Botschaft von Jeshua: „Der innere Richter“ (durch Pamela Kribbe) – 04.Dezember 2018

Jeshua

„Der innere Richter“

Liebe Menschen,

ich bin Jeshua, ich bin bei euch, ich stehe in eurer Mitte und halte eure Hände. Ich bin zusammen mit euch hier. Ihr seid nicht allein, in eurem Leben auf der Erde seid ihr umgeben von Unterstützung, Liebe und Ermutigung von unserer Seite, die jenseits des Irdischen ist. Diese Welt, aus der ihr gekommen seid, als ihr auf der Erde geboren wurdet, ist immer noch immer nah bei euch, sie ist euer Zuhause, die Sphäre, in der sich eure Seele zu Hause fühlte, bevor ihr auf die Erde kamt.
Mitunter verliert ihr euch in den Illusionen, den Ängsten, der Not und der Negativität auf der Erde. Denkt dann daran, dass euer Zuhause sehr nahe bei euch ist. Fühlt es hier und jetzt um euch herum, die Anwesenheit von Führern, lieben Freunden auf der anderen Seite, euren Brüder und Schwestern. Sie nehmen Teil an dem, was ihr hier und jetzt in eurem Leben zu tun im Begriff seid, sie sind an eurem Weg beteiligt.

Ihr müsst eines wissen. Wenn ein Mensch, als eine Seele, entscheidet, auf der Erde geboren zu werden und als Mensch zu leben, dann ist ein ganzes Team von engagierten Führern, Helfern und Lehrern da, die gewissermaßen mit dieser Seele mitreisen. Ihr seid wirklich weit weniger allein als ihr denkt. Und ihr müsst nicht genau wissen, wer da alles um euch herum ist, sondern es ist wichtig, Gefühls-Kontakt mit ihnen aufzunehmen, damit es euch Ruhe schenkt, weil ihr wisst, dass dieses Leben auf der Erde zu einem gewissen Grad ein Spiel ist, ein Ausflug, den ihr macht.
Die andere Realität, die endlos und unbegrenzt ist, ist in unmittelbarer Nähe, die Realität, in der ihr mit euren Freunden und Geliebten verbunden seid. Fühlt ihre Gegenwart hier und jetzt bei uns, in diesem Raum. Fühlt, was sie euch sagen wollen.
Ihre Rede und ihre Botschaft sind so anders als die Art und Weise, wie ihr selbst euch oft behandelt. Ihr seid oft so streng und negativ euch selbst gegenüber, in Bezug auf das, was ihr erreicht habt, was ihr alles hättet tun müssen und können, aber nicht getan habt.

Diese Selbstkritik ist so stark, dass eure Ausstrahlung, euer Licht darunter leidet. Mit dieser Art von Urteilen zieht ihr euch selbst herunter und blockiert den freien Ausdruck eurer Seele.
Vergleicht diese negative Selbstkritik, die euch durch alle Tage hindurch begleitet, einmal mit der Art und Weise, wie eure Führer und Freunde von der anderen Seite euch begegnen. Schaut ihnen einmal in die Augen, was vermitteln sie euch, was senden sie zu euch aus? Da sind Achtung und Respekt dafür, wer ihr seid und womit ihr euch auf der Erde befasst, was ihr auf der Erde tut. Da sind auch Gleichgesinntheit und Freundlichkeit, Kameradschaft. Da sind Unterstützung und Ermutigung. Dies sind die Energien, die sie euch senden wollen, mit denen sie euch umgeben wollen. Und wie wäre es, wenn ihr das in eurem Leben wirklich empfangen könntet? Wenn ihr euch selbst tatsächlich durch ihre Augen sehen könntet?

Versuche das einmal. Versetze dich in die liebenden freundlichen Wesen hinein, die um dich herum stehen. Sieh ihre strahlenden Gestalten, ihr Wohlwollen, ihre Freundlichkeit. Sie stehen in einem Kreis um dich herum. Stelle dir vor, dass du dich mit ihren Augen ansiehst. Versetze dich in ihre Gestalten hinein oder wähle eine von ihnen aus, die dir besonders auffällt, gehe in diese hinein. Fühle das offene Herz dieses geistigen Führers, dieses Freundes. Sieh, mit wie viel Mitgefühl er oder sie dich ansieht. Er oder sie betrachtet dich, deinen Weg auf der Erde, aus einer Atmosphäre der Einheit und Verbindung heraus.
Sieh deine eigene Energie oder Aura einmal durch diese Augen.

