Spiritualität & Erwachen: Parallelwelten (von Heike Kühnemund)

Eine neue Woche beginnt und wir nähern uns mit großen Schritten dem Jahresende. Zumindest fühlt sich das für mich derzeit so an. Nachdem sich nun die enorm transformativen Tage der letzten Woche zu einer sanfteren Schwingung gewandelt haben, sehe ich wieder viel Licht am „Ende des Tunnels“ 😉 Es ist doch immer wieder schön, wenn man aus den Tiefen auftaucht und spürt, „da war doch noch was“ …

… Liebe, Leichtigkeit und Freude, Träume und Visionen und L A C H E N, miteinander freuen, neues erschaffen und den Moment genießen …

Na ja, so ähnlich jedenfalls erlebte ich den gestrigen Sonntag und fühlte Dinge, die ich in Worte bringen wollte. Nur fiel es mir diesmal sehr schwer, auszuformulieren, was gerade in mir vorgeht. Trotzdem möchte ich es jetzt auch hier versuchen, denn ich finde, meine Empfindungen sind wichtig. Und ich bin natürlich neugierig, wie ihr diese Tage wahrnehmt.

Also dann mal los … Was sind für euch diese Vorweihnachtstage? Wie fühlt ihr das, was im Kollektiv geschieht und wie bringt ihr das mit dem zusammen, was ihr in euch wahrnehmt?

Ich muss sagen, ich bin total überrascht, was für ein Gefühl ich in diesem Dezember habe. Ist mir doch noch sehr gut in Erinnerung, wie es letztes Jahr war, als ich Heiligabend im strömenden Regen völlig verzweifelt durch die Dunkelheit lief und nicht wusste, wohin mit mir, meinen Empfindungen, meiner Wut und dem Unverständnis. Ich konnte nicht zuschauen, wie all die anderen „feierten“ und kam mit dieser gewaltigen Transformationswelle kaum zurecht. Doch scheint genau diese es gewesen zu sein, damit ich heute ganz anders empfinde. Angst hatte ich schon vor diesen Wochen, Angst deshalb, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen soll, wenn alles im „Weihnachtsfieber“ versinkt und ich, hier so außen vor, in anderen Welten herum eiere, mich unwohl damit fühle und das nicht zusammen bekomme. Doch dem ist überhaupt nicht so. Jetzt ist schon der 3. Adventssonntag vorbei (den ich wirklich nur registriere, weil ich nach dem Datum schaute) und mir wurde gestern Abend erst mal bewusst, dass etwas ganz anders läuft. Um das mal in einem Bild zu beschreiben, ich komme mir vor, als ginge ich auf einer Straße, die parallel zu der Straße verläuft, die all Jene gehen, die noch das übliche Weihnachtsfest begehen, mit all seinen stressigen Vorbereitungstagen, den (zumeist unwahrhaftigen) Geschenken … das soll keine Wertung sein, jeder erlebt das, was für ihn derzeit richtig ist.
Doch ich gehe nun auf dieser Straße, berühre kaum die Dinge, die mit dem Fest zu tun haben, nehme fast nicht wahr, wenn beim Einkaufen Weihnachtslieder dudeln und gehe an all den Lichtern vorbei, als wäre das eben so, Gefühl dazu gleich null. Doch erstaunt es mich, dass das jetzt gar nicht mal unangenehm ist. Nein, im Gegenteil, ich genieße dieses Gefühl der „Auferstehung“ nach einer Tiefentransformation, genieße es, meine eigenen Rituale zu „erfinden“ und zu leben, mich bewusst von dem, was war, zu verabschieden und mich voller Freude dem zuzuwenden, was kommen möchte. Das sind so ganz andere Gefühle, so viel Freude, noch mehr Vorfreude, so tolle Möglichkeiten, die ich selbst kreieren kann …

All das ist wohl nur nachfühlbar, wenn man es selbst erlebt. Ich war schon ziemlich erstaunt, als mir dies gestern so deutlich bewusst wurde und gleichzeitig freue ich mich darüber, ist doch eine weitere (einengende) Angst nicht mehr da. Oft wurde ja von der Trennung der Welten gesprochen (obwohl ich ja von Trennung nicht all zu viel halte), doch hier ist das so deutlich spürbar, dass es mich wiederum erstaunt. Doch es ist eine besondere Erfahrung, die mir ganz bestimmt auch in der nächsten Zeit helfen kann, wenn ich weiter meine Wege gehe, die dann eben parallel zu so vielen anderen Wegen verlaufen. Es macht vieles einfacher, kein Kampf, kein Schmerz, dafür Offenheit für neues und Weite …

Wie geht es euch damit? Ich bin gespannt auf eure Meinungen hier, es war ja ziemlich ruhig in letzter Zeit 😉

Quelle und mehr: https://lichtrose2.wordpress.com/2015/12/14/parallelwelten/

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7 Antworten zu Spiritualität & Erwachen: Parallelwelten (von Heike Kühnemund)

