Botschaft von Saul: „Der JETZT-MOMENT ist die einzige Zeit, die existiert“ (durch John Smallman) – 14.Mai 2017

„Der JETZT-MOMENT ist die einzige Zeit, die existiert“

„Wie im Himmel, so auch auf Erden!“ Das ist, was die Menschheit als Ziel anstrebt. In dem Buch Ein Kurs in Wundern spricht Jesus über den „glücklichen Traum“, den Ort oder Zustand, zu dem Gott euch mit Ihm in die Einheit bringen wird.

Das Erwachen der Menschheit, euer persönliches Erwachen, ist der Einstieg in diesen Zustand, wo vollkommener Frieden im göttlichen Feld der Liebe herrscht, das alles ist, was existiert. In diesem Zustand hat sich alles was nicht in vollständiger Ausrichtung mit der Liebe ist, aufgelöst, weil nichts davon real ist, und nur was wirklich ist, existiert. Das, was wirklich ist, ist ewig, ohne Anfang oder Ende. Was ihr als Menschen erlebt, scheint intensiv und real, ist jedoch nur ein Traum, ein Alptraum, voller Schmerz und Leid, aus dem ihr erwachen werdet, weil es unmöglich ist, im Schlaf verloren zu bleiben und auf unbestimmte Zeit zu träumen.

Die Zeit, in der ihr als Menschen schlaft, ist eine Zeit euer physisches Gefäß zu erholen und die Energie wiederherzustellen, die für physische oder mentale Aktivitäten benötigt und verwendet wurden. Während der Körper schläft ist das Ihr wo es immer ist, im Frieden in der Einheit mit Gott.

Das egoistische Selbst ist ein sehr kleines, aber sehr lärmendes und lautstarkes Konzept dessen, was Trennung wäre, wenn ein solcher Zustand möglich wäre. Es ist wie ein abgespaltener Teil des Selbst mit einem eigenen Leben und Verstand. Er muss sich, genau wie der Körper, ausruhen, weil das Konzept der Trennung sehr energieintensiv ist, und er benutzt die Energie des Körpers für die Spiele, mit denen er sich beschäftigt.

Das Hauptspiel ist: „Ich bin alleine und ängstlich, und ich muss geliebt und geschützt werden.“  Und das Spiel wird in einer unzähligen Vielfalt von Wegen gespeilt, während ein Mensch versucht innerhalb der Illusion zu finden, was er verloren hat, indem er wählte sich in der Realität zu verstecken. Aber die Realität ist sich nicht bewusst, was unwirklich ist. Die einfachste Analogie sind kleine Kinder, die mit einem imaginären Freund spielen, den sie als real wahrnehmen und verärgert sind, weil ihre Eltern ihn nicht sehen oder hören können und daher ablehnen daran zu glauben. Die Eltern können vielleicht so tun, als würden sie es glauben, aber die Kinder sehen sofort durch die Fassade, weil die elterlichen Reaktionen aufgrund ihrer Unfähigkeit, die imaginäre Welt der Kinder zu sehen oder zu betreten, unangemessen ist.

Während die Kinder wachen, die imaginäre Welt hinter sich lassen und die „reale Welt“ ihrer Eltern betreten, wird ihr kleine individualisierte Welt durch die der größeren Illusion ersetzt. Oft hält die Welt des Kindes sehr schwache Erinnerungen an die Wirklichkeit, und sie zögern diese loszulassen, aber sie mussten diese zum größten Teil verwerfen als sie älter wurden, um in der Illusion, der „realen Welt“ ihrer Eltern, zu operieren. Alle die beschlossen als Mensch zu verkörpern, erleben das intensive und erschreckende Gefühl der Trennung, das sie als Lektion zusammen mit ihrer wichtigsten Aufgabe gewählt haben ~ die Menschheit zu wecken. Aber, wie wir hier bereits bemerkt haben, wird die Illusion, sobald als Mensch verkörpert, überaus real erfahren, so real, dass die Erinnerung an die wichtigste Aufgabe häufig unmöglich wird.

