Space & Science: Atmosphären von Exoplaneten – Forscher präsentieren erste Ergebnisse + mehr… (15.Dezember 2015)

Exoplaneten: Bislang größter Atmosphären-Katalog beantwortet erste Fragen

Künstlerische Darstellung der zehn untersuchten „heißen Jupiter“(Bild:  NASA, ESA, and D. Sing (University of Exeter))

Astronomen haben bislang mehr als 2000 Planeten bei anderen Sternen entdeckt. Bei zehn von ihnen untersuchten sie jetzt intensiv die Atmosphäre – und lösten damit zugleich ein Rätsel um fehlendes Wasser.

Astronomen haben mit den Weltraumteleskopen Hubble und Spitzer die Atmosphären von zehn fernen Planeten bei anderen Sternen untersucht. Das Ergebnis ist der bislang größte Katalog von Atmosphären extrasolarer Planeten, wie das internationale Forscherteam um David Sing von der britischen Universität Exeter im Fachblatt Nature berichtet. Die Analyse löse unter anderem das Rätsel, warum manche sogenannte heiße Jupiter scheinbar weniger Wasser besitzen als erwartet, teilte das europäische Hubble-Informationszentrum in Garching bei München mit.

„Heiße Jupiter“ durchleuchtet

Astronomen haben bislang rund 2000 Planeten bei anderen Sternen entdeckt – Tausende weitere harren als Kandidaten noch ihrer Bestätigung. Bei vielen dieser Exoplaneten handelt es sich um „heiße Jupiter“. Das sind große Gasriesen wie der Jupiter, die ihren Stern jedoch in sehr geringer Entfernung umkreisen und dadurch von dessen Strahlung stark aufgeheizt werden. Die große Nähe zu ihrem Heimatstern erschwert die Beobachtung dieser Planeten, weil das Licht des Sterns alles überstrahlt. Dennoch ist es Wissenschaftlern gelungen, einige dieser fernen Gasriesen zu untersuchen. Überraschenderweise scheinen manche deutlich weniger Wasser zu besitzen als erwartet…

Quelle und weiter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Exoplaneten-Bislang-groesster-Atmosphaeren-Katalog-beantwortet-erste-Fragen-3043302.html

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GreWi-Interview: Wouter Vlemmings über seine Entdeckung zweier neuer Himmelskörper im Sonnensystem

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Die ALMA-Beobachtungen vom März und April 2014 zeigen das noch unbekannte Objekt auf den O/O-Koordinaten.

Bild/Quelle: Vlemmings et al.

Saarbrücken (Deutschland) – Nur wenige Tage ist es her, dass schwedische und mexikanische Astronomen in zweien noch vor einer Fachpublikation veröffentlichten Artikeln weltweit für Aufsehen gesorgt haben, in denen sie die Entdeckung gleich zweier bislang unbekannter, großer Himmelskörper im Sonnensystem beschreiben (…hier). Seither sehen sich die Wissenschaftler teils scharfer Kritik von Kollegen ausgesetzt. Der Herausgeber von Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi), Andreas Müller, hat einen der Hauptautoren beider Artikel, Professor Wouter Vlemmings von der schwedischen Chalmers Universität, zu den Entdeckungen und der daran geäußerten Kritik befragt.

GreWi: Sehr geehrter Professor Vlemmings, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben.
Können Sie uns zunächst kurz erklären, warum Sie und Ihre Kollegen sich entschieden haben, Ihre Entdeckungen schon vor der regulären Veröffentlichung in einem begutachteten Fachjournal auf „ArXiv.org“ zu veröffentlichen?

Wouter Vlemmings: Ich möchte gleich vorab unterstreichen, dass wir mit der Vorabveröffentlichung auf ArXiv einzig und allein Kommentare anderer Astronomen anregen wollten, um diese in eine mögliche Publikation einfließen zu lassen. Der Grund hierfür war, dass alle Erklärungsoptionen, die wir uns vorstellen konnten, sehr unwahrscheinlich sind und eine Bewertung dessen, wie unwahrscheinlich genau, sehr schwierig ist. Aus diesem Grund hatten wir auf das Feedback anderer Astronomen gehofft. Aber ich gebe auch zu, dass ich naiver Weise nicht damit gerechnet hatte, dass diese Sache medial derart außer Kontrolle geraten könnte.

01779Professor Wouter Vlemmings
Bild/Quelle: chalmers.se

Davon einmal abgesehen, haben wir uns den Upload (auf ArXiv) wirklich gut überlegt. Normalerweise bevorzuge ich es, nur bereits von Fachjournalen akzeptierte Artikel derart zu veröffentlichen. In diesem Fall hatten wir aber tatsächlich alle unserer eigenen Ideen selbst schon durchgespielt und ausgereizt und hatten die Befürchtung, dass ein einzelner Gutachter des Journals möglicherweise nicht über das differenzierte und vielschichtige Hintergrundwissen verfügen würde, um die Validität unseres Papers beurteilen zu können.

Durch den ArXiv-Upload wollten wir speziell jene vielschichtige Community erreichen, die uns vielleicht aufzeigen könnte, ob wir etwas übersehen haben. In einem solchen Falle hatten und haben wir dann auch die Absicht, unsere Artikel zurück zu ziehen. Wir wollten diesen Schritt aber vor einer möglichen Akzeptanz einer Fachveröffentlichung gehen.

GreWi: Können Sie uns etwas über den derzeitigen Stand diese Expertenbegutachtung (peer review) Ihrer beiden Artikel sagen?

Vlemmings: So weit ich weiß, wird derzeit für beide Artikel noch ein Gutachter gesucht…

Quelle und weiter: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/vlemmings-himmelskoerper-im-sonnensystem20151214/#sthash.MlZX7fbG.dpuf

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