkürzungen auf dem Wege erweisen sich oft als Umwege. „Ein Schritt nach dem anderen“, wie eine Zen-Weisheit sagt, führt eines Tages zu einer obwohl radikalen, dennoch als harmonisch empfundenen Veränderung des bisherigen Lebens.

    Es gibt noch eine Gefahr, der viele Übende eines spirituellen Weges verfallen. Etwa in der Hälfte des Weges interpretieren sie ihr Wachstum durch ihr falsches Ego, werden stolz auf das Erreichte und bleiben so unweigerlich stecken. Da das Licht auch immer den Schatten hervorbringt, steigt dieser in einem Transformationsprozess ebenso auf und will erkannt und transformiert werden.

    Das können Muster aus der Kindheit , Egoismus, Neid, Vermeidungsstrategien und Kontrolldramen sein . Wir leben in der Dualität von Gut und Böse und unweigerlich haben wir beides in uns. Den sogenannten Schattenanteil vehement zu bekämpfen wird uns nur noch tiefer in Schuldprojektionen und Streit verstricken. Durch Bewusstmachung, Beobachtung, Anerkennung , auch durch spirituelle Techniken werden diese Anteile nach und nach ihre Macht über uns verlieren.

    Es gibt einige Punkte, die ich für wichtig halte, um einen transformierenden Lebensweg zu gehen. An erster Stelle die „nichturteilende Selbstbeobachtung“ das Bewusstmachen und Annehmen aller noch nicht erlösten Schattenanteile. Das bereits genannte Urvertrauen in ein „freundliches Universum“, welches uns unterstützt und trägt, ist unabdingbar. Dazu gehört ein gesundes Selbstwertgefühl , was einem erlaubt, sein Wesen authentisch zum Ausdruck zu bringen.

    Liebe und Mitgefühl mit sich selbst und allem, was existiert, zu empfinden sind wesentlich. Sich jedoch unnötigem Leiden hinzugeben , quasi MIT-zuleiden nicht empfehlenswert. Für wichtig halte ich auch den zeitweiligen Rückzug in die innere Stille und ein bewusstes Leben in der Gegenwärtigkeit. Kurz gesagt: In Liebe zu leben und frei von Angst zu sein………………….. Quelle und weiter: bumi…….

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