Spiritualität & Erwachen: Weißt du noch, wer du bist? (von Heike Kühnemund)

Also ich nicht😉 … es geht weiter mit der Auflösung … ich meine, mitten auf meinem „Scherbenhaufen“ zu sitzen und schaue, was kommen will. Ich warte ab, obwohl … es drängt mich schon und juckt mir in den Fingern. Mit dieser enormen inneren Veränderung will auch das Außen nachziehen. Ich habe eben den Impuls bekommen, noch mal Dinge auszusortieren und würde am liebsten alles neu machen. Doch hat das wiederum noch keinen Sinn, weil es einfach eine Art „Flickschusterei“ wäre und nicht das gesamte Bild erfassen würde. Ich soll noch Ruhe halten, wahrnehmen und immer mehr sein.

Noch bin ich da ja mittendrin und bekomme weiter die Dinge aufgezeigt, die alle jetzt gelöst werden wollen. Dazu las ich gestern irgendwo, dass es doch viel schöner wäre, statt alles los – zulassen, es frei – zulassen … was für ein schöner Gedanke bzw. was für eine andere Energieschwingung. Frei lassen, oh ja, das passt zu meinem Erlebnis, das ich in meiner Medi hatte:

Um erneut meinen Ängsten zu begegnen, stieg ich noch einmal hinab in meinen dunklen Keller. Es ging wahrlich ziemlich tief und war recht gruselig, dunkel … und na ja … doch dort unten erwartete mich ein besonderes Geschenk: ein großer Adler flog etwas hektisch hin und her. Ich fragte ihn, warum er dies tun würde und bekam zur Antwort, dass er endlich frei sein wolle. Ich sollte ihn auf meine Hand nehmen (so wie Falkner es tun) und nach draußen bringen. Das tat ich dann auch und war sehr berührt, wie sehr er sich über seine neue Freiheit freute. Erst allmählich dämmerte es mir, dass dies ja auch meine neue Freiheit sei. Er lud mich ein, mit ihm zu fliegen, doch ich wieß darauf hin, dass ich erst meinen Müll wegräumen müsste. Schmunzelnd zeigte er mir ein Bild, das ich erst wahrnahm, als ich mich mit ihm in der Luft befand: die Engel waren fleißig dabei, meinen Müll zusammen zu fegen … ein lustiges Bild … ok, mir war natürlich klar, dass ich ihnen nicht die ganze Arbeit überlassen sollte, doch für den Moment war fliegen angesagt und ich konnte ja mal was abgeben🙂

Tja und damit ich mich an diesen Moment erinnere und auch sonst immer mal wieder fliegen kann, habe ich mir noch die CD von ONITANI dazu geholt:

Nun noch mal zurück zu meiner Wahrnehmung. Ich komme mir vor, als ob ich insgesamt immer langsamer werde, langsamer in Bezug auf Bewusstheit in allem, was mir so tagsüber begegnet.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich verschiedene Schwingungsebenen spüre, die sich einerseits von mir fort bewegen und andererseits zu mir hin … das bedeutet, die von mir weggeht, wird unwichtiger, die Texte haben kaum noch Resonanz, die Menschen bewegen sich mit dieser Strömung weg (in meiner Wahrnehmung nach rechts). Die andere Schwingungsebene kommt von links und ist neu, neue Menschen, neue Texte (wenige), mehr Neues, was noch nicht so recht sichtbar ist. Rechts und links, Verstand und Ego? Interessante Überlegungen, die sich da gerade ergeben. Ich lasse es einfach mal so stehen …

Um noch mal zur Eingangsfrage zurück zu kommen: „Weißt du noch, wer du bist?“ Also ich habe meine Mühe, das zusammen zu bekommen. Es ist, als ob ein großer Teil von mir stirbt und alles, was mit diesem Teil zusammen hängt, jetzt mit Macht nach oben drängt, um frei gelassen, aber gleichzeitig auch gewandelt zu werden (siehe der Adler). Das Sterben bzw. Verwandeln des bisher so mächtigen Egos (oh ja auch des spirituellen Egos) ist nicht ohne. Man meint, sich überhaupt nicht mehr zu kennen. Man meint, nicht mal mehr zu wissen, was man eigentlich wirklich will. Man kennt seine Ziele nicht mehr bzw. stellt alles in Frage. Man eiert rum und sucht krampfhaft etwas zum Festhalten, etwas, das einem wenigstens etwas die Richtung zeigt. Doch da ist NICHTS!!! Nichts, was noch greifbar ist, nichts, was irgendwie zu helfen scheint, es ist N I C H T S da …

Und nun? Was mache ich nun? „Nichts!“, wäre hier meine Antwort, denn mit Aktionen und tun kommt man nicht weiter. Zumindest ist es das, was ich fühle. Wenn ich beginne, zu suchen, zu tun, zu klammern, festzuhalten, so zu agieren, wie es bisher war, dann stoße ich sofort auf Widerstand. Denn es funktioniert nichts mehr, was nicht sein soll! Heftig, ich weiß.