Schau, ob du wahrnehmen kannst, dass du eine Last trägst. Dass du gebückt gehst unter einer bestimmten Belastung, unter der Last negativer Selbsturteile, dessen, immer das Gefühl zu haben, dass du nicht wirklich richtig bist wie du bist, dass du Dinge besser machen musst, anders machen musst. Dass du versagst.
Wie sieht dein Führer das?

Und kannst du dir der Last bewusst werden, die du trägst? Für Manche ist sie so selbstverständlich geworden, dass sie zu einer zweiten Haut geworden ist, die man kaum noch bemerkt.
Du denkst es ist gut und normal, dich immer zu kritisieren, zu kommentieren, zu bewerten und zu planen, wie die Dinge sich ändern sollen, wie du es anders machen wirst, wie es besser sein wird.
Diese Stimme holt euch aus dem Jetzt heraus, sie holt euch aus dem heraus, was ist. Und diese Stimme erzeugt daher auch mehr Angst als es nötig ist.

Manchmal gibt es Dinge im Leben auf der Erde, die Angst hervorrufen. Stellt euch vor, ihr geht in den Wald und trefft auf einen Bären. Dann habt ihr Grund, Angst zu haben. Oder ihr überquert eine Straße  und plötzlich kommt ein Auto auf euch zu, auch dann habt ihr Grund, Angst zu haben. Hier kann man von Ängsten mit einem Sinn sprechen, von einer realen Angst, die euch hilft, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, einen Schritt zurück zu treten oder Schutz unter einem Baum zu suchen. Das ist eine vernünftige Angst. Doch die Angst, die euch beinahe konstant begleitet, ist keine echte Angst. Sie geht aus eurer beständigen Be- und Verurteilung eurer selbst hervor, durch die letztendlich ein stetiges grundlegendes Gefühl in euch herrscht, nicht gut zu sein, es besser machen zu müssen und euch daher gejagt, unter Druck gesetzt zu fühlen – eine Art negativer Motor, der immer im Hintergrund brummt und Unruhe verursacht und euch das Gefühl vermittelt, ihr könntet euch nicht wirklich entspannen.
Dann wird Angst zu etwas Chronischem, was auf lange Sicht auch Euren Körper beeinflussen kann. Ihr fühlt euch täglich sehr angespannt. Und Eure Emotionen hören darauf. Und so leben viele Menschen. Und dies ist eine enorme Abweichung von Eurem natürlichen Seins-Zustand. Ihr seid dazu bestimmt, frei zu sein, gemäß eurer Natur zu leben wie sie euch gegeben ist. Nicht nach etwas, nachdem ihr lange und sorgfältig an euch gearbeitet habt, sondern nach Eurer spontanen Natur, Eurer ursprünglichen Natur. Das seid ihr.

Und wie findet ihr euch darin zurecht? Wie durchbrecht ihr das Hintergrundgeräusch von Urteil und Angst, das euch so selbstverständlich begleitet? Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, dass dieses Geräusch vorhanden ist. Wie oft kommt es vor, dass ihr euch in Euren Gedanken herunterholt, euch selbst kritisiert oder beurteilt und nicht merkt, dass ihr das tut? Es ist ein Automatismus geworden.
Ihr wisst im Grunde nicht mehr, wie es sich anfühlt, euch selbst positive und nahrhafte Gedanken zu senden. Das kommt euch beinahe künstlich vor, wie eine Fälschung, wie ein Trick. Ist das nicht wirklich traurig, dass ihr so sehr mit Negativität vertraut seid, dass ihr sie nicht mehr als solche erkennt? Sie ist wie ein grauer Schleier, der über den Menschen hängt, den sie aber nicht mehr als solchen wahrnehmen. Eure geistigen Führer tun das durchaus. Sie sehen sehr deutlich, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ihr euch unter diesem grauen Schleier verbergt. Deshalb versuchen sie beständig, euch daran zu erinnern, dass ihr, die, die ihr wirklich seid, unter diesem Schleier verborgen seid und dass ihr ihn ablegen könnt. Dass es euch schmückt, das zu tun. Dass ihr anders als Andere sein dürft, dass ihr euch von den Urteilen befreien könnt, von den Ängsten, die euch seit Jahrhunderten vorgelebt wurden.
Denn dieses ganze Muster, von dem ich jetzt spreche, ist nicht einfach so entstanden. Es wurde von Generation zu Generation weitergegeben.
Und macht euch klar: Wie entstehen solche Muster? Wer oder was hat euch einst weisgemacht, dass ihr nicht gut seid so wie ihr seid? Dass ihr euch ändern müsst, euch umformen müsst, nach allen Kräften euer Bestes geben müsst, hart arbeiten müsst, um Zustimmung zu erringen. Wer oder was hat euch das einst erzählt?