Der wichtigste Punkt hierbei ist, dass die menschliche Erfahrung unwirklich ist, auch wenn sie sehr real erscheint, weil der Schmerz und das Leiden, die aufregenden Abenteuer oder Verliebtheit eurem Bewusstsein sehr intensive Gefühle verleiht, Gefühle so intensiv, dass die meisten Menschen sich mit ihnen identifizieren, oder zumindest sie als einen wesentlichen und untrennbaren Teil von sich selbst sehen. Ohne Gefühle denken die meisten von sich selbst als fehlende gültige Identität, und so werden Gefühle sehr hoch bewertet. Obwohl oft extrem intensive Gefühle und Emotionen kommen, sind sie wie das Wetter, vorübergehende Zustände, die kommen und gehen, aber nicht andauern. Dennoch können und werden sie oft gehalten, um die Empfindungen zu verlängern ~ entweder angenehm oder schmerzhaft. Im letzteren Fall ist es oft ein Versuch, die Schuld einem anderen zuzuschieben, von dem dachte oder glaubte, dass er den Schmerz oder das Leiden verursachte.

Andere verursachen eure Gefühle nicht, eure Gefühle sind lediglich Reflexionen dessen, wie ihr euch selbst seht, und was andere machen ist, das Bewusstsein dieser Gefühle in den Vordergrund eures Bewusstseins zu bringen. Wenn ihr voller Schmerz und beschämt seid, könnt ihr es vielleicht bestreiten und projiziert es weg von euch, aus eurem Bewusstsein heraus und auf andere. Wenn ihr Gefühle halten, könnt ihr die Intensität der Freude oder des Schmerzes wiedererleben, wie ihr sie erstmals erlebtet. Dinge, die vergangen und gegangen sind, können wieder im gegenwärtigen Moment geschehen, während ihr sie noch einmal in eurem Verstand erlebt. Wenn etwas geschieht, was eure sofortige Aufmerksamkeit in diesem Moment erfordert, zum Beispiel beim Autofahren, wird die Erinnerung, die ihr erlebt, sofort verblassen, so das ihr euch auf den Moment konzentrieren könnt.

Der JETZT-MOMENT ist die einzige Zeit die existiert, und im JETZT-MOMENT seid ihr immer das vollkommene Kind Gottes, im andauernden Moment ewiger Schöpfung erneuert, wo ihr immer vollkommen seid, weil das ist, wie Gott euch erschuf und was Er schafft ändert sich niemals. Veränderung ist von der Illusion, und innerhalb der Illusion ist das konstant, weil sie immer versucht euch von der Wirklichkeit weg zu bewegen. Auf der anderen Seite ruft euch die Wirklichkeit immer dazu auf, nach Hause zurückzukehren, zu euren natürlichen Zustand der ewigen Freude, wo ihr vollständig und ewig lebt.

Das Leben ist ewig, immerwährend, endlos. Deshalb hört ihr niemals auf zu leben. Der menschliche Tod, das Ablegen eines menschlichen Körpers, ist lediglich eine Veränderung des Zustandes, der aus der Illusion in die Wirklichkeit zurückkehrt, die ihr niemals verlassen habt. Eine weitere Analogie: Ihr seht einen Film, geht ins Theater oder lest ein Buch, die Geschichte entfaltet sich vor euch ~ Emotionen, Gedanken, Urteile entstehen, die die Geschichte betreffen ~ dann endet die Geschichte, und ihr seid zurück in eurem eigenen Leben und einer Geschichte, die ganz anders als jene ist, in die ihr euch vorübergehend vertieft und ein Teil geworden seid.