Manchmal aber auch lustig oder peinlich, wenn man nachmittags am Telefon die Leute mit „Guten Morgen“ begrüßt oder nicht mal die einfachsten Sätze und Zusammenhänge heraus bekommt.

Mir geht es dann oft so, als ob ich hier so herum sitze/schwinge und mir alles egal ist. Mein Lieblingssatz derzeit: „Sprich mich lieber nicht an und erwarte schon gar nicht eine konstruktive Antwort von mir.“ … grins … denn genau da hakt es, der Verstand wird ja gerade lahm gelegt/zurück gefahren bzw. ausgeschalten, damit all dies geschehen kann.

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Quelle und mehr: https://lichtrose2.wordpress.com/2016/11/16/weisst-du-noch-wer-du-bist/

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Peace, Love & Unity…….Shogun Amona

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7 Antworten zu Spiritualität & Erwachen: Weißt du noch, wer du bist? (von Heike Kühnemund)

  1. yamahela schreibt:

    Ja.; das Gehirn – angefüllt mit beschriebenen Din A4 Blättern.. So ist es..; sog. „Meisterdenker“ sind auch nur Menschen.. doch faszinierend manchmal – man denke nur an Sloterdyk..!

    • tulacelinastonebridge schreibt:

      Liebe yamahela, ja da geb ich dir recht🙂 ich bin ja ein großer Circusfan und bin selbst immer wieder begeistert zu was der Mensch fähig ist, nicht nur sein Körper auch sein Gehirn.
      Das Fundament für einen Meisterdenker und Meisterkörper ist aber das Herz und die Spiritualität, sonst ist das ganze so fragil wie der Nebel in der Morgensonne.🙂

      ………..Es gibt eine Unterscheidung in Reife in hauptsächlich zwei Aspekte: intellektuelle und spirituelle Reife. Sie gehen Hand in Hand zusammen, und das Eine erzeugt das Andere. Es ist jedoch nicht notwendig, intellektuelle Reife zu erwerben, um spirituelle Reife zu erlangen. Es ist jedoch notwendig, spirituelle Reife zu entwickeln, um intellektuelle Reife zu erreichen, denn ohne spirituelle Basis kann der Intellekt Konzepte nicht richtig evaluieren………………

  2. dakma schreibt:

    Danke,Heike!❤

  3. tulacelinastonebridge schreibt:

  4. tulacelinastonebridge schreibt:

    Philosophie

    Die Philosophie versucht, sich an der Wirklichkeit zu rächen, und ist gleichzeitig eine Anti-Wissenschaftskampagne. Die Wissenschaft hat Fragen, die niemand beantworten kann, wie zum Beispiel die nach dem Sinn des Lebens bzw. von Leben, ob es Gott gibt, was Liebe ist oder laut Kant: wieso die Okkutivität sich nicht mit der tonterentalen Schakustik vereinbaren lässt, wenn ein Subvektionsfaktor etakuliviert, verständlich ausgedrückt: „Was machen wir eigentlich hier und was ist das hier überhaupt für eine Kacke?“. Zumindest die Erwiesenheit der eigenen Existenz ist (den meisten (nicht ganz allen) Menschen und Kastanienmännchen) klar, nur den Denkern nicht, wodurch die Philosophie übersetzt, die Liebe zur Besserwisserei heißt.

    Es wird immer wieder an der Richtigkeit der Philosophie gezweifelt und die Antwort auf die Frage, ob man die Philosophie als eine Wissenschaft zählen kann, ist umstritten. Doch bei der Annahme, dass die Philosophie nicht objektiv und nicht wissenschaftlich ist, handelt es sich offensichtlich um einen Irrtum, denn die meisten Modelle der Philosophie sind inzwischen genauso wie die Existenz Gottes aufgrund ihrer absoluten Unwiderlegbarkeit bewiesen.

    Außerdem ist die Frage „Was ist Wissenschaft?“ eine rein philosophische Frage. Somit ist jeder Zweifel an der Objektivität und der Wissenschaftlichkeit der Philosophie absurd und würde sich selbst in den Schwanz beißen.

    Ich glaub ich hab gefurzt!

