Unerklärliche Phänomene: Gab es vor 10.000 Jahren Tunnelbohrmaschinen? Mysteriöse Höhlen in der Steiermark geben Rätsel auf (03.November 2018)

In der Oststeiermark gibt es Höhlen, die die Forscher vor Rätsel stellen: Die Gänge sind mehr als 10.000 Jahre alt und, so die Forscher, “vermutlich mit Maschinen erbaut.” Wer – oder was – hatte vor 10.000 Jahren Tunnelbohrmaschinen und hat dieses Labyrinth erbaut? Und warum?

Erst ein Bruchteil der Höhlen in der Steiermark sind bekannt, doch das, was die Wissenschaftler erforscht und vermessen haben, reicht aus, um sie vor ein scheinbar unlösbares Rätsel zu stellen:

Wer oder was hat diese Höhlen erbaut?

Hermann Retter, ein lokaler Unternehmer, erinnert sich: „Wir sind als Kinder dort hineingeschlüpft und haben diese Gänge erkundet.“ In den vergangenen Jahren haben Höhlenforscher insgesamt 800 Anlagen erkundet und dokumentiert.

Allein in der Nordoststeiermark, in den Regionen Stubenberg, Pöllau und Vorau, existieren „mehr als acht Kilometer begehbare Gänge“, sagte der Historiker Heinrich Kusch. Doch insgesamt ist erst ein Bruchteil der unterirdischen Höhlen und Gänge erforscht.

Aus welchem Grund die Höhlen erschaffen wurden, ist unbekannt. Was die Forscher jedoch am meisten erstaunt, ist das Alter und die Art und Weise, wie die Gänge gegraben wurden. Obwohl das exakte Alter unklar ist, sagte der Historiker: „Wir haben einen Richtwert, und das sind mehr als 10.000 Jahre.“

Prähistorischer Stahl und Tunnelbohrmaschinen?

Trotz des hohen Alters sind die Höhlen und Gänge mit einer faszinierenden und zu gleich mysteriösen Präzision gegraben. Historiker, Höhlenforscher und Tunnelbauer sind sich einig: Hier waren Maschinen am Werk. Aber wer hatte vor 10.000 Jahren das Wissen und die Fähigkeiten Tunnelbohrmaschinen zu benutzen?

Sicher ist, dass diese Präzision für die Steinzeit unglaublich ist, so Kusch. „Wir haben diese Gänge auf 0,2 Millimeter genau gescannt und können feststellen, dass auf meterlangen Strecken nur Abweichungen von 16 Millimetern da sind. Das ist selbst mit den heutigen Maschinen fast unmöglich.

Zur Präzision der Herstellung einzelner Gänge kann nur gesagt werden, dass es derzeit keine bekannte Technik gibt, die in der Lage ist so kleinräumige Gangpassagen mit einer Genauigkeit von nur wenigen Millimetern Abweichung an Decke und Wand zu schaffen.

(Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme (Karl-Franzens-Universität Graz) einer Probe aus der Wand des sog. „Streblgangs“ (s. Abb. o.). Da es sich laut Materialanalyse nicht um natürlich vorkommendes Eisenoxyd, sondern um sondern um eine Stahllegierung, die Eisen, Sauerstoff, Mangan, Aluminium, Silicium, Kalium, Calcium, Titan und Chrom enthält handelt, vermuten die Forscher, dass es sich um einen von einer Werkzeugspitze abgeriebenen „Eisen“-Span handelt, der ungewöhnlicherweise in verglastem bzw. versintertem Gestein eingeschlossen ist
)

Auch händisch ist dies unmöglich zu erreichen, weil ja das Gestein immer wieder bei Kluft- und Schichtflächen ausbricht und so gesehen zerrissene oder ausgebrochene Gangteile das Gesamtbild prägen würden. Außerdem kann bei einer händischen Arbeit keine Temperatur von über 1200 Grad Celsius an der Werkzeugspitze entstehen, die das Gestein zum Schmelzen bringt, wie an mehreren untersuchten Proben festgestellt werden konnte!

Die derzeit bekannten Auswertungen belegen einen Arbeitsvorgang, der durch die Werkzeugspuren an den Stollenwänden klar erkennbar ist. Es gibt allerdings bis heute noch keine Antworten und Erklärungen über das WER, WIE, WANN und WARUM! Diese Fragen müssen zum jetzigen Zeitpunkt noch unbeantwortet bleiben, bis neue weiterführende Untersuchungs- und Datierungsergebnisse vorliegen.“

Außerdem berichtete Kusch im Interview, dass die Forscher während der Erkundung der Gänge hochmodernen, legierte Stahl gefunden haben, „versetzt mit Wolfram, Titan und Molybdän.“

Sollten die unterirdischen Gänge Teil eines weit verzweigten Flusslaufes sein? Einige Gänge könnten zumindest vom Wasser in ihre Form geschliffen wurden sein, doch das erklärt nicht, warum manche Gänge über meterlange, schnurgerade Abschnitte verfügen und andere nicht.

Unglaubliche Präzision, selbst für heutige Technik

Auch würde die Wasser-Theorie nicht erklären, warum nur bestimmte Abschnitte glatt geschliffen sind, während andere Höhlenwände aussehen, als wären sie mit Steinen gemauert. Die Frage bleibt also: Wer hat diese Höhlen erbaut, und wie?

Hoteldirektorin Ulrike Retter hat die Höhlen zusammen mit einem Tunnelbauer besichtigt, der in ihrem Haus Gast war. Auch er „könne sich nicht vorstellen, wie das gemacht worden ist.“

Wer sich selbst einmal ein Bild von den mysteriösen Höhlen machen möchte, hat die Möglichkeit einige der Höhlen in der Region zu besichtigen. Heinrich Kusch möchte die Höhlen weiter erforschen und eine Erklärung für die unmögliche Präzision finden: „Wir werden versuchen, dieses Rätsel weiterzuerforschen und noch neuere und weitere Beweise zu finden.“

Video:

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de/de.sott.net am 03.11.2018

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