Spiritualität & Erwachen: FRIEDE im HERZEN – Unendlicher Ozean des Seins (von Aktu E.Kurzbauer)

Wir alle sind der unendliche Ozean des Seins. Viele Menschen in unserer westlichen Kultur wissen das. Aber warum leben so wenige bewusst aus diesem bedingungslosen Sein?

Die meisten Menschen sind bewusst oder unbewusst mit ihrem Verstand identifiziert. Dies bedeutet, sich selbst über Gedanken, Schlussfolgerungen und Konzepte zu definieren und mit diesen Sichtweisen die Geschichte des „eigenen Lebens“ zu schaffen. Die Vergangenheit wird über das selbst bestimmte Wertesystem gesehen und auf die Zukunft projiziert. Die vorwiegenden Emotionen, die dadurch entstehen, sind Ärger, Zorn, Traurigkeit und Angst im Negativen, Freude, Liebe und Glück im Positiven – alles bedingt durch den eigenen Wertmaßstab.

Wir wollen weder zornig, ärgerlich, traurig oder ängstlich sein und versuchen, diese Emotionen nicht aufkommen zu lassen, indem wir uns selbst und die Umwelt kontrollieren. Daraus können wir sehen, dass wir uns eine Instanz geschaffen haben, die ich „Idealbild“ nenne. Wir kreieren eine Idealform von uns selbst und versuchen, uns danach zu verhalten. Gelingt das nicht, erleben wir die bereits erwähnten Emotionen wie Zorn, Ärger, Angst oder Traurigkeit. Wir ärgern uns über uns selbst oder über andere, weil wir das Idealbild nicht erfüllen oder andere uns scheinbar an der Umsetzung hindern.

Wir entwerfen ein neues Idealbild mit einem bestimmten Verhalten, wie wir beim nächsten Mal reagieren sollen oder müssen, damit die Idealvorstellung gelebt werden kann und Zufriedenheit sich erfüllt. So erschaffen wir eine gedankliche Welt, wie die Dinge, andere Menschen und wir selbst zu sein haben, indem wir genaue Vorstellungen davon als Gedankenbilder manifestieren. Zu guter Letzt unterstützen uns auch noch psychologische und esoterische Systeme, die uns glauben machen, wir könnten unser Leben mit unserem „Ego“ selbst schöpfen. Wir müssen nur ganz klar wissen, was wir wollen, dann diesen Wunsch in ein Bild fassen und mit Energie und dem guten Gefühl, bereits bekommen zu haben, was wir wollen, versehen. Würden wir auf der mentalen Ebene bleiben und eine Schlussfolgerung daraus ziehen, würde es bedeuten, dass die Gedankenkraft die höchste Form von Energie im Universum darstellt. Oder ist es nur eine von vielen Möglichkeiten, das Vergessen unserer wahren Natur zu kompensieren, indem wir uns als Schöpfergott definieren?

Der Ursprung des Seins: ein alles umfassendes Bewusstsein

Der Ursprung des Seins ist das Paradies, die Einheit mit allem, was existiert, ein alles umfassendes Bewusstsein. Die Inkarnation dieses Bewusstseins geschieht in jedem Augenblick als ständiger Prozess der Schöpfung und Evolution. Einer dieser möglichen Inkarnationen des allumfassenden Bewusstseins ist der Mensch.

Hineingeboren in eine Form, den menschlichen Körper, geschieht unbewusst die Identifikation „Ich bin der Körper“. In diesem Moment erleben wir eine gewisse, wenn auch nur scheinbare Getrenntheit vom Ganzen.

Wir halten an der Identifikation mit dem Körper fest und damit an dem Getrennt sein und dessen Folgen in unserem weiteren Leben in der irdischen Welt. Der Schmerz über das Getrennt sein von „Gott“ (allumfassendes Bewusstsein), der uns, wenn wir weiterhin identifiziert bleiben, in unserem Leben ständig begleitet. Der „Ich bin der Körper“ – Gedanke (Ego) schafft sich selbst im Verstand ein mentales, emotionales und energetisches Dasein mit dem Ziel, den Schmerz des Getrenntseins zu überdecken und wert- und sinnvoll zu sein.

Die Trennung vom Ganzen und ihre Folgen

Die grundlegenden Folgen der scheinbaren Getrenntheit und dessen „UR-SCHMERZ“ sind tiefgreifend. Die Identifikation mit dem Körper lässt uns nicht nur vom Universum getrennt erscheinen, sondern auch von allem anderen, vor allem von unseren Mitmenschen. Wir fühlen uns allein und ohne Halt. Wir haben den Eindruck, diese im Moment erlebte Existenz sei leer und völlig wertlos. Zusammengefasst sind die Folgen der Getrenntheit die Entstehung der Polarität, der Verlust des Urvertrauens, ein Gefühl von allein sein und eine tiefgreifende Angst, niemand zu sein. Um all das nicht zu spüren, kompensieren wir und entwickeln das „Verstandes-Ich“ mit bestimmten dynamischen Energiemustern, die sich in verschiedenen Formen kollektiv und individuell gestalten und ausdrücken.