    Aber existiert auch der, der hier neben mir sitzt und mir unaufhörlich vollkommen sinnlose Fragen stellt, tatsächlich (bzw interessiert mich das überhaupt), (bzw interessiert ihn das überhaupt)? Oder ist er vielleicht nur ein Programm in einer lustigen virtuellen Welt, in der wir leben? Oder vielleicht ein Hirngespinst oder Fantasieprodukt, das nur in meinem Kopf existiert (siehe auch Drogen)? Ist nicht alles schon unvermeidlich, ehe es passiert ist? Läuft nicht alles nur nach den Gesetzen der Physik? Oder gibt es vielleicht doch ein übermächtiges Wesen wie Gott, das alles leitet?

    Hierzu lässt sich volksläufig vor allem in den intellektuelleren Schichten folgende Erkenntnis festhalten: Hätten alle Philosophen ihre Zeit statt mit Denken mit Reisanbau verbracht, gäbe es mehr Reis und weniger Probleme.

    Dennoch ist ein Denken generell natürlich förderlich.

    Die Frage nach dem Sinn

    Griechischer Philosoph erweitert seinen Horizont.
    Die erste Annahme, der Sinn des Lebens sei es, die Glückseligkeit zu erreichen, ist falsch. Wie wir sehen, passieren einem tagtäglich miese Dinge. Das heißt: Der Sinn des Lebens ist es, ein bisschen Glückseligkeit zu erreichen. Das ist auch wirklich nicht immer möglich, denn Zeiten wo es uns dreckig geht oder uns langweilig ist, sind deutlich häufiger im Leben anzutreffen, als gemütliche Joints am Abend.

    Die zweite Annahme ist, der Sinn des Lebens besteht darin, Ängste zu überwinden und sich vom Leid zu befreien. Auch falsch selbstverständlich. Wir müssen Angst haben, damit wir unsere Schwiegermutter irgendwann umbringen können, wenn wir vor Schreck sehen, wie sie uns wieder am Wochenende besucht, damit ist alles widerlegt. Ein bisschen Spaß muss sein, von Roberto Blanco, heißt im Umkehrschluss zudem, dass auch ein bisschen Leid sein muss. Weil wenn Spaß nur ein bisschen sein muss, dann ist außerhalb dem bisschen ja noch Leid platziert. Da Roberto Blanco unmoralisch ist, gilt dies aber nicht als Lebenssinn.

    Insgesamt kann man sagen, dass die Philosophie rund 20 Milliarden Fragen aufwirft, und davon ungefähr dreiundsiebzig beantwortet, und diese Antworten kann man auch noch aushebeln/widerlegen. Lohnt sich das? Ist es nicht besser, viele neue Fragen zu haben und dazu noch einige Antworten? Sollten wir nicht alle über die Hintergründe unserer Existenz nachdenken? Und was wissen die Illuminaten davon? Wohl nichts.

    Zum Glück werden wir seit einiger Zeit verstärkt durch Irrenanstalten (im Fachjargon auch Klapsmühlen genannt) vor kommenden und jetzigen Philosophien verschont. Philosophiert wird heutzutage also hauptsächlich in Gummizellen und in der Schule (siehe auch Philosophieunterricht).

    „Was du nicht willst, was man dir tut…“ versus „Handele nur nach jener Maxime…“

    Eine der 20 Milliarden Fragen ist die Entscheidung zwischen den Sätzen: „Was du nicht willst, was man dir tut, das füge keinem andern zu“ und „Handele nur nach jener Maxime, von der du wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.“

    Während ersterer allgemein bekannt ist (auch durch die Kurzform „wie du mir, so ich dir“ und für religiöse Heinis in der Bibel durch „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ manifestiert wurde, ist zweiterer von Irrmanuel Kant (oder: Manuel der irre Kant) während eines Gespräches mit seiner Frau entstanden. Sie diskutierten darüber, ob er wirklich wollen könne, dass es allgemeines Gesetz werde, dass Frauen drei Zwiebeln am Tag schälen müssen. Sie stellte den Sinn in Frage, er jedoch baute ein Buch um diesen Satz herum und verdiente sich mit Volksweisheiten in komplizierter Verpackung eine goldene Nase, wie alle Philosophen. Denn das wichtigste als Philosoph ist es, sich möglichst so kompliziert auszudrücken, dass niemand, nichtmal man selbst, sich versteht.

    Wer weiß, dass er nichts weiß, weiß alles.

    Diese Worte von Meister ZEN aus der MTV Philosophie Sendung bedeuten so viel wie, dass, wenn Schwarz weiß, was Weiß weiß, weiß Weiß, was Schwarz weiß.
    Led und LED verweisen auf die Weißheit des Wissens.

    Bleibt also nur: Sein oder nicht sein? Das ist hier die Frage!

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