Bewusstsein & Gesundheit: Neues ins Leben lassen – Die Kraft der Veränderung (von Thomas Hartl)

Wann war das letzte Mal, dass Sie etwas zum ersten Mal getan haben? Etwas Neues ins Leben zu lassen, ist ein Akt des Sich-selbst-Beschenkens und des Sich-selbst-Überwindens. Denn was man nicht kennt, das fürchtet man oder man steht ihm zumindest skeptisch gegenüber. Diese Hürde gilt es zu meistern.Von Thomas Hartl

Sich bewusst als Anfänger auf etwas einzulassen, kann eine kindliche Freude sein. Doch je älter man wird, desto schwerer fällt diese Übung. Man meint, schon alles zu kennen und alles zu wissen, nichts kann einen mehr überraschen. Letzteres stimmt vielleicht, aber man kann sich ja selbst überraschen, etwa indem man etwas tut, das man bisher noch nie oder zumindest seit Ewigkeiten nicht mehr getan hat: ein Musikinstrument spielen, ein Bild malen, jemandem Blumen schenken, jemanden küssen, jemanden umarmen, jemandem sagen, wie toll er ist, einen Urlaub in Island buchen, sich selbst mit einem Tag im Beautycenter beschenken, mit dem besten Freund um die Häuser ziehen, den vor fünf Jahren gekauften DVD-Player endlich an den Fernseher anschließen, in die Kirche gehen, einen Flohmarkt besuchen und alte Schallplatten kaufen, einem Bettler zehn Euro geben und sich an seiner Freude erfreuen.

Neues ins Leben lassen: Es geht auch anders

Ein guter Anfang wäre es, kleine Selbstversuche zu starten. Das Aufstehen am Morgen bietet dazu viele Möglichkeiten. Der Wecker reißt uns aus den Träumen, wir springen auf, Zähne putzen, anziehen, schnell, schnell, ein Kaffee und das übliche Brötchen, den Kleiderschrank durchwühlen … Das geht auch anders. Der Wecker läutet 30 Minuten früher als üblich, wir drehen uns im Bett nochmals um, dösen ein paar Minuten, strecken uns ausgiebig, lassen uns das Frühstück ans Bett bringen, lassen den Tag dabei langsam in uns einsickern …

Das soll nur eine kleine Anregung sein. Selbst wenn man an den Grundpfeilern seines Tages nichts ändern möchte oder glaubt, nichts ändern zu können, lassen sich doch viele Einzelheiten angenehmer und vor allem abwechslungsreicher gestalten.

Nicht nur die Gestaltung des Tagesablaufes lässt sich variieren, sondern auch das, was wir den ganzen Tag lang so machen. Warum nicht etwas Neues ausprobieren? Auf eine Veranstaltung gehen, eine noch unbekannte Sportart ausprobieren, was auch immer wir bisher nicht in Erwägung gezogen haben oder, noch besser, was wir eigentlich immer schon mal machen wollten, aber tausend Ausreden dagegen gefunden haben.

Viele nehmen sich zum Beispiel immer wieder vor, einmal einen Marathon zu laufen. Dafür muss man aber trainieren. Doch leider ist das Wetter entweder zu heiß oder zu kalt, der Trainingsanzug zwickt oder die Laufschuhe sind nicht schick genug. Wie wäre es, sich für den nächsten Marathon tatsächlich anzumelden (der aber bitte keinesfalls in den nächsten drei Monaten stattfinden darf, wir wollen doch nicht die Sanitäter bemühen). Jetzt heißt es, sich ein Trainingsprogramm zu erstellen oder, noch besser, sich eines von jemandem erstellen zu lassen, der sich damit auskennt. Und schon kann es losgehen.

