Botschaft von Erzengel Uriel: „Dienst am Selbst“ (durch Natalie Glasson) – 03.November 2017

„Dienst am Selbst“

Grüße, ich bin Erzengel Uriel, ich komme mit Segen und Liebe aus dem Königreich der Engel. Wir unterstützen jetzt euren Aufstieg und möchten einige Informationen weitergeben, um eure persönliche Mitschöpfung mit dem Schöpfer zu unterstützen. Ich. EE Uriel, bin als der weiseste Erzengel bekannt, meine Fähigkeit, Zugang zu Weisheit, Inspiration und göttlicher Führung des Schöpfers zu erhalten, ist sehr klar. Dies ist es, was ich wünsche, in euer persönliches Wesen einzuprägen, und ich mache es jetzt, bitte empfangt meine Energie.

Die Mysterien des Universums

Weisheit, Wissen und Erinnerung an die Wahrheit des Schöpfers entsteht immer von innerhalb jeder Seele und der Mutter Erde, dies ist ein beständiger Pro6zess, der sich immer fortsetzen wird. Es wirkt als unterstützende Energie, tröstet jede Seele und bringt sie ständig in ihr Zentrum zurück. Das Erwachen von Wissen ist vergleichbar mit einer starken Kraft oder Welle, die sich durch jeden von uns bewegt, manchmal in einem langsamen Tempo, andere Male mit einem schnellen Schritt. Es ist unser ständiger Begleiter, der immer Veränderungen in unserem Wesen, Körper, Wahrnehmungen und Realität hervorbringt. Es ist eine Energie, die ihr als eure eigene erkannt habt ~ es ist der Schöpfer, der sich durch euch bewegt. Es ist eine Energie, die ihr als Inspiration, Erleuchtung, Klarheit oder Erleuchtung erkennen könnt.

Ihr habt die Fäh8igkeit, in Harmonie mit dieser ständigen Energie der Veränderung und des Erinnerns in eurem Wesen zu arbeiten. Ihr könnt sie bitten, ihren Rhythmus zu beschleunigen, um eu8er Bewusstsein für die Wahrheit des Schöpfers in euch auszudehnen. Wenn ihr mit dieser Energie arbeitet ist es wichtig zu erkennen, dass ihr auf das Wissen und die Weisheit des Universums zugreift, es ist gewaltig, jenseits jeglicher Vorstellungskraft. Ihr werdet nur fähig sein ein Verständnis für das aufzubringen, das geeignet ist und für euch benötigt wird, um es in eurer aktuellen Realität zu verstehen. In vielerlei Hinsicht gibt es im Universum des Schöpfers keine Verschwendung. Ihr werdet euch nicht an Weisheit oder Wahrheit erinnern, denen ihr in eurem gegenwärtigen Leben nicht dient. Dies ist oft der Fall, wenn Seelen, besonders jene, die auf der Erde inkarniert sind, mit den Gesetzen des Universums des Schöpferst verstrickt sind. Ständig bittet ihr darum, Weisheit oder Verständnis für ein bestimmtes Thema zu erreichen, und doch dringt es nicht in euer Bewusstsein ein. Das liegt daran, weil es nicht notwendig ist, dass ihr die Weisheit erhaltet. Ihr seid verstrickt, weil ihr dieses nicht erkennen wollt. So verursacht ihr eine Blockade für euch selbst, ihr könnt nicht mehr sehen, als ihr an notwendigen Information erhaltet, und ihr vermisst oder ignoriert die Weisheit, die der Schöpfer mit euch teilt, jene, die euch am meisten unterstützen. Diese Erfahrung resultiert in Gefühlen, vom Schöpfer vernachlässigt oder ungehört zu sein und baut so Misstrauen gegenüber dem Selbst und dem Schöpfer auf.

Der Schöpfer teilt alle Informationen und Weisheiten mit euch, die ihr benötigt, wenn ihr darum bittet, dies ist ein Gesetz im Universum des Schöpfers. Mit diesem Verständnis beginnt ihr anzuerkennen, dass der Schöpfer mit euch gemeinsam erschafft und nicht wünscht, dass ihr auf eurem Weg auf der Erde abgelenkt werdet, was den Fokus erfordert und das Universum des Schöpferseins jenseits der Ausdehnung. So beginnt ein Prozess der Nicht-Anhaftung, wenn ihr anfangt, mit dem Schöpfer in Harmonie zu tanzen. Eine wichtige Erkenntnis dämmert und ein Verständnis dessen offenbart sich, wie man harmonisch auf der Erde existiert.

