Walpurgisnacht: Historische und mythologische Wurzeln… (30.April 2016)

Walpurgisnacht der Hexen, Tanz und Sex

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Wenn langsam aber bestimmt magische Energien markante Berge einnehmen und die Menschen von Hexentänzen und vom Teufel sprechen, steht sie kurz bevor, die sagenumwobene geheimnisvollste Nacht des Jahres, der 30.4. Der Name Walpurgisnacht (Walpurgis) stammt von der Heiligen Walburga, der Tochter des Königs Richard von England. Walburga siedelte von Südengland auf das europäische Festland über und war im 8. Jahrhundert Missionarin bei der Christianisierung Frankens. Am 1.Mai um das Jahr 870 wurde sie heilig gesprochen. Aus dem Sarkophag der Heiligen Walburga in Eichstätt trat einige Jahrhunderte lang eine Flüssigkeit aus, die als „Walpurgisöl“ in der Bevölkerung als Heilmittel bekannt wurde. Die Wurzeln für die Feierlichkeiten in der Nacht vom 30.April auf den 1.Mai liegen jedoch weit in vorchristlicher Zeit und gehen auf germanische und keltische Ursprünge zurück.

Der Mai war für die Germanen ein sehr bedeutsamer Monat, da der Frühling begrüßt wird, sich die Natur erneuert und „Hochzeit“ feiert („Alles neu macht der Mai“). Jährlich am 1.Mai wurde die Vermählung Wotans, dem obersten Germanengott (Himmelsgott), mit der mütterlichen Erdgöttin Freia gefeiert. Die Germanen feierten den 1. Mai als rituelles Fruchtbarkeitsfest, die Kelten als Frühlingsfest „Beltane“.

Sexuelle Riten in der Walpurgisnacht

Die zahlreichen Feste, die am 1.Mai bei den Germanen gefeiert wurden und auch heute noch in einigen Regionen im deutschsprachigem Raum stattfinden (Tanz in den Mai, Maibaum, Maitanz, Maikönigin, Frühlingsfeste, Freudenfeuer), waren damals durchaus mit eindeutigen sexuellen Gelüsten, Riten und Trieben verbunden. Enger körperlicher Kontakt beim Tanz und sexuelle Handlungen zweier Verliebten Nächtens auf Äckern und Wiesen waren nicht unüblich und auch keineswegs verboten oder etwa moralisch verwerflich. Daher verwundert es kaum, dass dieses „unsittliche Verhalten“ der katholischen Kirche im Mittelalter ein Dorn im Auge war. Tanz, Lebensfreude und Sexualität der damaligen Landbevölkerung wurden ein jähes Ende gesetzt, in dem die Missionarin Walburga ausgerechnet am 1. Mai heiliggesprochen wurde und man auch namentlich der „unsittlichen“ Nacht vom 30.April auf den 1.Mai den offiziellen christlichen Stempel aufdrückte. Bekanntermaßen gelang es der Christianisierung anfangs nicht, die tief verwurzelten „heidnischen“ Feste aus den Köpfen der überwiegend einfachen Landbevölkerung zu verdrängen. Und so wurden die heutigen uns bekannten christlichen Feste kurzerhand über die alten heidnischen gestülpt. Feiern, Tanzen und Lieben wurden von den Kirchenobersten aufs Schlimmste verteufelt und strengstens verboten. Ganz gelungen ist ihnen das nicht, spricht man immer noch vom „Heidenspaß“ oder „Hexentanz“, der auch und gerade am 1.Mai in einigen Regionen zelebriert wird.

HexentanzHexentänze

Später im bereits christianisierten Mitteleuropa war die Angst vor den angeblichen Hexen bekanntermaßen sehr groß, die Hexenverfolgungen sprechen Bände. Der 1.Mai war der Tag, an dem auf markanten Bergen, Lichtungen, Hainen und Feldern sagenumwobene Hexentänze aufgeführt wurden…

Quelle und weiter: http://www.gehvoran.com/2015/04/walpurgisnacht-hexen-tanz-und-sex/

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1. Mai – Walpurgisnacht: Was feiern wir da eigentlich?

Saarbrücken (Deutschland) – Vielerorts in Europa feiert man – gerade in den ländlichen Gebieten –  in der Nacht vom 30. April auf dem 1. Mai die so genannte Walpurgisnacht, die auch als „Hexen- oder Freinacht“ bekannt ist. Bei den heutigen Feierlichkeiten geraten jedoch die historischen und mythologischen Wurzeln dieses alten Brauchtums oft in Vergessenheit.

Grundsätzlich zelebrierten viele vorchristlichen Religionen zu dieser Zeit ein Fest, das die wiederkehrenden Naturkräfte und die warme Jahreszeit feierte. Bei den Kelten hieß dieses Fest Beltane oder Beltaine und wurde traditionell wohl in der ersten Vollmondnacht zwischen der Tagundnachtgleiche des Frühjahrs und der Sommersonnenwende – also meist Anfang Mai – gefeiert. Im keltischen Jahreskreis stand Beltane somit als das jahreszeitliche Gegenstück zu Samhain, dessen Überbleibsel wir heute als Halloween kennen.

Quelle und weiter: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/walpurgisnacht20160430/#sthash.NljupPPj.dpuf

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2 Antworten zu Walpurgisnacht: Historische und mythologische Wurzeln… (30.April 2016)

  1. sophie1951 schreibt:

    Als ich diesen Artikel gelesen hatte und zur folgenden Stelle kam:

    Zit.: Traditionelle mystische Feste werden heute noch auf einigen markanten Bergen in Deutschland gefeiert, so wie auf dem Brocken im Harz (=Blocksberg) und auf der Ehrenbürg, dem Berg der Franken („Walberla“), nahe Forchheim. Auf dem 512 Meter hohen „Walberla“, das als eines der bedeutendsten frühgeschichtlichen Kultplätze in Franken gilt, befindet sich heute noch eine Kapelle mit dem Namen „Walburgiskapelle“…

    fing ich aufeimal an zu heulen und Gänsehaut rieselte über meinen Rücken. Ich war in diesem Leben noch nie in dieser Gegend, ich weiß nicht mal wo das ist, aber anscheinend, wenn ich mich auf mein Gefühl verlassen kann, und das tu ich, in einem früheren Dasein.
    Ist schon irgendwie faszinierend (Spock) für mich.

    Jetzt schau ich gleich mal wo das liegt 🙂

    Alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende euch allen aus einem strahlend schönen OÖ.

    aller ❤ lichste Grüsse
    SOPHIE
    LIEBE UND LICHT ⭐

    • BixRon schreibt:

      Ja, liebe Sophie, das kann Ich sehr gut verstehen ❤

      Dieses Wochenende scheint besondere Erinnerungs-Energien zu haben.

      Ich weiß seit gestern auch wieder, was die Re-Inkarnationsschleife der 3. und 4. Dimension ist und warum wir die Seelen HIER, in der 'physischen Abteilung' dieses karmischen Rades aufwecken müssen.

      HIER sind sie erreichbar für die Liebe und das Licht !!!

      (Ramtha hatte in seinem „Weißen Buch“ (Online–Version S. 28). auch etwas darüber geschrieben.<3

      ❤ liche Grüße
      ICH BIN BIX ⭐

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