Euer menschliches Leben ist ein wenig wie das, aber weil des seit Jahren andauert, statt ein paar Stunden wie ein Film, ist es schwer für euch zu erkennen und zu verstehen, dass es nur eine Geschichte ist. Ihr werdet in die Wirklichkeit erwachen, wenn euch die Geschichte nicht mehr fasziniert, wenn ihr entscheidet, dass ihr alle Lektionen gelernt habt, die sie zu bieten hat. Ihr alle kennt jemanden, der eine andere Welt als den normalen Alltag der meisten Menschen zu bewohnen scheint. Nun, versteht, dieser Mensch gewählt hat, eine andere individualisierte Lebens-Erfahrung in der Illusion zu erleben als ihr.

Eure kollektive „normale“ Erfahrung ist wirklich nicht viel anders als die individualisierte „anormale“ Erfahrung eines anderen Menschen, aber weil sie es mit anderen teilen, scheint es ihnen realer, als die Erfahrungen, denen sich andere unterziehen, die sie als Unwirklich oder Geisteskrank wahrnehmen. Und in der Illusion, in der ihr euch trotz eurer kollektiven und ähnlichen Erfahrungen so getrennt fühlt, ist es tröstlich, zu einer Gruppe gleichgesinnter Individuen zu gehören. Und Gruppen, wie auch Menschen, neigen dazu, andere Gruppen als weniger gültig, weniger gut oder weniger wertvoll als die eigene zu beurteilen. In der Illusion könntet ihr sagen, dass es nur unterschiedliche Ebenen von Wahnsinn gibt.

Die meisten von euch haben Erfahrungen gemacht oder Lektionen gehabt, die eure Wahrnehmung des Lebens und von euch selbst drastisch verändert haben. Ihr habt vielleicht jemanden getroffen oder interagiert, dessen Überzeugungen ganz anders als eure eigenen waren, oder ihr habt von einem ernsten Unfall oder eine Krankheit erfahren, vielleicht sogar von einem nahen Tod, was euch sehr getroffen hat. Und als Resultat habt ihr eure Annäherung an das Leben und zu anderen Menschen geändert, weil es tatsächlich ein wichtiger „Weckruf“ in euch selbst gewesen ist, der diese Änderung gefordert hat. Normalerweise, wenn diese Art von Erfahrung entsteht, ist es zunächst sehr beunruhigend. Aber während die Zeit vergeht und die Akzeptanz eurer „neuen“ Lebens-Wahrnehmung wächst, findet ihr mehr Frieden und seid fähiger ihr „Selbst“ zu sein, nicht mehr die Zustimmung oder positive Ermutigung von anderen zu suchen, indem ihr versucht anders zu sein, als wer ihr wirklich seid. Die Verwirklichung ist angebrochen, zu sein, wer ihr seid und nicht wer ihr sein solltet, und ihr wisst, dass dies gut und unveränderlich ist.

Ihr alle, ohne Ausnahme, seid geliebte und vollkommene Kinder Gottes, die unendlich geliebt und vollständig angenommen werden, so wie ihr seid, so wie Gott euch erschaffen hat, für ewig Eins mit Ihm, unverändert und unveränderlich. Erfreut euch in der Gewissheit, dass ihr immer Eins mit eurer Quelle seid. Eins-Sein bedeutet Einheit, weil es nur Eins-Sein gibt, und deshalb ist Trennung unmöglich, nicht wirklich, völlig illusorisch. Ihr werdet in die Wirklichkeit erwachen, weil es das ist, wo ihr ewig seid, ihr wart nur für einen Moment eingenickt.

Mit sehr viel Liebe, Saul

Saul durch John SmallmanÜbersetzung: SHANA

Quelle deutsch: http://torindiegalaxien.de/0517/0saul.html#14

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19 Antworten zu Botschaft von Saul: „Der JETZT-MOMENT ist die einzige Zeit, die existiert“ (durch John Smallman) – 14.Mai 2017

  1. BixRon schreibt:

    Ich muss mich immer wieder daran erinnern, wie wichtig es ist, nicht aus ‚Angst’ zu erschaffen sondern aus Freude.

    Im täglichen Alltagsleben bemerke Ich manchmal nicht, dass Ich etwas Bestimmtes ‚fürchte’ und mir deshalb Besserung erschaffen will.
    Das ist aber ‚aus Angst erschaffen’.