Das mach ich jetzt einfach mal

Wenn Sie sich als Gefangener im eigenen Leben fühlen, weil jeder Tag dem anderen gleicht und weil nie etwas wirklich Neues „passiert“, dann versuchen Sie es einmal damit: Das mach ich jetzt einfach mal. Ist das nicht ein schöner Gedanke? Ein Gedanke, der, wird er umgesetzt, das Leben ungemein bereichert. Wir sehen eine Gelegenheit, und schon ist der Gedanke da: Das mach ich jetzt einfach mal. Wenn wir den Macher-Muskel ein wenig trainieren, tut es am Anfang vielleicht noch ein bisschen weh, aber mit jedem Mal wird er kräftiger, und bald sind wir stolz auf unseren schönen neuen Muskel und auf uns, weil wir selbst unser Leben bereichern. Ein jeder von uns hat den Schlüssel zu einem anderen, besseren, neuen Leben selbst in der Hand.

Also: Nie aufhören mit dem Probieren, sondern Neues versuchen, Altes aufgeben – alles ändert sich, also darf auch ich mich ändern! Nicht starrsinnig und hartnäckig sein, sondern wendig, spielerisch, das Leben als großen Spielplatz betrachten. Und schon bald, wenn man sich dem Spielen hingibt, stellt sich plötzlich und unverhofft ein Alles-ist-möglich-Gefühl ein.

Anti-Aging mal anders

Wenn wir Tag für Tag dasselbe machen, verrinnen unsere Tage, schnell und ohne dass wir sie überhaupt als gelebt empfinden. Durch die ewige Wiederkehr des Bekannten scheint jeder Tag wie der vorherige und jedes Jahr wie das vorherige. Ganz anders als in Kinderzeiten, als ein Tag noch überlief vor Glück und Erleben. Ein Sommertag voller Staunen, manchmal war er so lang wie heute ein Jahr. Und jetzt? Natürlich ist das Staunen schwieriger geworden, wir meinen, alles zu kennen. Doch das liegt auch daran, dass wir uns in Gewohnheiten geflüchtet haben und nichts Neues ins Leben holen. Die Folge: Die Jahre fliegen dahin, und viele versuchen mit Anti- Falten-Cremes dagegenzuhalten. Anti-Aging wäre doch so leicht: Holen wir uns unsere persönliche Lebensverlängerung ins Haus. Dafür müssen wir das Haus aber auch wieder mal verlassen und neugierig sein. Rausgehen auf die Straße, in die Natur, zu Veranstaltungen, unter Menschen, uns für sie interessieren. Neues lernen oder einfach ausprobieren. Immer und immer wieder. So lange, bis es ganz normal geworden ist, systematisch Dinge auszuprobieren.

In Kontakt treten

Den größten Effekt freilich hat es, wenn neue Menschen ins Leben treten. Sich trauen, auf Unbekannte zuzugehen, die Angst überwinden, sie anzusprechen und kennenzulernen, erweitert das eigene Dasein und wirbelt das beschauliche Leben gehörig auf. Sich den anderen zu öffnen, lässt sich wunderbar umsetzen, immer und überall. An der Bushaltestelle ein paar Worte wechseln, den Nachbarn einmal nicht ignorieren, sondern ihn grüßen und in ein Gespräch verwickeln. Wenn Sie über zwanzig Jahre alt sind, dann sehen Sie ja die vielen Menschen in den Straßen noch (Jüngere bemerken ihre Umgebung nur, wenn der Akku des Smartphones leer ist), und wenn man einen Menschen sieht, dann kann man ihn auch anlächeln oder ansprechen.

Oft bekommt man im Gespräch neue Gedanken und Ideen präsentiert, erhält einen Einblick auf die Sicht der Dinge aus anderer Perspektive, einen Impuls für ein neues Hobby oder eine neue Geschäftsidee. Vielleicht ergibt sich eine neue Freundschaft oder man verliebt sich. Nichts muss, doch alles kann passieren. Aber nur, wenn wir in Kontakt treten. Wer in seinen vier Wänden sitzt und die Welt nur durch ein Rechteck betrachtet (Fernsehen, Computer, Smartphone), der sammelt vielleicht hunderte virtuelle „Freunde“, kommt jedoch mit dem echten Leben, mit echten Menschen nicht in Kontakt. Virtuelle Welten können eine Umarmung, einen Kuss, einen langen Blick in die Augen einer Person nie ersetzen….