In der Menschheit, in den Menschen besteht, wenn sie sich von der Quelle getrennt fühlen, ein Bedarf an Macht. Macht übt ihr dadurch aus, Menschen glauben zu machen, dass sie sich selbst nicht auskennen, dass sie Dinge nicht selbst können. Ihr erhebt euch als ihren Anführer, als eine Autorität, als jemand, von dem die Menschen abhängig sind. Das ist es, was Macht tut.
Ein Machthaber profitiert davon, wenn die Menschen sich selbst als minderwertig erachten. Das gibt ihm den Raum dafür, Macht zu ergreifen und auszuüben. Macht ist im Wesentlichen dasselbe wie Kontrolle auszuüben.
Dies ist auf der Erde seit vielen Jahrhunderten in sehr vielen Gesellschaften geschehen. Das Bedürfnis nach Macht und danach, Macht auszuüben, sitzt tief in der kollektiven Psyche des Menschen. Man kann eigentlich sagen, dass alle Menschen Teil dieser kollektiven Psyche, dieser kollektiven Energie sind und sie fast Alle auf beiden Seiten gestanden haben – sowohl als Herrscher als auch als Opfer der Macht.

Tatsächlich ist die Menschheit zu einem großen Teil noch an dieses Machtspiel gebunden. Viele von euch nehmen eine innere Stimme wahr – die negativ ist, kritisiert, urteilt -, die in Wahrheit ein Ausdruck dieser Machttradition ist: ein Ausdruck der Dominanz von Macht in den menschlichen Gesellschaften.
Natürlich hat sich vieles verändert. Es gibt auf der Erde viel mehr freie Gesellschaften als in der Vergangenheit. Dennoch ist die wirkliche Befreiung von Macht ein sehr großes Ereignis. Es erfordert ein tiefes Erwachen des individuellen Menschen. Wenn dieses individuelle Erwachen auf einer höheren Ebene stattfindet, wird die gesamte Gesellschaft davon beeinflusst, dann beginnen sich die Strukturen zu verändern. Sie stürzen zunächst ein, um dann Platz für neue Strukturen zu schaffen. Genau das ist aktuell im Gange.

Doch unterschätzt nicht den Einfluss der Tradition, der Vergangenheit, in der ihr noch steht. Es ist nun an der Zeit, von der Vergangenheit frei zu werden. Ihr könnt dies jedoch nur tun, wenn ihr erkennt, welche Einflüsse bestehen und wie diese sich in euch als Individuen manifestieren. Wie fest seid ihr noch an die Ketten von Macht und Ohnmacht gebunden? In euch lebt jemand, der unter den negativen Urteilen leidet, die ihr über euch selbst fällt. Ihr seid mitunter dazu imstande, euch selbst mit Euren Gedanken zu schlagen wie mit einer Peitsche.

Wer ist das, der das tut? Auch in dir lebt ein Machthaber, ein Kontrolleur. Schaue einmal, ob du ihn wahrnehmen kannst. Es ist dabei nicht wichtig, woher genau diese Gestalt, diese energetische Gestalt, die du in dir trägst, kommt. Aber es kann helfen, sie dir als einen Richter vorzustellen. Schau ruhig einmal in dich hinein. Vermutlich kennst es, dass du negative Gedanken über Andere hast, vor allem aber über dich selbst. Dies kann sich auch in der Form von Perfektionismus, von Unzufriedenheit und Ungeduld mit dir selbst manifestieren, darin, dich gern verändern zu wollen.