    Aus Freude am Wohlfühlen und Wohlergehen erschafft sich alles viel, viel leichter und schöner.

    Herzliche Grüße
    Punkt Null Bix √ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ

    • Ingrid Miejuu schreibt:

      Liebe Bix ❤

      danke fürs erinnern! *grins* Ich muß da auch immer 'höllisch' aufpassen, das ich mich genau beobachte um nicht in altes, gewohntes Fahrwasser abzutauchen! *lach*

      Übung macht den Meister und bleiben wir am Ball! 😉

      Liebe Herzensgrüße Ingrid ⭐
      ICH BIN DAS LICHT!

      • BixRon schreibt:

        Und es wird immer mehr, liebe Ingrid.

        Momentan erfreue Ich mich an meinen Gedanken der Unsterblichkeit, das fühlt sich so befreit und wundervoll an ❤

        Herzliche Grüße
        Punkt Null Bix √ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ

    • muniji schreibt:

      Ja Bixie! 🙂

      Wenn man bedenkt, dass jede von uns gefühlte ‚Angst‘ ja ursprünglich nur auf von uns einmal akzeptierten Gedanken bzw. Ideen beruht, die doch mit dem, was wir WIRKLICH sind – niemals übereinstimmten…

      In keinem einzigen, noch so kurzen Moment!

      Im Prinzip sollten wir solche abweichenden Vorstellungen über uns daher auch… ruhig als das bezeichnen, was sie tatsächlich sind: WAHN-Vorstellungen nämlich.

      ‚Geistige Umnachtung‘ wäre eine weitere Möglichkeit der Beschreibung. 😀

      In Wahrheit gibt es für uns absolut nichts zu … ‚fürchten‘.

      In jeder Hinsicht. 😀

      LG – mu 🙂 🙂 🙂

      • BixRon schreibt:

        Stimmt.
        Es DAUERT bis es mir endlich AUFFÄLLT!
        Weil es mir als gewohntes Denken ja so ‚normal’ erscheint.

        Vorgestern saß Ich hier vor meinem Computer und ‚hörte’ innen wie jemand sagte:
        „Sie merkt es nicht“.

        „Was genau“ Ich nicht bemerkte musste Ich dann Selbst herausfinden.
        Sie machen immer nur Andeutungen wegen des Schleiers und so.

        Herzliche Grüße
        Punkt Null Bix √ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ

      • muniji schreibt:

        Ich kenn‘ das Bixie…!

        Das sind die Momente, wo ich mir dann vorkomme, als ‚läge i c h eigentlich im Schlaf’… träumte gerade irgendetwas… und ’sie‘ dann neigen sich sanft zu mir … ganz nah an mein Ohr… und flüstern mir leise, aber klar und bestimmt… etwas zu…

        Mich sofort wieder zu mir SELBST bringend. Ist eine große Hilfe, die ich sehr schätzen gelernt habe. Oft spüre ich auch, wie sie regelrecht darauf ‚warten‘, dass ich mich an sie wende, mit ihnen kommuniziere – so als wäre das schon längst wieder normal.

        Ich weiß inzwischen ja genau, wer sie sind. Habe sie ja schon mehrere Male ‚persönlich‘ wiedergetroffen, im ausserkörperlichen Zustand… war das eine Freude. 😀

        LG – mu 🙂 🙂 🙂

      • BixRon schreibt:

        😀 ❤ oh ja
        und diese Kommunikation macht so viel Spaß 😀 ❤

        Bix 😎

  2. muniji schreibt:

    „Der JETZT-MOMENT ist die einzige Zeit, die existiert“

    Manchmal braucht es eigentlich nur eine Überschrift, in der schon alles gesagt ist.

    Man muss sich, im Prinzip, nur ein EINZIGES Mal auf diese eine, zeitlos-gültige Wahrheit vollkommen(!) einlassen, um ALLES in ALLEM erkennen zu können..:

    Alles – auf einmal. 😀

    Der Eine tut’s – der ‚Andere‘ (noch) nicht.