Quelle und weiter: https://www.sein.de/neues-ins-leben-lassen-die-kraft-der-veraenderung/

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3 Antworten zu Bewusstsein & Gesundheit: Neues ins Leben lassen – Die Kraft der Veränderung (von Thomas Hartl)

  1. yamahela schreibt:

    Das Alter.. ist kein Hindernis für jemanden, der das ewige Leben ausprobieren will..ewige Gesundheit damit ein hergehend.. und..,ja, die praktische Übersetzung.. all dieses neuen Wissens: daran hapert es oft genug – du hast es erkannt. die Virtualität kann nicht automatisch eine Gewähr bieten – für die erforderliche Zuversicht in die neue Zeit hinein..die neue Zeit will uns helfen.

  2. Fluß schreibt:

    Ja, angst-frei sein. Ohne Furcht zu sich selber stehn, aus sich heraus strahlen.
    Der Fritz hat mal wieder was über die Astral-Welt angesprochen. Hab ich doch mal sporadisch in die Suchmaschiene eingegeben, von Risi wurde was ausgespuckt:

    http://www.fgk.org/wp-content/uploads/2009/11/aus-unsichtbare-welten-von-armin-risi.pdf

    Da steht, daß auch Asuras (Wesen der Unterwelt, aus der 4.Dim., noch leicht materialisiert) mächtig sein können. Sie auch technisch weit fortgeschritten sein können. Sie können als strahlend erscheinen, wie aus der Oberwelt – täuschen vor.

    „““ Doch die Schattenwelten können
    immer nur die lichten, höherdimensionalen Technolog
    ien kopieren und nachahmen.Wir
    sollten uns also vor falschen Heilsbringern hüten u
    nd unsere kommenden neuen „Freunde“
    sorgfältig auf ihre wahre Gesinnung prüfen. „““

    „““ Für die Lebenden hat es (wenn Verstorbene oder ande
    re Geistwesen sich einmischen) immer
    negative Auswirkungen. Krankheiten, Verrücktheit, U
    nzufriedenheit, Ruhelosigkeit,
    Epilepsie, Kurzschlusshandlungen, Totschlag, sexuel
    le Gewalt usw. können daraus
    resultieren. Eine psychiatrische Behandlung ist übr
    igens das schlimmste was diesen
    Menschen passieren kann! Wer allerdings ein stabile
    s, harmonisches Leben führt und mit den
    Schöpfungsprinzipien in Einklang ist, dem können di
    ese Geistwesen (und andere) nichts
    anhaben. In der Astralwelt tummelt sich mehr Vielfa
    lt an Lebensformen als auf der
    materiellen Ebene der Erde und diese nehmen z.T. Ei
    nfluss auf uns.
    Alle haben unter-
    schiedliche Intensionen und manche Wesenheiten arbe
    iten mit Außerirdischen und Ge-
    heimlogen zusammen und „ernähren“ sich von unseren
    Emotionen, wie z.B. Angst.
    (Feinstoffliche Parasiten) „““

    • dakma schreibt:

      So ein Quatsch: „Eine psychiatrische Behandlung ist übrigens das allerschlimmste ,das diesen Menschen passieren kann…“

      Solange es noch keine praktische Übersetzung all diesen neuen Wissens gibt…. sind
      psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen wertzuschätzen….. insbesondere
      auch all die helfenden Seelen ,die dort eine großartige und anstrengende Arbeit machen,
      um anderen wieder ins Leben zu helfen…

      Dabei weiß ich ,was gemeint ist mit dieser kritischen Bemerkung….. sie kann aber nicht
      in dieser Wortwahl „allerschlimmste“ so allein stehenbleiben…

      Dakma

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