Wie man in Harmonie mit dem Schöpfer tanzt

* Erkennen, dass  nach Informationen zu Weisheit, Erinnerung und Führung zu fragen und danach zu handeln, der Schlüssel ist.

* Stellt sicher, dass ihr die Energie der Klarheit in allen Aspekten eures Wesens erfahrt und in einem Zustand des Empfangens und der Aufnahmefähigkeit seid. Um eure Klarheit und Empfänglichkeit zu gewährleisten, könnt ihr mich, EE Uriel, bitten, das Licht der Klarheit in euer Wesen herunterzuladen und zu aktivieren. Stellt euch das Licht der Klarheit als eine Klärung und reinigendes Licht vor, das von meinem Wesen fließt und Klarheit in allen Aspekten eures Wesens schafft. Dann bittet mich, EE Uriel, euch zu helfen, in euch eure Energie des Friedens zu erreichen, die, wenn sie von eurem Wesen ausgestrahlt wird, einen zentrierten Zustand der Aufnahmefähigkeit für den Schöpfer und die Veränderungen innerhalb von euch schaffen wird.

* Fokussiert oder stellt euch vor, wie ihr die Weisheit, Inspiration oder Erleuchtung empfangt, die ihr benötigt.

* Stellt euch die Energie des Schöpfers vor, die sich durch euch bewegt, die Energie der Erleuchtung und Inspiration, die ständig Veränderungen in eurem Wesen unterstützt und aktiviert. Erinnert euch daran, dass diese Energie euer Begleiter und euch vertraut ist.

* Beobachtet, ob irgendeine Antwort in eurem Wesen zu eurer ursprünglichen Frage und Bitte um Weisheit erwacht.

* Wenn die Weisheit in eurem Verstand aufkommt, lasst Gefühle und Bewusstsein zu, akzeptiert es bereitwillig, auch wenn ihr es nicht versteht. Wenn die Weisheit nicht dämmert, erkennt an, dass die Weisheit und die Information in göttlichem Timing zu euch fließen werden, wenn es angemessen ist.

*Es ist wichtig zu erkennen, dass auch ein Zustand des Friedens und der Nicht-Anhaftung erforderlich sind. Wenn ihr weiter fragt und diesen Prozess praktiziert und keine Weisheit zu euch fließt, dann erkennt, dass die Information, um die ihr bittet, zu dieser Zeit in eurer Realität und spirituellen Entwicklung nicht erforderlich ist. Stattdessen ist erforderlich, eure Perspektive zu verändern und anzufangen darüber nachzudenken was ihr möchtet, warum ihr es wünscht und welches Ergebnis ihr manifestieren oder erfahren möchtet. Wenn ihr anfangt anders zu denken, lasst ihr die Anhaftung an Weisheit los, von der der Schöpfer glaubt, dass ihr sie nicht benötigt.

Stattdessen öffnet ihr euch selbst, um all die Fülle, Weisheit und Erleuchtung zu empfangen, die euch in eurer Realität gut dienen und die größte Erfüllung bringt.

Der Prozess, in den ich euch führe zu erforschen, ist in Harmonie mit dem Schöpfer zu arbeiten, indem ihr euch selbst dient. Es wird viel darüber gesprochen, anderen zu Diensten zu sein, aber es ist von entscheidender Bedeutung euch selbst zu dienen, um euch zu unterstützen, anderen zu dienen. Wenn ihr erkennt, dass es unmöglich ist, die große Weite, die der Schöpfer ist, zu verstehen und zugänglich zu machen, erkennt ihr, dass ihr Weisheit, die euch dient und Weisheit, die euch ablenkt, vollkommen und absolut verkörpert.

Weisheit zu suchen, die euch ablenkt, führt nur zu Unzufriedenheit und Stillstand. Beispiele um Weisheit zu bitten könnten sein, den Namen eurer Seelen-Gruppe zu wissen, über ein vergangenes Leben, die Präsenz eines Seelen-Verwandten oder der Wunsch, Erleuchtung über ein bestimmtes Thema zu erlangen. Für einige werden diese Fragen vom Schöpfer beantwortet werden, weil es ihnen dient dies zu wissen, für andere wird es ein ständiger Kampf und eine Besessenheit sein, die zu Misstrauen führen, weil die Information ihnen nicht dienen wird, auch wenn sie es sich wirklich wünschen.