    ‚Gelehrt‘ kann es nicht werden, nur gesehen.

    Jeder für sich selbst. 😉

    LG – mu 🙂 🙂 🙂

  3. tulacelinastonebridge schreibt:

    Danke J.Smallman, wunderbar auf den Punkt gebracht.

    Und für alle die sich mit der Funktion des Gehirns und dem logischen Denken schwer tun, werde ich den Text mal kurz für diese Alle SoSeiende verständlich spiegeln. 😉

    Sein

    Sein, Das Sein oder auch Dasein, Da Sinnse, die Beispiele für ein Sein. Philosophische, existenzielle, kontingente, abstrakte, metaphysische, a priori, tanszindrische transzendente Vollkommenheit.

    Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
    1 Erklärungsversuch 1.1 Nummer 1
    1.2 Nummer 2
    1.3 Nummer 3
    1.4 Nummer 4
    1.5 Nummer 5
    1.6 Nummer 6
    1.7 Nummer 7
    1.8 Ende

    2 Noch ein Gedicht

    Um den höchst abstrakten Begriff des „Seins“ (nicht zu verwechseln mit „Meins“, einer lustigen, kleinen Großstadt in Rheinland-Pfalz) zu klären, gibt es eine Parabel zu erzählen. Eine Anekdote, wie sie in unseren Annalen der Geschichte kaum verzeichnet ist.

    Nummer 1

    „Warum Mensch ?“

    sprach der Frosch, welcher lieblich den Wein der hüpfend jugendlich erscheinenden Ziege liebkoste.

    „Warum Mensch ?“
    wiederholte er und die Ziege sprach mit langsamen fast bedächtlichem französischem Akzent „Da gewesen ist!“

    Beide hatten sich zusammengefunden an einem felsgebadetem Tal einer grünlichen Spielwiese inmitten eines stürzenendes Wasserfalles auf einer entzückenden Weide, welche an einem See, welcher im hellsten, farbenfrohsten, heiternsten Moment einen giftgrünen Schimmer auf seiner Oberfläche entlocken lässt.

    Nummer 2

    Der Frosch gleitete hinüber zu dem Maul der Ziege und es entrinn ihm ein Lächeln über seinen froschigen Lippen.

    „Sei Sein sein Haus ?“

    Es ginge ihm liebend gerne um mehr, das spürte die Ziege, allerdings fühlte sie sich keineswegs bereit für solch ein Abenteuer.

    „Hurz, Ich hab sowas im Gepäck“,

    erwiderte sie mit einem ziegischem zarghaftem Grinsen, welches dem Frosch etwas über die Paarungsbereitschaft von Ziegen gesagt hätte, wenn er nicht nur ein Frosch gewesen wäre und deswegen garnichts über Ziegen weiß.

    Nummer 3

    „Scheiße“, sagte der Frosch und trat gegen einen philosophischen Eimer, „Dabei hab ich gestern erst Eis gegessen“. „Es war ein sehr teures Eis“.

    Ferner gen des himmligen und doch auch höllischen Horizontes vernahm eine Grille im Verlauf des erheiternden Streitgespräches ein seltsames Grollen. Es konnte sich nur um das Herannahen der Tugend handeln. Die Grille beschloss zu fliehen, denn Tugenden gelten in diesen Breitengraden als sehr gefährlich. Auch der Frosch konnte sich des Eindrucks nicht verwähren eine herannahende Tugend zu verspüren. Und schon war sie da und fraß die Ziege, welche sich ausversehen umstülpte. Die Tugend versprühte Glückseeligkeit und Wohlgesonnenheit in gleichsam schillernden Regenbogenfarben und der Frosch beschloss diese Farben zu besteigen.