Die Angst, niemand zu sein, bringt eine Charakterstruktur hervor, die beweisen soll, dass diese Existenz sinnvoll und wertvoll ist. Das Ego findet einen bestimmten Gedanken, der als Grundlage des Lebens genommen  und mit aller Macht als Kompensation gelebt wird. Mögliche Gedanken dazu sind; „Ich muss vollkommen sein“, „Ich muss etwas leisten“, „Ich muss alles wissen“, und viele mehr.

Das Ego sucht meist zwanghaft nach Familie, Partnerschaft und Gemeinschaft, um nicht allein zu sein. Die Sicherheit der eigenen Existenz entspringt den gedanklichen Definitionen der Tätigkeiten, Objekte und Personen, die mit Bedeutung versehen werden. Das Verstandes-Ich versieht Dinge, Menschen und Objekte mit den Wörtern „mein“, „mir“ und „mich“, um sich selbst zu definieren. Es verknüpft Personen und Situationen mit sich selbst und entwickelt eine Geschichte, über die der eigene Wert und die Sinnhaftigkeit erschlossen wird.

Die Ausrichtung des Lebens ist auf „Sinnhaftigkeit und Wert“ beschränkt und in weiterer Folge auf „angenehm und unangenehm“. Der Mensch hat sich gespalten. Zuerst von der Einheit, als Folge daraus in Innen und Außen und dann in „ich will“ (angenehm) und „ich will nicht“ (unangenehm).

Unser heutiges Selbstbild

Das reine Bewusstsein ist in völlige Vergessenheit geraten, der Lebenssinn auf Anhäufung von Besitz, Wert und Wissen ausgerichtet und das Leben wird als Kampf erlebt, als täglicher Überlebenskampf. Wertvoll ist der Mensch dann, wenn er aus diesem Kampf als Sieger hervor geht – tagtäglich!

Wir finden in der heutigen Persönlichkeitsstruktur des westlichen Menschen

  1. die nonduale Natur – ICH BIN – Friede, Freiheit, Liebe
  2. die gedanklich erschaffene Natur, der Ich-Gedanke, der aus Existenzangst und dem Schmerz über das Getrenntsein angetrieben wird und
  3. darüber gelegt, das Idealbild, dessen Werte in der Realität nie erreicht werden können…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/friede-im-herzen-unendlicher-ozean-des-seins/

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10 Antworten zu Spiritualität & Erwachen: FRIEDE im HERZEN – Unendlicher Ozean des Seins (von Aktu E.Kurzbauer)

  1. muniji schreibt:

    Obwohl in diesem Beitrag viele bemerkens-werte Beobachtungen enthalten sind, fehlt mir darin etwas. Etwas sehr Ent-Scheidendes (Ent-‚Trennendes‘), nämlich die Antwort auf die Frage, w o z u dann überhaupt das gesamte SPIEL der SCHÖPFUNG?

    Wozu sich unzählige Dimensionen und Universen ausdenken, mit all ihren Lebens-Formen, vom kleinsten Energieteilchen bis hin zu Supergalaxien-Haufen, Sphären usw. die den Rahmen menschlicher Vorstellungskraft in jeder Weise sprengen?

    So ‚traum-haft-illusionär‘ und vorübergehend sie letztlich auch sein mögen?

    W i e s o sollte das EINE BEWUSSTSEIN, das EINE SEIENDE seinen eigenen allerhöchsten Zustand ‚verlassen‘ wollen – und sich stattdessen vorstellen, unendlich viele ‚Ichs‘ zu sein, begabt mit unendlicher schöpferischer PHANTASIE?

    Natürlich sind wir REINES BEWUSSTSEIN!

    Genauso unfassbar und unsichtbar – wie der Wind.

    Was sonst?

    REINES BEWUSSTSEIN, dem es offenbar ganz einfach FREUDE macht, sich a l l e s nur Mögliche über sich SELBST aus-zu-denken, damit zu SPIELEN, in immer neuen VARIATIONEN, unendlich KREATIV im SELBST-Erschaffen und -Erleben… was immer es auch sei.

    In vollkommener FREIHEIT. (Da sind nur ‚wir‘).

    Und all das mit einer immer absolut BEDINGUNGSLOSEN LIEBE in unserem Inneren, für jede so entstandene Eigen-Kreation – z e i g t uns doch jede Einzelne von ihnen ohne Unterlass, WER-WIR-WIRK-LICH-SIND.

    SCHÖPFER von Universen über Universen. Von ‚uns‘ in die Existenz GE-LIEBT.

    ‚Ich‘ halte es gerne mit jener Aussage von RAMTHA: „Wünscht euch n i e, ohne ein ‚Ego‘ zu sein, das Euch überhaupt erst ermöglicht, all die mannigfaltigen Erfahrungen des LEBENS, das ihr seid, auch machen zu können.“

    Ja, auch ich habe zunächst lange über diese Aussage nachgedacht, sie gedreht und gewendet in meinem Inneren – selbst obwohl ich ihre Essenz längst intuitiv erfasst hatte. Entscheidend für die FREUDE(!) in dem SPIEL der SCHÖPFUNG ist lediglich, die Idee wieder aufzugeben, e i n e Schöpfung sei ‚besser‘ oder ‚richtiger‘ als – eine andere.