Betrachtung mit dem Schöpfer

Nehmt euch Zeit mit dem Schöpfer darüber nachzudenken, was es bedeutet euch selbst zu dienen. Um diesen Prozess anzufangen, erlaubt euch ruhig zu sitzen und euch auf eure Atmung zu konzentrieren. Ladet den Schöpfer ein, sich von innerhalb zu aktivieren und überall präsent zu sein. Nehmt euch Zeit den Schöpfer zu fühlen, zu spüren und anzuerkennen, und werdet euch der Präsenz des Schöpfers bewusst. Fühlt euch Eins mit dem Schöpfer, dass der Schöpfer mit allen Aspekten eures Wesens und Lebens harmonisiert ist. Dann sprecht laut oder in eurem Verstand:

„Geliebter Schöpfer, enthülle mir, was mir selbst dient und was es wirklich für mich bedeutet. Was muss ich verstehen, begreifen und in die Tat umsetzen, um mir selbst und dem Leben zu dienen, das meine Seele auf der Erde erfahren möchte? Ich empfange dankbar deine Göttliche Inspiration als inspirierte Gedanken in meinem Verstand oder Gefühlen innerhalb meines Wesens. Danke.“

Setzt euch ruhig hin, und statt euch auf den Empfang zu konzentrieren, erlaubt euch einfach Eins mit dem Schöpfer zu sein.

Es ist jetzt an der Zeit euch selbst zu dienen, ihr habt ein Leben lang darauf gewartet.

Ich bin bei euch, ich bin euer Licht,

Erzengel Uriel

durch Natalie Glasson, http://www.wisdomofthelight.com/

Übersetzung: SHANA, http://www.torindiegalaxien.de/

Quelle deutsch: http://torindiegalaxien.de/1117/0natalie.html#06

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13 Antworten zu Botschaft von Erzengel Uriel: „Dienst am Selbst“ (durch Natalie Glasson) – 03.November 2017

  1. yamahela schreibt:

    Zitat aus dem Quellentext – der gechannelten Botschaft:

    „Weisheit zu suchen, die euch ablenkt, führt nur zu Unzufriedenheit und Stillstand“.. und weiter im Text:: …für andere wird es ein ständiger Kampf und eine Besessenheit sein, die ihnen nicht wirklich dient..“

    Entspanntheit hilft, Transzendenz zu erfahren.

    • Fluß schreibt:

      Mal aus dem einen Pennington-Link:

      “ Wenn die Faszination der ersten visuellen Erlebnisse nachläßt und der Weg durch öde innere Landschaften zu führen beginnt, erkennen viele nicht, daß sich hier erstmals wirklich Neues anbahnt: „Sie geben auf und suchen sich ein anderes Spielzeug, das ihre Begeisterung zu erregen vermag, ein neues Faszinosum. Oder, und das ist vielleicht schlimmer, sie machen daraus einen neuen Kult. Es besteht … immer die Gefahr, daß wertvolle Instrumente der Bewußtseinsschulung zum esoterischen Spielzeug oder zum Sammlerobjekt verkommen, … so daß das Wesentliche auf der Strecke bleibt.“

      Mitlerweile gibt es etliche Lebensberater auf Geld/Spendenbasis die gerne ihren Kult leben. Sie brauchen die Leere der anderen.

      • Fluß schreibt:

        Diese „kognitive Dissonanz“ hat jemand aufgeschrieben, ist im Netz auffindbar, ich kopiere grad einen Teil:

        “ So weit, so gut. Wer aber die „Esoterik Expertin“ aufmerksam bei Ihren Sendungen verfolgt hat, konnte nicht nur immer den Hinweis hören: „Sie müssen das Gehirn ausschalten und aus dem Bauch heraus reagieren, sondern auch immer die Warnung: „Besuchen Sie keine Seminare, das ist Abzockerei!“ Dass … aber selbst solche „Seminare“ anbietet, zeigt die Verlogenheit dieser Esoterikerin. Oder sollten ihre Seminare ehrlich sein?