    Nummer 4

    „Um was in dem Pott geht es?“ fragte der Frosch
    „Es kann. Es geht“ antwortete die Tugend.
    „und wir sind alle mit dabei ?“
    „ja.“
    „und wie stets mit dem Staubsauger ?“

    Diese Frage verursachte bei der Tugend ein Kausalitätsproblem weshalb sie sich selbst räumlich verzerrte und zu einem Blässchen unlogisch aufquoll. Der Frosch beschloss der Tugend den Buckel runterzuflutschen.

    „Und was habe ich nun davon ?“
    „achso.“
    „Wo waren wir ?“

    Nummer 5

    Derweil war auch die Grille aufmerksam auf das Gespräch geworden und beschloss sich mit ihrem Freund dem Atom auf dem Pfad der Gerechtigkeit zu begeben. In frohem Lebensmut durchquerten sie Land und Tal, Fluss und See, Wüste und Sand, Eis und lecker. Sie erlebten viel und erzählten sich viele Witze und tranken viel Wein, bis ein Strauch ihnen sich in den Weg stellte. Es war der Strauch der Erkenntnis.

    „Tach“
    „ja“
    „DU !!!“
    „Warum ?“
    „ach !!“
    „sach bloss“
    „Sisse aber hasse!!“
    „Aber frag nicht nach Sonnenschein !“

    Nummer 6

    Nach dieser unglaublichen Erfahrung bekam das Atom Atemnot und musste von einem Zwerg, der vorher gar nicht aufgefallen war reanimiert werden. Deswegen dauerte es auch so lange, weil der Zwerg sich verlaufen hatte. Am Berg. Aber der Berg hatte sich selbst verlaufen und deswegen fand der Zwerg doch noch den Weg, wenn auch über Umwege.

    „Hach, die Sonne“
    „ja, ist schön“
    „und das Meer“
    „genaaaaau !“

    Nummer 7

    An einem sternenleeren Abend, auf der langen Odyssee des immer wiederkehrenden, romantischen Hungergefühls des nicht Wissens über die Gewissheit der eigenen Existenz, oder auch Nicht Existenz, beschlich eines Abends das Atom das Gefühl, es könnte sich auch vorstellen, dass es da draußen auch noch andere von seiner Sorte geben könnte. Es bekam Angst, dass es kein Unikat sein könnte und wandelte sich nach der allgemeinen Relativitätstheorie, welche falsch ist, in Energie um. Der Zwerg verspürte einen leichten Temperaturanstieg und wusste sofort das sein nanometrischer Freund sein Leben geopfert hat. Er teilte die traurige Nachricht der Grille mit.

    „umsonst ?“
    „nein“
    „und was machst du jetzt?“
    „schlafen gehen“
    „wollen wir das nicht alle?“
    „Ist vielleicht besser“

    Ende

    Und hier endet die Geschichte, was ist nun „Sein“ ? Verspürt Der Seiende das Sein in dem Sein seiner Seinchen, oder wollen wir einfach nur dasein ? Sein Sein kann sein sein, sollte der Seiende sein Sein wirklich seinlassen…

  4. yamahela schreibt:

    Aber.: das ist doch nicht wirklich etwas neues.; der Jetztmoment ist das intensivste, was wir erleben können – nicht wahr?!

    • Fluß schreibt:

      Es gibt immer Momente, Augenblicke. Die Bewußtheit bestimmt durch den Menschen.
      Die Unbewußtheit verzerrt im kollektiven Manifestations-Strom.

      • yamahela schreibt:

        Ja, der verzerrte, kollektive manifestations-Srom zwingt die allermeisten Menschen – im körperlichem Sinne.. „zu sterben“..Ausnahmen bestätigen die Regel, und kommen wohl nicht vor im Wertekonsens undserer heiligen Zeit, wo (zynischer?)Wohlstand die Verfassung übernommen hat und pocht auf ihr Recht. Wohlstand – im eigentlichem Sinne, ist damit nicht gemeint – kann darin aber enthalten sein..

        Das Sein ist die Wahrheit – und lügt nicht.. Fluß durch leben, und leben durch Fluß – so ist es.; Strom des Lebens du – und opferbereit..