Stelle dir jetzt einmal vor, dass du diese Energie in Gestalt eines Richters nun Form annehmen lässt. Möglicherweise siehst du einen Mann in einem langen Gewand, doch es spielt keine Rolle, wie du ihn dir vorstellst, schaue dir vielmehr den Ausdruck auf dem Gesicht dieses Mannes an. Wie sieht er dich an? Wie fühlt sich seine Energie an, seine Ausstrahlung? Wie ist seine Stimmung? Und schau vor allem, wie er dich behandelt. Was macht seine Stimme, seine Ausstrahlung mit dir?
Sieh es dir ganz neutral an. Lass es genau auf dich wirken.
Dies ist die Energie der Macht in dir. Die Energie der Vergangenheit in dir. Dies verursacht die Last, die du trägst, die Selbstverleugnung, das Herabsenken deines eigenen Lichts, deiner Individualität und Originalität.

Stelle dir nun vor, du bist hier noch immer von deinen Führern, deinen Freunden umgeben, von deinen Brüdern und Schwestern von der anderen Seite. Sie sehen wer du bist, sie sehen dein ursprüngliches Licht. Und jetzt bitte den inneren Richter, den du in dir trägst – und du tust dies zusammen mit deinen Führern, mit deinen Freunden -, bitte diesen Richter, außerhalb von dir zu stehen. „Geh einmal heraus aus mir“, sagst du zu ihm und du weist ihm einen Platz an, sodass er aus deinem Energiefeld heraustritt.
Und schau, was das mit dir macht. Wo fühlst du eine Last von dir abfallen? Möglicherweise fühlst du es direkt in deinem Körper. Wo spürst du es in dir dadurch klarer werden? Und was machst du jetzt, nun wo er fort ist? Was gestehst du dir selbst jetzt zu?

Wenn du leicht Energien spüren oder Farben sehen kannst, dann stellst du möglicherweise fest, dass sich in deiner Aura etwas verändert, dass es dort größer, spielerischer wird oder mehr Farben bekommt. Vielleicht fühlst du es aber auch einfach nur, ein Gefühl der Entspannung, wenn all das Müssen, der Zwang wegfällt.

Sieh, ob du diese Richtergestalt weiter zurücktreten lassen kannst. Fühle dich frei, befreit. Es ist viel mehr Raum um dich herum, wenn diese Stimme wegfällt, es wird stiller und offener und du wirst stärker geerdet, mit beiden Füßen auf dem Boden. Dein Kopf wird leerer. Es scheint, als ob du jahrhundertelang unter Hypnose gestanden hast. Fühle einmal, wie traurig das ist: dass dir so lange weisgemacht wurde, dass du versagst, dass du nicht gut seist, dass du dich ändern musst, dich steigern musst. Dass du nicht deiner spontanen Natur folgen darfst.
Sei dir der Tiefe der da stattgefundenen Unterdrückung bewusst. Genau diese Erkenntnis, dieses Bewusstsein hilft dir dabei, dich davon zu befreien. Es ist eine Entdeckungsreise, die du mit dir selbst antrittst; wenn das Alte langsam, Schicht für Schicht abgeschält wird, entdeckst du, wie schön du bist, rein und einfach.

Nimm dir Zeit für diese Entdeckungsreise. Es kann gut sein, dass die Gestalt des Richters, des Urteilens, wieder in dein Energiefeld zurückkehrt. Es ist eine hartnäckige, beharrliche Gestalt, aber jetzt weißt du, wer es ist. Du kannst ihn bitten, sich zurückzuziehen. Du kannst dich daran erinnern, wer du bist, und die Meisterschaft über dein eigenes Energiefeldes zurückfordern. Du bist hier das Oberhaupt – nicht im Sinne eines Herrschers, sondern in dem Sinne, dass du bist, wer du bist: ein Kind des Lichts. Du bist gut so wie du bist.

Ich grüße euch in Liebe und Freundschaft.

Jeshua durch Pamela Kribbe, http://pamela.jeshua.net/
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Quelle deutsch: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/der-innere-richter-jeshua-durch-pamela-kribbe

 

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