  1. Lietzberg schreibt:

    Hallo Heike,
    Du beschreibst sehr mutig und anschaulich Deine Gefühle zur Weihnachtszeit. Diese paar Wochen im Jahr entwickeln eine Dynamik, der sich nur wenige entziehen können – es sei denn, sie haben sich davon abgekoppelt oder fahren ohnehin auf einem Parallel’gleis‘. Ich kenne dieses Gefühl der Trennung von der ‚Meute‘ auch gut, bis vor ein paar Jahren hat es mich verunsichert und verärgert, weil es keinen ‚Platz in der Welt‘ für mich gab und die Normalos mich nicht in ihre Kreise aufnehmen wollten. Das hat sich wie bei Dir fast unmerklich, aber grundsätzlich geändert. Es hat mich am Anfang auch ein bisschen beunruhigt, weil ich mich manchmal (insbesondere in der Stadt) fühlte, wie es im Roman ‚Die Wand‘ von Marlen Haushofer beschrieben wird: Man kann hinter einer Glaswand alles sehen, was außen geschieht, aber nimmt nicht daran teil, wird von den anderen auch nur bedingt wahrgenommen. Man läuft durch die Strassen, kommt mit nichts und niemand in Berührung, erledigt seinen Kram und ist wieder weg. Keine Streitigkeiten, Konflikte, Drängeleien, Emotionen – jedenfalls nicht so wie früher. Lediglich die, die auf der gleichen ‚Wellenlänge‘ unterwegs sind, lächeln einen an. Frappierend, dass man die wenigen, die auch anders sind, sofort erkennt. Manchmal merkt man allerdings, dass die Trennung der Welten dann doch nicht so ganz verlässlich ist … Dann gelangt dann doch mal einer (oder eine) der Normalo-Mannschaft irgendwie auf die andere Seite des Vorhangs – und das ist dann meist mit Schwierigkeiten verbunden: Wie kriege ich den sanft, aber zwingend wieder raus, ohne Konflikt? Aber daran werde ich im nächsten Jahr weiter arbeiten – neue Wege ausprobieren und mit der 3D-Fraktion, wenn nötig, zurecht zu kommen und ohne Kampf Ziele zu erreichen.
    Danke für Deinen Beitrag …
    Liebe Grüße … York

  2. sophie1951 schreibt:

    Meister Hilarion hat auf http://paoweb.org/download/channel/hilarion_2015/hilarion_13.12.15.pdf
    eine schöne Botschaft mit einem wunderbaren Satz für diese Zeit durchgegeben.
    Ich fand ihn liebevoll und kraftvoll ❤ .

    Alles Liebe
    ICH BIN SOPHIE

    Alles Liebe

  3. Saraj schreibt:

    Liebe Heike,
    Deine Gefühle in dieser Zeit kann ich gut verstehen – bin ich doch selber – nach einer schweren Grippe, die mir gezeigt hat, daß es an der Zeit ist, mich wieder mehr um mich selber zu kümmern und mich selber mehr zu lieben – in unserem wunderschön beleuchteten Marktplatz wieder „zu mir selbst“ gekommen. Ich erinnere mich noch gut an die Einsamkeitsgefühle im letzten Jahr, als alle hektisch mit Einkäufen beschäftigt waren und auf dem Christkindlmarkt herumwuselten….. dieses Jahr geniesse ich einfach nur die besondere Stimmung und die Lichter, sie haben für mich so gar nichts mit der Kirche und deren Weihnachten zu tun, sondern einfach mit dem erwachten Christusbewußtsein in uns selber. Und das ist schön, es macht glücklich und allein das ist im Moment für mich das wichtigste. Ich gehe ehrenamtlich in unser Altersheim und schenke den alten Menschen dort ein paar Stunden Freude, und auch das macht mich glücklich.
    In diesem Sinne – eine schöne und lichtvolle Zeit ❤
    Saraj

    • Dakma schreibt:

      Liebe Heike
      ich dank dir auch sehr für deine so ehrlichen und offenen Beiträge hier…..es tut so gut und gibt mir immer wieder die Erlaubnis mich auch in meinem eigenen Auf und Ab anzunehmen…..Danke von Herzen ❤
      Das Bild mit der "Parallelstraße " finde ich sehr hilfreich. Ich hüpfe ("eiere" 😉 ) immer
      wieder hin und her , weil auf der einen Seite immer deutlicher wird ,daß ich einen "anderen
      Weg" gehen soll und darf ,auf der anderen Seite ich mich auch verbunden fühle mit guten kindlichen Erinnerungen an Weihnachtliches und ich unbedingt auch den Kontakt zu bestimmten Menschen nicht verlieren möchte.
      Ich sehe also die beiden Parallelstraßen……und ganz ganz viele Möglichkeiten (Verbindungspfade) mal schnell "rüber" zu hüpfen 😉 …………..für Beide Seiten !
      Es scheint sich in mir auch zu entwickeln dieses Jahr keine Weihnachtskarten zu
      verschicken……sondern ganz ausgesucht nach inneren Impulsen jemanden
      zu schreiben….. und genau so mit Geschenken .Also "nichts abdecken zu wollen,
      was sein sollte" ,sondern ganz individuell……da wo etwas kraftvoll und mit Freude
      umgesetzt werden möchte.
      liebe Grüße
      Dakma

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