      • tulacelinastonebridge schreibt:

        Das Ego beschäftigt sich selbst, sozusagen. 😉

  2. tulacelinastonebridge schreibt:

    Der Pinselstrich

    Der englische Maler Thornhill hatte den Auftrag bekommen, das Innere der Kuppel in der Londoner St.-Pauls-Kathedrale auszugestalten. Nach Monaten, die mit viel Arbeit ausgefüllt waren, hatte er einen Teil seines Auftrages erfüllt. Ein Abschnitt war fertiggestellt! Nun ging er – so wird erzählt – auf dem Gerüst rückwärts, um seine Malerei aus der Entfernung zu betrachten. Während sein Blick fest auf die Kuppel gerichtet war, trat er bis an den Rand des Gerüsts, ohne es zu merken. Nur noch ein Schritt weiter, und er wäre aus der Höhe auf den Steinboden der Kathedrale gestürzt. Einer seiner Helfer erkannte die Gefahr. Kurzentschlossen ergriff er einen Pinsel und zog einen breiten Strich über das Gemälde. Zornig eilte Thornhill auf ihn zu. Aber seine Wut schlug schnell in Dankbarkeit um, als ihm der andere erklärte: „Meister, das war der einzige Weg, Ihr Leben zu retten. Sie waren an den Rand des Gerüsts getreten, ohne es zu wissen. Hätte ich gerufen, hätten Sie sich wohl umgedreht und wären abgestürzt. Ich konnte Sie nur bewahren, indem ich Ihr Gemälde verdarb.“

    Verfasser unbekannt
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    http://img.fotocommunity.com/mama-und-baby-tropfen-eiszapfen-tauen-108d03e2-8732-48c3-a60d-e4c6037117e2.jpg?height=1080

    • Fluß schreibt:

      Ist natürlich in der Hinsicht interessant daß so ein Maler ja extra so gemalt hat, da es nur durch Ferne und Nähe mehrere Blickwinkel ergibt. Ist ja beim Mona Lisa Bild auch so. Oft werden Personen deswegen als schielend gemalt, Silberblick genannt. Auch durch Farben werden verschiedene Nuancen (Höhen/Tiefen) erstellt.
      Und auf der Netzhaut gibt es nur 1 kleinen Bereich der auf scharf stellt, deswegen setzt das Gehirn ein Bild aus lauter kleinen Ausschnitten zusammen was anstrengend ist, somit braucht es nur 2 Augen als Kreise um ein Gesicht zu erkennen und es zusammenzustellen.

      Die Geschichte selber soll wohl eine Parabel, Metapher sein.

      Ich hab auch ein Bild, von Kersti:

      • tulacelinastonebridge schreibt:

        http://sosrff.tsu.ru/?page_id=7

        wenn man dieses Bild von der Ferne betrachtet sieht man auch Wellen. 🙂

        Und natürlich ist die Geschichte eine Parabel, dachte eigentlich eine ganz eindeutige. 😯

      • tulacelinastonebridge schreibt:

        das bild……… wie ein zusammengeklapptes Papier, das dann wieder auseinandergezogen wurde.

      • Fluß schreibt:

        Hier bei Pennington geht es auch ums schauen:

        http://pennington-training.com/index.php?option=com_content&view=article&id=15&Itemid=121&lang=de

        “ Pennington geht es beim Magischen Auge eigentlich um spirituelle Dimensionen. Ihm geht es um einen Meditationsweg zu wachem, existentiellen Gewahrseins, der über die Augen führt. Dabei sind die 3-D-Schielkünste, die momentan im Schwange sind, nicht Selbstzweck für kurzlebige Aha-Effekte, sondern lediglich „technische“ Vorbedingung, die den Meditierenden auf den (langfristigen) Weg der Selbsterkenntnis führt.

        Lange bevor die Stereogramme à la „Magisches Auge“ auf den Markt kamen, schon in den Achtzigern, hatte Pennington jenen (wie er es nennt) „Weichen Blick“ entdeckt, der dem Schauenden verborgene Tiefendimensionen erschließt und der nun auch einer breiten Öffentlichkeit zum Begriff geworden ist. „

      • Fluß schreibt:

        “ Bei Carlos Castaneda finden wir eine Passage, in der er die visuelle Fusion zweier verschiedener Gegenstände (bei ihm sind es Steine) genau beschreibt. Er sagt dazu: „Ich landete in einer Welt, die jenseits alles Vertrauten und Vorstellbaren lag“ (Reise nach Ixtlan, Fischer TB, S. 188). Diese Welt „jenseits alles Vertrauten und Vorstellbaren“ tut sich auch denen auf, die sich einer alten, durch französische Zigeuner im Geheimen überlieferten Meditationstechnik bedienen, nämlich der Tafeln von Chartres. Dabei handelt es sich um farbige geometrische Formen, die so ausgelegt werden, daß man sie schielend fusionieren kann, ähnlich wie moderne Computerstereogramme. Die beiden Augen bekommen dabei dieselben Formen jeweils in einer anderen Farbe (rot und blau) zu sehen, was im Gehirn genau zu jener Situation führt, die Castaneda so treffend beschreibt. Im Gegensatz zu den Stereogrammen erscheinen hier jedoch keine Herzchen oder Dinosaurier. Die Tafeln wirken wie ein leerer Spiegel, in den der Meditierende alles mögliche hineinprojizieren kann, d. h. er wird letztlich mit sich selber konfrontiert. Und das mit einer ungewöhnlichen Klarheit, weil sein Gehirn durch die widersprüchlichen Farbinformationen, die ihm die Augen liefern, in einen besonders angeregten Wachzustand versetzt wird.