      • Fluß schreibt:

        @ yamahela,

        ich hatte mir den Nicknahmen gegeben, als ich auf nen Beitrag antworten wollte, wo die Person sich Berg nannte. 🙂
        Ja und Fluß von was? Die Fantasie ist groß.
        Energie-Fluß, Elektronen-Fluß, Tachyonen-Fluß, Zeitfluß usw…

        Zu sterben um in den Kreislauf unbewußt zurück zu gelangen als liegende acht oder bewußt und vertikal als stehende acht.

        Das Sein nimmt sich wahr. Bewußtsein/Geist was sich wahrnimmt, z.B. die Hand anschaut aber weiß, daß es das nicht ist.

      • yamahela schreibt:

        Lyrik(..) ist nicht immer (sogleich) zu „erklären“, sie spricht für sich selbst..!

        Apfel vom Baum der Erkenntnis aßest du – oh Menschenkind, und Liebe spricht aus(zu) dir..

    • BixRon schreibt:

      Fluss, das ist interessant für mich.
      Zitat: „Zu sterben um in den Kreislauf unbewußt zurück zu gelangen als liegende acht oder bewußt und vertikal als stehende acht.“ Zitatende.

      Mir wurde einst gesagt: „Unendlichkeit und Acht“
      ∞ + 8

      Herzliche Grüße
      Bix 😎

      • Fluß schreibt:

        Hi Bix,

        ist ja beides die Unendlichkeit, symbolisch dargestellt.
        Das liegend ist das horizontale und somit gleichbleibend auf der Ebene.
        Das stehende symbolisiert die Verbindung mit dem Kosmos.

        Gibt ja das Bild, wo die Frau mit dem Fuß auf die Schlange treten tut. Die liegende Kundalinischlange zeigt das untere Chakra an. Die Frau hat da glaub ich auch ein Kind auf dem Arm.
        In der 8 ist die Schlange hochgestiegen und hat Verbindung zum Kosmos, da die Pranaröhre durchflutet ist und zwischen oben und unten ein Austausch stattfindet. Das ist dann eine komplett andere Energie-Versorgung.

        Gibt ja welche, die machen die Reinkarnation bewußt, da wird der andere Körper wo abgelegt und später weiterbenutzt. Oder sie erschaffen sich einfach einen neuen.
        Letzendlich sind es Versionen, die bespielt werden. Also da ist schon etwas da um sich reininkarnieren zu können. Gibt ja immer Vorläufer, die eine neue Welt erschaffen.

        Bei der stehenden acht geht es drum wie man Beziehungen führen möchte bzw. daß die kosmische Beziehung wichtig ist und dann erst die irdische beachtet wird. Da hilft nur ein Partner, der das auch so sieht.

        🙂 ⭐

      • Fluß schreibt:

        Ich formulier den letzten Abschnitt mal um.
        Die liegende 8 ist die irdische Ebene und da laufen die Beziehungen horizontal, ohne Verbindung zum Kosmos. Also ohne Anbindung über die weiße Gehirnmasse usw…
        Horizontale Beziehungen könne sehr einspannen usw… Irdisches Muster.
        Wenn beide an den Kosmos angebunden sind, dann ist es keine typisch irdische mehr, auch wenn noch im irdischen gelebt wird.
        Oft wird sich so in eine Beziehung gestürzt so daß die kosmische Anbindung abbricht und das soll ja eben nicht sein.