    Jede von ihnen ist erlaubt und ‚legitim‘ – ansonsten könnte sie nicht geschehen. Punkt.

    Uns steht wirklich j e d e nur erdenkliche Selbst-Erfahrung, jederzeit, zur freien VERFÜGUNG.

    WIR (und nur wir) sind es, die in jedem neuen Augenblick ver-fügen – sprich ANORDNEN(!) – ob etwas ’so oder so‘ in unserem LEBEN ‚ist‘ und geschieht, weshalb wir auch immer die volle VERANTWORTUNG dafür tragen, weil es immer nur auf unsere eigenen ANTWORTEN ankommt, mit denen wir unser eigenes Erleben in jedem Moment auf’s Neue hervor-rufen und gestalten.

    DAS ist – was wir TUN.

    Wir erschaffen buchstäblich so schnell, wie wir denken u n d fühlen können – und das ist wirklich sehr(!) schnell. Ständig rufen wir z.B. unsere menschlichen Körper wieder und wieder ins DASEIN, von Moment zu Moment – indem wir 1. dessen Existenz grundlegend be-jahen und ihn gleichzeitig als ’so-seiend‘ innerlich definieren.

    Wir sind KÜNSTLER. schöpferische GENIES – schneller als das LICHT – denn wir sind ihm immer genau EINEN SCHRITT VORAUS. In stets göttlich-vollkommener Freiheit der Wahl.

    ‚Wir‘ existieren und erschaffen auf a l l e n ‚Ebenen‘ des Seins. In jedem Moment.

    Gleichzeitig.

    Wir sind so viel MEHR, als wir in unserem kleinen, menschlichen ‚Ableger‘ lange glaubten.

    Obwohl wir im Inneren immer über alles Bescheid wußten – und wissen.

    So wie auch Schauspieler immer wissen – wer sie w i r k l i c h sind. 😀

    Während sie ihre ‚Rollen‘ spielen.

    Es sei denn… (**grins*) 😀 😀 😀

    LG Euch Allen – muniji 🙂 🙂 🙂

    • muniji schreibt:

      Für diejenigen die RAMTHA nicht kennen:

      Er spricht von unserem momentanen(!) ‚Ich‘-Verständnis als „verändertes Ego“ (= Ich).

      Einem ICH BIN/SELBST-Verständnis, das sich für begrenzt hält.

      Das wahre ‚Ego‘ in s e i n e m Sinne hingegen ist ein SELBST-Verständnis, das nur unsere URSPRÜNGLICHE, UNBEGRENZTE, weil GÖTTLICHE NATUR anerkennt.

      Mit anderen Worten:

      Solange wir uns für etwas halten, was wir NICHT sind, (und niemals waren), unterwerfen wir unser Erleben den ‚Wahrheiten‘ eines veränderten, sich selbst ‚begrenzenden‘ Ich-(Ego)-Verständnisses.

      Wir könnten auch sagen: All unsere sog. ‚Probleme‘ entstammen immer nur unserem Glauben an all jene illusionären ‚Wahrheiten‘ über UNS SELBST, welche die eigentliche WAHRHEIT über uns – in den meisten Fällen völlig auf den Kopf stellen.

      So ‚menschlich‘ unsere Irrtümer auch sein mögen – bleiben sie dennoch immer, was sie sind: Illusionen. Illusionen. Illusionen.

      Die einzige WAHRHEIT, die uns je von all dem befreien kann, ist die Wahrheit über das, was WIR, entgegen unseren bisherigen Annahmen, WIRKLICH sind.

      Zu ihr wieder zu ‚erwachen‘ ist der Schlüssel.

      Der einzige, den es braucht. 😉

      Alles Liebe – mu 🙂 🙂 🙂

  2. tulacelinastonebridge schreibt:

    • Jana schreibt:

      Danke ❤ liebe Tulacelinastonebridge, für das 50-minütige
      Video – Z E I T E N W E N D E… 2016/ 2017 -.!!!

      LG// Jana

    • dakma schreibt:

      Hallo Tula…..das Interview war ja hier schonmal vor kurzem…..aber es lohnt sich sicher
      mehrmals ,es zu schauen….
      lg
      Dakma

      • tulacelinastonebridge schreibt:

        Jana und dakma, 🙂 liebe dakma ja als ich das Bild sah, kam es mir bekannt vor, ich habs mir jedenfalls damals nicht angehört aber diesmal erregte es meine Aufmerksamkeit, da es ein Kommentator auf einen Blog eingestellt hat und voila ich bin ebenfalls begeistert. Ich finde der GOR bringt es aber so perfekt auf dem Punkt.
        Auch seine Seite bzw. Vorträge und Seminare sind auf meinen Wellenlängenradar. ❤ ❤ ❤

  3. tulacelinastonebridge schreibt:

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