        Die Wirkung der Farben Rot und Blau zur visuellen Aktivierung des Unbewußten scheint auch in anderen Kulturkreisen bekannt zu sein. Nachdem ich in den 70er Jahren begonnen hatte, die Meditation mit den Tafeln von Chartres zu erforschen, fand ich in Marrakech eine sehr kunstvoll gefertigte Umhänge-Tasche aus Leder, die früher einem Berber aus dem Rif-Gebirge gehört hatte. Auf der Außenseite sind nebeneinander sieben Felder in das Leder eingearbeitet, an denen auf einer weißen Grundierung noch Reste der ursprünglichen Farben zu erkennen sind: abwechselnd rot und blau. Diese Felder sind genau flächengleich und so nebeneinander angeordnet, daß sie ohne Mühe übereinander geschielt werden können, genau wie die Tafeln von Chartres. Die Tasche wurde also wahrscheinlich als eine Art Meditations-Necessaire für unterwegs verwendet.

        Der Händler, bei dem ich diese Tasche kaufte, war ein Sufi und von Beruf Goldschmied. Er stellte Amulette und ähnliche Dinge her und wußte über die spirituellen und esoterischen Traditionen Marokkos gut Bescheid. Als ich ihn fragte, was es denn mit den sieben farbigen Formen auf der Tasche für eine Bewandnis habe, antwortete er: „Mais vous ne savez pas? C’est la porte du paradis!“ Das Tor zum Paradies also. Mehr wollte er darüber nicht sagen. Und mehr brauchte er mir auch gar nicht zu sagen. Ich kannte das Tor, von dem er sprach, aus meiner Erfahrung mit den Tafeln von Chartres.

        Aus Asien ist uns das rot-blaue YIN – YANG Mandala bekannt. Wer es richtig zu betrachten weiß, wird keine Schwierigkeit haben, das Symbol des „Dritten Auges“ darin zu erkennen. Auch in diesem Symbol öffnen sich dem Betrachter – wenn er seine Betrachtung im rechten Geiste und als Meditation betreibt – die Pforten der Wahrnehmung (Huxley), bzw. „la porte du paradis“.

        “ Eine ähnliche Wirkung haben die „Fliegenden Teppiche“ des Orients. Nein, die Geschichte vom Fliegenden Teppich ist kein Märchen. Es gibt sie tatsächlich, wovon sich jeder leicht durch persönlichen Augenschein bei einem Teppichhändler überzeugen kann. Die floralen oder geometrischen Muster mancher Teppiche sind so angeordnet, daß man sie ohne große Mühe übereinanderschielen kann, wie die Tafeln von Chartres, Castaneda’s Steinchen oder die Stereogramme aus dem Computer. Bei modernen Teppichen ist das Ergebnis meistens nicht sonderlich aufregend. Aber es gibt alte Teppiche, die erstdurch diese Art der Betrachtung ihr Geheimnis preisgeben. Die Ornamente scheinen dann auf mehreren Ebenen angeordnet zu sein, zwischen denen das Auge endlos umherwandern kann. In solchen Teppichen tun sich Welten auf, die den Betrachter regelrecht verzaubern. „

      • Fluß schreibt:

        Mal wieder ein Sprach-Thema, ich ent-lerne auch noch.

        “ Das lasse ich nie zu. Ich verspreche es. “

        Der letzte Satz hebt sich auf bzw. es geht nur um den Versprecher.
        Erster Satz, also wenns zu ist und das nie, dann isses auf. Z.B. eine Kiste nie zu lassen.

      • tulacelinastonebridge schreibt:

        Diese „Muster-Geschichten“ find ich gut. 🙂

  3. tulacelinastonebridge schreibt:

    Salz ist von den reinsten Eltern geboren, der Sonne und dem Meer.

    Pythagoras

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