        Ich schau ab und zu bei Huxleys Buch vorbei und da wird geschildert, daß nur jeder 3.Traum farbig ist, sonst schwarz/weiß. Meine waren immer farbig.
        Ich kopier mal etwas zum Jetzt-Moment raus, ist sehr aufschlußreich. (Pforten der Wahrnehmung):

        “ Ich erinnere mich dessen, was mir ein schon vor Jahren
        verstorbener Freund von seiner wahnsinnigen Frau erzählte.
        Eines Tages, während des frühen Stadiums der Krankheit, als
        seine Frau noch luzide Intervalle hatte, war er in die Heilanstalt
        gegangen, um mit ihr über die Kinder zu sprechen. Sie hörte ihm
        eine Zeitlang zu und schnitt ihm dann das Wort ab. Wie könne
        er es über sich bringen, seine Zeit mit den zwei abwesenden
        Kindern zu vergeuden, wenn alles, worauf es wirklich
        ankomme, hier und jetzt geschehe und in der unaussprechlichen
        Schönheit der Muster bestehe, die seine braune Tweedjacke
        immer dann bilde, wenn er den Arm bewege? Leider jedoch
        sollte dieses Paradies unverstellter Wahrnehmung, reiner, aber
        einseitiger Kontemplation, nicht von Dauer sein. Die seligen
        Zwischenzeiten wurden immer seltener, immer kürzer, bis sie
        sich schließlich nicht mehr einstellten und nur Grauen übrig
        blieb. “

        Im Buch gehts dann damit weiter, daß unter Meskalin erst geometrische Figuren gesehen werden und dann gemustertes wie Teppich, Mosaik…
        Er sah auch Falten und fand sie interessant. Auch bei der Musik nahm er die Bruchstücke als Ordnung wahr.

        🙂

      • BixRon schreibt:

        Ich weiß dass manche Menschen bei außerkörperlichen Erfahrungen zurückschrecken wenn sie die Muster ihrer Kleidung sehen 😀
        Ich sah auch schon schöne Muster, ganz bunt und ganz ohne Drogen.
        Ich nannte sie immer ‚Stoffmuster’ denn sie erinnerten mich an die Stoffabteilung in Kaufhäusern mir ihren vielen Mustern und Farben.

        Meinen ersten richtig bunten Traum vom Universum hatte Ich mit 12 Jahren, als Kind träumte Ich noch in schwarzweiß, bis auf den Traum von ‚Fix und Foxi’ 😀
        Seit vielen, vielen Jahren träume Ich nur noch in Farbe, sogar mit Erinnerungen an mein physisches Leben, darüber wundere Ich mich dann immer, wenn Ich im Traum über Einzelheiten aus meinem Tagesleben rede.

        Die liegende Acht und die aufrechte Acht erinnerten mich an mein Erlebnis in der Sonne. Mein schwarzes Ich war wach, ging aufrecht umher und öffnete mir die Türe. Mein weißes Ich lag schlafend auf einer Liege und schaute nur in einen Monitor.
        Ich, verkörpert, kam als dritte Komponente hinzu.

        Ich denke seit Jahren schon immer daran, dass es neben Horizontal und Vertikal auch Diagonal gibt. Mir wurden innen schon oft diagonale Linien gezeigt.

        Die DNA ist vertikal wie eine Säule, die einzelnen Stränge haben eine diagonale Spiralform und die Verbindungen zwischen den Strängen sind horizontal. Wikipedia DNA Gifbild https://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure#/media/File:DNA_orbit_animated.gif

        Mein Word-Tagebuch dieses Monats trägt den Namen „Homo Deus“ und Ich beschäftige mich mit der Unsterblichkeit. Schon allein das Wort, der Begriff „Unsterblichkeit“ tut mir so gut und fühlt sich so wundervoll an.

        Vorgestern schaute Ich im Fernseher einen Film mit Bjarne Mädel „Wer aufgibt ist tot“.
        Erinnert auch stark an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wo Bill Murray denselben Tag wieder und wieder erlebt.
        Das passt auch zu dem was ‚8’ in den Aufstiegsschriften Band 1 durch Zingdad sagt, z. B. Seiten 160/161

        Herzliche Grüße
        Punkt Null Bix √ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ

      • Fluß schreibt:

        Liebe Bix ❤

        ⭐ wow ⭐

        Das laß ich erst einmal sacken. Hab heut so vieles erledigt, muß erst mal runterschalten.

        lg 🙂

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